| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 17.245 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- umfangreiche Ausstattung
- gelungenes semi-aktives Fahrwerk (KECS)
- Kombination aus Zeigerinstrument und TFT toll gelöst und gut ablesbar
- recht hohes Gewicht
- Windschild nur manuell und mit beiden Händen verstellbar
- relativ hoher Preis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Halbschwimmende 310-mm-Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Kawasaki Versys 1000 SE – welcher Tourer passt besser?
Wenn es um große Touren geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für maximalen Komfort, Ruhe und ein luxuriöses Reisegefühl. Die Kawasaki Versys 1000 SE wirkt dagegen wie ein vielseitiges Werkzeug: sportlicher, agiler und mit dem Anspruch, auch abseits der reinen Autobahn- und Landstraßenroutine Spaß zu machen. Genau diese Unterschiede machen den Vergleich spannend – denn am Ende entscheidet nicht nur die Leistung, sondern vor allem, wie sich das Motorrad im Alltag anfühlt.
Grundidee im Vergleich: Luxus-Tourer vs. Reise-Multitalent
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als Tourenmaschine gebaut, die lange Strecken möglichst entspannt machen soll. Dabei spielt nicht nur der Motor eine Rolle, sondern das gesamte Paket: Fahrkomfort, Windschutz, Ergonomie und die Art, wie die Maschine die Kilometer „wegatmet“. Die Gold Wing ist damit prädestiniert für Fahrer, die vor allem ankommen wollen – entspannt, ausgeruht und ohne Stress.
Die Kawasaki Versys 1000 SE verfolgt einen anderen Ansatz. Sie ist zwar ebenfalls auf Reisen ausgelegt, aber mit stärkerem Fokus auf Dynamik und Flexibilität. Das Motorrad wirkt wie ein Allrounder für lange Touren, der sich nicht zu schade ist für kurvige Strecken und wechselnde Untergründe. Wer gern unterwegs „mehr Motorrad“ statt nur „mehr Kilometer“ erlebt, findet hier eine andere Art von Fahrspaß.
Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Charakter vs. sportlichere Abstimmung
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda GL 1800 Gold Wing setzt auf einen souveränen, ruhigen Antrieb, der sich vor allem bei gleichmäßigem Tempo und langen Autobahnabschnitten besonders angenehm anfühlt. Die Kraft steht dabei so zur Verfügung, dass das Motorrad auch mit Gepäck und bei längeren Fahrten gelassen bleibt. Das macht die Gold Wing stark, wenn es um entspanntes Gleiten geht.
Die Kawasaki Versys 1000 SE bringt dagegen eine spürbar lebendigere Abstimmung mit. Sie wirkt bereit, schneller auf Gasbefehle zu reagieren und unterstützt ein aktiveres Fahrverhalten. Gerade auf Landstraßen oder wenn die Route häufiger wechselt, zeigt die Versys ihre Stärken: Sie lässt sich leichter „mitnehmen“ und lädt dazu ein, Kurven dynamischer anzugehen.
Stärken und Schwächen im Antriebskonzept
Gold Wing – Stärke: sehr gleichmäßiges, komfortorientiertes Fahrgefühl für lange Strecken. Gold Wing – Schwäche: wer maximale Agilität und sportliche Reaktionen sucht, empfindet den Charakter eher als „komfortorientiert“ statt „sportlich fordernd“.
Versys 1000 SE – Stärke: dynamischere Ansprechfreude und mehr Lust auf wechselnde Strecken. Versys 1000 SE – Schwäche: der Fokus auf Vielseitigkeit kann im reinen Langstreckenmodus weniger „seidig“ wirken als der Tourer-Ansatz der Gold Wing.
Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und Ruhe
Hier liegt der größte Unterschied im Charakter. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist in ihrem Element, wenn es um Komfort geht: Windschutz, Sitzposition und die Art, wie das Motorrad Vibrationen und Fahrgeräusche „sortiert“, zielen klar auf entspannte Langstrecken. Gerade bei längeren Tagesetappen ist das ein echter Vorteil, weil das Motorrad nicht nur fährt, sondern die Fahrt angenehmer macht.
Die Kawasaki Versys 1000 SE bietet ebenfalls hohen Komfort, aber mit einer anderen Priorität. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind so ausgelegt, dass man nicht nur geradeaus „durchzieht“, sondern auch häufiger umsetzt: anbremsen, einlenken, wieder beschleunigen. Das macht die Versys besonders interessant, wenn die Tour aus vielen unterschiedlichen Abschnitten besteht.
Was beim Komfort wirklich zählt
Gold Wing – Stärke: maximale Reise-Ruhe und sehr angenehmes Langstrecken-Feeling. Gold Wing – Schwäche: durch den Tourer-Fokus kann sie sich in Situationen, in denen man viel „handlich“ sein möchte, weniger leichtfüßig anfühlen.
Versys 1000 SE – Stärke: komfortabel, aber mit mehr „Fahrmaschine“-Charakter für abwechslungsreiche Strecken. Versys 1000 SE – Schwäche: wer vor allem absolute Gelassenheit bei hoher Geschwindigkeit sucht, wird die Gold Wing als konsequenteren Tourer erleben.
Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität
Die Honda GL 1800 Gold Wing wirkt auf der Straße sehr stabil und souverän. Das Fahrwerk unterstützt das entspannte Tempo und vermittelt ein Gefühl von Kontrolle, ohne ständig nach Aufmerksamkeit zu verlangen. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder gleichmäßigen Fahrbahnen ist das ein Pluspunkt: Die Maschine bleibt ruhig, die Linie steht.
Die Kawasaki Versys 1000 SE zeigt sich dagegen agiler. Sie unterstützt ein aktiveres Einlenken und macht es leichter, die Linie in Kurven zu „arbeiten“. Das ist besonders dann spürbar, wenn die Strecke nicht planbar ist: Baustellen, wechselnde Beläge oder kurvige Abschnitte verlangen nach einem Motorrad, das schnell auf Fahrbefehle reagiert.
Typische Unterschiede im Alltag
Gold Wing – Stärke: ruhige Stabilität und souveränes Langstrecken-Handling. Gold Wing – Schwäche: in engen, langsamen Situationen kann der Tourer-Charakter weniger „leicht“ wirken.
Versys 1000 SE – Stärke: mehr Agilität und ein Motorradgefühl, das auch auf kürzeren Abschnitten Spaß macht. Versys 1000 SE – Schwäche: wer ausschließlich auf maximalen Reise-Frieden setzt, findet bei der Gold Wing die konsequentere Komfortausrichtung.
Elektronik und Ausstattung: Tourer-Assistenz vs. Reise-Features
Beide Motorräder sind modern und bieten Elektronik, die den Alltag erleichtert. Die Honda GL 1800 Gold Wing setzt dabei stark auf das Gesamtpaket für Touren: Assistenzsysteme und Features sind so gedacht, dass die Fahrt stressfreier wird und man sich mehr auf die Strecke konzentrieren kann. Das passt zum Charakter des Motorrads als „Reise-Lounge“.
Die Kawasaki Versys 1000 SE bringt ebenfalls eine moderne Ausstattung mit, die auf Komfort und Sicherheit ausgelegt ist, aber stärker mit dem Reise- und Fahrdynamik-Konzept verknüpft ist. Dadurch fühlt sich die Versys oft wie ein Motorrad an, das man „mitnimmt“ – auch wenn die Tour mal nicht perfekt geplant ist.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
Gold Wing – Stärke: Elektronik und Ausstattung als Teil eines sehr stimmigen Tourenpakets. Gold Wing – Schwäche: wer sehr sportlich und „pur“ fahren möchte, empfindet den Komfort-Overhead manchmal als weniger fokussiert.
Versys 1000 SE – Stärke: Reise-Features, die sich gut in dynamischere Fahrweisen integrieren. Versys 1000 SE – Schwäche: im reinen Langstreckenfokus kann der Charakter weniger „komplett abgekapselt“ wirken als bei der Gold Wing.
Gepäck und Alltagstauglichkeit: Tourenlogik vs. flexible Reise
Bei langen Touren entscheidet Gepäck über den Komfort. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist in ihrer Grundidee auf ausgedehnte Reisen ausgelegt. Das Motorrad wirkt so, als wäre es für das Zusammenspiel aus Fahrer, Sozius und Gepäck gemacht. Dadurch wird das Beladen und die Nutzung im Alltag oft als sehr stimmig erlebt.
Die Kawasaki Versys 1000 SE ist ebenfalls reisetauglich, aber mit mehr Flexibilität im Einsatz. Wer gern unterschiedliche Routen fährt, öfter mal spontan umplant oder auch auf kürzeren Etappen unterwegs ist, profitiert von dem „Reise-Multitalent“-Charakter. Das Motorrad bleibt dabei alltagstauglich, ohne den Fokus komplett auf Komfort zu verengen.
Was man daraus ableiten kann
Gold Wing – Stärke: sehr stimmiges Touren-Setup für lange Etappen mit Gepäck. Gold Wing – Schwäche: wer häufig sehr enge Manöver oder häufige Stop-and-go-Situationen hat, merkt den Tourer-Charakter stärker.
Versys 1000 SE – Stärke: flexible Reise-Eignung für abwechslungsreiche Touren. Versys 1000 SE – Schwäche: wer „maximal entspannt“ als oberstes Ziel hat, wird die Gold Wing als konsequenteren Komforttourer erleben.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den Fahrstil entscheiden:
- Honda GL 1800 Gold Wing passt besonders gut, wenn lange Strecken, Ruhe, Komfort und ein luxuriöses Reisegefühl im Vordergrund stehen. Sie ist ideal für Tourenfahrer, die möglichst entspannt ankommen möchten und dabei Wert auf eine souveräne, gelassene Art des Fahrens legen.
- Kawasaki Versys 1000 SE ist die bessere Wahl, wenn Reisen zwar wichtig sind, aber auch Dynamik, Agilität und ein vielseitiges Motorradgefühl gefragt sind. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die gern abwechslungsreiche Strecken fahren und das Motorrad nicht nur als Transportmittel, sondern als aktiven Begleiter erleben möchten.
Typische Entscheidungsszenarien
Gold Wing: lange Autobahnabschnitte, entspannte Tagesetappen, Fokus auf Komfort und „weniger Arbeit“ beim Fahren.
Versys 1000 SE: kurvige Strecken, gemischte Routen, mehr Fahrspaß durch agiles Handling und ein Reisegefühl mit Dynamik.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die stimmigere Wahl für alle, die vor allem Komfort, Ruhe und luxuriöse Langstrecken suchen. Ihr Charakter ist darauf ausgelegt, dass die Fahrt selbst zur Erholung wird – besonders dann, wenn lange Etappen, Windschutz und ein souveränes Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist und das Motorrad als entspannte Reiseplattform versteht, wird hier sehr zufrieden sein.
Die Kawasaki Versys 1000 SE spielt ihre Stärken aus, wenn Reisen mit Dynamik gefragt sind. Sie wirkt agiler und unterstützt ein aktiveres Fahrverhalten, wodurch sie sich besonders für abwechslungsreiche Routen eignet – von kurvigen Landstraßen bis zu spontanen Umplanungen. Wer nicht nur Kilometer sammeln möchte, sondern unterwegs spürbar mehr Fahrspaß erleben will, findet in der Versys oft die passendere Basis.
Kurz gesagt: Gold Wing für maximale Reiseentspannung, Versys 1000 SE für vielseitige Touren mit mehr Agilität.