UVP 6.220 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 12.995 €
Baujahr von 2011 bis 2019
Die Honda-Enduro mit Kultfaktor für 6.500 Euro im Test
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Es lebe der Sport!
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Pro und Kontra

Pro:
  • geringes Gewicht
  • einsteigerfreundlich
  • gutmütiger Motor und einfache Handhabung
  • günstiger Unterhalt
  • alltagstauglich
  • solide Honda-Qualität
Kontra:
  • Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
  • kleiner Tank, begrenzte Reichweite
  • Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
Pro:
  • Fahrleistungen
  • Komfort
  • Ausstattung
  • Preis-Leistung
Kontra:
  • Getriebe sehr kurz übersetzt

Abmessungen & Gewicht

Gewicht142kg
Radstand1.455mm
Länge2.230mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 880 mm
Höhe1.200mm
Gewicht235kg
Radstand1.440mm
Länge2.100mm
Radstand1.440mm
Sitzhöhe: 815 mm
Höhe1.185mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor
Hubraum286ccm
Hub63mm
Bohrung76mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum1.043ccm
Hub56mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung27 PS bei 8.500 U/Min
Drehmoment27 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.132km/h
Tankinhalt8Liter
Verbrauch3l pro 100km
Reichweite250km
Leistung142 PS bei 10.000 U/Min
Drehmoment111 NM bei 7.300 U/Min
Höchstgeschw.247km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite327km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifenrahmen
Federung vorne43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm
Federung hintenPro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne80/100-21M/C 51P
Reifen hinten120/80-18M/C 62P
RahmenbauartDoppelprofilrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 144)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneEinscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 250 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.

Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.

Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 6.220 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 4.700 €
  • Baujahre: 2021 - heute
  • Farben: rot, grau

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Honda CRF 300 L vs Kawasaki Z 1000 SX: Motorradvergleich mit Fokus auf Fahrgefühl, Technik und Alltag

Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten, wird ein Vergleich besonders spannend: Die Honda CRF 300 L steht für leichtes Handling, Offroad-Genen und ein unkompliziertes Fahrgefühl. Die Kawasaki Z 1000 SX dagegen ist deutlich straßenorientierter unterwegs – mit dem Anspruch, auch auf längeren Strecken souverän zu funktionieren. Genau hier setzt dieser Vergleich an: Nicht nur bei der Motorisierung, sondern vor allem bei dem, was im Alltag wirklich zählt – wie sich die Maschinen anfühlen, wie sie mit Alltagssituationen umgehen und welche Stärken und Schwächen sich aus den jeweiligen Konzepten ergeben.

Grundkonzept: Offroad-Nähe vs. sportliche Reise

Die Honda CRF 300 L ist als leichtes, agiles Motorrad gedacht, das sich besonders dann wohlfühlt, wenn die Strecke nicht perfekt asphaltiert ist. Das Konzept zielt auf kontrollierbares Tempo, gute Traktion und ein Fahrverhalten, das auch auf Schotter oder holprigen Wegen Vertrauen aufbaut. Gerade dadurch wirkt sie im Alltag oft „einfach“: Man steigt auf, findet schnell einen Rhythmus und kann das Motorrad ohne großes Drama bewegen.

Die Kawasaki Z 1000 SX verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist als sportlicher Tourer ausgelegt: Der Fokus liegt auf zügigem Fahren auf der Straße, stabiler Linienführung und einem Setup, das auch bei längeren Ausfahrten Komfort und Dynamik zusammenbringt. Wer häufig Strecken fährt, bei denen es auf Durchzug, Stabilität und entspannteres Handling ankommt, wird hier eher abgeholt.

Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen

Beim Motorcharakter zeigen sich die Konzepte sehr deutlich. Die Honda CRF 300 L ist auf ein kontrolliertes, drehmomentbetontes Ansprechverhalten ausgelegt, das in niedrigen bis mittleren Drehzahlbereichen besonders nutzbar ist. Das macht sie im Gelände und auf wechselhaftem Untergrund angenehm, weil das Motorrad nicht „überrascht“, sondern planbar bleibt. Gleichzeitig ist sie weniger darauf getrimmt, auf der Autobahn oder bei hohen Geschwindigkeiten zu dominieren – dafür ist das Gesamtpaket zu sehr auf Agilität und Alltagstauglichkeit im Offroad-nahen Bereich ausgelegt.

Die Kawasaki Z 1000 SX bringt dagegen einen deutlich sportlicheren Anspruch mit. Der Motor liefert spürbar mehr Reserven, was sich vor allem beim Beschleunigen und beim zügigen Überholen bemerkbar macht. Das Motorrad wirkt dadurch auf der Straße souveräner, weil es nicht nur „mitläuft“, sondern aktiv Tempo aufbaut. In Kombination mit der Ausrichtung als Tourer ist das ein Vorteil, wenn Strecken länger werden und man nicht ständig am Limit der eigenen Reserven fahren möchte.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Im Fahrwerk zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe besonders klar. Die Honda CRF 300 L profitiert von einem Setup, das auf Beweglichkeit und Kontrolle ausgelegt ist. Das Motorrad lässt sich im Gelände und auf unebenen Straßenabschnitten leichter „führen“, weil es nicht so stark nach Stabilität im Highspeed-Bereich sucht. Dadurch wirkt sie in engen Passagen, bei langsamen Manövern oder auf holprigen Wegen oft handlicher als große, straßenorientierte Maschinen.

Die Kawasaki Z 1000 SX spielt ihre Stärken vor allem auf der Straße aus. Das Fahrwerk zielt auf eine stabile, ruhige Linie und ein sicheres Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten. Gerade bei längeren Autobahn- oder Landstraßenetappen ist das ein Pluspunkt: Das Motorrad bleibt berechenbar, und die Fahrdynamik fühlt sich „erwachsen“ an. Allerdings kann genau diese Ausrichtung im Offroad-nahen Einsatz weniger passend sein, weil das Konzept nicht auf maximale Traktion und Bodenfreiheit im Gelände ausgelegt ist.

Bremsen und Sicherheit: Wie das Motorrad Tempo kontrolliert

Auch bei den Bremsen unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die Honda CRF 300 L ist so abgestimmt, dass sie im Alltag und im Offroad-nahen Betrieb gut dosierbar bleibt. Das ist wichtig, weil auf losem Untergrund eine feinfühlige Bremskontrolle entscheidend ist. Die Bremsleistung wirkt dabei eher „funktional“: Sie unterstützt das kontrollierte Fahren, statt auf maximale Sportlichkeit zu setzen.

Die Kawasaki Z 1000 SX ist auf sportliche Straßenperformance ausgelegt. Dadurch ist die Bremsanlage darauf trainiert, auch bei zügiger Fahrweise schnell und stabil zu verzögern. In Kombination mit dem straßenorientierten Fahrwerk ergibt sich ein Sicherheitsgefühl, das besonders bei dynamischen Passagen und bei häufigen Richtungswechseln auffällt. Wer viel auf kurvigen Strecken unterwegs ist, profitiert von dieser sportlichen Bremscharakteristik.

Ergonomie und Sitzposition: Für kurze Wege und lange Touren

Die Sitzposition ist ein weiterer Punkt, der den Unterschied zwischen beiden Motorrädern sichtbar macht. Die Honda CRF 300 L wirkt eher „aufrecht“ und alltagstauglich, was das Handling im Stadtverkehr und bei langsamem Fahren erleichtert. Gerade wenn man öfter stop-and-go fährt oder häufig umsetzt, spielt diese Ergonomie ihre Vorteile aus. Gleichzeitig ist sie so konzipiert, dass sie auch bei wechselndem Untergrund nicht zu stark auf eine sportlich verkrampfte Haltung setzt.

Die Kawasaki Z 1000 SX ist dagegen auf längere Strecken ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtgeometrie zielen darauf ab, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein reines „Kurvenwerkzeug“, sondern eher wie ein Reisebegleiter, der Komfort und Dynamik kombiniert. Wer häufig weite Strecken fährt, wird diese Ausrichtung spüren.

Ausstattung und Alltag: Was man wirklich merkt

Im Alltag entscheidet nicht nur der Motor, sondern auch die Art, wie das Motorrad im Alltag „mitdenkt“. Die Honda CRF 300 L punktet vor allem durch ihre unkomplizierte Art: Sie ist leicht zu bewegen, wirkt im Handling wenig einschüchternd und passt gut zu Fahrern, die auch mal abseits der perfekten Strecke unterwegs sein möchten. Dazu kommt, dass das Motorrad in vielen Situationen ein „machbares“ Gefühl vermittelt – selbst dann, wenn die Bedingungen nicht ideal sind.

Die Kawasaki Z 1000 SX spielt ihre Stärken eher in der Straßenwelt aus. Hier zählen Dinge wie Fahrkomfort bei höheren Geschwindigkeiten, die Fähigkeit, zügig zu beschleunigen, und ein Gesamtpaket, das sich für Touren besonders stimmig anfühlt. Wer regelmäßig längere Strecken fährt und dabei nicht auf Komfort verzichten möchte, bekommt hier ein Motorrad, das sich dafür gemacht anfühlt.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda CRF 300 L – Stärken

  • Agiles Handling und leichtes Fahrgefühl, besonders bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten.
  • Offroad-nahes Konzept: gut geeignet für Schotter, Feldwege und unebene Abschnitte.
  • Planbares Ansprechverhalten, das das Fahren unkompliziert macht.

Honda CRF 300 L – Schwächen

  • Weniger Fokus auf Hochgeschwindigkeit und maximale Straßenperformance.
  • Begrenzter Anspruch bei sehr sportlicher Fahrweise auf der Straße im Vergleich zur Kawasaki.

Kawasaki Z 1000 SX – Stärken

  • Sportlicher Durchzug und Reserven für zügiges Fahren.
  • Stabile Straßenlage, besonders bei längeren Etappen.
  • Brems- und Fahrdynamik für dynamische Kurvenfahrten.

Kawasaki Z 1000 SX – Schwächen

  • Weniger passend für Offroad-Einsätze, bei denen Traktion und Geländekonzept im Vordergrund stehen.
  • Konzeptbedingt weniger „leichtfüßig“ in engen, langsamen Situationen als die CRF 300 L.

Welches Motorrad passt zu welchem Fahrprofil?

Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn der Alltag nicht nur aus Asphalt besteht. Wer gerne mal Feldwege fährt, Schotterstrecken mitnimmt oder ein Motorrad sucht, das sich leicht beherrschen lässt, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Auch für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das nicht ständig „zu viel“ ist, sondern sich kontrolliert anfühlt, ist sie stark.

Die Kawasaki Z 1000 SX ist dagegen ideal, wenn die Straße das Hauptrevier ist und längere Strecken regelmäßig vorkommen. Wer Wert auf sportliche Dynamik, souveräne Stabilität und ein Motorrad legt, das bei zügiger Fahrweise nicht an Komfort verliert, trifft mit der Z 1000 SX eher die richtige Wahl. Sie wirkt wie gemacht für Touren, bei denen man nicht nur ankommt, sondern auch unterwegs Spaß haben möchte.

Fazit:

Die Honda CRF 300 L ist die richtige Wahl für alle, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen, das Offroad-nahen Einsatz und unebene Strecken ernst nimmt. Ihre Stärke liegt im kontrollierten Fahrgefühl, in der Agilität und darin, dass sie im Alltag unkompliziert bleibt. Wer häufig Schotter, Feldwege oder wechselnde Untergründe einplant, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist.

Die Kawasaki Z 1000 SX passt besser zu Fahrern, die vor allem auf der Straße unterwegs sind und dabei Komfort sowie sportliche Reserven kombinieren möchten. Ihre Stärken zeigen sich besonders bei längeren Touren, bei zügigem Fahren und in der stabilen, souveränen Art, Tempo zu kontrollieren. Wer also ein straßenorientiertes Motorrad mit Reise-Charakter sucht, findet in der Z 1000 SX die passendere Basis.

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