| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 4.990 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- tolle Scrambler-Optik
- herrlich entschleunigend
- lockere Sitzposition
- leicht und einfach zu fahren
- auch für A2-Fahrer geeignet
- im Gegensatz zur Himalayan nicht ganz so reisetauglich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 194 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 795 | mm |
| Höhe | 1.165 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1 -Zylinder 4 Takt Reihenmotor | |
| Hubraum | 411 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt mit Ölkühler | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 24 PS bei 6.500 U/Min | |
| Drehmoment | 32 NM bei 4.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 127 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 469 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Halbduplex | |
| Federung vorne | Teleskopgabel 41 mm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 180)mm | |
| Aufhängung hinten | Progressives Zentralfederbein 5-fach einstellbar | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/90-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Festsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Die Royal Enfield Scram 411 ist die personifizierte Reduktion in seiner reinsten Form. Nichts an diesem Bike ist überflüssig, kaum etwas kann kaputt gehen und sie ist günstig in Anschaffung und Unterhalt. Sie verbraucht nur 3 Liter auf 100 km/h, man tankt also nur alle 3 Wochen mal ein bisschen nach. Mehr Entschleunigung geht nicht und trotzdem oder gerade deshalb macht diese Maschine unglaublich viel Spaß. Beim Eiscafé muss man sich nicht schämen, weil die Scram 411 unverschämt gut aussieht und jeder sie mindestens sympatisch findet. Perfekt auch als Zweitmaschine!Das Testbike haben wir von 2Rad Stadie in Pinneberg bekommen. Dort steht auch noch eine Scram 411 zum Verkauf. Wenn sie schon weg sein sollte, schaut Euch vor Ort noch Bikes von Brixton oder Mondial an. Die sind auch günstig und optisch ähnlich veranlagt. Oder Ihr nehmt die RE Himalayan, aus unserer Sicht immer noch das universellere Bike.
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Honda CRF 300 L vs. Royal Enfield Scram 411: welcher Allrounder passt besser?
Wenn es um ein Motorrad geht, das sowohl im Alltag funktioniert als auch abseits der ausgetretenen Wege Spaß macht, landen viele schnell bei der Honda CRF 300 L und der Royal Enfield Scram 411. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie typische „Einsteiger- bzw. Allround“-Kandidaten: überschaubare Dimensionen, ein Charakter, der Lust auf Landstraße und Schotter macht, und eine Bauart, die nicht nur auf glatten Asphalt ausgelegt ist. Trotzdem unterscheiden sich die beiden Motorräder spürbar in der Art, wie sie sich fahren lassen, wie sie mit Alltagssituationen umgehen und welche Art von Offroad wirklich im Fokus steht.
Im folgenden Vergleich geht es darum, die Stärken und Schwächen beider Bikes gegeneinander abzuwägen. Dabei werden die typischen Unterschiede herausgearbeitet, die sich aus den jeweiligen Konzepten ergeben: Honda setzt stärker auf ein funktionales, leicht zu beherrschendes Gesamtpaket, während Royal Enfield den Fokus stärker auf den „Scrambler“-Charakter und ein markentypisches Fahrgefühl legt. Wer am Ende das passendere Motorrad sucht, findet hier eine klare Orientierung.
Grundidee im Vergleich: Enduro-Ansatz vs. Scrambler-Charakter
Honda CRF 300 L: pragmatisch, leicht zu fahren, alltagstauglich
Die Honda CRF 300 L ist vom Grundgedanken her ein Motorrad, das sich schnell in den Alltag integrieren lässt. Das Konzept wirkt eher „funktional“: Die Maschine soll kontrollierbar bleiben, auch wenn die Strecke nicht perfekt vorbereitet ist. Gerade bei Fahrern, die sich Offroad-Fähigkeiten aufbauen wollen, ist das ein Vorteil. Die CRF 300 L ist dabei weniger auf Show ausgelegt, sondern auf ein Fahrgefühl, das Sicherheit vermittelt.
Royal Enfield Scram 411: Stil, Charakter und entspannter Allround-Eindruck
Die Royal Enfield Scram 411 bringt dagegen mehr „Scrambler“-DNA mit. Das zeigt sich nicht nur im Look, sondern auch in der Art, wie das Motorrad wirkt: etwas gelassener, mit einem Fokus auf angenehmes Cruisen und einem Fahrstil, der nicht ständig nach Drehzahl verlangt. Für viele ist das genau der Punkt: Wer ein Motorrad möchte, das sich im Stadtverkehr und auf Landstraßen entspannt anfühlt und dabei trotzdem Schotterstrecken nicht scheut, findet in der Scram 411 eine stimmige Option.
Motor & Fahrgefühl: wie sich die Konzepte im Alltag bemerkbar machen
Beim Vergleich der Motorcharakteristik und des Fahrgefühls zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda CRF 300 L zielt stärker darauf ab, die Kraft so nutzbar zu machen, dass man sie in unterschiedlichen Situationen gut dosieren kann. Das ist besonders hilfreich, wenn die Strecke wechselt – von Asphalt auf Schotter, von flüssig auf rutschig, oder wenn man im Alltag häufig anfahren und beschleunigen muss.
Die Royal Enfield Scram 411 wirkt im Vergleich oft „runder“ im Sinne von entspannterem Ansprechverhalten. Das kann im Stadtverkehr und auf längeren Landstraßenabschnitten angenehm sein, weil das Motorrad nicht ständig „eingefordert“ werden muss. Gleichzeitig kann das je nach Fahrstil dazu führen, dass man für sehr dynamische Manöver etwas mehr Geduld oder einen anderen Umgang mit dem Gas braucht als bei einem stärker auf unmittelbare Kontrolle ausgelegten Setup.
Fahrwerk & Handling: Kontrolle auf Asphalt und im Gelände
Im Handling unterscheiden sich die beiden Modelle vor allem in der Art, wie sie mit Unebenheiten und wechselndem Untergrund umgehen. Die Honda CRF 300 L spielt ihre Stärken dort aus, wo es um präzises Ansprechverhalten und ein kontrolliertes Gefühl geht. Gerade bei langsamem Tempo, beim Rangieren oder auf holprigen Wegen ist das ein Plus: Das Motorrad wirkt „berechenbar“, was das Vertrauen erhöht.
Die Royal Enfield Scram 411 kann im Gegenzug besonders dann überzeugen, wenn die Fahrt eher „flowig“ ist. Auf Schotterstraßen und moderaten Offroad-Passagen fühlt sie sich oft harmonisch an. Wer allerdings sehr technisch unterwegs ist – etwa mit häufigen Richtungswechseln, steilen Passagen oder anspruchsvollen Untergründen – wird die Honda tendenziell als agiler und kontrollierter empfinden. Das ist keine Abwertung der Scram 411, sondern eine Folge des jeweiligen Fahrwerks- und Geometriekonzepts.
Bremsen & Sicherheit: wie souverän das Motorrad verzögert
Bei der Bremsleistung und dem Gefühl beim Verzögern geht es weniger um „maximale“ Werte, sondern um die Abstimmung: Wie gut lässt sich dosieren, wie stabil bleibt das Motorrad beim Bremsen auf gemischtem Untergrund, und wie vorhersehbar ist das Verhalten? In der Praxis zeigt sich häufig, dass die Honda CRF 300 L bei wechselnden Bedingungen einen sehr direkten Eindruck vermittelt. Die Royal Enfield Scram 411 kann ebenfalls sicher wirken, setzt aber eher auf ein ruhigeres Gesamtgefühl.
Für viele Fahrer ist das entscheidend: Wer häufig in Situationen kommt, in denen man kurzfristig reagieren muss (Ampeln, Ausweichmanöver, nasse Fahrbahn), profitiert von einem Setup, das sich schnell und klar anfühlt. Wer dagegen eher entspannt unterwegs ist und die Fahrten planbarer sind, wird mit beiden Modellen gut zurechtkommen – die Honda wirkt dabei oft „sportlicher“ im Sinne von direkter.
Komfort & Alltag: Sitzposition, Ergonomie und Nutzung im echten Leben
Im Alltag zählen Details: Sitzposition, Ergonomie, Übersicht und das Gefühl, wie anstrengend oder entspannt eine Fahrt ist. Die Honda CRF 300 L ist in der Regel so ausgelegt, dass sie auch für Fahrer mit weniger Offroad-Erfahrung schnell zugänglich bleibt. Das macht sie besonders interessant, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche genutzt wird.
Die Royal Enfield Scram 411 punktet häufig mit einem stimmigen „Scrambler“-Sitzgefühl: nicht zu aggressiv, eher alltagstauglich und mit einem Look, der auch im Stadtbild gut funktioniert. Wer Wert auf eine Maschine legt, die sich nicht nach „Werkzeug“ anfühlt, sondern nach Motorrad mit Charakter, wird die Scram 411 oft als stimmiger empfinden.
Verbrauch & Reichweite: Kosten und Planbarkeit
Beim Verbrauch und der Reichweite zeigt sich in der Praxis meist ein ähnliches Bild: Beide Motorräder sind für ihren Einsatzzweck eher sparsam unterwegs, wenn man nicht ständig Vollgas fährt. Der Unterschied liegt weniger in extremen Ausreißern, sondern in der Frage, wie „effizient“ das Motorrad im jeweiligen Fahrstil wirkt. Die Honda wird häufig als sehr gut kontrollierbar wahrgenommen, was indirekt hilft, den Gasgriff gleichmäßiger zu nutzen. Die Royal Enfield kann bei entspannter Fahrweise ebenfalls überzeugen, wirkt aber bei sehr dynamischer Fahrweise manchmal weniger „zielgenau“ im Sinne von sofortiger Dosierbarkeit.
Stärken & Schwächen: klare Gegenüberstellung
Honda CRF 300 L – Stärken
- Kontrolliertes Fahrgefühl und gutes Handling bei wechselndem Untergrund
- Pragmatischer Ansatz: leicht in den Alltag integrierbar
- Direkte Reaktion beim Fahren, was besonders Einsteigern hilft
- Offroad-nahe Auslegung für Schotter und moderates Gelände
Honda CRF 300 L – mögliche Schwächen
- Wer vor allem „Scrambler-Style“ und markentypischen Charakter sucht, könnte die Honda etwas nüchterner empfinden
- Bei sehr entspanntem Cruisen kann die Honda sich „funktionaler“ anfühlen als emotional
Royal Enfield Scram 411 – Stärken
- Starker Charakter und stimmiger Scrambler-Eindruck
- Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und Landstraße
- Allround-Anspruch: Schotter ja, ohne dass es sich nach „Arbeit“ anfühlt
- Markentypische Identität, die viele Fahrer genau deshalb wählen
Royal Enfield Scram 411 – mögliche Schwächen
- Bei sehr technischem Offroad oder maximalem Anspruch kann die Honda tendenziell mehr Kontrolle vermitteln
- Wer häufig sehr dynamisch fährt, muss den Fahrstil ggf. stärker anpassen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, wie die Fahrten typischerweise aussehen. Beide Motorräder sind für Einsteiger und Allround-Fahrer interessant, aber sie bedienen unterschiedliche Prioritäten.
Honda CRF 300 L: die Wahl für Technik-Fans und Lernkurve
Die Honda CRF 300 L ist besonders passend, wenn das Motorrad als Trainingspartner dienen soll: für Schotterwege, für das sichere Herantasten an Offroad-Situationen und für Fahrer, die ein sehr direktes, kontrolliertes Handling schätzen. Auch wenn das Motorrad regelmäßig im Alltag genutzt wird, wirkt die Honda oft wie die „schnell verstandene“ Option.
Royal Enfield Scram 411: die Wahl für Charakter, Alltag und entspannte Touren
Die Royal Enfield Scram 411 passt besonders gut, wenn der Fokus auf Fahrspaß mit Stil liegt: Stadt, Landstraße und gelegentlich Schotter – ohne dass das Motorrad ständig „abgearbeitet“ werden muss. Wer ein Motorrad sucht, das sich emotionaler anfühlt und dabei trotzdem alltagstauglich bleibt, trifft mit der Scram 411 häufig eine sehr stimmige Wahl.
Fazit:
Wer ein Motorrad möchte, das vor allem durch Kontrolle, direkte Rückmeldung und ein pragmatisches Gesamtpaket überzeugt, findet in der Honda CRF 300 L die passendere Basis. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn die Strecke wechselt, wenn Einsteiger Sicherheit aufbauen wollen und wenn moderates Offroad-Training im Vordergrund steht. Die Scram 411 ist dagegen die bessere Wahl für alle, die Scrambler-Charakter, entspanntes Fahrgefühl und einen starken Markenlook suchen. Im Alltag und auf Landstraßen wirkt sie oft besonders stimmig, während sie Schotter ebenfalls souverän mitnimmt – nur bei sehr technischem Anspruch wirkt die Honda tendenziell kontrollierter. Kurz gesagt: Honda für Lernkurve und maximale Fahrkontrolle, Royal Enfield für Stil, Alltagstouren und entspannten Allround-Spaß.