| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2011 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- leicht und wendig
- unkompliziert
- günstiger Verbrauch
- solide Verarbeitung
- genug Platz für Beifahrer/in
- versprüht wenig Emotionen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 192 | kg |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.477 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Hubraum | 652 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 100 | mm |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda CRF 300 L vs. BMW G 650 GS: Vergleich für Offroad, Alltag und Touren
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Wofür soll das Bike im Alltag und auf Touren eingesetzt werden? Die Honda CRF 300 L und die BMW G 650 GS werden häufig gegeneinander abgewogen, weil beide als vielseitige Optionen wahrgenommen werden. Doch die Schwerpunkte liegen spürbar anders: Die Honda fühlt sich deutlich stärker im Gelände zu Hause, während die BMW eher den Charakter einer straßenorientierten Reiseenduro mit Schotter- und Offroad-Tauglichkeit verkörpert.
Im Folgenden werden die typischen Eigenschaften beider Modelle miteinander verglichen – ohne Zahlenlisten, sondern mit Blick auf das, was im Fahralltag wirklich auffällt: Antrieb und Charakter, Fahrwerk und Traktion, Ergonomie, Handling sowie die Frage, wie gut sich das jeweilige Motorrad für unterschiedliche Streckenprofile eignet.
Grundcharakter: Enduro-Fokus vs. Reiseenduro-Feeling
Honda CRF 300 L: klarer Enduro-Ansatz
Die Honda CRF 300 L ist im Kern ein leichtes, agiles Motorrad, das für Schotter, Feldwege und Offroad-Passagen gemacht ist. Das merkt man daran, wie sie auf Gasbefehle reagiert und wie selbstverständlich sich das Bike in Richtungswechseln bewegt. Wer gern auf unbefestigten Wegen unterwegs ist oder sich ab und zu abseits der Straße austoben möchte, findet hier schnell ein vertrautes Fahrgefühl.
BMW G 650 GS: straßenorientiert, aber nicht nur Asphalt
Die BMW G 650 GS wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Alltag und längere Strecken besonders ernst nimmt. Der Charakter ist insgesamt ruhiger und „touriger“, ohne dass sie Offroad komplett ausklammert. Gerade auf Landstraßen und bei gemischten Streckenprofilen spielt die BMW ihre Stärken aus: stabiler Geradeauslauf, angenehmes Handling und ein Fahrgefühl, das auch nach längerer Zeit nicht unnötig ermüdet.
Fahreigenschaften im Vergleich: Motor, Ansprechverhalten und Alltagstauglichkeit
Honda: lebendig im Gelände, direkt im Antrieb
Die Honda CRF 300 L zeigt im Vergleich vor allem ihre Direktheit. Beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim Manövrieren auf losem Untergrund wirkt das Motorrad aufmerksam und bereit. Das ist besonders hilfreich, wenn Traktion nicht durchgehend gegeben ist oder wenn es öfter heißt: „Gas dosieren, Linie halten, sauber rausbeschleunigen.“
Als Stärke bringt die Honda damit ein sehr endurotypisches Gefühl mit: Sie lässt sich häufig intuitiv kontrollieren, und das Motorrad wirkt eher wie ein Werkzeug, das man aktiv einsetzt.
BMW: souverän auf der Straße, entspannt auf gemischten Strecken
Die BMW G 650 GS punktet im Vergleich mit einem ruhigeren, gleichmäßigeren Fahrgefühl. Auf der Straße wirkt sie oft „erwachsener“: Man kann zügig fahren, ohne dass das Motorrad ständig nach Aufmerksamkeit verlangt. Auch bei längeren Abschnitten bleibt die Linie stabil, und das Gesamtpaket wirkt auf Touren stimmig.
Im Gelände ist die BMW ebenfalls nutzbar, aber der Charakter bleibt eher der einer Reiseenduro. Das bedeutet: Sie kann Schotter und leichtere Offroad-Passagen gut ab, während anspruchsvolleres Gelände eher mehr Kompromisse verlangt.
Fahrwerk und Traktion: Wo die Stärken liegen
Honda CRF 300 L: Offroad-Feeling und Agilität
Die Honda ist im Vergleich besonders stark, wenn es um Agilität und das Handling auf unebenem Untergrund geht. Das Motorrad nimmt Unebenheiten grundsätzlich so auf, dass man sich auf die Linie konzentrieren kann. Gerade auf Schotterstraßen und in Bereichen, in denen man öfter bremsen, umsetzen und neu beschleunigen muss, fühlt sich die Honda „passend“ an.
Eine mögliche Schwäche zeigt sich dort, wo viel Komfort auf Asphalt gefragt ist: Je nach Fahrstil und Streckenprofil kann die Honda im Vergleich weniger „komfortabel“ wirken als die BMW. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, aber es ist ein Unterschied im Charakter.
BMW G 650 GS: Komfort und Stabilität
Die BMW spielt ihre Stärken vor allem bei Stabilität und Komfort aus. Auf längeren Strecken und bei wechselnden Geschwindigkeiten fühlt sich das Motorrad oft berechenbar an. Gerade wenn die Route nicht nur aus perfekten Straßen besteht, sondern aus einer Mischung aus Asphalt, Schotter und Landstraße, wirkt die BMW als „Allrounder“ besonders stimmig.
Im Vergleich kann die BMW im härteren Offroad-Einsatz weniger „leichtfüßig“ wirken als die Honda. Wer regelmäßig anspruchsvoll ins Gelände fährt, wird die Honda vermutlich als klar passender empfinden.
Ergonomie und Handling: Wer kommt leichter zurecht?
Honda: leicht zu bewegen, aber eher aktiv zu fahren
Die Honda CRF 300 L ist im Alltag oft angenehm, weil sie sich einfach manövrieren lässt und ein sportlich-endurotypisches Handling bietet. Das macht sie interessant für Fahrer, die gern selbst viel mit dem Motorrad arbeiten: Gas, Blickführung, Linie – und das Motorrad folgt.
Als Schwäche kann sich ergeben, dass das Motorrad bei reinem Langstreckenkomfort nicht ganz so „entspannt“ wirkt wie die BMW. Wer also vor allem lange Autobahn- oder Schnellstraßenabschnitte plant, sollte den Charakter der Honda im Hinterkopf behalten.
BMW: entspannter Sitzkomfort und tourorientiertes Gefühl
Die BMW G 650 GS wirkt im Vergleich häufig wie ein Motorrad, das für Touren gemacht ist. Die Ergonomie unterstützt das entspannte Fahren, und das Handling bleibt auch dann angenehm, wenn die Strecke länger wird. Gerade wenn das Motorrad nicht nur für Wochenendtrips, sondern auch für längere Wochenend-Routen genutzt werden soll, spielt die BMW ihre Stärken aus.
Im Gelände ist die BMW zwar nicht „unfähig“, aber sie ist eher die Wahl für Schotter, Feldwege und moderates Offroad – weniger für intensives Enduro-Training.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CRF 300 L
- Stark im Gelände- und Schottereinsatz durch agiles, direktes Fahrgefühl
- Einfaches Handling bei Richtungswechseln und aktiver Fahrweise
- Wirkt wie ein Motorrad, das man gern „benutzt“ – statt nur „abspult“
Schwächen der Honda CRF 300 L
- Weniger Fokus auf maximalen Langstreckenkomfort im Vergleich zur BMW
- Für sehr straßenlastige Nutzung kann der Charakter weniger „tourig“ wirken
Stärken der BMW G 650 GS
- Tourenorientiertes Fahrgefühl mit ruhigerem, stabilerem Charakter
- Komfort und Alltagstauglichkeit besonders auf gemischten Strecken
- Wirkt als Allround-Reiseenduro besonders stimmig
Schwächen der BMW G 650 GS
- Im anspruchsvolleren Offroad-Einsatz weniger „enduroleicht“ als die Honda
- Wer primär Gelände trainieren will, wird die Honda oft passender finden
Für welche Nutzung passt welches Motorrad?
Wenn der Schwerpunkt auf Schotter und Offroad liegt
Für Fahrten, bei denen unbefestigte Wege, Feldwege und gelegentliche Offroad-Passagen im Vordergrund stehen, ist die Honda CRF 300 L im Vergleich die deutlich passendere Wahl. Sie fühlt sich wie ein Motorrad an, das man gern im Gelände bewegt und bei dem das Fahrgefühl direkt und lebendig bleibt.
Wenn der Schwerpunkt auf Straße und Touren liegt
Wer vor allem Landstraße, längere Strecken und gemischte Routen plant, wird mit der BMW G 650 GS oft zufriedener sein. Der Charakter ist auf „entspanntes Durchkommen“ ausgelegt, und das Motorrad wirkt besonders dann stimmig, wenn Komfort und Stabilität wichtiger sind als maximaler Enduro-Fokus.
Wenn beides wichtig ist
Für gemischte Nutzung – also Alltag plus Wochenendtour plus gelegentlicher Schotterweg – sind beide interessant. Der Unterschied liegt im Schwerpunkt: Die Honda ist eher die Wahl, wenn Offroad häufiger vorkommt. Die BMW ist eher die Wahl, wenn die Straße den größeren Anteil hat und das Motorrad dabei trotzdem Schotter nicht ausschließen soll.
Kaufberatung: Worauf beim Vergleich besonders achten?
Beim Vergleich zwischen Honda CRF 300 L und BMW G 650 GS lohnt es sich, nicht nur auf den ersten Eindruck zu schauen, sondern die eigene Nutzung realistisch einzuordnen:
- Streckenprofil: Überwiegt Asphalt oder sind Schotter und Feldwege regelmäßig dabei?
- Fahrstil: Wird das Motorrad aktiv bewegt (Honda) oder eher entspannt geführt (BMW)?
- Tourenlänge: Wie oft geht es wirklich länger am Stück?
- Prioritäten: Komfort und Stabilität (BMW) oder Agilität und Enduro-Feeling (Honda)?
Auch ein Blick auf Wartung, Ersatzteilverfügbarkeit und typische Kosten im eigenen Umfeld kann helfen, die Entscheidung zu erleichtern – besonders, wenn ein Gebrauchtkauf geplant ist.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist im Vergleich die bessere Wahl, wenn Schotter und Offroad häufiger vorkommen und ein direktes, agiles Fahrgefühl im Vordergrund steht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern aktiv einsetzt und das auf unbefestigten Wegen schnell Vertrauen aufbaut. Wer dagegen vor allem Straße fährt, längere Touren plant und dabei ein ruhigeres, komfortableres Gesamtpaket sucht, liegt mit der BMW G 650 GS oft richtig. Sie spielt ihre Stärken besonders bei Stabilität und entspannter Langstrecken-Nutzung aus und bleibt dabei vielseitig genug für gemischte Routen. Kurz gesagt: Honda für mehr Gelände-Fokus, BMW für mehr Touren-Komfort – und beide können je nach Priorität die richtige Entscheidung sein.