| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.200 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- Verarbeitung
- Durchzug
- Langstreckenkomfort, auch für Sozius
- Verarbeitung
- Preispolitik
- Windschutz
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 224 | kg |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Länge | 2.255 | mm |
| Radstand | 1.559 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.225 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Wassergekühlter 2-Zylinder-Viertaktmotor mit vier über Schlepphebel betätigten Ventilen pro Zylinder, zwei obenliegenden Nockenwellen und Trockensumpf | |
| Hubraum | 853 | ccm |
| Bohrung | 84 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 77 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 83 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 366 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen in Schalenbauweise | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, Ø 41 mm (Federweg 151)mm | |
| Federung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge (Federweg 177)mm | |
| Aufhängung hinten | direkt angelenktes Zentralfederbein | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - ein Bike ohne große Schwächen
Und nun, ist die BMW eine Kaufempfehlung? Ja, ist sie. Sie eignet sich für Anfänger, kleinere Personen und langweilt erfahrene Piloten nicht. Ihr Langstreckenkomfort (mit einem größeren Windschild) ist hervorragend, ausreichend spritzig ist sie auch.
Die 2.500 Euro Preisunterschied zur BMW F 850 GS sollten eigentlich jede Kaufempfehlung stärken. Hier jedoch reichen sie gerade dazu aus, die Preispolitik nicht vollends zu verdammen. Wenn man sie sich leisten kann und will, erhält man ein nahezu universell einsetzbares Bike mit sehr guter Verarbeitung.
Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg zur Verfügung gestellt.
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Honda CRF 300 L vs. BMW F 750 GS – welcher Vergleich passt wirklich?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CRF 300 L und die BMW F 750 GS, wird der Vergleich schnell spannend: Hier steht eine kompakte, leicht zu handhabende Enduro im Fokus, dort ein vielseitiges Reise- und Tourenmotorrad, das auf der Straße genauso überzeugt wie auf leichtem Terrain. Beide Modelle haben ihre Fans – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Szenarien aus. Genau darum geht es in diesem Vergleich: nicht um „das eine beste Motorrad“, sondern um die Frage, welches Motorrad zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundidee der beiden Motorräder: Enduro-Fokus vs. Reise-Allrounder
Honda CRF 300 L: kompakt, agil, offroad-nah
Die Honda CRF 300 L ist als Enduro gedacht, die sich im Alltag nicht sperrig anfühlt. Das Konzept zielt auf ein leichtes Handling, eine aufrechte, kontrollierte Sitzposition und ein Fahrgefühl, das auch abseits befestigter Wege Spaß macht. Wer gern über Feldwege fährt, kleine Schotterpassagen mitnimmt oder einfach ein Motorrad sucht, das sich „einfach bewegen“ lässt, findet hier eine klare Ausrichtung.
BMW F 750 GS: komfortabel, souverän, tourentauglich
Die BMW F 750 GS ist dagegen stärker auf Alltag, längere Strecken und Touren ausgelegt. Der Charakter ist mehr „Allround“: komfortableres Fahrgefühl auf der Straße, gute Ergonomie und ein Setup, das auch bei längeren Fahrten entspannt bleibt. Gleichzeitig ist die GS nicht nur ein Straßenmotorrad – sie ist für leichtes bis mittleres Offroad-Tempo gemacht, ohne dabei den Fokus auf Komfort zu verlieren.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie fühlt sich die Fahrt an?
Agilität und Kontrolle bei der Honda
Die Honda CRF 300 L wirkt im Vergleich besonders wendig. Das liegt vor allem an der kompakten Bauweise und dem eher endurotypischen Fahrstil: Man kann das Motorrad aktiv führen, es lässt sich in engen Situationen gut bewegen und vermittelt schnell das Gefühl, dass auch kleinere Offroad-Strecken „machbar“ sind. Gerade wenn der Untergrund wechselt oder wenn es mal unübersichtlich wird, spielt die CRF ihre Stärke aus: kontrolliertes Vorankommen statt großes „Durchziehen“.
Souveränität und Ruhe bei der BMW
Die BMW F 750 GS spielt ihre Stärken vor allem auf längeren Strecken aus. Das Fahrwerk und die Abstimmung zielen auf Stabilität und ein gleichmäßiges Tempo ab. Auf der Straße wirkt die GS dadurch weniger „zappelig“ und mehr wie ein Motorrad, das Kilometer sammelt. Auch wenn der Weg mal schlechter wird, bleibt der Charakter insgesamt tourentauglich: nicht hektisch, sondern berechenbar.
Motor und Leistungscharakter: Drehmoment vs. Durchzug
Beide Motorräder sind für unterschiedliche Erwartungen gebaut. Die Honda CRF 300 L steht eher für einen nutzbaren, endurotypischen Leistungsbereich, der sich gut dosieren lässt. Das hilft besonders beim Anfahren, beim Rangieren und beim Fahren über unruhigen Untergrund. Die BMW F 750 GS bietet dagegen einen Charakter, der auf gleichmäßigen Vortrieb und entspanntes Fahren ausgelegt ist. Im Vergleich zeigt sich: Während die Honda stärker über Agilität und Kontrolle punktet, punktet die BMW über souveränen Vortrieb und ein „leichtes“ Handling bei höheren Reisegeschwindigkeiten.
Fahrwerk und Reifen-Setup: Wo liegen die Unterschiede?
Honda: Enduro-Feeling für wechselnden Untergrund
Bei der Honda CRF 300 L ist das Fahrwerk so gedacht, dass es mit Unebenheiten und wechselndem Terrain gut zurechtkommt. Die Abstimmung unterstützt ein aktives Fahren – also das Gefühl, das Motorrad „mitzunehmen“. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn der Weg nicht nur aus Asphalt besteht.
BMW: Komfort und Stabilität für Touren
Die BMW F 750 GS ist im Vergleich stärker auf Komfort und Stabilität ausgelegt. Das Fahrwerk arbeitet so, dass die Fahrt auf der Straße ruhig bleibt und auch bei längeren Etappen nicht anstrengend wird. Auf Schotter oder schlechten Straßen kann die GS ebenfalls überzeugen, aber der Schwerpunkt liegt klar darauf, dass das Motorrad auch auf Asphalt „rund“ bleibt.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Die Honda CRF 300 L bietet eine Sitzposition, die eher endurotypisch ist: aufrecht, kontrollorientiert und gut geeignet, um das Motorrad aktiv zu führen. Das kann gerade bei kurzen Wegen, beim Rangieren oder auf unebenem Terrain Vorteile bringen. Die BMW F 750 GS setzt dagegen stärker auf Reiseergonomie. Im Vergleich wirkt die Sitzhaltung oft entspannter für längere Fahrten, weil das Motorrad mehr „Tourenkomfort“ vermittelt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Feierabendrunde
Honda im Alltag: leicht zu bewegen
Die Honda CRF 300 L ist im Alltag vor allem dann stark, wenn das Motorrad häufig bewegt, rangiert und „kurz“ gefahren wird. Durch die kompakte Auslegung fühlt sich das Handling unkompliziert an. Wer gern spontan fährt, auch mal abseits der Hauptstrecken unterwegs ist oder ein Motorrad sucht, das nicht nach „großer Maschine“ verlangt, wird die Honda schnell schätzen.
BMW im Alltag: entspannt und vielseitig
Die BMW F 750 GS ist im Alltag dann im Vorteil, wenn die Fahrten länger werden oder wenn die Strecke abwechslungsreich ist: Stadtverkehr, Landstraße und am Wochenende vielleicht eine Tour. Die GS wirkt dabei wie ein Motorrad, das man einfach „mitnehmen“ kann – ohne dass man sich ständig auf das Fahren einstellen muss.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CRF 300 L
- Agiles Handling und endurotypische Kontrolle bei wechselndem Untergrund.
- Einfacher Zugang zum Offroad-Fahren – besonders für kürzere Strecken abseits des Asphalts.
- Kompakte Auslegung, die im Alltag das Manövrieren erleichtert.
Schwächen der Honda CRF 300 L
- Tourenfokus ist begrenzt: Für lange Autobahn- oder Highspeed-Etappen ist die Ausrichtung weniger ideal.
- Komfortanspruch: Wer viel im Reise-Modus fährt, spürt eher die Enduro-Nähe als den „Langstreckenkomfort“.
Stärken der BMW F 750 GS
- Reise- und Komfortorientierung für längere Fahrten.
- Souveränes Fahrgefühl auf der Straße und berechenbares Verhalten auf leichtem bis mittlerem Terrain.
- Allround-Charakter: gut geeignet für unterschiedliche Streckenprofile.
Schwächen der BMW F 750 GS
- Offroad-Anspruch: Für echtes „Hard-Enduro“ ist die Ausrichtung nicht der Hauptfokus.
- Anspruch an das Handling: Wer ein sehr leichtes, endurotypisches Motorrad sucht, findet bei der GS eher den Reise-Allrounder als das reine Offroad-Tool.
Welche Kosten- und Wartungsaspekte spielen eine Rolle?
Im Vergleich ist weniger die „Theorie“ entscheidend, sondern die Praxis: Bei beiden Motorrädern hängt die Kostenentwicklung stark von Fahrleistung, Fahrprofil und Pflege ab. Die Honda CRF 300 L wird häufig dort gewählt, wo man regelmäßig auch abseits befestigter Wege fährt – das kann je nach Nutzung mehr Schmutz und Verschleiß an bestimmten Komponenten bedeuten. Die BMW F 750 GS wird oft für Touren und längere Strecken genutzt, wodurch sich Wartungs- und Verschleißthemen eher über Laufleistung und Fahrten über viele Kilometer zeigen. Wichtig ist: Wer Wartung und Verschleißteile im Blick behält, fährt mit beiden Modellen langfristig entspannt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Honda CRF 300 L – die passende Wahl für…
Die Honda CRF 300 L passt besonders gut, wenn das Motorrad vor allem für kurze bis mittlere Strecken genutzt wird, wenn Feldwege und Schotter regelmäßig vorkommen und wenn das Handling im Vordergrund steht. Auch für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das sich einfach kontrollieren lässt und das nicht das Gefühl vermittelt, „zu groß“ zu sein, ist die CRF eine sehr stimmige Option.
BMW F 750 GS – die passende Wahl für…
Die BMW F 750 GS ist ideal, wenn der Schwerpunkt auf Touren, Komfort und Vielseitigkeit liegt. Wer gern lange Strecken fährt, dabei auch mal unebene Straßen mitnimmt und insgesamt ein Motorrad möchte, das entspannt bleibt, während es trotzdem Abenteuer zulässt, findet in der GS einen starken Begleiter.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für agiles Fahren, kontrolliertes Offroad-Feeling und unkomplizierte Alltagsfahrten genutzt wird. Sie punktet dort, wo Wege wechseln, wo man das Motorrad aktiv führt und wo kurze bis mittlere Strecken im Vordergrund stehen. Die BMW F 750 GS ist dagegen die stimmigere Entscheidung, wenn Komfort und Tourentauglichkeit Priorität haben: Sie wirkt auf der Straße souverän, bleibt auch bei längeren Etappen angenehm und bietet einen vielseitigen Charakter für abwechslungsreiche Strecken. Wer eher „abseits“ fährt und dabei leicht und kontrolliert unterwegs sein möchte, greift zur Honda. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken plant und ein Motorrad sucht, das Alltag und Reisen elegant verbindet, ist mit der BMW F 750 GS besser bedient.