UVP 32.149 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2007 bis 2012
Das Sofa, das Kurven kann.
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Pro und Kontra

Pro:
  • hält ewig. Das Telefon geht: "Morgen nach Marokko?" "Warum nicht jetzt gleich???"
  • muss man nie putzen. Sieht einfach cooler aus
  • Geländetauglichkeit
  • langsteckentauglich
Kontra:
  • hält ewig: die nächsten 20 Jahre kein logischer Grund für einen Neukauf
  • nichts für Sportfahrer
  • Pendelneigung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht365kg
Radstand1.695mm
Länge2.475mm
Radstand1.695mm
Sitzhöhe: 745 mm
Höhe925mm
Gewicht220kg
Radstand1.515mm
Länge2.255mm
Radstand1.515mm
Sitzhöhe: 837 mm
Höhe1.305mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.833ccm
Hub73mm
Bohrung73mm
KühlungFlüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartV-Motor, vier Ventile
Hubraum680ccm
Hub66mm
Bohrung81mm
KühlungFlüssig
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung126 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment170 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite380km
Leistung60 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment60 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.172km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite300km

Fahrwerk

Reifen vorne130/70-18
Reifen hinten200/55-16
RahmenbauartEinschleifenrahmen
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 177)mm
Federung hintenPro-​Link-​Schwinge (Federweg 173)mm
Aufhängung hintenZentralfederbein
Reifen vorne100/90 19
Reifen hinten130/80 17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 256 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 240 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Um nochmal auf den Einstieg zurückzukommen: Wir konnten bei unserem Test nicht herausbekommen, ob die Honda weitere 42.000 Kilometer durchgehalten hätte. Das gilt auch für andere Dinge bei uns: Beispielsweise können wir nicht bestätigen, dass Kakerlaken einen Atomkrieg überleben würden, ebenfalls ein Ruf wie Donnerhall. Allerdings würden wir stark annehmen, dass die Kakerlaken im Falle eines Atomkriegs Motorradfahren lernen müssten, weil alle Honda Transalp noch da sind.
Wie komme ich von dem ekligen Insekt wieder zurück zum Motorrad? Gar nicht, deshalb ist hier jetzt Schluss.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis (2009): 7.090 €
  • Gebraucht: ab 4.400 €
  • Baujahre: 2007-2012
  • Verfügbarkeit: über alle Baujahre: gut

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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Honda XL 700 V Transalp – Vergleich im Motorradtest

Wenn zwei Honda-Modelle aufeinandertreffen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für ausgedehnte Touren, viel Komfort und eine souveräne Art, Kilometer zu sammeln. Die Honda XL 700 V Transalp dagegen ist eher die Maschine für vielseitige Einsätze: Alltag, Landstraße, Schotterwege und Strecken, auf denen man nicht nur „glatt“ denkt. Genau darum geht es hier: Welche Stärken bringen die Modelle im direkten Vergleich mit, wo liegen die Schwächen – und welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?

Grundcharakter: Tourer-Luxus vs. Reiseenduro-Alltag

Honda GL 1800 Gold Wing: Komfort und Ruhe als Konzept

Die Gold Wing ist ein klassisches Tourenmotorrad. Das merkt man nicht nur an der Größe, sondern vor allem an der Art, wie sie sich fahren lässt. Der Fokus liegt auf Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten, Windschutz und einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Stunden nicht „nervös“ wird. Wer lange Strecken plant, bekommt hier ein Motorrad, das die Reise in den Vordergrund stellt – nicht das ständige Nachjustieren von Haltung und Konzentration.

Honda XL 700 V Transalp: Agilität und Vielseitigkeit

Die Transalp ist dagegen deutlich näher am Konzept „Allround“. Sie wirkt leichter, fühlt sich in engen Situationen lebendiger an und bietet das Gefühl, auch mal abseits der perfekten Straße unterwegs zu sein. Das Motorrad ist für Fahrer interessant, die nicht nur von A nach B wollen, sondern unterwegs auch Optionen offenhalten möchten: Landstraße, Nebenstraßen, Feldwege oder ein kurzer Abstecher auf Schotter.

Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. Einsatzfreude

Gold Wing: souveränes Drehmoment für lange Strecken

Im Vergleich zeigt sich die Gold Wing als Maschine, die gleichmäßig zieht und dabei ein sehr entspanntes Tempo zulässt. Der Motorcharakter ist auf „Dauerbetrieb“ ausgelegt: Man kann die Leistung abrufen, ohne dass das Motorrad ständig nach Drehzahl verlangt. Das ist besonders auf Autobahn-Abschnitten oder bei konstantem Reise-Tempo spürbar. Die Schwäche liegt weniger im Motor selbst, sondern eher im Gesamtpaket: Wer häufig enge Passagen, enge Parklücken oder sehr dynamische Stadtfahrten hat, merkt das Gewicht und die Größe stärker.

Transalp: mehr Gefühl für Kurven und wechselnde Untergründe

Die XL 700 V Transalp wirkt im Fahrgefühl direkter. Sie ist nicht auf „Dauer-Highway“ optimiert, sondern auf kontrollierte Dynamik und flexibles Fahren. Gerade auf Landstraßen oder bei wechselndem Belag spielt das Motorrad seine Stärken aus: Man kann zügig reagieren, die Linie schnell anpassen und fühlt sich auch auf weniger perfekten Straßen nicht verloren. Als Schwäche im Vergleich zur Gold Wing bleibt der Komfortfokus: Bei sehr langen Etappen kann die Transalp weniger „wegdrücken“, was Wind, Sitzkomfort und Ruhe angeht.

Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Alltagstauglichkeit

Gold Wing: Tourenkomfort als Hauptargument

Die Gold Wing punktet im direkten Vergleich vor allem bei Komfort. Der Windschutz und die insgesamt ruhige Auslegung sorgen dafür, dass längere Fahrten weniger anstrengend werden. Auch die Ergonomie ist auf Reise ausgelegt: Haltung und Bedienung sind so gestaltet, dass man nicht nach kurzer Zeit „umdenken“ muss. Schwächen zeigen sich eher dort, wo Kompaktheit gefragt ist: In der Stadt oder auf sehr engen Strecken ist die Gold Wing weniger handlich als die Transalp.

Transalp: aufrechte Sitzposition und praktische Beweglichkeit

Die Transalp bietet eine ergonomische, eher aufrechte Sitzposition, die im Alltag und auf Landstraßen angenehm ist. Das Motorrad fühlt sich dadurch oft „zugänglicher“ an. Wer häufig stoppt, abbiegt, rangiert oder auch mal eine unbefestigte Abkürzung nimmt, profitiert von der leichteren Handhabung. Schwächen liegen im Vergleich zur Gold Wing vor allem im Bereich Langstreckenruhe: Bei sehr langen Autobahnfahrten oder starkem Wind ist die Gold Wing im Komfort überlegen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Gold Wing: Stabilität bei Tempo

Im Vergleich zeigt die Gold Wing ihre Stärke besonders bei gleichmäßigem Tempo. Das Fahrwerk und die Gesamtgeometrie sind so abgestimmt, dass die Maschine geradeaus souverän bleibt und Richtungswechsel nicht „zäh“ wirken, aber eben auch nicht auf maximale Agilität getrimmt sind. Für Fahrer, die lange Strecken bevorzugen, ist das ein Vorteil. Für enge Serpentinen oder häufiges Rangieren kann die Größe jedoch spürbar werden.

Transalp: Wendigkeit und Kontrolle

Die Transalp ist im Handling deutlich lebendiger. Das macht sie interessant für Kurven, für wechselnde Straßenverhältnisse und für Situationen, in denen man öfter korrigieren muss. Auf Schotterwegen oder unebenen Abschnitten fühlt sich das Motorrad oft „passender“ an als ein klassischer Tourer. Als Schwäche im Vergleich zur Gold Wing bleibt die Frage, wie sehr man Komfort und Ruhe bei hohen Geschwindigkeiten priorisiert.

Bremsen und Sicherheit im Vergleich

Beide Motorräder sind auf ihre jeweiligen Einsatzbereiche ausgelegt. Die Gold Wing spielt ihre Stärken dort aus, wo viel Gewicht und hohe Reisegeschwindigkeit zusammenkommen: Bremsstabilität und Dosierbarkeit sind für das Tourenszenario entscheidend. Die Transalp setzt stärker auf kontrollierbares Ansprechverhalten im Alltag und auf wechselndem Untergrund. Wer viel im Stadtverkehr oder auf Nebenstraßen unterwegs ist, wird die Transalp als „einfacher“ im Handling empfinden. Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt, profitiert von der Gold Wing-typischen Ruhe und dem Reise-Setup.

Verbrauch, Reichweite und Kosten: Einsatz bestimmt die Rechnung

Beim Thema Verbrauch und Reichweite zeigt sich im Vergleich vor allem, dass das Fahrprofil entscheidend ist. Die Gold Wing ist ein großes Tourenpaket: Wer sie konstant auf Reise hält, kann das Motorrad effizient im „Langstreckenmodus“ nutzen. Die Transalp ist leichter im Gesamtkonzept und wirkt dadurch oft „wirtschaftlicher im Gefühl“, vor allem wenn die Fahrten nicht nur aus Autobahn bestehen. In der Praxis gilt: Wer häufig stoppt, beschleunigt und wieder bremst, erlebt den Unterschied anders als jemand, der lange gleichmäßige Strecken fährt.

Wartung und Alltag: Was beim Kauf wirklich zählt

Bei beiden Modellen spielt der Zustand eine größere Rolle als jede Theorie. Trotzdem lassen sich typische Kauf- und Wartungspunkte ableiten: Bei der Gold Wing sollte besonders auf Vollständigkeit und Pflegezustand geachtet werden, weil das Motorrad oft als Langstreckenmaschine genutzt wird und entsprechend viele Kilometer zusammenkommen können. Bei der Transalp lohnt sich ein genauer Blick auf Fahrwerkszustand, Verschleißteile und die Historie der Nutzung, weil sie häufiger auf wechselndem Untergrund bewegt wird. Wer gebraucht kauft, fährt am sichersten, wenn Wartungsnachweise und der allgemeine Pflegezustand stimmen.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda GL 1800 Gold Wing – Stärken

  • Überragender Tourenkomfort für lange Strecken
  • Ruhiges, souveränes Fahrgefühl bei Reise-Tempo
  • Starker Windschutz und entspannte Ergonomie
  • Ideal für Fahrer, die Kilometer sammeln und weniger „arbeiten“ wollen

Honda GL 1800 Gold Wing – Schwächen

  • Weniger handlich bei engen Situationen und häufigem Rangieren
  • Für sehr dynamische Stadtfahrten wirkt die Größe stärker
  • Der Komfortfokus kann auf kurzen, kurvigen Strecken weniger „nötig“ sein

Honda XL 700 V Transalp – Stärken

  • Vielseitigkeit für Alltag, Landstraße und Schotterwege
  • Agiles Handling und gute Kontrolle in wechselnden Situationen
  • Praktischer Charakter für Touren mit Abstechern
  • Fühlt sich oft „einfacher“ an als ein großer Tourer

Honda XL 700 V Transalp – Schwächen

  • Weniger Langstreckenruhe als die Gold Wing
  • Bei sehr langen Autobahnabschnitten kann der Komfort weniger überzeugen
  • Für maximalen Tourenluxus ist das Konzept weniger ausgeprägt

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Fahrt im Vordergrund steht. Die Gold Wing ist die richtige Wahl, wenn lange Reisen, Komfort und entspanntes Tempo Priorität haben. Die Transalp ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das auch abseits der perfekten Straße Spaß macht und im Alltag flexibel bleibt.

Fazit:

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist das passende Motorrad für Fahrer, die vor allem lange Strecken planen und dabei maximalen Komfort sowie eine ruhige, souveräne Reise suchen. Wer Wind, Sitzkomfort und entspannte Kilometer im Fokus hat, findet in der Gold Wing den klaren Vorteil. Ihre Schwächen zeigen sich vor allem dort, wo Handlichkeit und kompaktes Handling gefragt sind.

Die Honda XL 700 V Transalp empfiehlt sich für alle, die ein vielseitiges Motorrad möchten: Alltag, Landstraße und auch mal unbefestigte Wege. Im Vergleich wirkt sie agiler und „zugänglicher“, wodurch sie besonders für Fahrer interessant ist, die unterwegs gern Optionen offenhalten. Wer jedoch primär Autobahn und lange Etappen mit maximaler Ruhe fährt, wird die Gold Wing als die stimmigere Wahl erleben.

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