| UVP | 16.449 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 13.099 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- Motor - Drehmoment und Leistungsentfaltung
- Fahrwerk
- Geländegängigkeit
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Nur iPhone-Nutzer können vollen Umfang nutzen
- Komfort
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Drehfruede
- Windschutz
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.330 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-870 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.120 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 998 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 75 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 199 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 384 | km |
| Leistung | 145 PS bei 10.500 U/Min | |
| Drehmoment | 104 NM bei 8.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 325 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 45mm Showa Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Showa Monofederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge, ProLink Aufhängung Showa Dämpfersystem | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Zentralrohrrahmen aus Stahl (mit Alu-Heckrahmen) | |
| Federung vorne | Showa Upside-Down Teleskopgabel 43mm (Federweg 109)mm | |
| Federung hinten | Showa Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge aus Alu | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 190/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe radial 4Kolben Festsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe Doppelkolben Schwimmsattel ( Ø 256 mm) | |
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Honda CRF 1100 L Africa Twin vs. Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Vergleich im Alltag und auf Tour
Wenn zwei Honda-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin steht für Abenteuer, lange Strecken und den Anspruch, auch abseits der üblichen Wege souverän zu bleiben. Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café dagegen setzt auf urbanen Charakter: kompakt, direkt, mit sportlicher Optik und dem Gefühl, schnell im Geschehen zu sein. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheiden möchte, findet hier einen nachvollziehbaren Blick auf die wichtigsten Unterschiede – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klarer Einordnung.
Grundidee: Reiseenduro gegen modernes Naked-Bike
Die Africa Twin ist als Reiseenduro konzipiert. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort für längere Etappen, eine Sitzposition, die auch bei wechselnden Straßenverhältnissen stabil bleibt, und ein Gesamtpaket, das für Touren gemacht ist. Die CB 1000 R verfolgt eine andere Philosophie. Sie wirkt wie ein Naked-Bike, das bewusst auf Agilität und unmittelbares Fahrgefühl getrimmt ist. Statt „Abenteuer zuerst“ lautet das Motto eher „Straße zuerst“ – mit einer Haltung, die sportlich, aber alltagstauglich bleibt.
Wie sich das im Fahrgefühl zeigt
Im Alltag fühlt sich die CB 1000 R oft wie das Bike an, das schneller „da“ ist: kurze Wege, direkte Rückmeldung und ein Handling, das in der Stadt und auf kurvigen Strecken Spaß macht. Die Africa Twin spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn der Tag länger wird: gleichmäßiges Tempo, ruhigeres Arbeiten über Distanz und ein Fahrstil, der auch bei wechselndem Untergrund nicht sofort hektisch wird.
Motorcharakter und Ansprechverhalten
Beide Modelle sind leistungsstark, aber sie liefern das Gefühl auf unterschiedliche Weise. Die Africa Twin wirkt häufig wie ein Motor, der für konstantes Vorankommen gemacht ist: kräftig, gut dosierbar und passend für Touren, bei denen man nicht ständig „am Limit“ arbeiten will. Das ist besonders angenehm, wenn Streckenplanung und Fahrkomfort wichtiger sind als reines Beschleunigungsfieber.
Die CB 1000 R hingegen steht für ein spontanes, sportlich geprägtes Ansprechverhalten. Das Naked-Bike wirkt oft lebendiger im Gefühl, als würde es schneller auf Gasbefehle reagieren. Wer gerne zügig unterwegs ist, Kurven dynamisch ansteuert und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Fahrten nutzt, wird hier eher abgeholt.
Fahrwerk, Komfort und Alltagstauglichkeit
Die Africa Twin ist auf Komfort und Kontrolle ausgelegt. Gerade bei längeren Fahrten oder unruhigen Straßenprofilen spielt das Bike seine Reise-DNA aus. Die Sitzposition und die Art, wie das Fahrwerk arbeitet, vermitteln eher das Gefühl von Stabilität und Gelassenheit. Das ist ein klarer Vorteil, wenn der Fokus auf Touren liegt – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt ist.
Die CB 1000 R ist dagegen stärker auf „Straßenperformance“ getrimmt. Das Fahrwerk wirkt direkter, die Maschine fühlt sich wendiger an und unterstützt eine sportliche Linie. Das kann im Stadtverkehr und auf Landstraßen sehr reizvoll sein. Gleichzeitig ist das Bike weniger „komfortorientiert“ im Sinne von Reiseenduro-Standards – wer sehr lange Strecken mit viel Gepäck plant, wird die Africa Twin eher als entspannter erleben.
Lenkung und Handling im Vergleich
Die CB 1000 R punktet mit einem agilen Charakter: Sie lässt sich leichter „einordnen“, wirkt handlich und unterstützt zügige Richtungswechsel. Die Africa Twin ist ebenfalls gut zu handeln, aber sie fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man bewusst steuert – mit dem Ziel, stabil und souverän zu bleiben. Das ist kein Nachteil, sondern eine andere Priorität: Kontrolle über Distanz statt maximale Stadt-Agilität.
Bremsen und Sicherheit im Fahralltag
Bei beiden Modellen steht die Sicherheit im Vordergrund. Die Africa Twin profitiert von ihrer Auslegung für wechselnde Bedingungen: Bremsgefühl und Stabilität sind so gedacht, dass man auch bei unruhigerem Untergrund Vertrauen aufbaut. Gerade auf längeren Touren ist das ein Plus, weil man nicht ständig „nachjustieren“ muss.
Die CB 1000 R wirkt im Vergleich oft sportlicher im Bremsansprechen. Das passt zur Fahrcharakteristik: zügiges Anbremsen, saubere Dosierung und ein Gefühl, das zu dynamischem Fahren einlädt. Wer häufig auf kurvigen Strecken unterwegs ist, wird die direkte Rückmeldung besonders schätzen.
Elektronik und Assistenz: unterschiedliche Schwerpunkte
Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Africa Twin ist stärker auf Touren und wechselnde Bedingungen ausgelegt. Das bedeutet: Assistenz und Fahrmodi sind eher darauf getrimmt, unterschiedliche Untergründe und Fahrsituationen komfortabel zu meistern. Das hilft besonders dann, wenn die Strecke nicht planbar ist.
Die CB 1000 R orientiert sich stärker an sportlichem Fahren im Straßenkontext. Elektronik und Fahrmodi unterstützen ein dynamisches Setup, ohne dass das Motorrad „zu kompliziert“ wirkt. Wer gerne mit einem klaren, sportlichen Gefühl fährt, bekommt hier eine passende Balance.
Stärken und Schwächen: klare Gegenüberstellung
Honda CRF 1100 L Africa Twin – Stärken
- Tourenfokus: Komfort und Stabilität über lange Strecken.
- Vielseitigkeit: geeignet für unterschiedliche Straßenverhältnisse und Abenteuerpläne.
- Ruhiges Gesamtpaket: weniger „nervös“, mehr souverän.
Honda CRF 1100 L Africa Twin – Schwächen
- Weniger „urban direkt“: in der Stadt wirkt sie nicht so spielerisch wie ein Naked-Bike.
- Reise-Charakter dominiert: wer primär sportliche Kurven-Agilität sucht, könnte sich schneller „eingeschränkt“ fühlen.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Stärken
- Direktes Fahrgefühl: sportliche Rückmeldung und agiles Handling.
- Stadt- und Landstraßen-Alltag: macht schnell Lust auf kurze Ausfahrten.
- Klare Linie: Naked-Charakter mit Fokus auf Fahrspaß.
Honda CB 1000 R Neo Sports Café – Schwächen
- Weniger Reisekomfort: für sehr lange Touren ist die Africa Twin oft entspannter.
- Abenteueranspruch begrenzt: wer abseits der Straße regelmäßig plant, wird eher zur Africa Twin greifen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die typischen Fahrten aussehen. Die Honda CRF 1100 L Africa Twin ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Touren planen und dabei auch mal die Route wechseln möchten. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf perfekten Straßen Spaß macht, sondern auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet hier eine sehr stimmige Wahl.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café ist ideal für alle, die vor allem Straße fahren: Stadt, Landstraße, Kurven, spontane Ausfahrten. Wer ein Motorrad möchte, das schnell reagiert, sich leicht anfühlt und sportliche Dynamik in den Vordergrund stellt, wird mit der CB 1000 R sehr wahrscheinlich glücklicher.
Fazit:
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für lange Touren, wechselnde Strecken und einen souveränen Allround-Einsatz suchen. Ihr Vorteil liegt im ruhigen, kontrollierten Gesamtgefühl: Sie wirkt wie gemacht für Kilometer, bei denen Komfort und Vielseitigkeit wichtiger sind als maximale Agilität. Wer häufig unterwegs ist, auch wenn die Route nicht immer planbar ist, bekommt mit der Africa Twin ein stimmiges Konzept.
Die Honda CB 1000 R Neo Sports Café passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und ein direktes, sportliches Fahrgefühl bevorzugen. Sie spielt ihre Stärken besonders im Alltag und auf kurvigen Strecken aus: handlich, lebendig und mit einer klaren Ausrichtung auf Fahrspaß. Wer eher kurze bis mittlere Ausfahrten liebt und das Motorrad als dynamisches Straßenwerkzeug nutzt, wird mit der CB 1000 R die passendere Wahl treffen.