| UVP | 20.119 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 20.400 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- technische Ausstattung volle Hütte
- souveränes Fahrgefühl
- stattliche Erscheinung
- schöner 2 Zylindersound
- kräftiger Motor
- gute Bremsen
- komplizierte Bedienung
- etwas schwer
- Wahsinns-Motor mit Raketen-Schubkraft
- fauchender Triple-Sound
- zupackende Brembo Stylema Bremsanlage
- volle Hütte inkl. semi-aktiven Fahrwerk von Öhlins
- nahezu einzigartiges Design
- sportlich fordernde Sitzposition
- Soziusbetrieb 1b
- Standgeräusch 98 db (konnte auch bei Pro stehen)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.305 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 835-855 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 199 | kg |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.439 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Dreizylinder-12V-DOHC-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.160 | ccm |
| Hub | 61 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring-Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 199 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 500 | km |
| Leistung | 180 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 245 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 246 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 45mm Showa EERA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Showa EERA Zentralfederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelrohrrahmen mit verschraubtem Heckrahmen | |
| Federung vorne | Voll einstellbare 43 mm Öhlins Up-Side-Down-Gabel, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Öhlins Monoshock Hinterradaufhängung mit Umlenkung, Öhlins S-EC 2.0 OBTi Fahrwerk mit elektronisch einstellbarer Zug- und Druckstufendämpfung (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55 ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock-Radialsättel, Kurven-ABS, radialer Handbremszylinder ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo-Doppelkolbenschwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
Fazit
Die neue Africa Twin ist ein starkes Stück Motorrad! Die Adventure Sports wurde noch mehr auf Straße getrimmt und gehört nun zu den ultimativen Adventure-Bikes für die Reise zum Nordkap. Sie ist technisch komplett ausgestattet und gehört abgesehen von der Leistung ganz klar in die Oberklasse. Einzige Kritikpunkte sind die fummelige Bedienung und das etwas schwere Gewicht, womit allerdings auch viele Wettbewerber zu kämpfen haben. Ansonsten eine supergeile Maschine mit majestätischer Ausstrahlung und ebensolchem Fahrgefühl - grandios!Das Testbike wurde uns wieder einmal von motofun (www.motofun.de) aus Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Adventure Sports und die Standard AT als Vorführer bereit. Probefahrten dort sind in den Schmalfelder Kurven ein echter Genuss - auf zu motofun und Gruß an den Chef Nico!
Fazit - was bleibt hängen
Was für ein Traumbike, die Speed Triple 1200RR! Vor allem der Motor und das Fahrwerk werden uns im Gedächtnis bleiben. Die Sitzposition allerdings auch: Wie gesagt, das ist nichts für Bandscheiben-Geschädigte oder die, die es werden wollen. Ansonsten ist das Konzept der RR relativ einzigartig. Lediglich die MV Agusta Superveloce verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Optik Café-Racer, alles andere Racer-Racer. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der Triumph Speed Triple 1200 RR.Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Triumph-Hamburg. Wer Bock hat auf eine Probefahrt: Dort steht sie als Vorführer und freut sich schon auf jede Menge Probefahrten, dazu ist sie schließlich da.
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Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports vs. Triumph Speed Triple 1200 RR – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports und die Triumph Speed Triple 1200 RR, wird der Vergleich spannend: Hier steht eine Reiseenduro im Fokus, dort ein kompromissloses Naked-Bike mit sportlichem Anspruch. Beide Maschinen sind stark – aber auf unterschiedliche Weise. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im Alltag, auf längeren Strecken und in flotten Passagen, und wo liegen die jeweiligen Grenzen?
Grundidee und Charakter: Reiseenduro gegen sportliche Naked-Performance
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist auf Vielseitigkeit ausgelegt. Das Konzept dahinter: komfortables, sicheres Reisen – auch dann, wenn die Route nicht nur aus Asphalt besteht. Die Maschine wirkt wie gemacht für längere Touren, bei denen man nicht ständig anhalten möchte, um sich um Details zu kümmern. Dazu passt die typische Adventure-Logik: Schutz, Ergonomie und eine Ausstattung, die sich für unterschiedliche Bedingungen eignet.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist ein Naked-Bike, das sich vor allem durch agiles Handling, direktes Feedback und einen klar sportlichen Charakter auszeichnet. Statt Reise-Komfort steht hier die Freude am Kurvenfahren im Vordergrund. Das Motorrad fühlt sich an wie ein Werkzeug für dynamische Ausfahrten – mit einem Anspruch, der auch auf der Straße deutlich spürbar ist.
Vergleich der Fahrdynamik: Wie sich Leistung und Fahrgefühl anfühlen
Im Vergleich zeigt sich schnell: Beide Motorräder können zügig unterwegs sein, aber sie liefern das Gefühl auf unterschiedliche Art. Die Africa Twin Adventure Sports ist eher das Motorrad, das Leistung und Drehmoment so einsetzt, dass es kontrolliert und souverän wirkt – besonders dann, wenn die Strecke lang ist oder die Bedingungen wechseln. Das Fahrgefühl bleibt dabei meist ruhig und berechenbar, was gerade auf Reisen ein echter Vorteil ist.
Die Speed Triple 1200 RR dagegen wirkt wie ein „Gas-auf-der-Hand“-Motorrad. Die Maschine reagiert spürbar unmittelbarer auf Eingaben und lädt dazu ein, schneller zu fahren, als man es mit einem reinen Reisegerät automatisch tun würde. In flotten Kurven und auf kurvigen Strecken spielt sie ihre Stärken aus: präzise Führung, sportliche Dynamik und ein Charakter, der Lust auf mehr macht.
Stärken und Schwächen im Fahralltag
- Africa Twin Adventure Sports: punktet mit Souveränität, Stabilität und einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit vermittelt. Schwäche: Wer ausschließlich sportlich „auf Kante“ fährt, empfindet den Fokus auf Reise- und Allround-Tauglichkeit manchmal als weniger kompromisslos.
- Speed Triple 1200 RR: überzeugt mit Agilität, Direktheit und sportlichem Vorwärtsdrang. Schwäche: Für lange, entspannte Touren kann der Charakter weniger „reiseentspannt“ wirken – besonders, wenn Komfort und Schutz vor Wind und Wetter wichtiger werden.
Ergonomie und Alltagstauglichkeit: Sitzposition, Schutz und Handling
Ergonomie ist bei beiden Maschinen ein zentrales Thema, aber die Zielrichtung ist unterschiedlich. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Kilometern noch gerne weiterfährt. Die Sitzposition und die Gesamtkonzeption zielen auf eine entspannte Kontrolle ab. Dazu kommt der Adventure-Ansatz: Schutz und Übersicht sind so gedacht, dass man sich auf die Strecke konzentriert – nicht auf das ständige Nachjustieren.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt auf eine sportlichere Haltung. Das Motorrad ist so gebaut, dass es sich schnell in die gewünschte Linie bringt. Gerade im Stadtverkehr und auf kurzen, dynamischen Strecken fühlt sich das Naked-Konzept sehr lebendig an. Schwierig wird es eher dann, wenn lange Autobahnabschnitte oder schlechtes Wetter den Fokus auf Komfort und Windschutz legen.
Wie sich das im Vergleich bemerkbar macht
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Africa Twin ist die Maschine, die man eher „einfach nimmt“ – auch für gemischte Routen. Die Speed Triple ist die Maschine, die man eher „gezielt auswählt“ – wenn die Route kurvig ist und der sportliche Charakter im Vordergrund steht.
Elektronik und Assistenz: Sicherheit, Fahrmodi und Kontrolle
Beide Motorräder verfügen über moderne Elektronik, die das Fahren erleichtert und die Kontrolle unterstützt. Bei der Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist die Elektronik besonders auf Vielseitigkeit ausgelegt: unterschiedliche Fahrmodi, die sich an Untergrund und Fahrstil anpassen, und ein System, das das Motorrad auch dann berechenbar hält, wenn die Bedingungen nicht perfekt sind.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR nutzt Elektronik ebenfalls, aber mit einem sportlicheren Fokus. Das Ziel ist, die Performance nutzbar zu machen, ohne dass das Motorrad unkontrollierbar wird. Gerade bei zügiger Fahrweise hilft die Abstimmung dabei, dass das Motorrad „zieht“, ohne dass man ständig gegen die Physik arbeiten muss.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Africa Twin Adventure Sports: Stärke ist die Anpassungsfähigkeit für unterschiedliche Situationen. Schwäche: Wer nur sportlich auf Asphalt unterwegs ist, braucht nicht zwingend den vollen Adventure-Umfang.
- Speed Triple 1200 RR: Stärke ist die sportliche Abstimmung, die Performance in Fahrspaß übersetzt. Schwäche: Für sehr lange, entspannte Strecken kann die „Sportlichkeit“ im Gesamteindruck stärker dominieren als Komfort-orientierte Features.
Fahrwerk und Bremsen: Wo die Maschinen ihre Linie finden
Beim Fahrwerk zeigt sich der Unterschied im Einsatzbereich. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist so ausgelegt, dass sie Unebenheiten besser „wegsteckt“ und auch auf weniger perfekten Strecken stabil bleibt. Das macht sie besonders interessant, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht oder wenn man auf Reisen auch mal abseits der perfekten Linie fährt.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR setzt auf ein sportliches Setup, das schnelle Richtungswechsel unterstützt und ein präzises Gefühl vermittelt. In dynamischen Passagen ist das ein klarer Vorteil: Das Motorrad wirkt „auf Linie“, bremst kontrolliert und lässt sich zügig wieder auf Beschleunigung bringen.
Bremsverhalten im Vergleich
Beide Maschinen bieten ein Bremsgefühl, das zu ihrem Charakter passt. Die Africa Twin zielt auf sichere Verzögerung in unterschiedlichen Situationen, während die Speed Triple eher das sportliche Bremsen und die schnelle Wiederaufnahme der Fahrt betont. Wer häufig sehr sportlich fährt, wird die Triumph oft als „direkter“ erleben. Wer dagegen lange Strecken und wechselnde Bedingungen plant, wird die Honda als entspannter wahrnehmen.
Ausstattung und Praxis: Was man wirklich mitnimmt
Bei der Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist die Praxisorientierung ein großes Thema. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man Ausrüstung mitnehmen kann und dass die Maschine für längere Touren „bereit“ ist. Gerade wenn die Planung nicht nur aus einer Runde um die Ecke besteht, spielt das seine Vorteile aus.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen eher die Maschine für „Fahren statt Packen“. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nutzt, um die Strecke zu genießen – mit Fokus auf Performance und Fahrspaß. Wer viel Gepäck transportieren möchte oder regelmäßig längere Etappen mit maximalem Komfort priorisiert, wird die Honda eher als passende Wahl empfinden.
Für wen welches Motorrad? Stärken passend zum Fahrprofil
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist die bessere Wahl, wenn Reisen, Vielseitigkeit und ein souveränes Gesamtpaket wichtiger sind als reines Kurven-Tempo. Wer gern lange Strecken fährt, unterschiedliche Untergründe in die Route einplant und dabei ein Motorrad sucht, das auch bei wechselnden Bedingungen ruhig bleibt, trifft mit der Africa Twin eine sehr stimmige Entscheidung.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR passt besser, wenn sportliche Dynamik, Agilität und ein direkteres Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein Naked-Bike möchte, das Performance spürbar in Fahrspaß übersetzt, wird mit der Speed Triple besonders glücklich.
Typische Entscheidungshilfe
- Mehr Tour, mehr Vielfalt, mehr „einfach losfahren“: Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports.
- Mehr Kurven, mehr Direktheit, mehr sportlicher Fokus: Triumph Speed Triple 1200 RR.
Fazit:
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports ist das Motorrad für alle, die ein vielseitiges Reisegerät suchen: komfortabel, souverän und auf unterschiedliche Bedingungen vorbereitet. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Strecken länger werden, wenn die Route nicht immer planbar ist und wenn das Motorrad vor allem als verlässlicher Begleiter funktionieren soll. Wer Wert auf Alltagstauglichkeit, Schutz und eine Elektronik legt, die das Fahren in vielen Situationen erleichtert, findet hier eine sehr passende Basis.
Die Triumph Speed Triple 1200 RR ist dagegen die bessere Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die sportliche Agilität und ein unmittelbares Fahrgefühl priorisieren. Sie wirkt wie gemacht für dynamische Ausfahrten, bei denen Kurven, Beschleunigung und präzise Kontrolle den Ton angeben. Wer vor allem auf Asphalt unterwegs ist und den sportlichen Charakter konsequent ausleben möchte, wird die Speed Triple als deutlich „zielgerichteter“ erleben.
Kurz gesagt: Africa Twin für Reisen und Vielseitigkeit, Speed Triple für sportlichen Fahrspaß und direkte Performance.