| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Honda CRF 300 L vs. BMW R 1200 GS K50 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so grundverschieden wirken wie die Honda CRF 300 L und die BMW R 1200 GS K50, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für unkompliziertes Handling, leichtes Anpacken und viel Spaß abseits befestigter Wege. Die andere ist die große Reiseenduro, die Komfort, Reichweite und souveräne Langstreckenfähigkeiten in den Vordergrund stellt. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte vor allem klären, welche Art von Fahrten im Alltag wirklich dominiert: kurze Ausflüge, Schotter- und Waldwege oder lange Touren mit Gepäck und viel Autobahnanteil.
Grundcharakter: Leichtes Dual-Sport-Feeling vs. große Reiseenduro
Die Honda CRF 300 L ist als leichtes, agiles Motorrad gedacht, das sich schnell in den Alltag einfügt. Das Fahrgefühl ist direkt, das Handling wirkt unaufgeregt und die Maschine lädt dazu ein, auch mal abseits der üblichen Route zu fahren. Gerade wer gern improvisiert – mal Feldweg, mal Umweg – findet hier eine Art „Werkzeug“, das schnell einsatzbereit ist.
Die BMW R 1200 GS K50 verfolgt dagegen einen anderen Ansatz: Sie ist auf Vielseitigkeit ausgelegt, aber mit dem Fokus auf Komfort und Leistungsreserven. Die GS fühlt sich auf längeren Strecken deutlich „erwachsener“ an: ruhiger, stabiler und mit einem Fahrstil, der auch bei höheren Geschwindigkeiten gelassen bleibt. Das macht sie besonders interessant, wenn Tourenplanung, Gepäck und lange Tagesetappen eine große Rolle spielen.
Motor & Fahrleistungen: Wie sich die Unterschiede im Alltag bemerkbar machen
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda CRF 300 L ist eher auf kontrollierbares Tempo und sauberes Ansprechverhalten ausgelegt. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man „mit Gefühl“ fährt – besonders dort, wo Traktion, Linienwahl und ein ruhiger Umgang mit Gas und Kupplung wichtiger sind als maximale Beschleunigung. Das ist ein Vorteil, wenn das Gelände anspruchsvoll wird oder wenn man bewusst langsam und präzise unterwegs sein möchte.
Die BMW R 1200 GS K50 bringt dagegen mehr Reserven und ein deutlich souveräneres Leistungsbild. Gerade beim Überholen, beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller oder auf Strecken mit wechselnden Geschwindigkeiten spielt die BMW ihre Stärken aus. Wo die Honda eher „sportlich-entspannt“ wirkt, ist die GS eher „touring-souverän“: Sie nimmt Tempo auf, bleibt stabil und vermittelt das Gefühl, dass lange Strecken kein Problem sind.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- Honda CRF 300 L: Stärken liegen im agilen Fahrgefühl, im kontrollierten Charakter und in der Leichtigkeit im Handling. Schwächen zeigen sich dort, wo hohe Dauergeschwindigkeiten oder sehr zügige Fahrweise dominieren – dann wirkt die Maschine weniger „auf Strecke“ optimiert.
- BMW R 1200 GS K50: Stärken liegen in Reserven, Stabilität und dem komfortorientierten Fahrstil. Schwächen können sich in Situationen zeigen, in denen das Gewicht und die Größe im Gelände oder bei engen Manövern stärker ins Spiel kommen.
Handling & Gewicht: Wer fühlt sich leichter an – und warum?
Beim Thema Handling trennt sich die Spreu schnell. Die Honda CRF 300 L ist im Alltag spürbar leichter zu bewegen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig Stadtverkehr, enge Parklücken oder häufiges Rangieren vorkommen. Auch im Gelände – etwa bei holprigen Wegen oder wenn man öfter mal absteigen und schieben muss – spielt die Leichtigkeit ihre Vorteile aus. Das Motorrad wirkt wie dafür gemacht, schnell wieder in die richtige Linie zu finden.
Die BMW R 1200 GS K50 ist dagegen ein Motorrad, das man nicht „nebenbei“ bewegt. Sie ist groß und schwerer, was im Offroad-Einsatz oder bei niedrigen Geschwindigkeiten mehr Aufmerksamkeit verlangt. Dafür punktet sie auf der Straße: Die GS liegt stabil, vermittelt Ruhe und lässt sich auf längeren Strecken souverän bewegen. Wer viel Asphalt fährt oder Touren mit wechselnden Untergründen plant, profitiert von dieser Stabilität.
Fahrwerk & Komfort: Unterschiedliche Prioritäten, unterschiedliche Ergebnisse
Die Honda CRF 300 L setzt auf ein Fahrwerk, das eher auf Offroad-Nähe und kontrollierte Bewegungen ausgelegt ist. Das ist ideal, wenn unebene Strecken, Schotter oder kleinere Hindernisse im Fokus stehen. Gleichzeitig kann das Fahrgefühl auf längeren, glatten Strecken je nach Fahrstil weniger „komfortabel“ wirken als bei einer großen Reiseenduro – nicht unbedingt schlecht, aber anders abgestimmt.
Die BMW R 1200 GS K50 ist klar auf Komfort und Langstrecke getrimmt. Das Fahrwerk zielt darauf ab, Unebenheiten zu schlucken und den Fahrer auch über viele Stunden entspannt zu halten. Gerade wenn die Tour nicht nur aus Landstraße besteht, sondern auch Autobahn und längere Etappen umfasst, zeigt die GS ihre Stärke. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist, profitiert zusätzlich von der stabilen Gesamtbalance.
Komfort vs. Agilität
Im direkten Vergleich lässt sich das gut zusammenfassen: Die Honda CRF 300 L ist agiler und „direkter“, die BMW R 1200 GS K50 ist komfortabler und stabiler. Beide Ansätze haben ihre Berechtigung – entscheidend ist, welche Art von Fahrten mehr Zeit einnimmt.
Elektronik & Assistenz: Moderne Unterstützung bei der BMW
Bei der BMW R 1200 GS K50 spielt Elektronik eine größere Rolle. Je nach Ausstattung kann die GS mit Fahrmodi, Traktionsunterstützung und weiteren Helfern punkten, die das Fahren auf wechselhaftem Untergrund erleichtern. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke nicht planbar ist: Nasse Abschnitte, Schotter, wechselnde Grip-Verhältnisse – die BMW kann hier mehr „Sicherheit durch System“ vermitteln.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen eher auf ein unkompliziertes, mechanisch geprägtes Fahrgefühl ausgelegt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man bewusst weniger Technik möchte oder wenn das Motorrad vor allem als leichtes Offroad- und Alltagsgerät genutzt wird. Wer gern selbst fein dosiert und die Kontrolle spürt, wird mit der Honda schnell warm.
Reichweite & Alltag: Welche Maschine passt zu welchem Rhythmus?
Für den Alltag zählt nicht nur die Leistung, sondern auch die Frage: Wie oft muss man tanken, wie entspannt ist das Motorrad im Verkehr und wie gut lässt es sich mit dem eigenen Tagesplan kombinieren? Die BMW R 1200 GS K50 ist typischerweise stärker auf längere Distanzen ausgelegt. Dadurch wirkt sie besonders passend, wenn Touren spontan entstehen oder wenn mehrere Regionen an einem Tag „abgefahren“ werden.
Die Honda CRF 300 L passt dagegen sehr gut zu einem Rhythmus aus kurzen bis mittleren Strecken. Sie ist schnell startklar, macht auch kleinere Umwege attraktiv und unterstützt das „Ich probiere das mal“-Gefühl. Wenn der Fokus auf dem lokalen Umfeld liegt – Stadt, Landstraße, Feldweg – ist die Honda oft die passendere Wahl.
Offroad-Einsatz: Wo die Stärken wirklich sichtbar werden
Offroad ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Honda CRF 300 L ist vom Konzept her näher an der Offroad-Welt. Sie fühlt sich in Schotter, auf Waldwegen und bei moderaten Hindernissen deutlich natürlicher an. Das Handling und die Leichtigkeit machen es einfacher, Fehler zu korrigieren und das Tempo an die Situation anzupassen.
Die BMW R 1200 GS K50 kann ebenfalls Offroad – aber sie ist eher die „Reiseenduro fürs Abenteuer“. Das heißt: Sie ist stark, wenn der Untergrund wechselhaft ist und man nicht nur auf Asphalt, sondern auch auf Schotter oder festen Wegen unterwegs ist. In richtig technischem Gelände oder bei sehr engen, langsamen Passagen kann das höhere Gewicht spürbarer werden.
Für wen ist welches Motorrad die bessere Wahl?
Die Entscheidung zwischen Honda CRF 300 L und BMW R 1200 GS K50 hängt weniger von „besser“ ab, sondern von „passender“. Wer ein Motorrad sucht, das leicht zu bewegen ist, Spaß im Gelände macht und sich unkompliziert in den Alltag einfügt, findet in der Honda einen sehr stimmigen Begleiter. Wer dagegen vor allem lange Touren plant, Komfort priorisiert und auch bei höheren Geschwindigkeiten und mit Gepäck souverän unterwegs sein möchte, wird mit der BMW deutlich zufriedener sein.
Typische Einsatzprofile im Vergleich
- Honda CRF 300 L: ideal für kurze bis mittlere Strecken, Offroad-Ausflüge, Schotter und Alltagstauglichkeit mit leichtem Handling.
- BMW R 1200 GS K50: ideal für lange Touren, Komfort, stabilen Reisecharakter und vielseitige Einsätze mit mehr Reserven.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem leicht, direkt und unkompliziert sein soll: für lokale Ausfahrten, Schotter- und Waldwege sowie für Situationen, in denen Agilität und einfaches Handling wichtiger sind als maximale Reserven. Sie punktet mit einem Charakter, der Mut macht, auch mal abseits der Standardroute zu fahren, und sie bleibt dabei im Alltag gut kontrollierbar.
Die BMW R 1200 GS K50 ist die bessere Wahl, wenn lange Strecken, Komfort und souveräne Fahrleistungen im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Touren mit Gepäck, für wechselnde Untergründe auf Reisen und für alle, die ein Motorrad suchen, das auf der Straße ruhig liegt und auch bei höheren Geschwindigkeiten entspannt bleibt. Wer Offroad eher als „Reiseabenteuer“ versteht und dabei Stabilität sowie Unterstützung durch moderne Systeme schätzt, wird mit der GS deutlich mehr bekommen.
Kurz gesagt: Honda für leichtes, freies Fahren – BMW für große Touren und Reisekomfort.