| UVP | 16.449 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor - Drehmoment und Leistungsentfaltung
- Fahrwerk
- Geländegängigkeit
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Nur iPhone-Nutzer können vollen Umfang nutzen
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.330 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-870 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 199 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 384 | km |
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 45mm Showa Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Showa Monofederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge, ProLink Aufhängung Showa Dämpfersystem | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
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Honda CRF 1100 L Africa Twin vs. Harley-Davidson Street Bob – Motorradvergleich
Wer zwischen der Honda CRF 1100 L Africa Twin und der Harley-Davidson Street Bob schwankt, entscheidet sich im Grunde für zwei sehr unterschiedliche Motorradwelten. Die Africa Twin steht für vielseitige Abenteuer, lange Strecken und souveräne Kontrolle – auch abseits der ausgetretenen Wege. Die Street Bob dagegen ist ein klassischer Cruiser-Ansatz: kompakt, direkt, mit Fokus auf Stil, Sound und ein entspanntes Fahrgefühl in der Stadt und auf kurzen bis mittleren Touren.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Komfort und Ergonomie sowie die Frage, wie alltagstauglich sich die jeweiligen Stärken in der Praxis anfühlen. Dabei geht es nicht darum, das eine Motorrad pauschal als „besser“ zu bewerten, sondern darum, welche Stärken zur eigenen Fahrweise passen.
Grundcharakter: Adventure-Reise vs. Cruiser-Directness
Honda CRF 1100 L Africa Twin
Die Africa Twin ist als Reiseenduro konzipiert. Das merkt man an der Ausrichtung: Sie wirkt darauf ausgelegt, lange Etappen komfortabel zu bewältigen und dabei auch unbefestigte Strecken nicht als Problem zu sehen. Die Sitzposition ist so gewählt, dass Kontrolle und Übersicht auch bei wechselnden Untergründen erhalten bleiben. Insgesamt vermittelt das Motorrad das Gefühl, „mit allem klarzukommen“ – von Landstraße bis Schotterpiste.
Harley-Davidson Street Bob
Die Street Bob ist dagegen ein Motorrad mit klarer Cruiser-DNA. Der Fokus liegt auf einem stimmigen Gesamtbild aus Design, direkter Gasannahme und einem Fahrgefühl, das eher nach „genießen“ als nach „optimieren“ klingt. Die Ergonomie ist auf entspanntes Cruisen ausgelegt: Die Sitzhaltung wirkt weniger sportlich-aufgerichtet, sondern eher lässig und alltagstauglich. Wer kurze Wege liebt oder gern in der Stadt unterwegs ist, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird schnell deutlich, dass beide Modelle unterschiedliche Prioritäten setzen. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin zielt auf Durchzug und souveräne Leistungsentfaltung über verschiedene Drehzahlbereiche. Dadurch eignet sie sich besonders gut für gleichmäßiges Fahren auf der Landstraße und für kontrolliertes Beschleunigen, wenn der Untergrund oder die Verkehrssituation wechselhaft sind.
Die Harley-Davidson Street Bob setzt stärker auf den typischen Cruiser-Charakter: Das Ansprechverhalten wirkt oft unmittelbarer und die Kraftübertragung vermittelt ein „Drehmoment-Feeling“, das sich beim Cruisen besonders angenehm anfühlt. Das macht die Street Bob vor allem dann attraktiv, wenn nicht das maximale Tempo im Vordergrund steht, sondern das Fahrgefühl, das sich beim entspannten Rollen und beim kräftigen, kurzen Beschleunigen ergibt.
Fahrwerk und Handling: Kontrolle vs. Leichtigkeit
Stärken der Africa Twin im Fahrwerks-Setup
Die Africa Twin spielt ihre Vorteile vor allem dann aus, wenn die Strecke nicht „perfekt“ ist. Das Fahrwerk ist auf Stabilität und Traktion ausgelegt, sodass sich Unebenheiten und wechselnde Untergründe weniger stressig anfühlen. Auch bei wechselnder Beladung oder längeren Fahrten bleibt das Motorrad gut beherrschbar. Das Handling wirkt dabei nicht nur agil, sondern vor allem berechenbar.
Stärken der Street Bob im Stadt- und Landstraßenbetrieb
Die Street Bob wirkt im Vergleich leichter und „direkter“ in der Alltagsbewegung. In der Stadt zählt oft, wie unkompliziert sich das Motorrad manövrieren lässt und wie gut es sich in engen Situationen anfühlt. Genau hier punktet der Cruiser-Ansatz: Die Maschine vermittelt ein ruhiges, kontrolliertes Fahrgefühl, ohne dabei den Eindruck zu machen, dass man ständig gegen das Motorrad arbeiten muss.
Auf der Landstraße zeigt sich dann: Die Street Bob ist nicht auf Offroad-Fähigkeiten optimiert, dafür aber auf ein stimmiges Zusammenspiel aus Komfort und Fahrspaß. Wer überwiegend asphaltierte Strecken fährt, bekommt ein Motorrad, das sich sehr natürlich anfühlt.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition im Alltag
Bei der Ergonomie unterscheiden sich beide Modelle deutlich. Die Africa Twin bietet eine Sitzposition, die auf längere Strecken und wechselnde Fahrzustände ausgelegt ist. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrten, bei denen der Körper nicht nur „schnell“ bequem sein soll, sondern über Stunden hinweg eine stabile Haltung unterstützt werden muss.
Die Street Bob setzt auf eine entspannte Cruiser-Sitzhaltung. Das kann im Alltag ein echter Vorteil sein: Die Haltung wirkt weniger „aktiv“ und mehr „genussorientiert“. Gleichzeitig gilt: Wer sehr sportlich oder sehr lange in einer eher aufrechten, dynamischen Fahrweise unterwegs ist, könnte bei der Street Bob schneller an Grenzen stoßen – nicht wegen fehlendem Komfort, sondern weil die Auslegung klar auf Cruiser-Feeling optimiert ist.
Bremsen, Fahrassistenz und Sicherheit im Vergleich
Im Bereich Sicherheit und Bremsverhalten zeigen sich typische Unterschiede zwischen den Konzepten. Die Africa Twin ist als Reise- und Allrounder-Maschine gedacht, daher spielt die Kombination aus stabiler Verzögerung und gut dosierbarer Kontrolle eine große Rolle. Gerade bei wechselnden Bedingungen ist es wichtig, dass das Motorrad berechenbar bleibt.
Die Street Bob setzt ebenfalls auf zuverlässige Verzögerung, wirkt aber stärker auf „klassisches Cruiser-Tempo“ ausgelegt. Das bedeutet: Wer vorausschauend fährt und die Maschine im passenden Rahmen nutzt, bekommt ein stimmiges Sicherheitsgefühl. Wer hingegen häufig sehr sportlich bremst oder in anspruchsvollen Situationen unterwegs ist, wird die Africa Twin tendenziell als souveräner wahrnehmen.
Alltagstauglichkeit: Parken, Handling und Nutzung
Im Alltag zählt oft mehr als nur die reine Leistung. Die Africa Twin ist durch ihre Reiseenduro-Ausrichtung ein Motorrad, das sich für längere Touren, wechselnde Strecken und auch für „mal schauen, was hinter der nächsten Kurve kommt“ besonders eignet. Dafür ist sie konzeptionell größer und wirkt in engen Situationen weniger „handlich“ als ein Cruiser.
Die Street Bob ist dagegen genau für die typische Alltagsnutzung gemacht: kurze Wege, Stadtverkehr, spontane Touren. Sie wirkt unkompliziert, und das Fahrgefühl ist schnell vertraut. Wer häufig im urbanen Umfeld unterwegs ist oder das Motorrad vor allem als Lifestyle- und Genussmaschine nutzt, findet hier eine sehr passende Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CRF 1100 L Africa Twin – Stärken
- Vielseitigkeit: ausgelegt für lange Strecken und unterschiedliche Untergründe.
- Kontrolliertes Fahrgefühl: berechenbar bei wechselnden Bedingungen.
- Reisefokus: Komfort und Stabilität für Touren über längere Zeit.
Honda CRF 1100 L Africa Twin – Schwächen
- Konzeptbedingt weniger „kompakt“: in engen Stadt-Situationen kann das Handling weniger leicht wirken.
- Fokus auf Allround: wer nur kurze, asphaltierte Strecken fährt, nutzt nicht automatisch das volle Potenzial.
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Direktes Cruiser-Feeling: stimmiges Ansprechverhalten und Genussfaktor.
- Alltagstauglichkeit: besonders stark im Stadt- und Landstraßenbetrieb.
- Charakter: Design und Fahrgefühl passen zu einem entspannten Fahrstil.
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Weniger Offroad-/Allround-Fokus: für unbefestigte Strecken ist das Konzept nicht gemacht.
- Ergonomie für bestimmte Fahrstile: wer sehr sportlich oder extrem lange Touren plant, muss die Passform für den eigenen Körper prüfen.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn das eigene Fahrprofil klar ist. Die Africa Twin ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren länger werden, Strecken variieren und das Motorrad auch abseits der „glatten“ Route überzeugen soll. Sie ist ideal für Menschen, die gern planen, aber auch flexibel bleiben möchten – mit dem Gefühl, dass das Motorrad die nächsten Kilometer souverän mitträgt.
Die Street Bob passt am besten, wenn das Motorrad vor allem für den Alltag, für kurze bis mittlere Strecken und für das Cruiser-typische Fahrgefühl genutzt wird. Wer Wert auf Stil, Sound und ein unkompliziertes Handling legt, bekommt hier ein Motorrad, das schnell Spaß macht und im Alltag nicht „zu viel“ ist.
Fazit:
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Reise- und Allround-Motorrad suchen: lange Strecken, wechselnde Untergründe und ein Fahrgefühl, das auch bei anspruchsvolleren Bedingungen Ruhe ausstrahlt. Wer häufig unterwegs ist, Touren plant und dabei nicht nur auf Asphalt festgelegt sein möchte, findet in der Africa Twin einen starken Begleiter.
Die Harley-Davidson Street Bob ist die passendere Option für Cruiser-Fans, die vor allem Stadt, Landstraße und entspannte Fahrten genießen wollen. Das Motorrad wirkt schnell vertraut, vermittelt ein direktes, charakterstarkes Fahrgefühl und passt besonders gut zu einem Lifestyle-orientierten Fahrstil. Wer weniger „Abenteuer“ und mehr „Cruisen“ im Fokus hat, wird mit der Street Bob deutlich glücklicher.