UVP 32.149 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP 13.465 €
Baujahr von 2015 bis 2020
Das Sofa, das Kurven kann.
Weiter zum Testbericht
Die nahezu perfekte Reise-Enduro kommt von Honda
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Ausgewogenes, ausgereiftes Motorrad
  • Fühlt sich wohl auf der Strasse und im Gelände
  • Tourentauglich
  • Kräftiger Motor mit Leistung, Sound & Charakter
  • Angenehme Sitzposition für lange Fahrten
  • Tolles Fahrwerk und gute Bremsen
Kontra:
  • LCD-Cockpit spiegelt
  • Aufsteigen für kleinere Personen anstrengend

Abmessungen & Gewicht

Gewicht365kg
Radstand1.695mm
Länge2.475mm
Radstand1.695mm
Sitzhöhe: 745 mm
Höhe925mm
Gewicht233kg
Radstand1.575mm
Länge2.335mm
Radstand1.575mm
Sitzhöhe: 870 mm
Höhe1.475mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.833ccm
Hub73mm
Bohrung73mm
KühlungFlüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum998ccm
Hub75mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung126 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment170 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite380km
Leistung95 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment98 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.201km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite409km

Fahrwerk

Reifen vorne130/70-18
Reifen hinten200/55-16
RahmenbauartDoppelschleifen-Stahlrohrrahmen
Federung vorneShowa 45 mm Cartridge Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 230)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminium Zweiarmschwinge
Reifen vorne90/90-21 Zoll
Reifen hinten150/70-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneWave-Doppelscheibenbremse, hydraulisch betätigt, Radial-Vierkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenWave-Scheibenbremse, hydraulisch betätigt, Einkolben-Bremszange, Sinterbremsbeläge ( Ø 256 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Africa Twin Jahrgang 2018 ist ein modernes und vor allem sehr ausgewogenes Motorrad. Alles was sie macht, macht sie ausgesprochen gut. Man fühlt sich als Fahrer nicht nur wohl, sondern geradezu geborgen. Die Maschine vermittelt Sicherheit und Vertrauen, vor allem ins Fahrwerk inklusive der Bremsen. Sie ist gut motorisiert und macht akustisch ordentlich Radau. Dank breitem Lenker und langer Federwege scheut man unbefestigte Wege nicht - im Gegenteil: Jeder Feldweg wird von der Africa Twin dankbar glatt gebügelt. Und so wird jede Fahrt mit dieser Maschine zur reinen Freude, sei es die kurze Tour zum Baggersee, die 6-monatige Reise zum Nordkap oder auch nur die kurze Fahrt zum Brötchen holen. Wir hatten jedenfalls jede Menge Spaß mit der CRF 1000 L und wollten gar nicht mehr absteigen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.465 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016-2019
  • Farben: Rot, Blau, Schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Honda GL 1800 Gold Wing vs. Honda CRF 1000 L Africa Twin – Vergleich

Wenn zwei Honda-Modelle so klar unterschiedliche Schwerpunkte setzen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für entspanntes Reisen, viel Komfort und ein souveränes Gesamtpaket für lange Strecken. Die Honda CRF 1000 L Africa Twin dagegen ist auf Abenteuer ausgelegt – mit Fokus auf vielseitige Einsatzmöglichkeiten, solide Offroad-Tauglichkeit und einem Fahrgefühl, das auch abseits der Autobahn Spaß macht. Wer sich zwischen beiden entscheidet, sollte vor allem überlegen, welche Art von Touren im Vordergrund steht: eher „ankommen und genießen“ oder „entdecken und variieren“.

Grundcharakter: Touren-Luxus trifft Abenteuer-Allround

Honda GL 1800 Gold Wing: Reisekomfort als Programm

Die Gold Wing ist ein klassisches Tourenmotorrad. Der Aufbau wirkt auf Langstrecke optimiert: viel Ruhe im Fahrbetrieb, ein starker Fokus auf Komfort und eine Ausstattung, die das Fahren über Stunden angenehm macht. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei gleichmäßigem Tempo spielt die GL 1800 ihre Stärken aus. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass die Strecke eher „wegfließt“, statt anstrengend zu werden.

Honda CRF 1000 L Africa Twin: Abenteuer mit Alltagstauglichkeit

Die Africa Twin ist als Reiseenduro gedacht, die sowohl auf Asphalt als auch auf unbefestigten Wegen funktioniert. Das Fahrwerk und die Sitzposition zielen darauf ab, Kontrolle zu behalten, wenn der Untergrund wechselt. Gleichzeitig ist sie nicht nur für Schotter gedacht: Auf längeren Strecken bleibt sie alltagstauglich und bietet ein aktiveres Fahrgefühl als die Gold Wing. Wer gern Routen plant, die auch mal „anders“ werden, findet hier einen passenden Charakter.

Motor und Fahrgefühl im Vergleich

Leistungsentfaltung und Drehmoment-Charakter

Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie liefern das Gefühl unterschiedlich. Die Honda GL 1800 Gold Wing wirkt im Alltag besonders souverän: Die Kraft steht so zur Verfügung, dass man häufig ohne großes „Arbeiten“ mit dem Gas auskommt. Das ist ein Vorteil, wenn man entspannt fahren möchte oder wenn der Verkehr häufiges Beschleunigen und Abbremsen verlangt.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin setzt stärker auf ein dynamischeres Ansprechverhalten. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim Wechsel zwischen Asphalt und Schotter wirkt das Motorrad lebendiger. Das kann sich wie „mehr Motorrad“ anfühlen – besonders dann, wenn man nicht nur geradeaus reist, sondern auch Kurven und wechselnde Strecken aktiv fahren möchte.

Getriebe und Ganggefühl

Im Vergleich zeigt sich: Die Gold Wing ist auf entspanntes Gleiten ausgelegt. Das macht sie besonders angenehm, wenn man lange Tagesetappen plant. Die Africa Twin ist dagegen so abgestimmt, dass man das Motorrad auch im „mittleren“ Bereich gut nutzen kann. Das ist hilfreich, wenn man auf unebenem Untergrund oder bei wechselnder Traktion mehr Kontrolle über die Fahrdynamik braucht.

Fahrwerk, Handling und Stabilität

Stabilität auf langen Strecken

Die Honda GL 1800 Gold Wing spielt ihre Stärken vor allem bei hoher Laufruhe aus. Gerade bei längeren Autobahnfahrten oder bei konstantem Tempo wirkt das Motorrad sehr gefestigt. Das reduziert Ermüdung und sorgt dafür, dass man sich mehr auf die Strecke konzentriert und weniger auf das „Nachregeln“.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin bleibt ebenfalls stabil, aber sie ist stärker auf Agilität ausgelegt. Das zeigt sich besonders, wenn die Straße enger wird oder wenn der Untergrund unruhiger ist. Wer gern Kurven fährt oder gelegentlich abseits der klassischen Route unterwegs ist, profitiert von diesem Charakter.

Kurvengefühl und Fahrpräzision

Die Gold Wing vermittelt eher ein „großes, ruhiges“ Gefühl. Das ist nicht negativ – im Gegenteil: Es passt zu ihrem Anspruch, lange Strecken komfortabel zu bewältigen. Die Africa Twin fühlt sich dagegen „handlicher“ an, weil sie für wechselnde Bedingungen gebaut ist. Dadurch kann sie sich in Situationen, in denen man öfter die Linie anpassen muss, intuitiver anfühlen.

Bremsen und Sicherheit im Alltag

Bei beiden Modellen steht die Alltagssicherheit im Vordergrund. Im Vergleich fällt auf, dass die Gold Wing auf gleichmäßige Verzögerung und gut dosierbares Bremsverhalten ausgelegt ist – passend zu ihrem Touring-Fokus. Die Africa Twin bringt ebenfalls ein stimmiges Bremsgefühl mit, wirkt aber in der Praxis oft „robuster“ für wechselnde Bedingungen, weil sie als Reiseenduro gedacht ist. Wer häufig auf schlechterem Untergrund unterwegs ist, wird die Africa Twin hier als stimmiger empfinden.

Elektronik und Ausstattung: Komfort vs. Abenteuer-Utility

Touring-Fokus bei der Gold Wing

Die Honda GL 1800 Gold Wing setzt stark auf Komfortfunktionen und eine Ausstattung, die das Fahren über lange Zeit erleichtert. Dazu gehören unter anderem Elemente, die Wind- und Wetterkomfort verbessern und das Motorrad insgesamt „reisefreundlich“ machen. Gerade wenn man häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Etappen plant, ist das ein klarer Vorteil.

Praktische Features bei der Africa Twin

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist in ihrer Ausrichtung stärker auf vielseitige Nutzung ausgelegt. Elektronik und Assistenzfunktionen unterstützen dabei, dass man auch bei wechselnder Traktion sicher unterwegs ist. Das ist besonders relevant, wenn die Route nicht nur aus Autobahn und Landstraße besteht, sondern auch aus Schotter, Feldwegen oder unbefestigten Abschnitten.

Sitzposition, Ergonomie und Alltagstauglichkeit

Komfort und Windschutz

Die Gold Wing ist im Vergleich klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt unterwegs ist. Der Windschutz und die generelle „Touring-Umgebung“ reduzieren anstrengende Einflüsse. Das macht die GL 1800 besonders attraktiv für Fahrer, die lange Strecken fahren und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchten.

Die Africa Twin bietet eine aufrechte, aktive Ergonomie. Das ist ideal, wenn man öfter umgreift, die Linie wechselt oder das Motorrad im Gelände bzw. auf unruhigem Untergrund kontrolliert bewegen möchte. Wer viel urban fährt oder häufig zwischen verschiedenen Streckenarten wechselt, wird die Africa Twin als flexibler empfinden.

Gepäck und Nutzung zu zweit

Beide Motorräder sind grundsätzlich für Reisen geeignet, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Die Gold Wing wirkt wie gemacht für ausgedehnte Touren mit Gepäck und einem hohen Anspruch an Komfort. Die Africa Twin ist ebenfalls reisetauglich, aber eher im Sinne von „Route variieren“: mehr Abenteuer, mehr Flexibilität, weniger „Salon-Feeling“.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda GL 1800 Gold Wing – Stärken

  • Hoher Komfort für lange Strecken und reduzierte Ermüdung
  • Sehr souveränes Fahrgefühl bei gleichmäßigem Tempo
  • Reiseorientierte Ausstattung für entspannte Touren
  • Guter Wind- und Wetterkomfort im Alltag

Honda GL 1800 Gold Wing – Schwächen

  • Weniger „Gelände-Charakter“ im Vergleich zur Africa Twin
  • Aktiveres Handling ist nicht ihr Hauptziel – sie wirkt eher „groß und ruhig“
  • Für sehr enge oder unbefestigte Strecken ist die Africa Twin oft die passendere Wahl

Honda CRF 1000 L Africa Twin – Stärken

  • Vielseitigkeit auf Asphalt und unbefestigten Wegen
  • Aktiveres Fahrgefühl und gute Kontrolle bei wechselndem Untergrund
  • Adventure-Utility durch passende Elektronik und Setup
  • Flexibel für unterschiedliche Routen – von Landstraße bis Schotter

Honda CRF 1000 L Africa Twin – Schwächen

  • Tourenkomfort ist nicht auf dem gleichen „Luxus-Niveau“ wie bei der Gold Wing
  • Bei sehr langen Autobahn-Etappen kann die Gold Wing entspannter wirken
  • Für reines „Gleiten“ ohne Streckenwechsel ist die Africa Twin weniger der Spezialist

Welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Touren bevorzugt wird. Die Gold Wing ist die klare Wahl, wenn der Fokus auf Langstrecke, Komfort und entspanntem Reisen liegt. Die Africa Twin ist die bessere Option, wenn die Route gern variiert wird und auch unbefestigte Abschnitte dazugehören.

Typische Szenarien

  • Viele Kilometer am Stück, Autobahn und Landstraße: eher Gold Wing
  • Abwechslungsreiche Routen mit Schotter oder Feldwegen: eher Africa Twin
  • Reisen mit hohem Komfortanspruch: Gold Wing
  • Reisen mit Entdecker-Mindset: Africa Twin

Fazit:

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist das Motorrad für alle, die vor allem komfortabel und entspannt reisen möchten. Sie punktet mit souveränem Fahrgefühl, viel Touring-Charakter und einer Ausstattung, die lange Strecken angenehm macht. Wer häufig Autobahn fährt, Tagesetappen plant und dabei möglichst wenig „arbeiten“ will, findet in der Gold Wing die stimmigere Wahl.

Die Honda CRF 1000 L Africa Twin ist dagegen ideal, wenn Touren nicht nur von A nach B führen, sondern auch abwechslungsreich sein sollen. Sie bietet ein aktiveres Handling, unterstützt bei wechselnden Bedingungen und fühlt sich auf Asphalt ebenso zuhause wie auf unbefestigten Wegen. Wer gern Routen entdeckt, auch mal abseits der klassischen Strecken unterwegs ist und dabei dennoch alltagstauglich bleiben möchte, trifft mit der Africa Twin die bessere Entscheidung.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙