| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 1988 bis 1998 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- Zustand
- geringer Kilometerstand
- Soziuskomfort
- Retrostyle (wer's mag)
- Gelegentliche Fehlzündungen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 187 | kg |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2, Viertakt | |
| Hubraum | 647 | ccm |
| Hub | 66 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 60 PS bei 52 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Reifen vorne | 110/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Alles prima also, Markus, wäre das nach der Inspektion ein Kaufkandidat? Hier ja, bekommt man die Fehlzündungen in den Griff, wäre die Honda NTV Revere ein sehr guter Kauf. Das allerdings liegt am Zustand der Maschine. Damit sind nicht Kratzer oder optische Dinge gemeint, sondern der Zustand der Verschleißteile. Sind die Bremsen dahin, alle Flüssigkeiten wechselfällig, Reifen alt und rissig, käme zum Einstandspreis von 1.700 Euro ein stattliches Sümmchen obendrauf.
Ein ganz ähnliches Fazit zog Markus schon beim Test der Suzuki GS 500 E, und es hat nichts an Aktualität verloren.
Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt.
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Honda CRF 300 L vs. Honda NTV 650 Revere: Vergleich für Alltag, Landstraße und Abenteuer
Wer zwischen der Honda CRF 300 L und der Honda NTV 650 Revere schwankt, merkt schnell: Hier treffen zwei Motorradwelten aufeinander. Die CRF 300 L steht für leichtes Handling, hohe Agilität und ein klares Offroad-Gefühl – auch dann, wenn der Weg zur Strecke mal nicht perfekt asphaltiert ist. Die NTV 650 Revere dagegen ist eher die ruhige, souveräne Wahl für entspannte Fahrten, bei denen Komfort und ein stimmiger Reisecharakter im Vordergrund stehen.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – mit Fokus auf das, was im Alltag wirklich zählt: Fahrgefühl, Motorcharakter, Fahrwerk, Ergonomie, Bremsen und die Frage, welches Motorrad besser zu den eigenen Plänen passt.
Grundcharakter: Offroad-Nähe vs. Touren-Komfort
Honda CRF 300 L: leicht, direkt, neugierig auf Schotter
Die Honda CRF 300 L wirkt wie ein Motorrad, das gern „mitmacht“. Die Sitzposition und die Bauart sind auf Kontrolle ausgelegt: Man sitzt eher aktiv, kann das Bike gut führen und hat das Gefühl, auch abseits der üblichen Strecken souverän zu bleiben. Gerade wenn der Alltag aus Pendeln, kurzen Ausfahrten und gelegentlichen Schotter- oder Feldwegen besteht, spielt die CRF 300 L ihre Stärken aus.
Honda NTV 650 Revere: entspannt, stabil, auf längere Strecken ausgelegt
Die Honda NTV 650 Revere steht für einen anderen Ansatz: Sie ist auf ruhiges Gleiten und angenehmen Rhythmus ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger „offroad-aktiv“, sondern eher komfortorientiert. Dadurch fühlt sich die NTV 650 Revere besonders dann stimmig an, wenn die Fahrt nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus längeren Abschnitten, bei denen man entspannt bleiben möchte.
Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Vergleich
CRF 300 L: drehfreudig und spritzig im Alltag
Der Motor der Honda CRF 300 L liefert ein eher direktes Ansprechverhalten. Das macht das Motorrad im Stadtverkehr und auf Landstraßenabschnitten angenehm, weil man nicht ständig „planen“ muss, sondern zügig reagieren kann. In Situationen, in denen es um Beschleunigung aus niedrigen Geschwindigkeiten oder um kontrolliertes Herausbeschleunigen aus Kurven geht, wirkt die CRF 300 L lebendig.
Schwäche: Wer vor allem hohe Dauergeschwindigkeiten oder sehr lange Autobahnabschnitte im Blick hat, wird die Auslegung der CRF 300 L eher als „offroad-nah“ und nicht als klassisches Langstrecken-Touring empfinden.
NTV 650 Revere: souverän und gleichmäßig
Die Honda NTV 650 Revere spielt ihre Stärken eher über den gleichmäßigen Vortrieb aus. Der Motorcharakter wirkt weniger „zackig“, sondern mehr wie ein ruhiger Begleiter. Das ist besonders angenehm, wenn man nicht ständig am Gas spielen möchte, sondern eine stabile Fahrweise bevorzugt.
Schwäche: Wer maximale Agilität und ein sehr leichtes Handling erwartet, wird bei der NTV 650 Revere weniger „Offroad-Feeling“ finden. Das Motorrad ist eher auf Straße und Komfort ausgelegt.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Gelassenheit
CRF 300 L: leicht zu bewegen, gut kontrollierbar
Im Vergleich zeigt die Honda CRF 300 L vor allem bei Richtungswechseln und langsamen Passagen ihre Vorteile. Das Bike lässt sich spürbar leichter führen, und die Geometrie unterstützt ein aktives Fahrverhalten. Gerade auf holprigen Wegen oder wenn die Straße mal schlechter wird, fühlt sich die CRF 300 L oft „wach“ an.
Schwäche: Auf sehr glatten, schnellen Strecken kann der Fokus auf Offroad-Kontrolle dazu führen, dass man den Komfort nicht im gleichen Maß wie bei einem tourenorientierten Motorrad wahrnimmt.
NTV 650 Revere: stabil, komfortabel, weniger „zappelig“
Die Honda NTV 650 Revere wirkt im Fahrwerk eher auf Stabilität und Ruhe ausgelegt. Das hilft besonders auf längeren Strecken, wenn man nicht ständig nachjustieren möchte. In Kurven fährt sie kontrolliert, aber mit einem anderen Grundgefühl als die CRF 300 L: weniger „springen“ im Kopf, mehr „gleiten“.
Schwäche: In engen, unruhigen Situationen oder auf sehr unebenem Untergrund ist die CRF 300 L meist im Vorteil, weil sie für genau solche Szenarien gemacht wirkt.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt wie?
CRF 300 L: aktiv, eher „auf Kontrolle“
Die Honda CRF 300 L bietet eine Sitzposition, die mehr Bewegung zulässt. Das ist praktisch, wenn man sich beim Fahren dynamisch anpasst – etwa beim zügigen Umsetzen in Kurven oder beim Fahren über wechselnden Untergrund. Für viele wirkt das wie ein „Werkzeug“, das man gut beherrscht.
Schwäche: Wer sehr lange Fahrten mit maximaler Bequemlichkeit plant, könnte die aktive Sitzhaltung als weniger entspannend empfinden als bei einem tourenorientierten Motorrad.
NTV 650 Revere: komfortorientiert und entspannter
Die Honda NTV 650 Revere setzt stärker auf Komfort. Die Ergonomie unterstützt eine entspannte Haltung, wodurch sich längere Fahrten oft angenehmer anfühlen. Gerade wenn der Alltag aus Pendeln, kurzen Erledigungen und gelegentlichen längeren Ausfahrten besteht, kann das ein echter Pluspunkt sein.
Schwäche: Für Fahrer, die gern „stehen“ oder sehr aktiv mit dem Körper arbeiten, passt die NTV 650 Revere weniger gut.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Beim Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die Philosophie: Die Honda CRF 300 L ist auf kontrolliertes Fahren in wechselnden Bedingungen ausgelegt. Das hilft, wenn man öfter mit wechselndem Grip rechnet. Die Honda NTV 650 Revere wirkt dagegen wie ein Motorrad, das auf der Straße sehr berechenbar bremst und sich für gleichmäßige Fahrten gut anfühlt.
Wichtig: In beiden Fällen gilt, dass der persönliche Fahrstil und der Zustand der Reifen sowie Wartung (z. B. Bremsbeläge, Flüssigkeit, Leitungen) entscheidend sind. Der Vergleich zeigt aber klar: Die CRF 300 L ist „offroad-näher“ im Sicherheitsgefühl, die NTV 650 Revere „touren-näher“.
Alltagstauglichkeit: Was passt besser zu den eigenen Wegen?
CRF 300 L im Alltag
Die Honda CRF 300 L ist besonders attraktiv, wenn der Alltag nicht nur aus Asphalt besteht. Wer gern kleine Abkürzungen fährt, Feldwege nutzt oder einfach Lust auf ein Motorrad hat, das sich leicht anfühlt, findet hier viel Freude. Auch für Einsteiger kann die CRF 300 L interessant sein, weil das Bike in vielen Situationen gut kontrollierbar wirkt.
Schwäche: Wer vor allem auf Komfort bei langen Strecken setzt oder häufig sehr hohe Reisegeschwindigkeiten fährt, wird eher zur NTV 650 Revere tendieren.
NTV 650 Revere im Alltag
Die Honda NTV 650 Revere passt gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das im Alltag „einfach läuft“ und sich auf der Straße wohlfühlt. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn Erledigungen, Pendeln und Wochenendtouren in einem Paket zusammenkommen und man dabei möglichst entspannt bleiben möchte.
Schwäche: Wer regelmäßig abseits befestigter Wege unterwegs ist oder ein sehr leichtes Handling sucht, wird mit der NTV 650 Revere weniger glücklich.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda CRF 300 L
- Agiles, leicht zu führendes Fahrgefühl
- Offroad-nahes Handling und gute Kontrolle bei wechselndem Untergrund
- Spritziges Ansprechverhalten im Alltag
Schwächen der Honda CRF 300 L
- Weniger Fokus auf Langstrecken-Komfort und hohe Reisegeschwindigkeiten
- Aktive Sitzhaltung ist nicht für jeden die bequemste Wahl
Stärken der Honda NTV 650 Revere
- Komfortorientierte Ergonomie für entspannte Fahrten
- Ruhiger, gleichmäßiger Motorcharakter
- Stabiles Fahrgefühl auf der Straße
Schwächen der Honda NTV 650 Revere
- Weniger Offroad-Feeling und weniger „leichtes“ Handling
- Für sehr dynamische, enge oder unebene Strecken weniger geeignet
Welche Wahl ist die richtige? Kaufberatung nach Fahrprofil
Der Vergleich Honda CRF 300 L vs. Honda NTV 650 Revere lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Wer ein Motorrad sucht, das sich flexibel anfühlt, auch wenn der Weg mal nicht perfekt ist, landet meist bei der CRF 300 L. Wer dagegen vor allem Straße fährt, längere Strecken entspannt genießen möchte und ein komfortableres Gesamtpaket bevorzugt, wird mit der NTV 650 Revere eher glücklich.
Ein weiterer Punkt: Auch wenn beide Marken für Zuverlässigkeit stehen, sollte beim Kauf – besonders bei Gebrauchtmodellen – der Zustand im Vordergrund stehen: Wartungshistorie, Reifenprofil, Bremsanlage, Fahrwerksteile und allgemeine Pflege. So wird aus einem guten Modell auch wirklich ein gutes Motorrad für die nächsten Jahre.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn der Fokus auf Agilität, Kontrolle und Offroad-nahen Einsätzen liegt – also für Alltag mit Abwechslung, kleine Schotterwege und Fahrer, die ein aktives Fahrgefühl mögen. Ihre Stärken zeigen sich besonders dort, wo man häufig umsetzt, beschleunigt und das Motorrad „mitarbeitet“. Dafür ist sie weniger ideal, wenn lange, komfortorientierte Reiseabschnitte und ein tourentypischer Rhythmus im Vordergrund stehen.
Die Honda NTV 650 Revere passt am besten zu Fahrern, die vor allem Straße fahren und dabei Komfort sowie einen ruhigen, gleichmäßigen Charakter suchen. Sie wirkt wie ein souveräner Begleiter für entspannte Touren und den Alltag, bei dem man nicht ständig nach dem Motorrad „greifen“ muss. Wer jedoch regelmäßig unbefestigte Strecken oder ein sehr leichtes Handling erwartet, wird die CRF 300 L als passender empfinden.
Kurz gesagt: CRF 300 L für Abenteuer und Agilität, NTV 650 Revere für Komfort und entspanntes Cruisen.