| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Indian FTR 1200 Sport – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die Indian FTR 1200 Sport, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für entspannte Kilometer, viel Komfort und eine Art „Reise-Lounge“ auf zwei Rädern. Die andere setzt auf einen klaren, sportlichen Look, ein agiles Fahrgefühl und eine direkte Verbindung zwischen Fahrer und Straße. Wer sich zwischen diesen beiden Welten entscheiden möchte, findet hier einen verständlichen Überblick – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klaren Aussagen zu Stärken und Schwächen.
Grundcharakter: Tourenkomfort vs. sportliche Direktheit
Honda GL 1800 Gold Wing: die große Reise
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als Tourer gedacht, der lange Strecken nicht nur „mitmacht“, sondern angenehm gestaltet. Der Fokus liegt auf ruhigem Vorankommen, stabiler Fahrweise und einem Gesamtpaket, das sich wie ein durchdachtes System anfühlt: Motor, Ergonomie, Windschutz und Ausstattung greifen ineinander. Das Ergebnis ist ein Motorrad, das vor allem dann glänzt, wenn die Route länger wird und der Alltag hinter der nächsten Kurve verschwindet.
Indian FTR 1200 Sport: sportlich, kompakt, lebendig
Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst auf „Spaß pro Kilometer“ optimiert ist. Sie steht für ein spürbar sportlicheres Fahrgefühl, eine kompaktere Silhouette und eine Haltung, die Kurven und Tempo nicht nur zulässt, sondern einfordert. Wer gern zügig fährt, sich an der Straße orientiert und das Motorrad als aktiven Begleiter versteht, findet hier eine Maschine mit eigenem Charakter.
Motor & Fahrgefühl: souveränes Gleiten vs. spürbare Dynamik
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Gold Wing zielt auf gleichmäßige, entspannte Kraftentfaltung. Das Motorrad wirkt dabei weniger „aufgeregt“, sondern eher wie ein zuverlässiger Antrieb, der auch bei längeren Autobahnabschnitten oder konstantem Tempo gelassen bleibt. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen vermittelt mehr „Ansprechverhalten“ und wirkt in der Beschleunigung direkter. Das macht sie besonders interessant für Fahrer, die nicht nur Strecke abspulen, sondern das Fahren selbst stärker erleben möchten.
Stärken der Gold Wing
- Ruhiger Lauf und souveräne Leistungsentfaltung – ideal für lange Fahrten.
- Stabilität bei konstantem Tempo – weniger Ermüdung, mehr Gelassenheit.
Schwächen der Gold Wing
- Weniger „leichtfüßig“ im Vergleich zu kompakteren Bikes – wer viel im engen Stadtverkehr jongliert, merkt das.
- Tourer-Fokus kann bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „pur“ wirken.
Stärken der FTR 1200 Sport
- Direktes Fahrgefühl – das Motorrad reagiert spürbar auf Eingaben.
- Sportliche Ausrichtung – macht Kurvenfahrten und zügiges Fahren besonders attraktiv.
Schwächen der FTR 1200 Sport
- Weniger „Reiselounge“ – für sehr lange Strecken kann der Komfortfokus anders ausfallen.
- Ergonomie und Windschutz sind stärker fahrstilabhängig: Wer viel Autobahn fährt, spürt eher Unterschiede.
Fahrwerk & Handling: stabil für Strecke vs. agil für Kurven
Beim Handling zeigt sich die Philosophie beider Motorräder deutlich. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist auf Stabilität und ruhiges Rollen ausgelegt. Das hilft besonders bei wechselnden Bedingungen, bei längeren Fahrten und wenn die Konzentration nicht ständig neu „hochgefahren“ werden soll. Die Indian FTR 1200 Sport wirkt dagegen agiler und lädt dazu ein, das Motorrad aktiv zu bewegen. Das macht sie stark für Landstraßen, dynamische Passagen und Fahrer, die gern mit dem Bike arbeiten.
Vergleich der Fahreindrücke
- Gold Wing: eher „groß und souverän“, mit Fokus auf Geradeauslauf und entspannte Kontrolle.
- FTR 1200 Sport: eher „kompakt und lebendig“, mit Fokus auf Kurvengefühl und schnelle Richtungswechsel.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag vs. sportliche Kontrolle
Beide Motorräder sind so konzipiert, dass sie in ihrem jeweiligen Einsatzbereich Vertrauen geben. Die Gold Wing spielt ihre Stärken besonders aus, wenn es um berechenbare Verzögerung und komfortorientierte Kontrolle geht – also um Sicherheit bei längeren Fahrten, auch wenn man nicht ständig „am Limit“ fährt. Die Indian FTR 1200 Sport punktet vor allem dann, wenn sportliches Fahren im Vordergrund steht: Das Bike lässt sich kontrolliert verzögern und wirkt dabei direkt, was das Gefühl von „sportlicher Sicherheit“ erzeugt.
Ausstattung & Komfort: Reise-Features vs. purer Fokus
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist ein Motorrad, das Komfort und Ausstattung als Teil des Fahrspaßes versteht. Windschutz, Sitzkomfort und die Art, wie sich das Motorrad im Alltag „anfühlt“, sind klar auf längere Strecken ausgelegt. Die Indian FTR 1200 Sport setzt dagegen stärker auf das Wesentliche: Fahrgefühl, Handling und ein sportlicher Look. Das bedeutet nicht, dass sie unpraktisch wäre – aber der Schwerpunkt liegt weniger auf „maximaler Reisebequemlichkeit“ und mehr auf „maximaler Fahrfreude“.
Gold Wing: Komfort als Hauptargument
- Wind- und Wetterschutz als Reisevorteil.
- Ergonomie für längere Sessions.
- Gesamtpaket aus Komfort und Technik.
FTR 1200 Sport: Fokus auf Fahrspaß
- Direkte Verbindung zwischen Fahrer und Maschine.
- Sportliche Haltung – ideal für dynamische Fahrten.
- Weniger „Ballast“ im Gefühl durch die kompaktere Ausrichtung.
Für wen passt welches Motorrad?
Honda GL 1800 Gold Wing – die richtige Wahl für…
Die Honda GL 1800 Gold Wing passt besonders gut, wenn lange Strecken, entspanntes Reisen und ein hohes Maß an Komfort im Vordergrund stehen. Wer häufig Autobahn fährt, gern mit wenig Stress unterwegs ist und Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legt, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist. Auch für Fahrer, die weniger „Sportmodus“ und mehr „Reisemodus“ suchen, ist die Gold Wing eine sehr überzeugende Option.
Indian FTR 1200 Sport – die richtige Wahl für…
Die Indian FTR 1200 Sport ist ideal für alle, die Kurven, Dynamik und ein spürbar aktives Fahrgefühl suchen. Wer gern zügig fährt, das Motorrad als Werkzeug für dynamische Passagen versteht und dabei nicht den ganzen Tag „Reise-Lounge“ erwartet, wird sich schnell zuhause fühlen. Auch für Fahrer, die ein markantes Design mit sportlicher Charakteristik kombinieren möchten, ist die FTR 1200 Sport eine starke Wahl.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Zusammengefasst ist die Honda GL 1800 Gold Wing die Maschine für Langstrecke, Komfort und Souveränität. Ihre Schwäche liegt eher darin, dass sie im Vergleich zu kompakteren Bikes weniger „leichtfüßig“ wirkt – vor allem dort, wo viel Rangieren, enge Gassen oder sehr spontane Richtungswechsel gefragt sind. Die Indian FTR 1200 Sport ist dagegen die Wahl für Agilität, sportliche Direktheit und Kurvenfreude. Ihre Schwäche zeigt sich vor allem dann, wenn der Fokus stark auf maximalem Langstreckenkomfort und entspanntem Windschutz liegt.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem für lange Fahrten, hohen Komfort und entspanntes, souveränes Reisen überzeugen soll. Wer Kilometer sammeln möchte, ohne dabei ständig „gegen“ Wind, Sitzkomfort oder Ermüdung zu arbeiten, findet in der Gold Wing eine sehr stimmige Lösung. Die Indian FTR 1200 Sport empfiehlt sich dagegen für Fahrer, die sportliche Dynamik, agiles Handling und ein direktes Fahrgefühl suchen. Für Kurven, zügige Landstraßen und ein Motorrad, das aktiv bewegt werden will, spielt die FTR ihre Stärken besonders aus. Kurz gesagt: Reise und Komfort sprechen klar für die Gold Wing, Fahrspaß und Agilität klar für die FTR 1200 Sport.