| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2012 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- Fahrgefühl
- Sitzkomfort
- Langlebigkeit
- Preis
- hohe Kosten bei Reparaturen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 246 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 875 | mm |
| Höhe | 1.450 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 110 | mm |
| Kühlung | Luft-/ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 120 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 215 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 349 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Tragender Motor-Getriebe-Verbund | |
| Federung vorne | Telegabel, Ø 41mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Einarmschwinge aus Aluminium | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse ( Ø 265 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Ein wirklich tolles Motorrad, mit dem man lange Freude haben kann. Und mal ehrlich: die Reiseenduro GS von BMW zählt zu den meistverkauften Motorrädern der Welt und belegt bei uns in Deutschland seit Jahren unangefochten Platz eins. Man darf sich also an dieser Stelle durchaus die Frage stellen, ob sich eine solche Masse an Motorradfahrern wirklich irren kann? Wir glauben das nicht und finden auch die 2010er-Variante der GS äußerst ansprechend! Einziges Manko: GS fahren ist nicht günstig. Denn auch gebraucht und mit hoher Laufleistung haben diese Motorräder ihren Preis. Aber so ist das eben mit der R1200GS. Wer einmal eine hat, gibt diese offensichtlich nicht so leicht wieder her. Und wenn überhaupt, lässt man sich den Verlust entsprechend entlohnen.
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Honda CRF 300 L vs. BMW R 1200 GS (K25): Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CRF 300 L und die BMW R 1200 GS (K25), geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um das Konzept: Die CRF 300 L steht für leichtes, unkompliziertes Fahren und eine klare Offroad-Ausrichtung. Die GS dagegen ist das große Adventure-Paket – gebaut für weite Strecken, wechselnde Untergründe und den Alltag mit Gepäck. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Welche Stärken überwiegen, wenn man die aufgelisteten Eigenschaften beider Modelle gegeneinander hält?
Grundidee im Vergleich: leichtes Enduro-Konzept vs. Reiseenduro-Anspruch
Die Honda CRF 300 L ist als modernes, leicht zu handhabendes Enduro gedacht. Das zeigt sich im Gesamteindruck: kompaktere Dimensionen, ein Fokus auf Agilität und ein Setup, das auch abseits befestigter Wege Spaß macht. Die BMW R 1200 GS (K25) verfolgt dagegen den klassischen GS-Ansatz: ein Motorrad, das Komfort, Reichweite und Vielseitigkeit in den Mittelpunkt stellt. Wer mit der GS unterwegs ist, erwartet nicht nur Offroad-Fähigkeit, sondern vor allem ein stimmiges Gesamtpaket für lange Touren.
Fahrgefühl und Einsatzgebiet
Beim Vergleich der Fahrcharakteristik wird schnell klar, warum beide Motorräder unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Die CRF 300 L wirkt im Alltag oft „einfacher“: Sie lässt sich leichter bewegen, fühlt sich wendiger an und lädt dazu ein, auch mal spontan eine Schotterstrecke mitzunehmen. Die BMW spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Strecke länger wird oder wenn das Motorrad auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleiben soll. Die GS ist dabei weniger „leichtfüßig“, aber dafür auf Stabilität und Durchzug ausgelegt.
Motor und Leistungsentfaltung: Charakter statt reine Power
Im direkten Vergleich der Motorwerte und der daraus resultierenden Leistungsentfaltung zeigt sich ein typischer Unterschied: Die CRF 300 L ist auf ein nutzbares, kontrollierbares Leistungsniveau ausgelegt, das besonders im Gelände und bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten überzeugt. Die BMW R 1200 GS (K25) bringt dagegen ein deutlich anderes Drehmoment- und Durchzugsgefühl mit. Das macht sie auf der Landstraße und auf Autobahnabschnitten entspannter, weil weniger häufiges „Nacharbeiten“ nötig ist.
Stärken und Schwächen im Alltag
- Honda CRF 300 L: Stärken liegen in der gutmütigen Handhabung und dem passenden Antrieb für Offroad-Situationen. Schwäche: Wer dauerhaft hohe Reisegeschwindigkeiten erwartet, wird eher zur GS greifen.
- BMW R 1200 GS (K25): Stärken liegen im souveränen Vortrieb und der Reise-Performance. Schwäche: Das größere Motorrad verlangt mehr Platz, mehr Gewicht im Handling und ist weniger „spielerisch“ im engen Gelände.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Beim Fahrwerk und der Abstimmung zeigt sich der Unterschied zwischen Enduro und Adventure sehr deutlich. Die CRF 300 L ist auf Agilität ausgelegt: Sie soll in langsamen Passagen, auf unebenem Untergrund und bei Richtungswechseln leicht zu kontrollieren sein. Die BMW GS ist dagegen auf Stabilität und ein ruhigeres Fahrverhalten bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Etappen ausgelegt.
Lenkung, Gewicht und Manövrierbarkeit
Vergleicht man die aufgelisteten Eigenschaften, fällt auf: Die CRF 300 L wirkt im Handling deutlich „näher am Boden“ und lässt sich im Alltag leichter bewegen. Die GS ist zwar ebenfalls für Offroad gedacht, aber das Fahrgefühl ist stärker auf „getragenes“ Fahren ausgelegt. Im Gelände kann das bedeuten: Die GS ist nicht ungeeignet, aber sie belohnt eher Fahrer, die mit Gewicht und Traktion sicher umgehen.
Bremsen und Sicherheit: Unterschiedliche Prioritäten
Auch bei den Bremsen zeigt sich ein Konzeptunterschied. Die CRF 300 L ist so abgestimmt, dass sie im Gelände kontrollierbar bleibt und beim Dosieren ein gutes Gefühl vermittelt. Die BMW R 1200 GS (K25) setzt stärker auf die Kombination aus kräftiger Bremsleistung und Stabilität, besonders wenn das Motorrad beladen ist oder wenn längere Abfahrten und wechselnde Bedingungen anstehen.
Was das in der Praxis bedeutet
Wer viel in urbanen Situationen, auf kurzen Wegen und im Offroad-Umfeld fährt, profitiert von der CRF-typischen, gut dosierbaren Kontrolle. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, Gepäck mitnimmt und dabei auch mal zügig unterwegs ist, wird die GS-Bremsen als deutlich entspannter empfinden.
Komfort, Ergonomie und Alltagstauglichkeit
Bei Ergonomie und Komfort ist die BMW R 1200 GS (K25) klar im Vorteil, wenn es um lange Fahrten geht. Das liegt weniger an einzelnen Details, sondern am Gesamtpaket: Sitzposition, Fahrwerksgefühl und die Art, wie die GS Unebenheiten wegsteckt. Die CRF 300 L ist dagegen stärker auf „funktionalen Komfort“ ausgelegt – sie ist bequem genug für den Alltag, aber nicht als reines Langstrecken-Reisemotorrad gedacht.
Stärken und Schwächen bei der Sitz- und Fahrposition
- Honda CRF 300 L: Stärken: handliche Position, gutes Gefühl für Kontrolle. Schwäche: Für sehr lange Touren kann der Komfort weniger „reiseorientiert“ wirken.
- BMW R 1200 GS (K25): Stärken: entspannter für lange Etappen, souverän bei wechselnden Bedingungen. Schwäche: durch das größere Motorrad ist das Handling im Stadtverkehr und im engen Gelände anspruchsvoller.
Ausstattung und Praxisnutzen: Tourenpaket vs. Offroad-Fokus
Im Vergleich der Ausstattung und des Praxisnutzens zeigt sich: Die GS ist ein Motorrad, das in der Regel als Basis für Touren und Umbauten gedacht wird. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Zubehör wie Koffer, Windschild oder Navigationslösungen eine Rolle spielen. Die CRF 300 L ist dagegen oft die bessere Wahl, wenn der Fokus auf leichtem Handling, Offroad-Einsatz und einem unkomplizierten Einstieg ins Enduro-Fahren liegt.
Verbrauch und Wirtschaftlichkeit
Auch wenn beide Motorräder je nach Fahrweise variieren, ist im Vergleich der aufgelisteten Werte ein klarer Trend erkennbar: Die CRF 300 L ist typischerweise die sparsamere Option im Alltag und bei kürzeren Strecken. Die GS ist dafür auf Komfort und Reichweite ausgelegt – wer viel tourt, bewertet Wirtschaftlichkeit anders: nicht nur nach Verbrauch, sondern nach dem Gesamtgefühl auf der Strecke.
Für wen lohnt sich welcher Kauf?
Der wichtigste Punkt im Vergleich ist die Frage nach dem eigenen Fahrprofil. Die CRF 300 L und die BMW R 1200 GS (K25) sind beide gute Motorräder – aber sie lösen unterschiedliche Bedürfnisse.
Honda CRF 300 L: die passende Wahl für…
Die Honda CRF 300 L ist besonders interessant, wenn häufige Fahrten im Alltag stattfinden, wenn Offroad-Lust vorhanden ist und wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht bewegen lässt. Sie passt gut zu Fahrern, die gern improvisieren: mal Feldweg, mal Schotter, mal kurze Runde statt „großer Tour“. Auch für Einsteiger oder Umsteiger, die ein kontrollierbares Motorrad möchten, ist sie eine sehr stimmige Option.
BMW R 1200 GS (K25): die passende Wahl für…
Die BMW R 1200 GS (K25) ist ideal, wenn lange Strecken, wechselnde Untergründe und ein hoher Anspruch an Komfort im Vordergrund stehen. Wer regelmäßig tourt, Gepäck mitnimmt und dabei ein Motorrad möchte, das auch bei höheren Geschwindigkeiten souverän bleibt, findet in der GS den passenden Charakter. Sie ist außerdem spannend für Fahrer, die ein „Allround-Adventure“ suchen und bereit sind, mit dem größeren Motorradgewicht und dem Handling im Alltag umzugehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich (kurz & klar)
- Honda CRF 300 L – Stärken: leichtes Handling, Offroad-Fokus, kontrollierbares Fahrgefühl, oft bessere Wirtschaftlichkeit im Alltag.
- Honda CRF 300 L – Schwächen: weniger geeignet für rein große Reiseansprüche und dauerhaft hohe Reisegeschwindigkeiten.
- BMW R 1200 GS (K25) – Stärken: Reise-Komfort, souveräner Durchzug, Stabilität bei langen Etappen, starkes Gesamtpaket.
- BMW R 1200 GS (K25) – Schwächen: anspruchsvoller im engen Gelände und im Stadtverkehr, mehr Motorrad zum Manövrieren.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem leicht zu bewegen sein soll, wenn Offroad-Ausflüge regelmäßig vorkommen und wenn der Fokus auf Agilität und unkompliziertem Fahrspaß liegt. Sie passt besonders gut zu Fahrern, die gern spontan fahren, die Kontrolle im Gelände suchen und ein Motorrad möchten, das im Alltag nicht „zu viel“ ist. Die BMW R 1200 GS (K25) gewinnt dagegen, wenn lange Touren, Komfort und ein souveränes Reisegefühl Priorität haben. Wer häufig weite Strecken fährt, Gepäck mitnimmt und ein Motorrad sucht, das auf unterschiedlichen Straßenbelägen sicher und stabil bleibt, findet in der GS die passendere Basis. Kurz gesagt: CRF 300 L für leichtes Enduro und Alltags-Agilität, GS (K25) für Adventure, Langstrecke und Reisekomfort.