| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 15.300 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2018 | |
Pro und Kontra
- hat ordentlich Wums
- umfangreiche elektronische Helferlein
- deutlich geländetauglicher als die Standard-Version der GS
- Preis vor allem mit Vollausstattung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 244 | kg |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.507 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.412 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 125 PS bei 7.700 U/Min | |
| Drehmoment | 125 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 219 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Brücken, Motor mittragend | |
| Federung vorne | Telegabel 37 mm (Federweg 190)mm | |
| Aufhängung vorne | Federbein | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 376 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Nein, unsere hohen Erwartungen wurden keineswegs enttäuscht – nicht mal ein bisschen! Die R 1200 GS Rallye hat uns nicht nur sehr gut gefallen sondern macht es uns wirklich schwer Kritikpunkte zu finden. Na gut, sie ist ganz schön teuer. Aber Qualität hat eben Ihren Preis. Und wenn man sich dazu die Preise auf dem Gebrauchtmarkt ansieht muss man sagen, dass die GS ihren Wert recht lange hält. Zudem bleibt es natürlich jedem selbst überlassen ob er wirklich alle Ausstattungspakete benötigt. Klar allesamt erledigen ihre Aufgaben zuverlässig und gut treiben jedoch den Preis nochmal ordentlich in die Höhe. Und bereits in der Grundausstattung haben wir es mit einem ausgereiften, tollen Bike zu tun!
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. BMW R 1200 GS K50: Vergleich für Touren, Alltag und Fernreise
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die BMW R 1200 GS K50, wird der Vergleich besonders spannend. Die Gold Wing steht für entspanntes Reisen, viel Komfort und ein Gefühl von „Ankommen“. Die GS ist dagegen der Inbegriff von Vielseitigkeit: Sie will sowohl auf der Straße als auch abseits des Asphalts funktionieren und dabei ein breites Spektrum an Fahrstilen abdecken. Wer vor der Entscheidung steht, bekommt hier einen klaren Blick darauf, wie sich die Stärken und Schwächen der beiden Modelle im Alltag und auf längeren Strecken zeigen.
Grundcharakter: Komfort-Luxus vs. Reise-Vielseitigkeit
Honda GL 1800 Gold Wing: Der große Tourer als „Wohnzimmer auf Rädern“
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist ein Motorrad, das man nicht „mal eben“ fährt, sondern das man für längere Touren auswählt. Der Fokus liegt auf Fahrkomfort, Windschutz und einem ruhigen, souveränen Auftritt. Die Maschine wirkt darauf ausgelegt, auch nach vielen Stunden noch entspannt zu bleiben. Wer häufig lange Strecken fährt oder Touren plant, bei denen der Komfort wichtiger ist als sportliche Ambitionen, findet in der Gold Wing ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
BMW R 1200 GS K50: Die Reiseenduro als Allrounder
Die BMW R 1200 GS K50 ist weniger „Luxus-Lounge“ und mehr „Reise-Werkzeug“. Sie ist darauf ausgelegt, unterschiedliche Streckenprofile zu meistern: Landstraße, Autobahn, kurvige Abschnitte, aber auch Schotter oder schlechtere Wege. Das Fahrgefühl ist dabei oft direkter und aktiver als bei einem klassischen Tourer. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur auf dem Asphalt glänzt, sondern auch unterwegs flexibel bleibt, wird die GS als besonders passend empfinden.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Gold Wing: Kraftentfaltung für entspanntes Gleiten
Bei der Honda GL 1800 Gold Wing steht die Art der Kraftentfaltung im Vordergrund: Sie ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu ziehen und das Tempo ohne ständiges Nacharbeiten zu ermöglichen. Das macht sie besonders angenehm bei konstantem Fahren, etwa auf Autobahnabschnitten oder bei langen Landstraßenetappen. Die Stärke liegt weniger im „Anreißen“ für kurze Sprints, sondern im komfortablen Durchzug über Drehzahlbereiche hinweg.
GS K50: Boxer-Charakter und lebendiges Ansprechverhalten
Die BMW R 1200 GS K50 spielt ihre Stärken häufig im Zusammenspiel aus Boxer-Charakter und Fahrbarkeit aus. Der Motor unterstützt ein kontrolliertes, gut dosierbares Fahren – besonders dann, wenn die Strecke unruhiger wird. Auf kurvigen Straßen wirkt die GS oft agiler, während sie auf wechselndem Untergrund ein sicheres Gefühl vermittelt. Wer gern aktiv fährt und das Motorrad „mitarbeitet“, findet in der GS meist mehr Dynamik im Handling.
Fahrwerk & Handling: Stabilität, Agilität und das Gefühl in Kurven
Gold Wing: Souverän und ruhig – aber eher Tourer als Sportgerät
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist auf Stabilität und Ruhigkeit ausgelegt. Das Fahrwerk vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, besonders bei längeren Autobahnfahrten oder bei gleichmäßigem Tempo. In engen Kurven kann die große Tourer-Charakteristik spürbar sein: Die Gold Wing ist nicht „leichtfüßig“ im Sinne eines sportlichen Motorrads, sondern eher eine Maschine, die Kurven mit Ruhe und Planbarkeit nimmt. Das ist eine Stärke für Reisende, die entspannt fahren möchten.
GS K50: Agilität im Rahmen der Reiseenduro-Philosophie
Die BMW R 1200 GS K50 bietet im Vergleich häufig ein aktiveres Handling. Durch die typische Reiseenduro-Position und die Art, wie das Motorrad auf Lenkimpulse reagiert, wirkt die GS besonders auf Landstraßen und bei wechselnden Untergründen lebendig. Gleichzeitig bleibt sie ein großes Motorrad – das bedeutet: Für sehr langsame Manöver oder enge Parklücken braucht es wie bei vielen Reiseenduros etwas Routine. Auf der Strecke ist die Stärke jedoch klar: Die GS fühlt sich vielseitiger an, wenn die Straße nicht „perfekt“ ist.
Elektronik & Assistenz: Komfort durch Technik, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Gold Wing: Technik für entspannte Langstrecke
Bei der Honda GL 1800 Gold Wing ist die Elektronik häufig darauf ausgerichtet, das Fahren über lange Zeiträume angenehm zu gestalten. Dazu gehören Assistenz- und Komfortfunktionen, die das Motorrad berechenbarer machen und das Stresslevel reduzieren. Gerade bei wechselnden Wetterbedingungen oder auf langen Etappen ist das ein echter Vorteil: Das Motorrad „arbeitet mit“, statt dass man ständig selbst gegen kleine Unwägbarkeiten ankämpfen muss.
GS K50: Elektronik als Sicherheits- und Fahrbarkeits-Tool
Die BMW R 1200 GS K50 setzt ebenfalls stark auf Elektronik, allerdings mit einem Fokus auf Fahrbarkeit und Kontrolle in unterschiedlichen Situationen. Das ist besonders relevant, wenn die Strecke wechselt: Nasse Fahrbahn, Schotterpassagen oder dynamisches Fahren in Kurven. Die GS profitiert davon, dass die Technik das Motorrad stabilisiert und dem Fahrer mehr Vertrauen gibt. Das macht sie für viele zu einer „immer passenden“ Wahl.
Sitzposition & Ergonomie: Wer sitzt wie – und was bedeutet das für lange Tage?
Gold Wing: Langstreckenkomfort im Vordergrund
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist ergonomisch stark auf Reisen ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt bleibt. Der Windschutz und die Gesamtanmutung unterstützen das Gefühl, dass der Körper weniger „arbeitet“ als bei sportlicheren Motorrädern. Wer häufig mit Sozia/Beifahrer unterwegs ist oder Touren plant, bei denen Komfort Priorität hat, wird die Gold Wing als sehr stimmig erleben.
GS K50: Aufrecht, flexibel und für unterschiedliche Fahrstile geeignet
Die BMW R 1200 GS K50 bietet eine eher aufrechte, flexible Sitzhaltung. Das erleichtert das Wechseln zwischen entspanntem Cruisen und aktiverem Fahren. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, ist diese Ergonomie ein Vorteil. Gleichzeitig kann die GS-Position für manche Fahrerinnen und Fahrer je nach Körpergröße und Vorlieben weniger „Sofakomfort“ bieten als die Gold Wing – dafür punktet sie mit Vielseitigkeit.
Windschutz & Verkleidung: Unterschiedliche Ansätze für Wetter und Tempo
Gold Wing: Fokus auf Abschirmung
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist klar auf Windschutz und Reisekomfort ausgelegt. Bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Autobahnfahrten ist das spürbar: weniger Winddruck, weniger Ermüdung. Das ist ein großer Pluspunkt für alle, die regelmäßig weite Strecken fahren.
GS K50: Schutz ja, aber mit Reiseenduro-Charakter
Die BMW R 1200 GS K50 bietet ebenfalls Schutz, bleibt aber in der Grundidee eine Reiseenduro. Das bedeutet: Der Wind- und Wettereindruck ist oft etwas „direkter“ als bei einem vollverkleideten Tourer. Dafür bleibt die GS in der Regel agiler und fühlt sich weniger wie ein „Kapsel“-Fahrzeug an. Wer häufig bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist, schätzt diese Balance.
Alltag & Alltagstauglichkeit: Parken, Rangieren und der Weg zur Tour
Beide Motorräder sind große Reisegeräte. Das heißt: Im Alltag zählen Details wie Übersicht, Rangierbarkeit und das Gefühl beim langsamen Fahren. Die Gold Wing wirkt oft wie ein „komfortabler Cruiser“, bei dem man sich schnell an die ruhige Art gewöhnt. Die GS fühlt sich im Alltag häufig „handlicher“ an, weil die Sitzposition und das Fahrgefühl aktiver sind – allerdings kann das Gewicht bei engen Situationen dennoch spürbar sein.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Honda GL 1800 Gold Wing – Stärken
- Sehr hoher Langstreckenkomfort durch ruhiges Fahrverhalten und gute Abschirmung.
- Entspanntes Reisen mit Technik, die das Fahren über lange Zeiträume erleichtert.
- Stimmiges Gesamtpaket für Touren mit Fokus auf Komfort und Planbarkeit.
Honda GL 1800 Gold Wing – Schwächen
- Weniger „sportlich-leichtfüßig“ in engen Kurven im Vergleich zu aktiveren Reiseenduros.
- Abseits der Komfortzone wirkt das Konzept weniger passend, wenn maximale Agilität gefragt ist.
BMW R 1200 GS K50 – Stärken
- Vielseitigkeit für unterschiedliche Strecken: Straße, wechselnde Bedingungen und Schotter.
- Aktiveres Fahrgefühl mit guter Kontrolle und Vertrauen durch Elektronik.
- Reiseenduro-Charakter: flexibel, wenn die Route nicht vorhersehbar ist.
BMW R 1200 GS K50 – Schwächen
- Weniger „Sofa-Komfort“ als ein klassischer Tourer – besonders bei sehr langen Autobahnphasen.
- Je nach Fahrstil kann der aktive Charakter mehr Aufmerksamkeit verlangen als das ruhige Gleiten der Gold Wing.
Welche Touren passen zu welchem Motorrad?
Für wen ist die Honda GL 1800 Gold Wing ideal?
Die Honda GL 1800 Gold Wing passt besonders gut, wenn Touren im Vordergrund stehen, bei denen Komfort und Entspannung wichtiger sind als maximale Agilität. Wer häufig lange Strecken fährt, Wert auf Windschutz legt und ein Motorrad möchte, das sich wie ein Reisebegleiter anfühlt, trifft mit der Gold Wing meist eine sehr gute Wahl. Auch für Fahrten mit Sozia/Beifahrer ist der Komfortansatz oft ein starkes Argument.
Für wen ist die BMW R 1200 GS K50 ideal?
Die BMW R 1200 GS K50 ist die bessere Wahl, wenn die Route variabel bleibt und das Motorrad nicht nur auf perfektem Asphalt glänzen soll. Wer gern aktiv fährt, unterschiedliche Untergründe einplant und ein Motorrad sucht, das sich als Allround-Reisemittel versteht, wird die GS besonders schätzen. Auch wer häufig zwischen entspanntem Cruisen und dynamischerem Fahren wechselt, findet in der GS meist die passende Balance.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die überzeugendere Wahl für alle, die vor allem Langstreckenkomfort, ruhiges Fahrverhalten und guten Windschutz suchen. Sie spielt ihre Stärken aus, wenn Touren entspannt ablaufen sollen und das Motorrad möglichst viel Arbeit abnimmt. Die BMW R 1200 GS K50 gewinnt dagegen dort, wo Vielseitigkeit zählt: wechselnde Strecken, unterschiedliche Bedingungen und ein aktiveres Fahrgefühl. Wer ein Motorrad möchte, das sich als Reiseenduro vielseitig anpasst und auch abseits des Asphalts Vertrauen gibt, liegt mit der GS oft richtig. Kurz gesagt: Gold Wing für komfortorientierte Fernreisen, GS für flexible Routen und mehr Fahrspaß durch Agilität.