UVP 32.149 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP 5.995 €
Baujahr von 2024 bis 2024
Das Sofa, das Kurven kann.
Weiter zum Testbericht
A2-Nakedbike - klein, leicht, schnell und japanisch.
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • federleicht
  • agiles Fahrverhalten
  • Motor mit überraschend viel Dampf
  • für A2-Anfänger wie gemacht
  • günstiger Preis
Kontra:
  • Bremsen mittelmässig
  • eingeschränkter Sozius-Komfort
  • nur in schwarz erhältlich

Abmessungen & Gewicht

Gewicht365kg
Radstand1.695mm
Länge2.475mm
Radstand1.695mm
Sitzhöhe: 745 mm
Höhe925mm
Gewicht172kg
Radstand1.375mm
Länge1.995mm
Radstand1.375mm
Sitzhöhe: 785 mm
Höhe1.055mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.833ccm
Hub73mm
Bohrung73mm
KühlungFlüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Reihenzweizylinder
Hubraum451ccm
Hub59mm
Bohrung70mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung126 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment170 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite380km
Leistung45 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.000 U/Min
Höchstgeschw.179km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite311km

Fahrwerk

Reifen vorne130/70-18
Reifen hinten200/55-16
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Teleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenBottom-Link Uni-Trak Gasdruck-Stoßdämpfer mit einstellbarer Federbasis (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne110/70R17M/C 54H
Reifen hinten150/60R17M/C 66H

Bremsen

Bremsen vorneHalbschwimmend gelagerte 310-mm-Einzelscheibenbremse mit Doppelkolbenbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibenbremse, Doppelkolbenbremssattel ( Ø 220 mm)

Fazit

Die Kawasaki Z500 ist eine bessere Z400. Das Update beim Motor ist spürbar und bringt noch mehr Spaß auf der Landstraße. Ansonsten ist abgesehen vom neuen LC-Display fast alles beim Alten: Es ist ein einfaches, aber gut gemachtes Nakedbike, das vor allem A2-Einsteiger interessieren dürfte. Die ist sehr leicht, leicht zu fahren und leicht zu rangieren und insofern vielleicht gerade für kleinere Frauen eine gute Wahl.
 
Wer die Z500 Probe fahren möchte, kann das sehr gut bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn machen. Dort steht sie nämlich als Vorführer für alle Schandtaten bereit - neben vielen andere Kawas und Husqvarnas, die man auch alle angrabbeln darf.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 5.995€
  • Verfügbarkeit: seit 2024
  • Farben: Schwarz only

MotorradTest.de auf YouTube

Honda GL 1800 Gold Wing vs. Kawasaki Z 500: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrgefühl

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die Kawasaki Z 500, wird der Vergleich spannend: Hier steht ein ausgewachsener Tourer mit Fokus auf Komfort und Langstrecke im Mittelpunkt, dort eine kompakte, moderne Naked-Bike-Interpretation, die vor allem im Alltag, in der Stadt und auf kurvigen Strecken Spaß macht. Genau diese Gegensätze zeigen sich in mehreren Bereichen – vom Motorcharakter über die Sitzposition bis hin zu Ausstattung und dem, was sich beim Fahren „richtig“ anfühlt.

Grundidee der beiden Modelle: Touring vs. Agilität

Honda GL 1800 Gold Wing: Reisekomfort als Hauptrolle

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als Tourenmaschine gedacht, die lange Strecken entspannt machen soll. Das merkt man nicht nur am Gesamtkonzept, sondern auch daran, wie das Motorrad mit Ruhe und Stabilität arbeitet. Wer viel fährt, Wert auf eine souveräne Fahrweise legt und sich weniger mit „ständigem Nachjustieren“ beschäftigen möchte, findet hier eine klare Ausrichtung.

Kawasaki Z 500: Leichtfüßig, direkt und alltagstauglich

Die Kawasaki Z 500 setzt dagegen auf ein agiles, unkompliziertes Fahrgefühl. Das Bike wirkt wie gemacht für kurze Wege, spontane Ausfahrten und Strecken, bei denen man gern zügig beschleunigt und die Maschine schnell in die gewünschte Linie bringt. Die Z 500 ist dabei nicht auf „große Reise“ optimiert, sondern auf „viel fahren“ – ohne dass der Alltag zur Hürde wird.

Motorcharakter und Fahrgefühl im Vergleich

Gold Wing: souveräne Kraftentfaltung für lange Strecken

Die Honda GL 1800 Gold Wing spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn es um gleichmäßiges Tempo, ruhige Drehmomentarbeit und entspanntes Dahingleiten geht. Der Motorcharakter ist darauf ausgelegt, dass sich Fahrten auch über längere Zeit angenehm anfühlen. Statt ständig „arbeiten“ zu müssen, unterstützt das Motorrad den Fahrer dabei, das Tempo kontrolliert zu halten.

Z 500: lebendiger Antrieb für Dynamik und Kurven

Die Kawasaki Z 500 wirkt im Vergleich deutlich „direkter“. Der Antrieb macht Lust auf Beschleunigung und lässt sich im Alltag gut dosieren. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Wechsel zwischen Stadtverkehr und Landstraße zeigt die Z 500 ihre Stärken: Sie fühlt sich leicht an, reagiert schnell und macht das Fahren insgesamt aktiver.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie – und warum?

Gold Wing: komfortorientierte Haltung für entspannte Kilometer

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie zielen darauf ab, dass längeres Fahren weniger anstrengend wird. Das Motorrad „trägt“ den Fahrer gewissermaßen mit, statt ihn zu fordern. Für Menschen, die auf Touren Wert auf Ruhe, gute Körperhaltung und wenig Ermüdung legen, ist das ein klarer Vorteil.

Z 500: aufrechte, handliche Ergonomie für den Alltag

Die Kawasaki Z 500 bietet eine Sitzposition, die eher auf Alltag und Beweglichkeit ausgelegt ist. Das unterstützt das schnelle Umsetzen von Fahrmanövern und macht das Motorrad besonders geeignet, wenn häufig angehalten, rangiert oder im dichten Verkehr gefahren wird. Gleichzeitig bleibt das Fahrgefühl sportlich genug, um Kurvenfahrten nicht zur Pflichtübung werden zu lassen.

Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit

Gold Wing: stabiler Geradeauslauf und ruhige Kontrolle

Im Vergleich zeigt die Honda GL 1800 Gold Wing vor allem bei höheren Geschwindigkeiten und auf längeren Strecken ihre Stärke: Sie vermittelt Stabilität und lässt sich kontrolliert bewegen. Das ist besonders dann wertvoll, wenn die Strecke „lang“ ist und man nicht ständig mit dem Motorrad kämpfen möchte.

Z 500: leichtes Handling und schnelle Richtungswechsel

Die Kawasaki Z 500 punktet mit einem Handling, das sich unkompliziert anfühlt. Richtungswechsel gelingen zügig, und das Motorrad wirkt in vielen Situationen „einfach da“. Das ist ein großer Pluspunkt für kurvige Abschnitte, für das Fahren zwischen Ampeln und für alle, die ein Motorrad möchten, das sich nicht schwer anfühlt.

Bremsen und Fahrstabilität: Unterschiedliche Prioritäten

Bei den Bremsen zeigt sich im Vergleich vor allem die unterschiedliche Zielsetzung: Die Honda GL 1800 Gold Wing ist darauf ausgelegt, auch bei Tourenbedingungen und höheren Geschwindigkeiten zuverlässig zu verzögern und dabei ein sicheres Gefühl zu geben. Die Kawasaki Z 500 setzt mehr auf direkte Dosierbarkeit und ein sportliches Ansprechverhalten, das im Alltag und auf kürzeren Strecken besonders angenehm ist.

Beide Motorräder können in ihrem jeweiligen Einsatzbereich überzeugen. Die Frage ist weniger „welches bremst besser“, sondern: Welche Art von Bremsgefühl passt zum Fahrstil? Wer lange Strecken fährt, profitiert von der souveränen Touren-Charakteristik. Wer häufig dynamisch unterwegs ist, schätzt die direkte Rückmeldung der Z 500.

Ausstattung und Komfort: Was erwartet einen wirklich?

Gold Wing: Touring-Ausstattung als Komfortpaket

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als Komplettpaket gedacht. Im Vergleich fällt auf, dass der Fokus klar auf Komfort, Alltagstauglichkeit auf Reisen und einem „rund laufenden“ Gesamtgefühl liegt. Gerade wenn es um Windschutz, entspannte Sitzhaltung und eine Ausstattung geht, die lange Fahrten erleichtert, spielt die Gold Wing ihre Stärken aus.

Z 500: weniger „Reise“, mehr „Fahren“

Die Kawasaki Z 500 setzt dagegen auf ein schlankeres Konzept. Das ist kein Nachteil, sondern eine andere Philosophie: weniger Ballast, mehr unmittelbares Fahrgefühl. Wer ein Motorrad sucht, das sich schnell starten lässt, unkompliziert im Alltag bewegt wird und nicht nach „Tour-Setup“ verlangt, findet hier eine passende Ausrichtung.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Parken und tägliche Nutzung

Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Rangieren, Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten, das Gefühl beim Anhalten und die Frage, wie „einfach“ das Motorrad im Alltag bleibt. Die Kawasaki Z 500 wirkt in diesen Punkten im Vergleich klar im Vorteil, weil sie leichter und handlicher wirkt und sich dadurch schneller in den Tagesablauf integrieren lässt.

Die Honda GL 1800 Gold Wing kann im Alltag ebenfalls funktionieren – aber sie ist eher die Wahl für Menschen, die auch im Alltag gern „groß“ fahren oder die Maschine als Reisebegleiter nutzen. Wer häufig in engen Straßen unterwegs ist oder regelmäßig in engen Parklücken manövriert, wird die Z 500 als deutlich entspannter empfinden.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Stärken der Honda GL 1800 Gold Wing

  • Komfortorientiertes Gesamtkonzept für lange Strecken
  • Ruhiges, stabiles Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten
  • Touring-Ausrichtung mit Fokus auf entspannte Nutzung

Schwächen bzw. Grenzen der Honda GL 1800 Gold Wing

  • Weniger ideal für sehr enge Stadtfahrten und häufiges Rangieren
  • Anspruch an das Einsatzprofil: Wer vor allem kurze Strecken fährt, nutzt nicht automatisch alle Stärken

Stärken der Kawasaki Z 500

  • Agiles Handling und schnelle Reaktion im Alltag
  • Direktes Fahrgefühl mit Spaßfaktor auf kurzen bis mittleren Strecken
  • Unkomplizierte Nutzung für Stadt, Landstraße und spontane Touren

Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Z 500

  • Weniger Touring-Fokus im Vergleich zur Gold Wing
  • Für sehr lange Strecken kann der Komfortvorteil der Gold Wing stärker ins Gewicht fallen

Welche Kaufkriterien entscheiden wirklich?

Beim Vergleich zwischen Honda GL 1800 Gold Wing und Kawasaki Z 500 lohnt es sich, nicht nur auf einzelne Daten zu schauen, sondern auf die Frage: Welche Art von Fahrt steht im Vordergrund?

Wenn lange Touren Priorität haben

Dann ist die Honda GL 1800 Gold Wing die naheliegende Wahl. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass sich Kilometer „leichter“ anfühlen. Wer häufig Autobahnabschnitte, längere Landstraßen oder mehrtägige Fahrten plant, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket.

Wenn Alltag und Kurvenfahrten Priorität haben

Dann passt die Kawasaki Z 500 besser. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt: für kurze Wege, für spontane Ausfahrten und für Strecken, auf denen Wendigkeit und ein lebendiges Ansprechverhalten zählen.

Fazit:

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl für alle, die vor allem Komfort, Stabilität und entspannte Langstrecken suchen. Wer regelmäßig größere Distanzen fährt und ein Motorrad möchte, das Kilometer „glättet“, profitiert von der touringorientierten Auslegung und dem ruhigen Fahrgefühl. Ihre Grenzen liegen vor allem dort, wo häufig enge Stadtmanöver, sehr niedrige Geschwindigkeiten und viel Rangieren gefragt sind.

Die Kawasaki Z 500 punktet dagegen mit Agilität, direktem Fahrgefühl und Alltagstauglichkeit. Wer ein Motorrad möchte, das schnell verfügbar ist, in der Stadt unkompliziert bleibt und auf kurvigen Strecken lebendig wirkt, trifft mit der Z 500 eine sehr stimmige Entscheidung. Für lange, ausgedehnte Reisen ist sie weniger konsequent auf Komfort ausgelegt als die Gold Wing – dafür macht sie im Alltag deutlich mehr „einfach Spaß“.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙