| UVP | 16.449 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2026~ | |
| UVP | 20.299 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor - Drehmoment und Leistungsentfaltung
- Fahrwerk
- Geländegängigkeit
- Reisetauglichkeit
- Soziuskomfort
- Nur iPhone-Nutzer können vollen Umfang nutzen
- Kraftvoller Motor
- Stabiles Fahrwerk
- Bedienung
- Elektronische Helfer
- Bremsen
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 231 | kg |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Länge | 2.330 | mm |
| Radstand | 1.575 | mm |
| Sitzhöhe: | 850-870 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
| Gewicht | 198 | kg |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Radstand | 1.497 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Zweizylinder-Viertakt-Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, V2 75° | |
| Hubraum | 1.301 | ccm |
| Hub | 71 | mm |
| Bohrung | 108 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 199 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 384 | km |
| Leistung | 180 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 140 NM bei 8.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 287 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 45mm Showa Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm | |
| Federung hinten | Showa Monofederbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Schwinge, ProLink Aufhängung Showa Dämpfersystem | |
| Reifen vorne | 90/90-21 | |
| Reifen hinten | 150/70-18 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP-USD Ø 48 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | WP-Monoshock per Umlenkung (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR17 | |
| Reifen hinten | 200/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 x Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel, Bremsscheiben, schwimmend ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - doch kein Biest
Ist die Super Duke das Biest, wie KTM sie selber nennt? Nein. Trotz all der formidablen Leistung, die immer zur Verfügung steht: Kaum je wurde diese so verantwortungsbewusst dargeboten. Biestig ist hier nichts, was für ein Glück. Die Super Duke wird öfter Freudentränen statt Angstschweiß produzieren.
Die KTM ist ein umgängliches Motorrad, das sich selbst in der Stadt nicht unwohl fühlt. Für ein Naked Bike ist die Soziustauglichkeit verträglich, der Windschutz hingegen … nunja. Wer jemals die Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h ausprobieren will, sollte sich gut festhalten oder mit 30 Metern doppelseitigem Klebeband am Bike fixieren.
Ansonsten: Daumen hoch!
Das Test-Bike wurde uns von Motorrad-Ruser zur Verfügung gestellt.
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Honda CRF 1100 L Africa Twin vs. KTM 1290 Super Duke R: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CRF 1100 L Africa Twin und die KTM 1290 Super Duke R, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht um Charakter, Prioritäten und darum, wie sich die jeweiligen Stärken im echten Fahralltag anfühlen. Die Africa Twin steht für Abenteuer, Reichweite und souveräne Kontrolle – auch dann, wenn der Weg nicht ganz so glatt ist. Die Super Duke R dagegen ist auf der Straße zuhause: direkt, kraftvoll und mit einem Anspruch, der spürbar nach vorn zieht.
Im Folgenden werden die wichtigsten Vergleichspunkte gegenübergestellt: Motor und Fahrgefühl, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Elektronik, Ergonomie sowie Alltagstauglichkeit und Einsatzprofil. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – ohne die Modelle auf einzelne Werte zu reduzieren.
Motorcharakter: Reiseenduro vs. Straßen-Performance
Honda CRF 1100 L Africa Twin
Die Africa Twin ist auf einen gleichmäßigen, belastbaren Antrieb ausgelegt. Der Motor liefert Kraft so, dass sich lange Strecken entspannt anfühlen. Besonders auf wechselndem Untergrund wirkt die Leistungsentfaltung kontrolliert: Man kann zügig fahren, ohne ständig das Gefühl zu haben, dass das Motorrad „zu viel“ ist. Das macht sie attraktiv für Touren, bei denen nicht nur die Geschwindigkeit zählt, sondern auch die Fähigkeit, das Tempo jederzeit anzupassen.
KTM 1290 Super Duke R
Die Super Duke R ist dagegen ein Motorrad, das auf unmittelbare Reaktion setzt. Der Motorcharakter ist spürbar aggressiver: Gasbefehle werden schnell in Vortrieb übersetzt, und das Fahrgefühl ist deutlich straßenorientiert. Wer gern dynamisch beschleunigt, Kurven mit Schwung angeht und das Motorrad als „Werkzeug“ für sportliche Fahrten nutzt, bekommt hier genau das. Die Kehrseite: Wer eher gemütlich cruisen will oder häufig im Stop-and-go unterwegs ist, empfindet den Fokus auf Performance manchmal als weniger entspannt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Agilität mit Biss
Wie sich die Africa Twin anfühlt
Die Africa Twin spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Das Fahrwerk ist darauf ausgelegt, Unebenheiten zu schlucken und das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen stabil zu halten. Dadurch entsteht ein sicheres Gefühl – besonders bei längeren Fahrten oder wenn Gepäck und wechselnde Straßenverhältnisse dazukommen. Das Handling ist nicht „zappelig“, sondern eher souverän und berechenbar.
Wie sich die Super Duke R anfühlt
Die Super Duke R ist auf sportliche Linienführung und zügiges Umsetzen von Fahrbefehlen ausgelegt. Das Motorrad wirkt wacher, direkter und stärker auf Kurvenfahrten getrimmt. In flotten Szenarien fühlt sich das Bike wie ein „Anschlag“ an: Man spürt, dass es für Dynamik gebaut ist. Gleichzeitig kann das bedeuten, dass Komfort und Ruhe auf schlechten Straßen weniger im Vordergrund stehen als bei der Africa Twin.
Bremsen: Vertrauen in der Verzögerung
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie in ihrem jeweiligen Einsatzbereich sicher verzögern. Im Vergleich zeigt sich aber ein Unterschied in der Ausrichtung: Die Africa Twin zielt auf kontrollierte Verzögerung in Alltag und Tour – inklusive Situationen, in denen der Untergrund nicht immer gleich ist. Die Super Duke R setzt stärker auf sportliche Bremsperformance, bei der die Verzögerung sehr direkt und „griffig“ wirkt. Wer häufig aus höheren Geschwindigkeiten sportlich bremst, wird die straßenorientierte Abstimmung der KTM besonders schätzen. Wer dagegen lange Strecken fährt und dabei auch mal unebenes Terrain erwartet, profitiert eher von der tourentauglichen, berechenbaren Bremscharakteristik der Honda.
Elektronik: Assistenzsysteme für unterschiedliche Ziele
Honda: Fokus auf Kontrolle und Tour
Die Africa Twin ist mit Elektroniksystemen ausgestattet, die vor allem das Fahren unter wechselnden Bedingungen unterstützen. Das Zusammenspiel aus Traktionskontrolle, Fahrmodi und weiteren Helfern zielt darauf ab, dass das Motorrad auch dann stabil bleibt, wenn die Haftung schwankt oder die Situation unübersichtlich ist. Dadurch wird die Maschine zu einem verlässlichen Begleiter für längere Touren – auch wenn die Route mal „anders“ wird.
KTM: Fokus auf Performance und Fahrspaß
Die Super Duke R nutzt Elektronik ebenfalls, aber mit einem klaren Schwerpunkt auf sportlicher Dynamik. Fahrmodi und Regelungen greifen so, dass die KTM ihre Kraft kontrolliert in Vortrieb umsetzt – besonders bei zügiger Fahrweise. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das sich in sportlichen Situationen sehr lebendig anfühlt. Wer allerdings eher entspannt unterwegs ist oder häufig in unruhigen Bedingungen fährt, kann die KTM-Elektronik als „mehr“ wahrnehmen, weil sie stärker auf Performance reagiert.
Ergonomie und Sitzgefühl: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Die Sitzposition und das Gesamtgefühl unterscheiden sich deutlich. Die Africa Twin ist so ausgelegt, dass sie für längere Fahrten angenehm bleibt. Der Körper wird eher „mitgenommen“, statt stark in eine sportliche, aggressive Haltung gedrückt zu werden. Das macht sie besonders interessant für Touren, bei denen man mehrere Stunden am Stück fährt oder die Tagesetappen länger ausfallen.
Die Super Duke R setzt hingegen auf eine sportlichere Ausrichtung. Das Motorrad wirkt dadurch sehr direkt und „fahrbereit“. In schnellen Kurven und bei dynamischer Fahrweise ist das ein Vorteil. Auf der anderen Seite kann diese Haltung auf sehr langen Strecken oder bei häufigem Stadtverkehr weniger entspannend sein – je nach persönlicher Statur und Fahrgewohnheiten.
Alltagstauglichkeit: Was im echten Leben zählt
Honda im Alltag
Die Africa Twin ist im Alltag vor allem dann stark, wenn das Motorrad nicht nur für eine Art von Strecke gedacht ist. Wer Pendeln, Wochenendtouren und gelegentliche Ausflüge auf weniger perfekte Straßen kombinieren möchte, bekommt ein stimmiges Gesamtpaket. Die Maschine wirkt wie ein „Allrounder“, der auch bei längeren Fahrten nicht den Fokus verliert.
KTM im Alltag
Die Super Duke R ist im Alltag dann besonders attraktiv, wenn die Straße der Spielplatz ist. Kurze Ausfahrten, zügige Fahrten und das Gefühl, jederzeit „bereit“ zu sein, passen gut zur KTM-Philosophie. Wer jedoch häufig sehr gemütlich fährt oder viel auf schlechten Straßen unterwegs ist, könnte den sportlichen Charakter als weniger passend empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CRF 1100 L Africa Twin
- Tour- und Reisefokus: Die Maschine wirkt auf Distanz stimmig und berechenbar.
- Kontrolliertes Fahrgefühl bei wechselnden Bedingungen.
- Vielseitigkeit: Geeignet für unterschiedliche Streckenprofile, nicht nur für perfekte Straßen.
Schwächen der Honda CRF 1100 L Africa Twin
- Wer primär sportliche, aggressive Straßenperformance sucht, empfindet den Charakter möglicherweise als weniger „bissig“.
- In sehr dynamischen, kurvenorientierten Szenarien spielt die KTM ihre Direktheit oft stärker aus.
Stärken der KTM 1290 Super Duke R
- Direkte Performance und sehr sportliches Ansprechverhalten.
- Kurven- und Fahrspaßfokus auf der Straße.
- Elektronik für dynamische Nutzung, die sportliche Fahrweise unterstützt.
Schwächen der KTM 1290 Super Duke R
- Weniger „Allround-Ruhe“ für sehr lange, entspannte Touren – je nach persönlichem Komfortempfinden.
- Für unebene oder wechselnde Untergründe ist die Africa Twin als Reiseenduro oft die passendere Wahl.
Welches Motorrad ist die bessere Wahl?
Der Vergleich zeigt: Die Honda CRF 1100 L Africa Twin ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als Reise- und Abenteuerbasis dienen soll. Sie punktet mit souveräner Kontrolle, tourentauglichem Fahrgefühl und einer Ausrichtung, die auch bei wechselnden Bedingungen Sicherheit und Komfort in den Vordergrund stellt. Wer gern lange Strecken fährt, verschiedene Straßenarten kombiniert und dabei nicht nur auf Tempo, sondern auf Gesamtkomfort achtet, wird mit der Africa Twin sehr wahrscheinlich glücklicher.
Die KTM 1290 Super Duke R ist dagegen die bessere Wahl, wenn die Straße im Mittelpunkt steht und das Motorrad vor allem sportlichen Fahrspaß liefern soll. Die KTM überzeugt mit direktem Antrieb, lebendigem Handling und einer Performance, die sich schnell in Vortrieb und Dynamik übersetzt. Wer Kurven liebt, gern zügig unterwegs ist und ein Motorrad sucht, das sich wie ein „Sportgerät“ anfühlt, trifft mit der Super Duke R eine sehr klare Entscheidung.
Fazit:
Die Honda CRF 1100 L Africa Twin ist für alle die richtige Wahl, die ein Motorrad für lange Touren, wechselnde Strecken und ein souveränes, kontrolliertes Fahrgefühl suchen. Sie wirkt wie ein verlässlicher Begleiter, der Abenteuer zulässt, ohne den Komfort aus dem Blick zu verlieren. Die KTM 1290 Super Duke R passt dagegen besser zu Fahrern, die vor allem auf der Straße maximale Dynamik erleben wollen: direktes Ansprechverhalten, sportliche Linienführung und ein klarer Performance-Fokus. Kurz gesagt: Wer Vielseitigkeit und Reisekomfort priorisiert, fährt mit der Africa Twin stimmiger. Wer sportliche Straße und Fahrspaß als Hauptziel hat, wird mit der Super Duke R deutlich mehr „Biss“ spüren.