| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2020 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- sauber durchkonstruiertes Motorrad
- Motor - kräftig und drehmomentstark
- Preis/Leistung
- Sitzposition
- Verarbeitung
- sauber durchkonstruiertes Motorrad ;) - siehe Fazit
- TFT-Display lädt zur Ablenkung ein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 215 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 847 | ccm |
| Hub | 59 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 115 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 88 NM bei 8.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 310 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 137)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 142)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
Fazit - was bleibt hängen
Der Autor dieser Zeilen gibt es gerne zu: Er hat ein Faible für etwas schräge Motorräder, Typen und Tätigkeiten. Mir ist die Yamaha deshalb in ihrer Unaufgeregtheit zu distanziert, was aber eine rein persönliche Wertung ist.Die Yamaha versucht sehr erfolgreich alles Schräge außer Schräglagen aus ihrem Leben zu verbannen. Sie ist ein echter Tipp und wird sich auf dem Markt mit all ihren Fähigkeiten sicher behaupten - die Yamaha Tracer 900 GT ist ideal für Leute, die ungern Fehler machen oder fahren.
Typen wie ich müssen weitersuchen. Kennt man ja ...
Unser Dank an Motorrad Ruser für das Bereitstellen des Testbikes.
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Honda CRF 300 L vs Yamaha Tracer 900 GT – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda CRF 300 L und die Yamaha Tracer 900 GT, geht es im Vergleich selten um „besser“ oder „schlechter“. Vielmehr entscheidet der persönliche Fahrstil: Soll das Motorrad vor allem leicht, unkompliziert und geländetauglich sein – oder steht Komfort, Reichweite und Tourenfeeling im Vordergrund? Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie sich die Honda CRF 300 L und die Yamaha Tracer 900 GT im Alltag, auf der Landstraße und auf längeren Strecken unterscheiden, welche Stärken sie ausspielen und wo die Grenzen liegen.
Grundcharakter: Enduro-Feeling vs. sportliches Touren-Konzept
Die Honda CRF 300 L ist als modernes, alltagstaugliches Enduro-Konzept gedacht. Sie wirkt bewusst „kleiner“ und handlicher, was sich besonders beim Rangieren, im Stadtverkehr und auf unbefestigten Wegen bemerkbar macht. Die Maschine lädt dazu ein, auch mal abseits der perfekten Asphaltlinie zu fahren – ohne dass dafür ein spezielles Setup nötig wäre.
Die Yamaha Tracer 900 GT dagegen steht für ein sportlich-elegantes Touring. Sie ist auf Dynamik und Komfort ausgelegt: mehr Leistung, mehr Reserven und vor allem ein Gesamtkonzept, das lange Strecken angenehm macht. Wer häufig unterwegs ist, Windschutz, Elektronik und eine entspannte Sitzposition schätzt, findet hier einen klaren Fokus.
Ergonomie und Sitzgefühl: Wie sich die Maschinen „anfühlen“
Honda CRF 300 L: leicht zu beherrschen
Die Honda CRF 300 L punktet vor allem durch ihre zugängliche Fahrbarkeit. Die Sitzposition ist eher auf Kontrolle ausgelegt: aufrecht genug, um im Alltag nicht zu verkrampfen, aber so gestaltet, dass man auch bei wechselndem Untergrund sicher bleibt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für die „perfekte“ Strecke gedacht ist.
Yamaha Tracer 900 GT: komfortorientiert, aber sportlich
Die Yamaha Tracer 900 GT bietet eine deutlich tourentauglichere Ergonomie. Der Fokus liegt auf dem Zusammenspiel aus Windschutz, Sitzkomfort und einer Haltung, die auch nach mehreren Stunden noch angenehm bleibt. Gleichzeitig bleibt das Motorrad reaktionsfreudig: Die Sitzposition unterstützt zügiges Fahren, ohne dass man sich ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten muss.
Motor und Fahrleistungen: Charakter statt reiner Vergleich
Beim Motorcharakter zeigt sich der größte Unterschied: Die Honda CRF 300 L ist eher auf gleichmäßiges, kontrolliertes Vorankommen ausgelegt. Sie eignet sich gut für Situationen, in denen es nicht um maximale Beschleunigung geht, sondern um sauberes Ansprechverhalten, Alltagstempo und ein sicheres Gefühl beim Manövrieren.
Die Yamaha Tracer 900 GT spielt in einer anderen Liga. Durch die deutlich stärkere Auslegung wirkt das Motorrad auf der Landstraße und auf der Autobahn souveräner: Überholvorgänge lassen sich entspannter planen, und das Tempo kann ohne ständiges „Nacharbeiten“ gehalten werden. Das ist vor allem dann spürbar, wenn Strecken länger werden oder wenn zu zweit gefahren wird.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Honda CRF 300 L: wendig und „einfach“
Die Honda CRF 300 L wirkt besonders agil. Das Handling ist so ausgelegt, dass man das Motorrad schnell in die gewünschte Linie bekommt – ideal für enge Straßen, Stadtverkehr und wechselnden Untergrund. Auf leichtem Schotter oder schlechten Straßen fühlt sie sich oft „natürlicher“ an als ein reines Straßenmotorrad.
Die Kehrseite: Wer sehr hohe Geschwindigkeiten und lange Autobahnabschnitte bevorzugt, wird die Grenzen eher im Komfort- und Stabilitätsgefühl spüren. Das Motorrad ist nicht dafür gemacht, stundenlang im „Reise-Modus“ zu laufen, sondern eher für vielseitige Einsätze.
Yamaha Tracer 900 GT: stabil auf Strecke
Die Yamaha Tracer 900 GT ist spürbar auf Stabilität und Fahrruhe ausgelegt. Gerade bei längeren Strecken und höheren Tempi vermittelt sie ein sicheres Gefühl. Das Fahrwerk unterstützt das Touring-Konzept: Geradeauslauf, Kurvenstabilität und das Handling bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit sind auf Komfort getrimmt.
Im Gegenzug ist die Tracer weniger „leichtfüßig“ als die CRF 300 L, wenn es um enge Passagen oder unbefestigte Wege geht. Wer häufig abseits des Asphalts unterwegs ist, wird die Yamaha eher als Straßen-Tourer begreifen – nicht als echtes Enduro.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Beide Motorräder sind auf Sicherheit im Alltag ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Honda CRF 300 L vermittelt Vertrauen durch ihre kontrollierbare Charakteristik: Das Motorrad lässt sich gut dosieren, was besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten und wechselndem Untergrund hilft.
Die Yamaha Tracer 900 GT bietet durch ihre Touring-Ausrichtung ein stärkeres „Sicherheitsgefühl“ bei höheren Geschwindigkeiten. Die Bremsleistung und das Gesamtpaket wirken darauf abgestimmt, dass man auch bei zügigem Fahren oder bei längeren Etappen jederzeit souverän reagieren kann.
Elektronik und Assistenz: Mehr Komfort bei der Tracer
Im Bereich Elektronik zeigt sich die klare Ausrichtung: Die Yamaha Tracer 900 GT ist deutlich stärker auf moderne Assistenz und Komfortfunktionen ausgelegt. Das macht sich vor allem bei wechselnden Bedingungen bemerkbar – etwa bei Regen, bei häufigem Tempowechsel oder wenn man einfach entspannt fahren möchte, ohne ständig „nachzudenken“.
Die Honda CRF 300 L setzt dagegen auf ein eher unkompliziertes Fahrgefühl. Das ist nicht als Nachteil zu verstehen, sondern als Philosophie: weniger „Technikballast“, dafür ein direkteres, leicht verständliches Motorradverhalten. Wer Technik liebt, wird die Tracer stärker ansprechen; wer es schlicht und robust mag, findet an der CRF 300 L oft genau das.
Windschutz und Alltagstauglichkeit: Wer profitiert wovon?
Beim Thema Windschutz ist die Yamaha Tracer 900 GT klar im Vorteil. Auf längeren Strecken reduziert sie spürbar die Belastung durch Fahrtwind. Das wirkt sich nicht nur auf den Komfort aus, sondern auch darauf, wie „frisch“ man nach der Tour ankommt.
Die Honda CRF 300 L ist dagegen eher für kurze bis mittlere Strecken und für Einsätze gedacht, bei denen Windschutz nicht im Mittelpunkt steht. Dafür ist sie in der Praxis oft unkomplizierter: Auf- und Absteigen, Rangieren und das schnelle Umplanen der Route funktionieren leichter.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CRF 300 L – Stärken
- Handliches Enduro-Feeling für Stadt, Landstraße und leichtes Gelände
- Einfach zu kontrollieren, auch bei wechselnden Bedingungen
- Alltagstauglich durch unkomplizierte Fahrbarkeit
Honda CRF 300 L – Schwächen
- Weniger Fokus auf Langstrecken-Komfort und hohe Reisegeschwindigkeiten
- Bei sehr sportlichem Tempo fehlt eher die „Reserve“ im Vergleich zur Tracer
Yamaha Tracer 900 GT – Stärken
- Tourenkomfort mit starkem Windschutz- und Ergonomie-Fokus
- Mehr Reserven für Überholmanöver und Autobahnfahrten
- Moderne Elektronik für entspanntes Fahren
Yamaha Tracer 900 GT – Schwächen
- Weniger „Enduro-natürlich“ bei unbefestigten Wegen
- Im engen Stadtverkehr kann die größere Touring-Ausrichtung weniger agil wirken
Für wen lohnt sich welcher Motorradtyp?
Die Honda CRF 300 L passt besonders gut, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird: Pendeln, Wochenendtouren mit Abstechern auf Feldwege, Fahrten bei denen man nicht nur auf Asphalt unterwegs sein möchte. Auch für Fahrende, die ein leicht zu beherrschendes Motorrad suchen und lieber Kontrolle statt maximale Leistung priorisieren, ist sie eine stimmige Wahl.
Die Yamaha Tracer 900 GT ist ideal für alle, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wind und Wetter gelassener begegnen möchten und dabei Wert auf Komfort, Stabilität und Elektronik legen. Wer häufig zu zweit unterwegs ist oder Touren plant, bei denen man mehrere Stunden am Stück fährt, bekommt hier das passendere Gesamtpaket.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn Vielseitigkeit im Vordergrund steht: leichtes Handling, kontrollierbares Fahrgefühl und ein Enduro-Charakter, der auch abseits des Asphalts Spaß macht. Sie eignet sich besonders für Alltag, kurze bis mittlere Touren und Fahrten, bei denen man flexibel bleibt und das Motorrad nicht nur als „Straßenmaschine“ betrachtet.
Die Yamaha Tracer 900 GT gewinnt, wenn Komfort und Reisequalität wichtiger sind als maximale Agilität. Mit ihrer tourentauglichen Ergonomie, dem stärkeren Reserven-Charakter und dem Fokus auf Windschutz sowie Elektronik wirkt sie auf längeren Strecken deutlich souveräner. Wer häufig fährt, größere Distanzen plant und dabei entspannt ankommen möchte, findet in der Tracer den passenderen Begleiter.