| UVP | 20.119 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 13.699 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- technische Ausstattung volle Hütte
- souveränes Fahrgefühl
- stattliche Erscheinung
- schöner 2 Zylindersound
- kräftiger Motor
- gute Bremsen
- komplizierte Bedienung
- etwas schwer
- hochherrschaftliches Fahrgefühl
- echtes Reise-Enduro Feeling
- tolles Fahrwerk
- tolle Bremsen
- toller Motor
- tolle technische Serienausstattung
- Soziuskomfort so lálá
- für kleine Fahrer/innen nicht geeignet
- kein Y-AMT verfügbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 243 | kg |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Länge | 2.305 | mm |
| Radstand | 1.570 | mm |
| Sitzhöhe: | 835-855 | mm |
| Höhe | 1.475 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Länge | 2.370 | mm |
| Radstand | 1.595 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.495 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2 Zylinder Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 199 | km/h |
| Tankinhalt | 25 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 500 | km |
| Leistung | 73 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 23 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 535 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 45mm Showa EERA Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | Showa EERA Zentralfederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Zentralrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 46 mm (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, voll einstellbar (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 90/90-21 M/C 54V | |
| Reifen hinten | 150/70 R 18 M/C 70V M S | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo, Doppelscheibe ( Ø 282 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Africa Twin ist ein starkes Stück Motorrad! Die Adventure Sports wurde noch mehr auf Straße getrimmt und gehört nun zu den ultimativen Adventure-Bikes für die Reise zum Nordkap. Sie ist technisch komplett ausgestattet und gehört abgesehen von der Leistung ganz klar in die Oberklasse. Einzige Kritikpunkte sind die fummelige Bedienung und das etwas schwere Gewicht, womit allerdings auch viele Wettbewerber zu kämpfen haben. Ansonsten eine supergeile Maschine mit majestätischer Ausstrahlung und ebensolchem Fahrgefühl - grandios!Das Testbike wurde uns wieder einmal von motofun (www.motofun.de) aus Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Adventure Sports und die Standard AT als Vorführer bereit. Probefahrten dort sind in den Schmalfelder Kurven ein echter Genuss - auf zu motofun und Gruß an den Chef Nico!
Fazit
Die neue Yamaha Ténéré 700 World Raid ist eine konsequent weiterentwickelte Reiseenduro für Fahrerinnen und Fahrer, die tatsächlich weit fahren wollen – und zwar nicht nur auf Asphalt. Ihr größter Trumpf bleibt die stimmige Verbindung aus großer Reichweite, robustem Fahrwerk, kontrollierbarem CP2-Motor und echtem Offroad-Nutzwert. Dass Yamaha das Modell nun mit moderner Elektronik, Ride-by-Wire, Tempomat und IMU-gestützten Assistenzsystemen aufwertet, macht die Maschine alltagstauglicher und sicherer, ohne ihren Grundcharakter vollständig zu verwässern.
Gleichzeitig bleibt sie ein Motorrad mit klarer Haltung: hoch, präsent, funktional und bewusst weniger bequem als schwere Reise-Tourer mit Asphaltfokus. Genau darin liegt aber auch ihre Stärke. Die World Raid ist kein weichgespülter Kompromiss, sondern ein ernst gemeintes Adventure-Bike für lange Distanzen, schlechte Wege und Menschen, die lieber Horizonte als Stadtgrenzen anpeilen. Wer genau so ein Motorrad sucht, findet in der aktuellen Ténéré 700 World Raid eines der spannendsten und glaubwürdigsten Angebote der Mittelklasse.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort stehen die neue World Raid sowie die Standard T7 als Vorführer und freuen sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser.
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Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports vs. Yamaha Ténéré 700 World Raid
Der Vergleich zwischen der Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports und der Yamaha Ténéré 700 World Raid ist für viele Motorradfans von großem Interesse. Beide Modelle stehen für Abenteuer, Freiheit und die Möglichkeit, unbekannte Wege zu erkunden. Doch was macht jedes dieser Motorräder einzigartig und welches passt besser zu den individuellen Bedürfnissen?
Design und Ergonomie
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports besticht durch ihr robustes und gleichzeitig elegantes Design. Mit ihrer hohen Sitzposition und dem breiten Lenker bietet sie dem Fahrer vor allem auf unbefestigten Wegen eine hervorragende Kontrolle. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid hingegen hat ein etwas sportlicheres und agileres Design und eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die eine wendige Maschine suchen. Die Sitzhöhe der Ténéré ist ebenfalls hoch, aber etwas niedriger als bei der Honda, was sie für eine breitere Zielgruppe zugänglich macht.
Motor und Leistung
Die Honda CRF 1100 L verfügt über einen leistungsstarken Paralleltwin, der für seine Zuverlässigkeit und Kraft bekannt ist. Sie bietet ein beeindruckendes Drehmoment, das vor allem auf längeren Touren und in bergigem Gelände von Vorteil ist. Die Yamaha Ténéré 700 hingegen setzt auf einen 689 ccm CP2 Motor, der für sein agiles Ansprechverhalten und seine Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen schnell zu beschleunigen, geschätzt wird. Während die Honda mehr Leistung bei höheren Geschwindigkeiten bietet, punktet die Yamaha mit ihrer Wendigkeit im Gelände.
Ausstattung und Technik
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports kommt mit einer Vielzahl technischer Features, darunter ein fortschrittliches TFT-Display, verschiedene Fahrmodi und eine optionale DCT (Dual Clutch Transmission), die das Fahren in schwierigem Gelände erheblich erleichtert. Die Yamaha Ténéré 700 World Raid hingegen konzentriert sich auf das Wesentliche und bietet eine einfachere, aber dennoch effektive Ausstattung. Sie hat ein klar strukturiertes Display und weniger elektronische Spielereien, was sie für Puristen attraktiv macht, die das Fahren ohne Ablenkung genießen wollen.
Fahrverhalten und Handling
Das Fahrverhalten der Honda CRF 1100 L ist stabil und komfortabel, besonders auf langen Strecken. Sie bietet eine hervorragende Federung, die Unebenheiten gut absorbiert. Die Yamaha Ténéré 700 wiederum überzeugt durch ihr agiles Handling und ihre Fähigkeit, enge Kurven und technische Passagen mit Leichtigkeit zu meistern. Während die Honda für lange Touren und Offroad-Abenteuer konzipiert ist, eignet sich die Ténéré eher für Fahrerinnen und Fahrer, die auch auf der Straße eine sportliche Note suchen.
Preis-Leistungs-Verhältnis
In Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis bietet die Yamaha Ténéré 700 World Raid einen attraktiven Einstiegspreis für ein Adventure-Bike, während die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports in einer höheren Preisklasse angesiedelt ist. Dies spiegelt sich allerdings auch in der umfangreicheren Ausstattung und den zusätzlichen Features der Honda wider. Wer bereit ist, etwas mehr zu investieren, bekommt ein Motorrad, das für lange Reisen und anspruchsvolle Offroad-Abenteuer bestens geeignet ist.
Fazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl die Honda CRF 1100 L Africa Twin Adventure Sports als auch die Yamaha Ténéré 700 World Raid ihre Stärken und Schwächen haben. Die Honda ist ideal für Fahrerinnen und Fahrer, die Wert auf Komfort, Leistung und umfangreiche technische Ausstattung legen. Sie ist ideal für lange Touren und anspruchsvolle Offroad-Abenteuer. Die Yamaha wiederum spricht Fahrerinnen und Fahrer an, die eine wendige, agile Maschine suchen, die sich sowohl im Gelände als auch auf der Straße bewährt. Sie ist die perfekte Wahl für Abenteuerlustige, die gerne spontane Touren unternehmen und sich nicht scheuen, abseits der ausgetretenen Pfade zu fahren. Letztlich hängt die Wahl des richtigen Motorrads von den individuellen Vorlieben und dem Fahrstil ab.