| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 10.645 € | |
| Baujahr | von 2011 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- lässige Optik
- cooler Sound
- einfaches Fahrverhalten
- einfachste Bedienung
- viel Chrome
- Bremsen könnten stärker zupacken
- teilweise Vibrationen
- überschaubare Leistung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.075 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 773 | ccm |
| Hub | 83 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 48 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 60 NM bei 2.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 Zoll | |
| Reifen hinten | 130/80-18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.
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Honda CRF 300 L vs Kawasaki W 800 – Vergleich & Unterschiede
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten repräsentieren, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CRF 300 L steht für leichtes, agiles Fahren und einen klaren Offroad-Fokus. Die Kawasaki W 800 dagegen ist die klassische Antwort auf den Wunsch nach Retro-Feeling, entspanntem Cruisen und einem Charakter, der auf der Landstraße besonders gut zur Geltung kommt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich so hilfreich: Wer das passende Motorrad sucht, sollte nicht nur auf Daten schauen, sondern vor allem darauf, wie sich die Bikes im Alltag und auf der Strecke anfühlen.
Grundidee: Offroad-Nähe vs. Retro-Cruiser
Die Honda CRF 300 L ist als modernes Leichtgewicht für Abenteuer gedacht. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch mal abseits der üblichen Wege bewegt: Feldweg, Waldkante, Schotterstrecke oder einfach die spontane Abkürzung. Das Konzept zielt auf Kontrolle, Wendigkeit und ein Fahrgefühl, das auch dann Spaß macht, wenn es nicht perfekt asphaltiert ist.
Die Kawasaki W 800 verfolgt eine andere Philosophie. Sie ist ein Retro-Motorrad mit Fokus auf Stil, ruhigen Rhythmus und souveränes Gleiten. Statt „rein in den Dreck“ lautet die Devise eher „raus auf die Landstraße“ – mit einer Sitzposition, die zum entspannten Fahren einlädt, und einem Motorcharakter, der auf gleichmäßigen Fahrtverlauf ausgelegt ist.
Fahrgefühl im Vergleich: Agilität vs. entspanntes Cruisen
Honda CRF 300 L: leicht, direkt, kontrolliert
Die CRF 300 L spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es dynamisch und uneben wird. Das Motorrad wirkt handlich, reagiert spürbar auf Lenkimpulse und vermittelt das Gefühl, jederzeit „mitspielen“ zu können. Gerade auf wechselndem Untergrund ist das ein Vorteil: Man kann Linien zügig anpassen, bleibt aufmerksam und hat das Gefühl, dass das Bike eher mit einem arbeitet als gegen einen.
Auch im Alltag zeigt sich die Offroad-DNA. Die Maschine ist so ausgelegt, dass sie nicht nur für die große Tour taugt, sondern auch für kurze Ausfahrten, bei denen man gern mal eine andere Strecke wählt. Gleichzeitig sollte klar sein: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein reiner Langstrecken-Cruiser anfühlt, wird bei der CRF 300 L eher eine sportlichere, „aktiver zu fahrende“ Art erleben.
Kawasaki W 800: souverän, ruhig, stimmig
Die W 800 ist auf ein anderes Fahrgefühl getrimmt. Sie vermittelt Stabilität und Gelassenheit, besonders bei gleichmäßigem Tempo. Das Motorrad wirkt wie gemacht für entspannte Fahrten, bei denen man nicht ständig nach Korrekturen sucht, sondern einfach den Weg genießt. Die Sitzposition und die Abstimmung unterstützen diesen Charakter: Der Fahrer sitzt „drin“, statt ständig aktiv gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Auf der Landstraße spielt die W 800 ihre Stärken aus, weil sie den Rhythmus vorgibt. Wer gern vorausschauend fährt, Kurven flüssig verbindet und dabei nicht permanent den nächsten Kick sucht, wird hier sehr zufrieden sein. Schwächen zeigen sich eher dort, wo viel Präzision auf engem Raum oder häufiges Offroad-Fahren gefragt ist – denn das Konzept ist klar auf Asphalt und Cruiser-typische Nutzung ausgerichtet.
Stärken und Schwächen: Was passt besser zu welchem Einsatz?
Stärken der Honda CRF 300 L
- Viel Agilität für enge Strecken, wechselnden Untergrund und spontane Abstecher.
- Offroad-Nähe macht das Motorrad vielseitig – nicht nur „Show“, sondern nutzbar.
- Einfaches Handling erleichtert das Fahren im Alltag und bei niedrigeren Geschwindigkeiten.
Schwächen der Honda CRF 300 L
- Weniger Fokus auf Cruiser-Komfort: Wer lange, entspannte Autobahn- oder Landstraßenetappen im „Cruise-Modus“ sucht, wird eher bei der W 800 fündig.
- Charakter ist aktiver: Das Motorrad macht am meisten Spaß, wenn man es auch wirklich fährt – nicht nur „laufen lässt“.
Stärken der Kawasaki W 800
- Retro-Feeling und stimmige Ergonomie für entspannte Fahrten.
- Stabilität im Fahrfluss – besonders auf Landstraßen und bei gleichmäßigem Tempo.
- Starker Alltags- und Tour-Charakter durch den Cruiser-Ansatz.
Schwächen der Kawasaki W 800
- Weniger geeignet für Offroad-Abenteuer im Vergleich zur CRF 300 L.
- Konzeptprioritäten: Wer maximale Wendigkeit und „leichtes Handling“ im Gelände erwartet, wird das hier nicht im gleichen Maß finden.
Motorcharakter und Leistungsentfaltung: Wie unterscheiden sich die Bikes?
Der größte Unterschied liegt nicht nur in der Motorleistung, sondern in der Art, wie die Leistung nutzbar wird. Die Honda CRF 300 L wirkt so, als sei sie darauf ausgelegt, Drehzahl und Antrieb dort zu liefern, wo man sie für Kontrolle und Traktion braucht. Das passt zu einem Motorrad, das man gern dynamisch bewegt und bei dem es auf saubere Linien und ein aktives Fahrgefühl ankommt.
Die Kawasaki W 800 setzt dagegen auf einen Motorcharakter, der eher auf gleichmäßige Fahrt und ein angenehmes Drehmomentgefühl ausgelegt ist. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die nicht ständig „arbeiten“ wollen, sondern lieber entspannt unterwegs sind. In der Praxis bedeutet das: Die W 800 fühlt sich im passenden Einsatzgebiet besonders rund an, während die CRF 300 L dort glänzt, wo es unruhiger wird – im wahrsten Sinne des Wortes.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie?
Die Sitzposition ist ein entscheidender Faktor, weil sie direkt beeinflusst, wie anstrengend oder entspannt eine Fahrt wirkt. Die Honda CRF 300 L ist eher auf eine aufrechte, kontrollierte Haltung ausgelegt, die zum aktiven Fahren passt. Das unterstützt das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten und bei Richtungswechseln.
Die Kawasaki W 800 bietet eine Cruiser-typische Ergonomie. Das sorgt für ein angenehmes Gefühl bei längeren Fahrten und unterstützt den „Flow“ auf der Straße. Wer häufig kurze Strecken in der Stadt fährt, wird trotzdem Spaß haben – aber der größte Mehrwert entsteht, wenn die Route Zeit zum Entspannen lässt.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und „Zwischenräume“
Für die Stadt gilt: Die CRF 300 L wirkt durch ihre Leichtbau- und Offroad-Logik oft besonders unkompliziert, weil sie sich schnell in den Verkehr einfügt und bei Bedarf wendig bleibt. Die W 800 ist ebenfalls alltagstauglich, aber eher in dem Sinne, dass sie sich im normalen Straßenbetrieb angenehm anfühlt und durch ihren Charakter überzeugt.
Auf der Landstraße dreht die W 800 auf. Sie ist prädestiniert für Strecken, bei denen man nicht ständig anhalten oder ständig „nacharbeiten“ muss. Die CRF 300 L kann natürlich auch Landstraße – aber sie bleibt dabei eher die Maschine, die man gern „mitnimmt“, wenn die Strecke auch mal uneben wird oder wenn der Weg das Ziel ist.
Bei gemischten Routen – also Asphalt mit gelegentlichen Schotterpassagen – zeigt die CRF 300 L ihre Stärke. Die W 800 kann solche Abschnitte zwar bewältigen, aber sie ist nicht dafür gemacht, dass daraus ein Schwerpunkt wird.
Technik- und Wartungsaspekte: Worauf sollte man achten?
Bei beiden Motorrädern lohnt es sich, den Blick auf den praktischen Betrieb zu richten: Verschleißteile, Reifenwahl, Wartungsintervalle und die Frage, wie leicht sich typische Arbeiten durchführen lassen. Die CRF 300 L ist als Offroad-orientiertes Motorrad oft stärker von Reifen- und Untergrundwahl abhängig, weil der Einsatz häufiger „rauer“ ausfällt. Die W 800 ist stärker auf den Straßenbetrieb ausgelegt, wodurch sich der Wartungsfokus typischerweise mehr auf klassische Asphalt-Parameter konzentriert.
Unabhängig vom Modell gilt: Wer das Motorrad passend zum Einsatz nutzt, reduziert Überraschungen. Ein Bike, das für Offroad gemacht ist, sollte auch dort genutzt werden – und ein Cruiser wie die W 800 profitiert davon, wenn die Route zu seinem Charakter passt.
Welche Kaufentscheidung passt am besten?
Der Vergleich zwischen Honda CRF 300 L und Kawasaki W 800 ist im Kern ein Vergleich zwischen zwei Fahrwelten. Die CRF 300 L ist die Wahl, wenn das Motorrad vor allem vielseitig sein soll: leicht zu handhaben, bereit für Abstecher und mit einem Fahrgefühl, das auch auf unebenem Untergrund Spaß macht. Sie ist besonders interessant, wenn die eigene Fahrroutine nicht nur aus Asphalt besteht oder wenn man gern selbstbewusst neue Strecken ausprobiert.
Die W 800 ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Stil, entspannter Ergonomie und einem runden Straßen-Fahrgefühl liegt. Wer gern lange Strecken genießt, die Landstraße als Bühne sieht und ein Motorrad sucht, das nicht ständig „Action“ verlangt, sondern einfach gut funktioniert, wird mit der W 800 sehr glücklich.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist das bessere Motorrad für alle, die ein leichtes, agiles Bike suchen, das auch abseits des Asphalts Spaß macht und im Alltag unkompliziert bleibt. Sie punktet mit Kontrolle, Wendigkeit und einem Charakter, der Lust auf Abstecher macht. Wer dagegen vor allem auf Asphalt unterwegs ist, lange Touren entspannt genießen möchte und ein stimmiges Retro-Cruiser-Gefühl sucht, trifft mit der Kawasaki W 800 die passendere Wahl. Sie überzeugt durch ihren ruhigen Fahrfluss, die cruiserorientierte Ergonomie und die Art, wie sie Landstraßenfahrten angenehm macht. Kurz gesagt: CRF 300 L für Abenteuer und Vielseitigkeit, W 800 für Stil, Komfort und entspanntes Cruisen.