| UVP | 6.220 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 9.674 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- geringes Gewicht
- einsteigerfreundlich
- gutmütiger Motor und einfache Handhabung
- günstiger Unterhalt
- alltagstauglich
- solide Honda-Qualität
- Sitzbank unbequem bei langen Fahrten
- kleiner Tank, begrenzte Reichweite
- Fahrwerk für schwere Fahrer etwas zu soft
- Design und Materialqualität
- Verarbeitung
- Display
- leicht zu Fahren
- Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 142 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.230 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 880 | mm |
| Höhe | 1.200 | mm |
| Gewicht | 190 | kg |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Länge | 2.075 | mm |
| Radstand | 1.405 | mm |
| Sitzhöhe: | 855 | mm |
| Höhe | 1.120 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Einzylinder-Viertaktmotor | |
| Hubraum | 286 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 76 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | Flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 27 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 132 | km/h |
| Tankinhalt | 8 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 250 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 326 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | 43mm Upsidedowngabel (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | Pro-Link-Schwinge (Federweg 260)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 80/100-21M/C 51P | |
| Reifen hinten | 120/80-18M/C 62P | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Teleskopgabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Schwinge (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Federbein | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17M/C (73W) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einscheibenbremse mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremsanlage mit Einkolbenbremszange ( Ø 220 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda CRF 300 L Modell 2025 ist kein Motorrad der großen Gesten, sondern eines der klugen Kompromisse. Sie bietet genug Leistung für Alltag und Landstraße, genügend Offroad-Talent für echte Abenteuer abseits befestigter Wege und genug Komfort, um nicht nur als Spielzeug zu gelten. Die Modellpflege 2025 verbessert wichtige Details, ohne den Charakter zu verwässern. Besonders die modernere Beleuchtung, die überarbeitete Fahrwerksabstimmung und die weiter verbesserte Alltagstauglichkeit stärken ein ohnehin überzeugendes Gesamtpaket.
Wer ein leichtes, ehrliches und bezahlbares Dual-Sport-Motorrad sucht, findet in der CRF 300 L eine der stimmigsten Optionen ihrer Klasse. Sie ist nicht perfekt, aber sehr konsequent. Gerade dadurch wirkt sie im Test so überzeugend. Statt mit Leistungsdaten zu prahlen, lädt sie dazu ein, kleinere Straßen, Feldwege und neue Routen zu entdecken. Für Einsteiger, Pendler, Minimalisten und Abenteuerfahrer mit realistischem Anspruch ist sie eine klare Empfehlung. Die beste Beschreibung lautet vielleicht: Die Honda CRF 300 L 2025 ist kein Motorrad, das alles spektakulär kann – aber sie kann erstaunlich vieles erstaunlich gut.
Das Testbike wurde uns von "motofun", einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nördlich von Hamburg zur Verfügung gestellt. Wer mit dem Gedanken spielt, sich eine neue Honda zuzulegen, ist dort herzlich zu einer Probefahrt aller möglichen Modelle eingeladen. Bei motofun.de gibt es übrigens auch viele tolle gebrauchten Maschinen im 1. Stock - Sehenswert!
MotorradTest.de auf YouTube
Honda CRF 300 L vs. Yamaha XSR 700 Xtribute – Motorradvergleich im Alltagstest
Wenn zwei Motorräder auf dem Papier völlig unterschiedliche Welten repräsentieren, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda CRF 300 L steht für leichtes Handling, unkomplizierten Offroad-Charakter und eine Fahrweise, die auch abseits der asphaltierten Wege Spaß macht. Die Yamaha XSR 700 Xtribute dagegen ist ein Roadster mit Retro-Flair, der auf der Straße zu Hause ist und dort mit Temperament, Stil und einem stimmigen Gesamtpaket überzeugt. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Identität: eher „raus aus dem Alltag“ oder „Alltag mit Stil“.
Grundcharakter: Offroad-Gen vs. Roadster-Feeling
Honda CRF 300 L: agil, leicht und offroad-nah
Die Honda CRF 300 L wirkt wie ein Motorrad, das man gern einfach benutzt: Sie ist darauf ausgelegt, sich im Alltag nicht kompliziert zu machen und gleichzeitig genug Reserven für Schotter, Feldwege oder spontane Ausflüge zu bieten. Das Handling ist dabei ein klarer Pluspunkt. In engen Situationen, beim Rangieren oder auf holprigen Strecken spielt das Konzept „leicht und direkt“ seine Vorteile aus.
Yamaha XSR 700 Xtribute: Retro-Roadster mit Straßenfokus
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist dagegen ein Motorrad, das den Schwerpunkt eindeutig auf Straße und Fahrspaß im Alltag legt. Der Charakter ist dynamischer, die Sitzposition straighter und das Fahrgefühl eher „kurvig und flüssig“ als „technisch und langsam“. Wer gern zügig über Landstraßen fährt oder in der Stadt sportlich unterwegs ist, bekommt hier ein stimmiges Gesamtbild aus Motor, Ergonomie und Fahrwerksabstimmung.
Motor und Antrieb: Unterschiedliche Stärken im Fahralltag
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda CRF 300 L ist weniger auf maximale Durchzugskraft ausgelegt, sondern auf kontrollierbares Fahren. Das macht sie besonders geeignet, wenn es nicht nur um Tempo geht, sondern um Traktion, Dosierbarkeit und ein souveränes Gefühl bei wechselnden Untergründen. Gerade beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder bei niedrigen Geschwindigkeiten spielt die CRF ihre Stärken aus.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt hingegen stärker auf spürbare Leistung und einen Motorcharakter, der sich auf der Straße „lebendig“ anfühlt. Der Roadster wirkt dadurch besonders attraktiv für Fahrten, bei denen man öfter beschleunigt, überholt oder einfach zügiger unterwegs ist. Die Stärke liegt weniger im „langsamen Kriechen“ als im dynamischen Vorwärtsdrang.
Fahrwerk und Handling: Wo die Konzepte sichtbar werden
Honda CRF 300 L: Komfort für Schotter, Kontrolle im Gelände
Die CRF 300 L ist so abgestimmt, dass sie Unebenheiten abfedert und gleichzeitig ein direktes Feedback liefert. Das hilft dabei, im Gelände oder auf schlechten Straßen nicht die Kontrolle zu verlieren. Auch wenn die Strecken nicht „richtiges Gelände“ sind, sondern eher Baustellencharakter oder Feldweg-Qualität haben, fühlt sich die Honda oft wie die passendere Wahl an.
Schwäche: Wer hauptsächlich Autobahn oder lange, hohe Reiseetappen plant, wird die Offroad-Nähe eher als „zu speziell“ empfinden. Das Motorrad ist nicht dafür gemacht, sich wie ein großer Tourer zu fühlen.
Yamaha XSR 700 Xtribute: Stabilität und Agilität auf Asphalt
Die XSR 700 Xtribute bietet ein Fahrwerk, das auf der Straße souverän wirkt. In schnellen Kurven und bei zügiger Fahrweise bleibt das Motorrad gut kontrollierbar. Das Handling ist dabei nicht „spitz“ im Offroad-Sinn, sondern eher sportlich-elegant: man fühlt sich schnell wohl, ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Schwäche: Sobald der Untergrund schlechter wird, zeigt sich der Straßenfokus. Auf Schotter oder unebenen Wegen kann man zwar fahren, aber das Motorrad ist nicht die erste Wahl, wenn das Ziel regelmäßig abseits des Asphalts liegt.
Bremsen und Fahrstabilität: Sicherheit im jeweiligen Einsatzgebiet
Beide Motorräder sind auf ihre Art auf Sicherheit ausgelegt. Die Honda CRF 300 L punktet vor allem durch die Art, wie sie sich beim kontrollierten Fahren anfühlt. Gerade bei niedrigen Geschwindigkeiten und wechselnden Untergründen ist das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit und Stabilität entscheidend.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute spielt ihre Stärken eher bei höheren Geschwindigkeiten und sportlicherer Fahrweise aus. Die Bremswirkung und das Fahrgefühl passen gut zu einem Roadster, der auf der Landstraße und in der Stadt dynamisch bewegt werden soll. Wer häufig zügig fährt, profitiert hier von der straßentypischen Abstimmung.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort
Im Alltag entscheidet oft nicht nur die Leistung, sondern wie gut man sich nach 30 Minuten noch fühlt. Die Honda CRF 300 L bietet eine Sitzposition, die eher an „aktivem Fahren“ erinnert. Das ist angenehm, wenn man das Motorrad häufig bewegt, umsetzt oder auch mal auf unebenem Untergrund fährt. Für kurze bis mittlere Strecken ist das Konzept sehr stimmig.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist ergonomisch stärker auf Straße ausgelegt. Die Sitzposition wirkt alltagstauglich und die Bedienung ist auf flüssiges Fahren optimiert. Für Pendler und Wochenendfahrten ist das ein Vorteil, weil man sich schnell „eingeschwungen“ fühlt.
Schwäche bei der Honda: Wer lange Strecken in einer eher entspannten Haltung plant, könnte sich nach einiger Zeit eine andere Ergonomie wünschen. Schwäche bei der Yamaha: Wer regelmäßig im Gelände oder auf sehr schlechten Wegen unterwegs ist, wird die Offroad-typische Bewegungsfreiheit der CRF vermissen.
Ausstattung und Charakter: Was man wirklich spürt
Die Honda CRF 300 L wirkt funktional und zweckorientiert. Das Motorrad ist eher „Werkzeug“ als „Showpiece“. Genau das macht es für viele attraktiv: Man kann sich auf das Fahren konzentrieren, ohne dass das Motorrad ständig nach „Pflege“ oder „Schonung“ verlangt.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute setzt dagegen stärker auf Stil und Identität. Der Retro-Look ist nicht nur Deko, sondern Teil des Fahrgefühls. Wer gern mit dem Motorrad auch optisch Präsenz zeigt, bekommt hier ein Modell, das im Alltag auffällt – ohne dabei den Fahrspaß zu verlieren.
Für wen passt welches Motorrad?
Honda CRF 300 L: die richtige Wahl für Entdecker
Die Honda CRF 300 L ist besonders passend, wenn der Fokus auf Alltag mit Ausbruch liegt: Pendeln und kurze Touren, aber auch der Wunsch, mal schnell einen Feldweg mitzunehmen, Schotter zu erkunden oder einfach „unperfekte“ Straßen zu nutzen. Wer ein Motorrad sucht, das leicht zu handeln ist und bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, trifft mit der CRF 300 L eine sehr pragmatische Wahl.
Yamaha XSR 700 Xtribute: die richtige Wahl für Straße und Stil
Die Yamaha XSR 700 Xtribute ist ideal, wenn die Hauptstrecke Asphalt ist: Stadt, Landstraße und gern auch zügige Fahrten. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell nach „richtiges Fahren“ anfühlt, und dabei optisch wie ein Roadster mit Charakter wirkt, wird mit der XSR 700 Xtribute sehr zufrieden sein. Besonders für Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich nicht nur für eine Art Fahrt gut anfühlt, sondern für viele alltägliche Szenarien.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda CRF 300 L – Stärken: leichtes, agiles Handling; kontrollierbares Fahrgefühl; offroad-nahes Konzept für Schotter und schlechte Straßen; pragmatischer Charakter für den Alltag.
Honda CRF 300 L – Schwächen: weniger geeignet für lange, hohe Reiseetappen und einen klaren Fokus auf „Straßen-Tempo“.
Yamaha XSR 700 Xtribute – Stärken: straßentypische Dynamik; stimmiges Roadster-Fahrgefühl; gute Wahl für Stadt und Landstraße; starker Auftritt durch Retro-Charakter.
Yamaha XSR 700 Xtribute – Schwächen: weniger passend, wenn regelmäßig Offroad oder sehr unebene Strecken im Vordergrund stehen.
Fazit:
Die Honda CRF 300 L ist die bessere Wahl, wenn Fahrten nicht nur auf Asphalt stattfinden sollen und ein Motorrad gesucht wird, das leicht zu bewegen ist, Kontrolle vermittelt und auch abseits der Komfortzone Spaß macht. Sie passt besonders zu Menschen, die gern spontan umplanen, Feldwege mitnehmen oder einfach ein unkompliziertes, offroad-nahes Konzept im Alltag nutzen möchten.
Die Yamaha XSR 700 Xtribute empfiehlt sich, wenn der Schwerpunkt klar auf Straße liegt: Stadtverkehr, Landstraße und dynamische Ausfahrten. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell „rund“ anfühlt, mit spürbarer Straßenleistung überzeugt und dabei optisch wie ein echter Roadster wirkt, trifft mit der XSR 700 Xtribute die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: CRF 300 L für Entdecker und wechselnde Untergründe, XSR 700 Xtribute für alle, die Asphalt lieben und ein Motorrad mit Stil sowie Straßenfokus suchen.