UVP 6.220 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 5.650 €
Baujahr von 2016 bis 2025
Die Honda-Enduro mit Kultfaktor für 6.500 Euro im Test
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So gut wie die Großen?
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Pro und Kontra

Pro:
  • geringes Gewicht
  • einsteigerfreundlich
  • gutmütiger Motor und einfache Handhabung
  • günstiger Unterhalt
  • alltagstauglich
  • solide Honda-Qualität
Kontra:
  • Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
  • kleiner Tank, begrenzte Reichweite
  • Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Pro:
  • Fahrkomfort
  • Preis
  • Soziustauglich
Kontra:
  • Fahrleistungen absolut

Abmessungen & Gewicht

Gewicht142kg
Radstand1.455mm
Länge2.230mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 880 mm
Höhe1.200mm
Gewicht158kg
Radstand1.374mm
Länge2.005mm
Radstand1.374mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.080mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor
Hubraum286ccm
Hub63mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartEinzylinder
Hubraum313ccm
Hub62mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung27 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment27 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.132km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite250km
Leistung34 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment28 NM bei 7.500 U/Min
Höchstgeschw.143km/h
Tankinhalt11Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite330km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm
Federung hintenPro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne80/100-21M/C 51P
Reifen hinten120/80-18M/C 62P
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneUpside-Down 41 mm (Federweg 140)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 131)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70 R17
Reifen hinten150/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.

Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.220 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.700 €
  • Baujahre: 2021 - heute
  • Farben: rot, grau

Fazit - für wen ist sie geeignet?

Also: Für wen eignet sich die kleine BMW G 310 R? Für kleine und leichte Personen natürlich. Die, die einfach Motorrad fahren wollen und auf Fahrleistungen wenig Wert legen.

Ideal ist sie für Leute, die die eingangs gestellte Frage, ob ein Roller nicht die bessere Wahl wäre, mit der Handlichkeit und Fahrfreude der BMW G 310 R entgegnen. Wenn das Konzept Motorrad dem des Rollers überlegen ist, dann hier.

Die japanische Konkurrenz ist meist etwas teuer als die BMW (hätte nicht gedacht, dass ich diesen Satz jemals schreiben würde). Sie schöpft jedoch meist das 48-PS-Limit der Führerscheinklasse A2 aus und bringt etwas mehr Ruhe als die von manchen als hibbelig empfundene BMW mit.

Doch: Nach anfänglicher Skepsis ist eines klar: Macht richtig Spaß, die G 310 R. Wer hätte das gedacht?

Das Testbike wurde uns von Bergmann & Söhne zur Verfügung gestellt.

Preis / Verfügbarkeit / Farben / Baujahre

  • Preis: 5.050€
  • Gebraucht (2 Jahre alt): 3.300€
  • Baujahre: ab 2015
  • Verfügbarkeit: gut
  • Farben: rot, schwarz, perlweiß

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Honda CRF 300 L vs BMW G 310 R – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CRF 300 L steht für leichtes Offroad-Feeling, unkomplizierte Wege abseits der Straße und eine Sitzposition, die eher nach „rausfahren“ als nach „nur cruisen“ aussieht. Die BMW G 310 R dagegen ist ein klassisches Straßen-Naked Bike: agil im Stadtverkehr, angenehm auf der Landstraße und mit einem Fokus auf Alltagstauglichkeit.

Im folgenden Vergleich geht es darum, wie sich die beiden Modelle in der Praxis unterscheiden – bei Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, bei Komfort und Ergonomie sowie bei der Frage, welches Motorrad für welche Art von Touren die bessere Wahl ist. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Bikes gegeneinander abgewogen, damit am Ende klar wird, welches Konzept besser zum eigenen Fahrprofil passt.

Grundidee der beiden Motorräder: Offroad-orientiert vs. straßenfokussiert

Honda CRF 300 L: Offroad-Gen in der DNA

Die Honda CRF 300 L ist als leichtes, alltagstaugliches Offroad-Bike gedacht. Das merkt man vor allem daran, dass das Motorrad nicht so tut, als wäre es nur für die Straße gebaut. Die Geometrie und die Auslegung zielen darauf, auch auf unbefestigten Strecken souverän zu bleiben. Wer gern Schotterwege fährt, gelegentlich Feld- oder Waldabschnitte nutzt oder einfach das Gefühl mag, „mehr Möglichkeiten“ zu haben, findet hier eine stimmige Basis.

BMW G 310 R: Naked Bike für den Alltag

Die BMW G 310 R ist dagegen klar auf Straße getrimmt. Das zeigt sich im Gesamtpaket: Sitzhaltung, Handling und das Fahrverhalten sind auf Asphalt ausgelegt. Gerade im Stadtverkehr punktet ein Naked Bike oft mit Übersichtlichkeit und Wendigkeit. Auch auf der Landstraße fühlt sich die G 310 R typischerweise wie ein Motorrad an, das man gern regelmäßig nutzt – nicht nur für spezielle Ausflüge.

Motor und Fahrgefühl: Wie unterscheiden sich die Charaktere?

Honda CRF 300 L: Drehmomentgefühl für wechselnde Untergründe

Die CRF 300 L vermittelt ein Fahrgefühl, das auf kontrolliertes Vorankommen ausgelegt ist. Auf losem Untergrund ist nicht nur die Leistung entscheidend, sondern auch die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert. Die Honda wirkt dabei oft „ruhiger“ im Umgang: Man kann sie gut dosieren, was gerade dann hilft, wenn der Grip schwankt oder wenn man nicht permanent Vollgas fahren will.

BMW G 310 R: Straßen-Agilität und ein direkteres Ansprechverhalten

Die BMW G 310 R spielt ihre Stärken eher auf Asphalt aus. Das Fahrgefühl ist häufig direkter, das Motorrad wirkt spritzig und lässt sich im Alltag unkompliziert bewegen. Gerade wenn es darum geht, zügig aus dem Stadtverkehr herauszukommen oder auf der Landstraße spontan zu beschleunigen, passt das Konzept der G 310 R gut.

Fahrwerk und Handling: Wo fühlt sich welches Motorrad „richtig“ an?

Honda CRF 300 L: Komfort über Bodenunebenheiten – mit Offroad-Vorteil

Bei der Honda CRF 300 L ist das Fahrwerk so ausgelegt, dass es Unebenheiten besser „mitnimmt“. Das ist ein klarer Vorteil, wenn die Strecke nicht perfekt ist. Schlaglöcher, grober Asphalt oder ein kurzer Abstecher auf Schotter werden weniger zum Problem. Gleichzeitig ist das Motorrad so konzipiert, dass man auch im Gelände nicht ständig Angst vor dem nächsten Hindernis haben muss.

Schwäche im Vergleich: Wer fast ausschließlich auf glattem Asphalt unterwegs ist, wird den Offroad-Fokus nicht immer als Vorteil wahrnehmen. Dann kann sich die CRF 300 L im Vergleich zu einem straßenorientierten Bike etwas „anders“ anfühlen – weniger auf maximale Straßenpräzision getrimmt, mehr auf Robustheit und Kontrolle.

BMW G 310 R: Präzision und Agilität auf Asphalt

Die BMW G 310 R ist im Handling oft besonders angenehm, wenn es um flüssiges Fahren auf der Straße geht. Das Motorrad lässt sich gut einlenken, bleibt handlich und wirkt in Kurven stabil. Wer gern zügig über Landstraßen fährt oder im Alltag häufig zwischen Ampeln und Abbiegesituationen wechselt, profitiert von dieser Straßenorientierung.

Schwäche im Vergleich: Sobald der Untergrund uneben oder lose wird, zeigt sich der Unterschied zum Offroad-Konzept. Die G 310 R kann zwar auch „mal“ Schotter ab, aber sie ist nicht dafür gebaut, wie ein leichtes Offroad-Bike dauerhaft mit wechselnden Bedingungen umzugehen.

Sitzposition und Ergonomie: Komfort im Alltag vs. sportlich-naked

Honda CRF 300 L: Aufrechte Haltung für Kontrolle

Die Sitzposition der CRF 300 L ist so gewählt, dass man das Motorrad gut kontrollieren kann. Das hilft besonders dann, wenn man nicht nur geradeaus fährt, sondern auch in Situationen, in denen man sich dynamischer bewegen möchte. Für längere Fahrten im gemischten Terrain kann das angenehm sein, weil man nicht ständig „festgehalten“ werden muss, sondern sich natürlich bewegen kann.

Schwäche im Vergleich: Wer sehr lange Strecken auf Autobahn oder mit starkem Winddruck plant, wird bei einem Offroad-orientierten Bike eher weniger „Reisekomfort“ erwarten dürfen als bei einem straßenorientierten Setup.

BMW G 310 R: Naked-typische Ergonomie für Stadt und Land

Die BMW G 310 R bietet eine Sitzposition, die für viele Fahrerinnen und Fahrer im Alltag gut funktioniert: nicht zu extrem, aber auch nicht „tourig“ im klassischen Sinn. Dadurch eignet sich das Motorrad gut für Pendeln, kurze Ausfahrten und auch für längere Landstraßenrunden, wenn man den Fokus auf Fahrspaß legt.

Schwäche im Vergleich: Wer häufig auf unbefestigten Wegen unterwegs ist, wird die Offroad-typische Bewegungsfreiheit der CRF 300 L oft als klaren Vorteil empfinden.

Bremsen, Fahrassistenz und Alltag: Was zählt im echten Leben?

Im Alltag entscheiden nicht nur Motor und Optik, sondern vor allem das Gesamtgefühl aus Bremsleistung, Dosierbarkeit und Stabilität. Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie im normalen Fahrbetrieb zuverlässig wirken. Im Vergleich zeigt sich jedoch: Die Honda CRF 300 L ist stärker auf Situationen vorbereitet, in denen man mit wechselndem Untergrund rechnet. Die BMW G 310 R ist stärker auf saubere Straßenführung und kontrollierte Bremsmanöver auf Asphalt optimiert.

Bei der Ausstattung spielt außerdem die „Passung“ eine Rolle: Wer ein Motorrad sucht, das vor allem im Stadtverkehr und auf Landstraßen Spaß macht, wird mit der G 310 R schneller das Gefühl haben, „genau das richtige“ Bike zu fahren. Wer dagegen gern spontan abbiegt, Wege abseits der Hauptstrecke nutzt oder einfach mehr Freiheit beim Streckenplan möchte, wird die CRF 300 L als stimmiger empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Honda CRF 300 L

  • Offroad-Feeling und kontrolliertes Fahren auf unbefestigten Strecken
  • Robustes Konzept für gemischte Strecken und spontane Abstecher
  • Gute Dosierbarkeit im Umgang mit wechselndem Grip

Schwächen der Honda CRF 300 L

  • Asphalt-Fokus ist nicht die Hauptstärke – wer nur Straße fährt, merkt den Offroad-Vorteil weniger
  • Reise- und Windkomfort ist eher zweitrangig gegenüber dem Offroad-Ansatz

Stärken der BMW G 310 R

  • Agilität und Straßenpräzision für Stadt und Land
  • Alltagstauglichkeit durch handliches Handling und unkomplizierte Nutzung
  • Direktes Fahrgefühl beim Beschleunigen und in Kurven auf Asphalt

Schwächen der BMW G 310 R

  • Unbefestigter Untergrund ist eher „gelegentlich“ als „dauerhaft“
  • Offroad-Freiheit ist im Vergleich zur CRF 300 L begrenzt

Für wen lohnt sich welcher Vergleich?

Der wichtigste Punkt im Vergleich ist weniger die Frage „welches Motorrad ist besser“, sondern „welches Motorrad passt besser“. Die Honda CRF 300 L ist besonders attraktiv, wenn die Streckenplanung nicht nur aus Asphalt besteht. Wer gern Schotterwege fährt, sich nicht scheut, mal eine unbefestigte Abkürzung zu nehmen, oder ein Motorrad sucht, das auch abseits der Komfortzone Spaß macht, trifft mit der CRF 300 L häufig die richtige Wahl.

Die BMW G 310 R ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße liegt: Stadtverkehr, Landstraße, kurvige Strecken und regelmäßige Ausfahrten. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell und leicht anfühlt, ohne dass man sich Gedanken über den Untergrund machen muss, wird die G 310 R sehr passend finden.

Fazit:

Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl für alle, die ihr Motorrad nicht nur auf Asphalt bewegen wollen. Sie spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo der Untergrund wechselt: auf Schotter, bei unebenen Wegen und bei Touren, bei denen man gern spontan abbiegt. Wer Kontrolle, Dosierbarkeit und ein offroad-nahes Fahrgefühl sucht, bekommt mit der CRF 300 L ein stimmiges Gesamtpaket.

Die BMW G 310 R passt dagegen ideal, wenn der Alltag und die Touren überwiegend auf Straße stattfinden. Sie wirkt im Handling besonders straßenorientiert, ist im Stadtverkehr angenehm und macht auf Landstraßen häufig genau dann Spaß, wenn man zügig und flüssig fährt. Wer ein Naked Bike für regelmäßige Fahrten sucht und unbefestigte Strecken eher als Ausnahme sieht, trifft mit der G 310 R den besseren Treffer.

Kurz gesagt: CRF 300 L für mehr Streckenfreiheit abseits des Asphalts, G 310 R für maximalen Straßenfokus und unkomplizierten Fahrspaß im Alltag.

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