| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 13.049 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- Motorleistung
- Präzises Fahrwwerk
- Bremsen sehr leistungsfähig
- Schneller Quickshifter
- Tourentauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 185 | kg |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Radstand | 1.482 | mm |
| Sitzhöhe: | 834 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 121 PS bei 9.250 U/Min | |
| Drehmoment | 99 NM bei 7.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 295 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP Apex 43er-USD-Gabel (Federweg 140)mm | |
| Federung hinten | WP Zentralfederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 180/55-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Brembo Stylema Monoblock Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
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Honda CRF 300 L vs. KTM 890 Duke R: Vergleich für unterschiedliche Fahrstile
Wer zwischen der Honda CRF 300 L und der KTM 890 Duke R schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr verschiedene Motorrad-Philosophien. Die CRF 300 L steht für ein leichtes, alltagstaugliches Konzept mit Offroad-Ambitionen. Die 890 Duke R dagegen ist ein kompromissloses Naked-Bike, das auf der Straße besonders viel Dynamik ausspielt. Genau diese Gegensätze machen den Vergleich spannend: Wie unterscheiden sich Motorcharakter, Fahrgefühl, Alltagstauglichkeit und der typische Einsatzbereich? Und welche Stärken und Schwächen zeigen sich, wenn man die aufgelisteten Eckdaten beider Motorräder direkt gegeneinander hält?
Grundidee im Vergleich: Offroad-nah vs. straßenfokussiert
Die Honda CRF 300 L ist als leichtes Motorrad gedacht, das auch abseits befestigter Wege Spaß macht. Das spiegelt sich in der Ausrichtung wider: eher unkompliziert, gut kontrollierbar und auf ein breites Einsatzspektrum ausgelegt. Die KTM 890 Duke R verfolgt dagegen das Ziel, auf der Straße zu begeistern. Das Bike ist auf Agilität und starke Performance ausgelegt – mit einem Fokus auf sportliche Fahrweise, schnelle Richtungswechsel und souveräne Beschleunigung.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich schnell, dass beide Motorräder für unterschiedliche Erwartungen gebaut sind. Die Honda CRF 300 L setzt auf einen eher gutmütigen, kontrollierbaren Antrieb, der sich vor allem dann stark anfühlt, wenn es nicht nur um Tempo, sondern um Traktion, Dosierbarkeit und entspanntes Vorankommen geht. Das passt besonders zu Offroad-Situationen, in denen gleichmäßige Kraftübertragung und ein ruhiges Ansprechverhalten wichtiger sind als maximale Spitzenwerte.
Die KTM 890 Duke R ist dagegen auf Leistung und Durchzug ausgelegt. Im direkten Vergleich wirkt der Antrieb deutlich „straßenorientierter“: mehr Punch, mehr Reserven und ein spürbar sportlicheres Gefühl beim Beschleunigen. Das ist vor allem auf kurvigen Strecken und bei dynamischer Fahrweise ein echter Vorteil. Gleichzeitig kann ein sehr leistungsstarkes Naked-Bike im Alltag auch mehr Aufmerksamkeit verlangen, weil das Motorrad schneller in den Bereich kommt, in dem man unbewusst aggressiver fährt als geplant.
Stärken und Schwächen im Antrieb
- Honda CRF 300 L: Stärke in der kontrollierten Fahrbarkeit und im entspannten Umgang mit dem Gas. Schwäche: Wer primär maximale Performance sucht, wird eher weniger „wow“ erwarten als bei einem großen Naked-Bike.
- KTM 890 Duke R: Stärke in Beschleunigung und sportlichem Durchzug. Schwäche: Der Fokus auf Dynamik kann im Alltag oder im Gelände weniger passend sein, weil das Konzept deutlich stärker auf Asphalt optimiert ist.
Fahrwerk und Handling: Leichtigkeit vs. sportliche Präzision
Beim Thema Fahrwerk und Handling zeigt sich ein klarer Unterschied in der Zielsetzung. Die Honda CRF 300 L wirkt im Vergleich wie ein Motorrad, das für „einfach machen“ gebaut ist: leicht zu bewegen, gut zu kontrollieren und damit besonders geeignet für wechselnde Untergründe. Das macht sie interessant, wenn häufig kurze Offroad-Passagen, Feldwege oder unebene Strecken im Alltag vorkommen.
Die KTM 890 Duke R spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um präzises Einlenken und sportliche Linienführung geht. Das Bike fühlt sich auf der Straße „wach“ an und unterstützt eine zügige Fahrweise. Wer gerne dynamisch fährt, profitiert von der sportlichen Abstimmung. Wer dagegen sehr entspannt unterwegs ist oder viel auf schlechten Wegen unterwegs ist, kann die straßenbetonte Auslegung als weniger passend empfinden.
Was das im Alltag bedeutet
Im direkten Vergleich ist die Honda CRF 300 L die Maschine, die sich leichter in den Alltag integrieren lässt, wenn auch mal Schotter, Feldweg oder ein holpriger Abstecher dazugehört. Die KTM 890 Duke R ist dagegen die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Asphalt liegt – und wenn Kurvenfahrten, Beschleunigung und ein sportliches Fahrgefühl im Vordergrund stehen.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen bei unterschiedlicher Nutzung
Auch bei den Bremsen zeigt sich die unterschiedliche Auslegung. Die Honda CRF 300 L ist darauf ausgelegt, in einem kontrollierbaren Rahmen zu funktionieren – besonders wichtig bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten und wechselnden Untergründen. Die KTM 890 Duke R hingegen zielt auf hohe Verzögerungsleistung und ein sportliches Sicherheitsgefühl ab, das zu ihrer Leistungscharakteristik passt. Das ist ein Vorteil, wenn häufig zügig gefahren wird und schnelle Reaktionen gefragt sind.
Im Vergleich gilt: Die CRF 300 L punktet mit einem eher „ruhigen“ Sicherheitskonzept, während die Duke R mit sportlicher Bremsperformance und dem passenden Gesamtpaket überzeugt.
Elektronik und Fahrmodi: Komfort vs. sportliche Steuerung
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlicher Zielrichtung. Die Honda CRF 300 L wirkt im Vergleich eher als pragmatische Lösung: weniger „Show“, mehr Funktion. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Bedienung unkompliziert bleiben soll und das Motorrad vor allem durch Fahrbarkeit überzeugt.
Die KTM 890 Duke R bringt dagegen eine deutlich sportlichere elektronische Steuerung mit. Fahrmodi und Assistenzfunktionen können dabei helfen, die Leistung je nach Situation besser zu dosieren. Das ist besonders dann relevant, wenn das Motorrad häufig dynamisch bewegt wird oder wenn unterschiedliche Streckenbedingungen eine Anpassung sinnvoll machen.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
- Honda CRF 300 L: Stärke in der unkomplizierten Nutzung und im Fokus auf Fahrbarkeit. Schwäche: Weniger „Feintuning“ für sehr sportliche Szenarien.
- KTM 890 Duke R: Stärke in der sportlichen Steuerung und Anpassbarkeit. Schwäche: Wer es schlicht und minimalistisch mag, empfindet die elektronische Komplexität eventuell als weniger „direkt“.
Sitzposition, Komfort und Alltagstauglichkeit
Die Sitzposition und der Komfort unterscheiden sich im Vergleich deutlich, weil die Motorräder für unterschiedliche Einsatzzwecke gedacht sind. Die Honda CRF 300 L bietet eine Position, die eher auf Kontrolle und Übersicht ausgelegt ist. Das hilft besonders im Stadtverkehr und bei kurzen Offroad-Etappen. Außerdem ist das Konzept darauf ausgelegt, dass das Motorrad auch bei weniger idealen Bedingungen „einfach zu handeln“ bleibt.
Die KTM 890 Duke R ist dagegen stärker auf sportliche Haltung und aktive Fahrweise ausgelegt. Das kann auf der Landstraße und in Kurven sehr viel Spaß machen, weil das Bike schnell „mitarbeitet“. Für lange, entspannte Strecken oder für sehr häufige Stop-and-go-Situationen kann die sportlichere Ausrichtung jedoch weniger komfortabel wirken als bei einem eher alltagstauglichen Konzept.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das Fahrprofil entscheiden. Die Honda CRF 300 L ist besonders passend, wenn das Motorrad nicht nur für die Straße gedacht ist, sondern auch für gelegentliche Ausflüge abseits des Asphalts. Wer ein leichtes, kontrollierbares Bike sucht, das sich gut im Alltag bewegt und dabei trotzdem Offroad-Tauglichkeit mitbringt, trifft mit der CRF 300 L häufig genau den richtigen Ton.
Die KTM 890 Duke R ist die bessere Wahl, wenn die Priorität klar auf Fahrspaß auf Asphalt liegt: dynamische Beschleunigung, sportliche Linienführung und ein Motorrad, das bei zügiger Fahrweise richtig aufblüht. Wer gerne Kurven fährt, Leistung spürt und ein Naked-Bike möchte, das sich wie ein sportliches Werkzeug anfühlt, wird mit der Duke R deutlich mehr „Straßen-Feeling“ bekommen.
Typische Einsatzszenarien im Vergleich
- Honda CRF 300 L: Stadt, Pendeln, gelegentliches Gelände, Feldwege, kurze Offroad-Abstecher, entspanntes Handling.
- KTM 890 Duke R: Landstraße, sportliche Touren, zügige Fahrweise, Kurvenfahrten, Asphalt als Hauptbühne.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist die stimmige Wahl für alle, die ein leicht zu handhabendes Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert und auch abseits befestigter Wege Spaß macht. Ihre Stärke liegt in der kontrollierten Fahrbarkeit: Das Konzept wirkt unkompliziert, wodurch sie besonders für gemischte Strecken und weniger „Show“-orientierte Fahrerinnen und Fahrer attraktiv ist. Wer dagegen vor allem maximale Dynamik auf Asphalt erwartet, wird die Grenzen des eher kontrollierten Charakters spüren.
Die KTM 890 Duke R passt am besten zu Fahrern, die sportliche Performance und ein präzises, straßenfokussiertes Fahrgefühl wollen. Im Vergleich überzeugt sie vor allem bei Beschleunigung, sportlicher Abstimmung und dem Gesamtpaket aus Dynamik und Elektronik. Wer häufig kurvig fährt und das Motorrad als Spaßmaschine auf der Straße sieht, bekommt hier deutlich mehr „Kick“. Für Offroad-Einsätze oder sehr entspannte Alltagsfahrten ist die Ausrichtung jedoch weniger ideal.