UVP 32.149 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP 10.645 €
Baujahr von 2011 bis 2024
Das Sofa, das Kurven kann.
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Japanische Schönheit mit viel Chrome und Königswelle.
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Pro und Kontra

Pro:
  • lässige Optik
  • cooler Sound
  • einfaches Fahrverhalten
  • einfachste Bedienung
  • viel Chrome
Kontra:
  • Bremsen könnten stärker zupacken
  • teilweise Vibrationen
  • überschaubare Leistung

Abmessungen & Gewicht

Gewicht365kg
Radstand1.695mm
Länge2.475mm
Radstand1.695mm
Sitzhöhe: 745 mm
Höhe925mm
Gewicht221kg
Radstand1.465mm
Länge2.180mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 790 mm
Höhe1.075mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.833ccm
Hub73mm
Bohrung73mm
KühlungFlüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartReihe
Hubraum773ccm
Hub83mm
Bohrung77mm
KühlungLuft
AntriebKette
Gänge5

Fahrleistungen

Leistung126 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment170 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite380km
Leistung48 PS bei 6.500 U/Min
Drehmoment60 NM bei 2.500 U/Min
Höchstgeschw.170km/h
Tankinhalt14Liter

Fahrwerk

Reifen vorne130/70-18
Reifen hinten200/55-16
RahmenbauartDoppelschleife
Federung vorneTelegabel 41mm, nicht einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenStereofederbeine, Federbasis einstellbar (Federweg 107)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne100/90-19 Zoll
Reifen hinten130/80-18 Zoll

Bremsen

Bremsen vorneEinzelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe

Fazit - was bleibt hängen

Keine Ganganzeige, kein Benzinfüllstandsanzeige, keine Fahrmodi, kein gar nichts. Die Kawasaki W800 verzichtet bewusst auf alles, was heutige moderne Maschinen an Technik an Bord haben. Ist das schlimm? Im Gegenteil, bei einem Retrobike wie der W800 ist das genau richtig. Statt in irgendwelchen Menüs herumzufummeln starten wir einfach den Motor und fahren los. Herrlich. Übrigens hätte der W800 ein Kickstarter irgendwie auch gut zu Gesicht gestanden. Naja, im Alltag ist so ein Anlasser per Knopfdruck dann vielleicht doch ganz okay. Moderne Technik eben...
 
Vielen Dank an Thomas aus Meldorf, der uns seine Kawasaki W800 für diesen Test zur Verfügung gestellt hat. Einen Kaffee und ein interessantes Gespräch zur Lage der Nation war auch noch drin - insgesamt daher ein schöner Tag mit einem schönen Motorrad.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 10.645 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000 €
  • Verfügbarkeit: seit 2011
  • Farben: grau-schwarz-blau

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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Kawasaki W 800 – Motorradvergleich für Touren und Alltag

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die Kawasaki W 800, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine steht für große Reisen, viel Komfort und eine Ausstattung, die eher an ein Reisemobil erinnert. Die andere setzt auf klassische Cruiser-Optik, eine entspannte Sitzhaltung und ein Fahrgefühl, das sich schnell vertraut anfühlt. Wer sich zwischen Honda GL 1800 Gold Wing und Kawasaki W 800 entscheiden möchte, sollte vor allem klären, welche Art von Motorradalltag im Vordergrund steht: lange Strecken mit maximalem Komfort oder kurze Ausfahrten mit direktem, unkompliziertem Fahrspaß.

Grundcharakter: Luxus-Tourer gegen klassischer Cruiser

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist ein echtes Tourenmotorrad. Schon vom Konzept her ist sie auf Komfort, Stabilität und Gelassenheit ausgelegt. Das merkt man im Fahrgefühl: Die Maschine wirkt wie ein ruhiger Begleiter, der auch bei längeren Etappen nicht müde wird. Dazu passt die typische Gold-Wing-Philosophie: viel Technik, viel Ausstattung und ein Gesamtpaket, das auf „einfach losfahren und genießen“ optimiert ist.

Die Kawasaki W 800 dagegen spielt ihre Stärken im Stil und in der Unmittelbarkeit aus. Sie wirkt leichter, kompakter und „ehrlicher“ im Sinne von: Man spürt mehr von der Straße, die Bedienung ist unkompliziert und das Motorrad lädt zu spontanen Touren ein. Wer das klassische Cruiser-Feeling mag, bekommt hier ein Motorrad, das optisch und vom Charakter her schnell überzeugt.

Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Logik vs. klassisches Ansprechverhalten

Honda GL 1800 Gold Wing: souveränes Langstrecken-Gefühl

Bei der Honda GL 1800 Gold Wing steht die Kraftentfaltung für entspanntes Gleiten. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei gleichmäßigem Tempo zeigt sich, wie gut ein Tourer mit viel Reserven funktioniert. Das Motorrad lässt sich häufig so fahren, dass man nicht ständig nachjustieren muss: Gas geben, Tempo halten, Strecke genießen. In der Praxis ist das ein großer Vorteil, wenn man häufig lange Strecken fährt oder wenn der Fokus auf Komfort und Stressfreiheit liegt.

Kawasaki W 800: spürbar, direkt und alltagstauglich

Die Kawasaki W 800 setzt auf ein Fahrgefühl, das näher am „klassischen Motorrad“ ist. Das Ansprechverhalten wirkt lebendiger und die Maschine fordert weniger Technik-Overkill, sondern mehr Gefühl. Gerade in der Stadt oder auf Landstraßen macht das Spaß: Man kann das Motorrad gut dosieren, es reagiert spürbar und vermittelt schnell das Gefühl, dass man die Kontrolle hat. Für viele ist das genau der Reiz, wenn man nicht jeden Ausflug wie eine Expedition plant.

Komfort und Ergonomie: große Reise vs. entspannte Alltagsposition

Der größte Unterschied zwischen Honda GL 1800 Gold Wing und Kawasaki W 800 zeigt sich im Komfort. Die Gold Wing ist auf lange Sitzzeiten ausgelegt. Das merkt man an der insgesamt tourentauglichen Auslegung: Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch nach mehreren Stunden nicht das Gefühl hat, „abzuschalten“ zu müssen. Dazu kommt der Fokus auf Windschutz und Stabilität – ein Punkt, der bei längeren Fahrten deutlich wird.

Die Kawasaki W 800 bietet eine entspannte Cruiser-Sitzhaltung, die für viele genau richtig ist, wenn es um kurze bis mittlere Strecken geht. Allerdings ist sie nicht als „Dauer-Highway“-Maschine gedacht. Wer regelmäßig sehr lange Etappen fährt, wird die Gold Wing eher als das bequemere Gesamtpaket erleben. Wer dagegen vor allem in der Umgebung unterwegs ist und das Motorrad als Lifestyle- und Spaßgerät nutzt, wird mit der W 800 deutlich glücklicher.

Ausstattung und Alltag: Technikumfang vs. unkomplizierter Fokus

Honda GL 1800 Gold Wing: viel Ausstattung, viel Komfort

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist im Vergleich klar die „voll ausgestattete“ Wahl. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man sich auf die Fahrt konzentriert und der Rest möglichst automatisch mitläuft. Gerade bei Reisen ist das ein Vorteil: Komfortfunktionen, eine durchdachte Gesamtintegration und ein Konzept, das auf Langstrecke optimiert ist.

Stärken: hoher Reisekomfort, entspannte Langstrecken-Eignung, insgesamt sehr stimmiges Gesamtpaket.

Schwächen: Wer ein leichtes, reaktionsfreudiges Motorrad für enge Stadtpassagen sucht, kann die Gold Wing als „zu viel Maschine“ empfinden – nicht weil sie schlecht ist, sondern weil ihr Charakter eher auf Weite ausgelegt ist.

Kawasaki W 800: klassisch, übersichtlich und nah am Fahrer

Die Kawasaki W 800 wirkt im Alltag oft angenehmer, weil sie weniger „System“ mitbringt und mehr Motorradgefühl. Das macht sie besonders attraktiv für Fahrer, die eine klare, direkte Verbindung zwischen Hand und Maschine möchten. Auch das Handling im Alltag kann hier punkten: Das Motorrad wirkt handlicher und lädt zu spontanen Touren ein.

Stärken: unkomplizierter Charakter, klassischer Look, angenehmes Handling für Alltag und Feierabendrunde.

Schwächen: Wer maximale Langstrecken-Komfortfeatures erwartet, wird bei der W 800 weniger finden als bei der Gold Wing. Das Motorrad ist eher die Wahl für „genießen, wenn es passt“ statt „jeden Tag Kilometer abspulen“.

Fahrwerk und Stabilität: Autobahnruhe vs. lebendige Landstraßen-Note

Im Vergleich zeigt sich: Die Honda GL 1800 Gold Wing ist auf Stabilität und ruhiges Geradeausfahren ausgelegt. Das ist besonders auf schnellen Strecken und bei wechselnden Bedingungen ein Plus. Die Maschine vermittelt das Gefühl, dass sie auch dann gelassen bleibt, wenn man nicht ständig aktiv „arbeiten“ muss.

Die Kawasaki W 800 bringt dagegen eine eher lebendige Note in die Kurven und auf Landstraßen. Sie fühlt sich oft so an, als würde sie die Fahrbahn direkter übertragen. Das ist für viele der Grund, warum sie sich auf dem Motorrad sofort zuhause fühlen. Wer aber sehr hohe Ansprüche an Langstrecken-„Autobahnkomfort“ stellt, wird die Gold Wing als überlegen erleben.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Honda GL 1800 Gold Wing: die richtige Wahl für Vielfahrer

Die Honda GL 1800 Gold Wing passt besonders gut, wenn lange Strecken, hoher Komfort und eine umfangreiche Reisekonzeption im Vordergrund stehen. Wer häufig unterwegs ist, gerne in einem gleichmäßigen Rhythmus fährt und Wert auf Windschutz, entspannte Ergonomie und ein „rundum“-Motorrad legt, findet in der Gold Wing eine sehr stimmige Lösung. Auch wenn man Gepäck und längere Touren plant, spielt die Gold Wing ihre Stärken aus.

Kawasaki W 800: ideal für Stil, Alltag und spontane Ausfahrten

Die Kawasaki W 800 ist besonders attraktiv für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert ist und sich schnell nach Feierabend gut anfühlt. Wer klassische Optik mag, gerne in der Umgebung fährt und das Motorrad als emotionales Hobby betrachtet, wird mit der W 800 viel Freude haben. Sie ist eine starke Wahl, wenn man nicht jeden Ausflug als „Langstreckenprojekt“ plant, sondern das Fahren selbst im Mittelpunkt steht.

Fazit:

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Langstrecken-Eignung und ein sehr umfassendes Reisekonzept Priorität haben. Sie eignet sich besonders für Vielfahrer, die entspannt Kilometer machen möchten und dabei von Stabilität, Windschutz und einem insgesamt sehr runden Gesamtpaket profitieren wollen. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das im Alltag leicht wirkt, klassisch daherkommt und sich direkt und unkompliziert fahren lässt, trifft mit der Kawasaki W 800 eine sehr passende Entscheidung. Sie ist ideal für kürzere bis mittlere Touren, für spontane Ausfahrten und für alle, die Motorradgefühl statt Technikfülle in den Vordergrund stellen. Kurz gesagt: Gold Wing für große Reisen und maximalen Komfort, W 800 für Stil, Nähe zur Straße und entspannten Fahrspaß.

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