| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2012 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Sportlich
- Unglaublich wendig
- Preis
- Alltagsnutzen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 162 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | X-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP-USD Apex Ø 48 mm (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Scheibe, Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit: Man will sie mögen, aber einfach ist es nicht
Bekommt sie von uns den Daumen hoch? Schwierige Entscheidung. Denn trotzdem sie im Vergleich zur Konkurrenz die agilste und konsequenteste Supermoto ist, hat sie einfach zu viele Mängel für die meisten Interessenten. Dabei geht es nicht um solche Dinge wie die fehlende Soziustauglichkeit oder den nicht existierenden Windschutz. Über solche Dinge können engagierte KTM SMC R 690-Treiber nur Grinsen, und sie haben recht damit. Fans gibt es übrigens viele: Die Maschine liegt in der aktuellen Zulassungsstatistik auf Platz 15.
Nein, einen großen Nachteil gibt es: Sie liefert in ihrer Paradedisziplin nicht ab, denn wirklich schnell ist sie nur dann, wenn man das Treppenhaus des Hamburger Michel hochfahren möchte. Ansonsten ist da mehr Show als Shine. Wenn der stärkste Einzylinder der Welt nur 75 PS liefert, ist das eben das entscheidende Leistungsmanko im Vergleich zur nicht viel weniger wendigen Ducati Hypermotard mit ihren 114 PS. Das sind über 50% mehr.
Dass Vergleiche mit Ducatis überhaupt auftauchen, liegt an der sportlichen Preispolitik der Österreicher, von der selbst BMW noch etwas lernen könnte. Für die roh ausgestattete SMC R 690 verlangt KTM tatsächlich 10.799 Euro. Zum Vergleich: Der gleiche Motor wird in der 690 Enduro R für ebenfalls 10.799 Euro verbaut, im Naked Bike Duke 690 gibt es ihn für 8.899 Euro.
Motorräder der Marke Ducati gelten eigentlich nicht als Softies. Mag die Hypermotard das im Vergleich zur SMC sein, aber für einen Sitzplatz mehr, die umfangreiche Ausstattung und 114 PS verlangt Ducati 12.490 Euro und damit nur 1.691 Euro mehr.
Aber wahrscheinlich ist das alles nichts für die KTMler. Ja, sie ist die konsequenteste Supermoto auf dem Markt. Und damit ein Statement, wunderbar.
Danke an M.A.S. für das Testbike.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda GL 1800 Gold Wing vs KTM 690 SMC R: Welches Motorrad passt wirklich?
Manchmal ist die Frage beim Motorradkauf nicht „Welches ist besser?“, sondern „Welches passt zum eigenen Fahrstil?“. Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für souveräne Langstrecke, Komfort und eine Ausstattung, die eher an eine Reise-Lounge erinnert. Die KTM 690 SMC R dagegen ist ein echtes Spaßgerät: leicht, direkt, wendig und gemacht für kurvige Strecken, Stadtverkehr und alles, was nach Agilität verlangt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder herausgearbeitet – mit Blick auf das, was im Alltag und auf Touren wirklich zählt. Dabei werden die im Vergleich aufgeführten Werte beider Modelle nicht isoliert betrachtet, sondern zueinander in Beziehung gesetzt.
Grundcharakter: Reise-Luxus vs. Supermoto-Dynamik
Honda GL 1800 Gold Wing – gebaut für Kilometer
Die Gold Wing wirkt wie ein Motorrad, das man nicht „fährt“, sondern „genießt“. Wenn man die im Vergleich genannten Eckdaten betrachtet, wird schnell klar, warum: Der Fokus liegt auf stabiler Leistung über lange Zeit, hohem Fahrkomfort und einer Gesamtbalance, die auch bei längeren Etappen entspannt bleibt. Gerade im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Sitz-/Körperhaltung und Fahrwerksabstimmung entsteht das Gefühl, dass das Motorrad eher Ruhe ausstrahlt als Hektik.
KTM 690 SMC R – gebaut für Reaktion
Die KTM 690 SMC R ist dagegen ein Motorrad, das auf Impulse wartet. Die im Vergleich stehenden Werte zeigen den Unterschied: geringeres Gewicht, agilere Geometrie und ein Motor, der sich deutlich „direkter“ anfühlt. Das Ergebnis ist ein Fahrgefühl, das besonders in engen Kurven, beim schnellen Richtungswechsel oder beim zügigen Vorankommen im Alltag Spaß macht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorwerte wird deutlich, dass beide Maschinen für unterschiedliche Prioritäten optimiert sind. Die Gold Wing ist auf gleichmäßige Kraftentfaltung und entspanntes Gleiten ausgelegt. Das macht sie besonders stark, wenn es nicht nur um „schnell sein“, sondern um stressfreies Fahren geht – etwa auf Autobahnabschnitten oder bei langen Landstraßenetappen.
Die KTM 690 SMC R setzt dagegen auf Spontanität. Die im Vergleich genannten Leistungs- und Drehmomentwerte (im Zusammenspiel mit dem Einzylinder-Charakter) sorgen dafür, dass das Motorrad beim Gasgeben schnell reagiert. Das ist ideal, wenn der Fokus auf Kurvenausgang, Beschleunigung aus dem Stand und einem lebendigen Fahrgefühl liegt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Wendigkeit
Gold Wing: souverän geradeaus, ruhig in der Spur
Die Gold Wing spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Strecke „lang“ ist. Die im Vergleich aufgeführten Fahrwerks- und Handling-Parameter deuten auf eine Abstimmung hin, die Stabilität und Kontrolle priorisiert. Das hilft besonders bei wechselnden Bedingungen: Wind, Fahrbahnunebenheiten oder längere Autobahnfahrten werden weniger zum Thema.
690 SMC R: leichtes Einlenken, schnelle Richtungswechsel
Bei der KTM 690 SMC R zeigen die Vergleichswerte, dass das Motorrad auf Agilität ausgelegt ist. Das Handling wirkt dadurch besonders in engen Passagen und beim „Spiel“ mit dem Motorrad: Einlenken, Anbremsen, Herausbeschleunigen – alles fühlt sich näher am Fahrer an. Gleichzeitig ist genau diese Direktheit ein Hinweis darauf, dass das Motorrad weniger „auf Komfort-Langstrecke“ optimiert ist als die Gold Wing.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich auf sportliche Kontrolle ausgelegt sind, unterscheiden sich die Schwerpunkte. Im Vergleich wird klar: Die Gold Wing zielt auf berechenbare Verzögerung und Konstanz über längere Fahrten. Die KTM 690 SMC R wirkt dagegen wie ein Motorrad, das beim sportlichen Fahren schnell „griffbereit“ ist – besonders dann, wenn man häufig bremst, zügig umsetzt und das Tempo in Kurven variiert.
Wichtig ist: Die beste Bremse ist die, die zum Fahrprofil passt. Wer vor allem lange Strecken fährt und dabei entspannt bleiben will, profitiert von der ruhigen, tourentauglichen Charakteristik. Wer dagegen Kurven und kurze Abschnitte liebt, wird die direkte Rückmeldung der KTM stärker wahrnehmen.
Komfort und Ergonomie: Sitzgefühl entscheidet
Hier liegen die größten Unterschiede. Die Gold Wing ist im Vergleich klar als Komfortmaschine erkennbar. Die Kombination aus Sitzposition, Windschutz und Gesamtpaket sorgt dafür, dass auch längere Fahrten weniger anstrengend wirken. Gerade wenn man häufig unterwegs ist oder auch mal mehrere Stunden am Stück fährt, spielt dieser Punkt eine große Rolle.
Die KTM 690 SMC R ist dagegen eher auf aktive Haltung ausgelegt. Die Sitzposition und das Handling laden dazu ein, das Motorrad zu „arbeiten“. Das ist für viele Fahrten in der Stadt oder auf kurvigen Landstraßen ein Vorteil – kann aber auf sehr langen Strecken weniger entspannend wirken als bei der Gold Wing.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich mitnimmt
Beim Blick auf die im Vergleich genannten Ausstattungsaspekte wird deutlich, dass die Gold Wing auf Reise ausgelegt ist. Dazu passen die typischen Komfort-Features, die das Motorrad im Alltag und auf Touren alltagstauglich machen. Wer Gepäck, längere Etappen und eine „rund laufende“ Gesamtlösung schätzt, findet hier einen starken Partner.
Die KTM 690 SMC R ist dagegen stärker auf Fahrspaß und Alltagstauglichkeit im urbanen Umfeld ausgerichtet. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt, um schnell von A nach B zu kommen oder um spontane Ausfahrten zu machen. Wer dagegen Wert auf maximale Reiseausstattung legt, wird bei der KTM eher Kompromisse eingehen müssen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GL 1800 Gold Wing – Stärken
- Komfortorientiertes Gesamtpaket für lange Fahrten
- Ruhige, souveräne Fahrweise mit Fokus auf Stabilität
- Reise-Feeling durch passende Ergonomie und Ausstattung
Honda GL 1800 Gold Wing – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als die KTM, besonders bei engen Manövern
- Wer primär sportlich-agil im Alltag unterwegs ist, könnte den Komfortfokus als weniger „direkt“ empfinden
KTM 690 SMC R – Stärken
- Agiles Handling und schnelle Umsetzung von Fahrimpulsen
- Viel Fahrspaß auf kurvigen Strecken und im Stadtverkehr
- Direkter Motorcharakter für dynamisches Fahren
KTM 690 SMC R – Schwächen
- Weniger auf Langstreckenkomfort optimiert als die Gold Wing
- Wer viel Autobahn und lange Etappen plant, muss sich auf einen anderen Fokus einstellen
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Wenn die Entscheidung zwischen diesen beiden Modellen fällt, ist das meist ein Zeichen dafür, dass die eigenen Fahrziele klar unterschiedlich sind. Die Gold Wing ist besonders attraktiv, wenn Reisen im Vordergrund stehen: lange Strecken, entspanntes Tempo, ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen gelassen bleibt. Die KTM 690 SMC R passt dagegen besser, wenn Kurven, Wendigkeit und spontane Fahrten wichtiger sind als maximaler Komfort auf Distanz.
Auch die Frage „Wie oft fährt man wirklich?“ spielt eine Rolle: Wer regelmäßig Touren plant und dabei Komfort und Ausstattung schätzt, wird mit der Gold Wing deutlich zufriedener sein. Wer dagegen häufig kurze Strecken fährt, gern zügig unterwegs ist und das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß sieht, wird die KTM eher als „genau richtig“ empfinden.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl für alle, die vor allem lange Strecken fahren, Komfort und eine souveräne, entspannte Fahrweise suchen und eine Reiseausstattung wirklich nutzen. Die im Vergleich sichtbaren Unterschiede bei Fahrkomfort, Gesamtbalance und dem tourentauglichen Charakter sprechen klar für die Gold Wing, wenn das Motorrad vor allem „mitfahren“ und nicht „arbeiten“ soll.
Die KTM 690 SMC R gewinnt dagegen dort, wo Agilität zählt: in der Stadt, auf kurvigen Landstraßen und bei Fahrten, bei denen das Motorrad schnell auf Impulse reagieren soll. Die KTM wirkt im Vergleich deutlich direkter und macht besonders dann Spaß, wenn dynamisches Fahren im Vordergrund steht.
Kurz gesagt: Reise und Komfort → Gold Wing. Wendigkeit und Fahrspaß → KTM 690 SMC R.