| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 6.899 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- wieselflinker Kurvenflitzer
- obenrum ordentliche Leistung
- wertige Verarbeitung
- leicht und einfach zu beherrschen
- untenrum wenig Leistung
- Federbein hinten etwas zu soft
- Getriebe kalt etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 164 | kg |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Radstand | 1.340 | mm |
| Sitzhöhe: | 824 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 373 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 89 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 44 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 172 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 395 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | WP USD 43 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Bybre 4-Kolben Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe, 1-Kolben Schwimmsattel ( Ø 230 mm) | |
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Honda GL 1800 Gold Wing vs KTM RC 390: Vergleich für Tourenfahrer und City-Sprinter
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die KTM RC 390, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen eine große, komfortorientierte Tourenmaschine auf ein kompaktes Sportbike, das vor allem im Alltag und auf kurzen Strecken seine Stärken ausspielt. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle im Fahrgefühl, bei der Praxis im Alltag und in der Art, wie sie Kilometer „wegstecken“, voneinander unterscheiden – ohne Zahlenfriedhof, aber mit klaren Aussagen zu Stärken und Schwächen.
Grundcharakter: Tourenkomfort gegen sportliche Agilität
Honda GL 1800 Gold Wing – gemacht für lange Strecken
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist in erster Linie eine Maschine für Menschen, die gern entspannt unterwegs sind. Der Fokus liegt auf Fahrkomfort, ruhigem Geradeauslauf und einer Ausstattung, die das Reisen erleichtert. Das Motorrad wirkt dabei nicht „sportlich“ im Sinne von maximaler Schräglagenaggressivität, sondern eher wie ein souveräner Reisebegleiter, der auch bei längeren Etappen wenig Stress aufkommen lässt.
KTM RC 390 – kompakt, leichtfüßig, sportlich
Die KTM RC 390 steht dagegen für agiles Handling und ein sportliches Fahrgefühl. Sie ist deutlich näher an dem, was viele unter „Spaßmaschine“ verstehen: schnelle Richtungswechsel, ein lebendiges Ansprechverhalten und eine Sitzposition, die eher nach vorn orientiert ist. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern kurze Strecken dynamisch fährt, findet hier einen klaren Vorteil.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Feeling vs. sportliches Ansprechverhalten
Gold Wing: gleichmäßige Kraft für entspanntes Cruisen
Bei der Honda GL 1800 Gold Wing zeigt sich der Charakter besonders im Alltag auf der Autobahn und auf längeren Landstraßen. Der Antrieb ist darauf ausgelegt, dass sich das Motorrad auch bei konstantem Tempo ruhig anfühlt. Das macht Überholmanöver und das Halten von Reisegeschwindigkeiten angenehm planbar. Die Stärke liegt weniger im „Anreißen“ für maximale Beschleunigung, sondern im souveränen Durchzug und in der Art, wie der Motor die Fahrt trägt.
RC 390: mehr „Biss“ im sportlichen Fahrstil
Die KTM RC 390 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn die Drehzahl genutzt wird. Das Motorrad fühlt sich dann besonders lebendig an: Gas geben wirkt direkt, und das Bike lädt zum dynamischen Fahren ein. Wer gern zügig durch die Stadt fährt oder auf kurvigen Strecken den Rhythmus sucht, bekommt hier ein Motorrad, das schnell reagiert und Spaß macht, ohne dass man ständig „große“ Manöver planen muss.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf der einen, Wendigkeit auf der anderen Seite
Gold Wing: ruhiger Lauf, aber weniger „leicht“
Die Honda GL 1800 Gold Wing punktet mit Stabilität. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Fahrten wirkt das Motorrad wie ein „Anker“: Es bleibt kontrolliert, vermittelt Sicherheit und lässt sich auch bei wechselnden Bedingungen gut fahren. Der Nachteil ist logisch: Durch die Größe und das Reise-Setup ist das Handling im engen Stadtverkehr weniger spontan. Wer oft rangiert, enge Parklücken ansteuert oder häufig sehr langsam manövriert, merkt den Unterschied.
RC 390: leicht zu bewegen, schnell in der Linie
Die KTM RC 390 ist dagegen prädestiniert für Situationen, in denen es eng wird oder in denen man häufig die Linie wechselt. Das Bike lässt sich vergleichsweise leicht bewegen und wirkt im Stadtverkehr deutlich handlicher. In Kurven fühlt es sich „direkt“ an, was den Fahrspaß erhöht. Schwäche: Wer lange Strecken sehr entspannt und mit viel Gepäck fahren möchte, stößt eher an Grenzen, weil die sportliche Auslegung stärker fordert und die Sitzposition weniger auf Langstreckenkomfort optimiert ist.
Sitzposition und Ergonomie: entspannter Langstreckenmodus vs. sportliche Haltung
Gold Wing: Komfort als Priorität
Bei der Honda GL 1800 Gold Wing steht die Ergonomie klar im Dienst der Langstrecke. Die Sitzhaltung ist so ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden nicht das Gefühl hat, „zusammenzufallen“. Das ist ein großer Pluspunkt für Tourenfahrer, die nicht nur von A nach B wollen, sondern die Fahrt selbst genießen.
RC 390: sportlich, aber nicht für jede Langstrecke ideal
Die KTM RC 390 setzt auf eine sportliche Sitzposition, die den Fahrer näher an die Kontrolle über das Motorrad bringt. Das ist ideal, wenn der Fokus auf Kurven, Beschleunigung und einem dynamischen Fahrstil liegt. Für sehr lange Touren kann das jedoch anstrengender werden, vor allem wenn Pausen fehlen oder wenn die Strecke eher „durchgezogen“ statt kurvig ist.
Bremsen und Fahrstabilität: Vertrauen in unterschiedlichen Situationen
Gold Wing: souveränes Verzögern für Reisegeschwindigkeiten
Die Honda GL 1800 Gold Wing vermittelt beim Bremsen ein Gefühl von Kontrolle, das besonders bei höheren Geschwindigkeiten und bei längeren Fahrten wichtig ist. Gerade wenn man vorausschauend fährt und das Motorrad stabil bleiben soll, spielt die Reiseauslegung ihre Vorteile aus.
RC 390: sportliche Bremsperformance für Attacke
Die KTM RC 390 ist ebenfalls auf zügiges Fahren ausgelegt. Wer gern später bremst und das Motorrad in Kurven „mitnimmt“, wird die sportliche Abstimmung zu schätzen wissen. Allerdings gilt: Wer vor allem entspannt cruisen will, empfindet die sportliche Ausrichtung manchmal als „zu viel“ – nicht, weil sie schlecht ist, sondern weil sie auf einen anderen Fahrstil optimiert ist.
Elektronik und Assistenz: Reise-Features vs. sportliche Praxis
Gold Wing: Technik für entspannte Touren
Bei der Honda GL 1800 Gold Wing ist die Elektronik vor allem ein Komfort- und Sicherheitsbaustein für lange Strecken. Die Ausstattung zielt darauf ab, dass man auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt und die Fahrt weniger „handarbeitig“ wirkt. Das ist besonders für Fahrer interessant, die gern viel fahren und dabei nicht ständig an Kleinigkeiten denken möchten.
RC 390: Elektronik als Unterstützung beim sportlichen Fahren
Die KTM RC 390 nutzt Elektronik, um das sportliche Fahrgefühl kontrollierbar zu machen. Das hilft vor allem dann, wenn man das Motorrad dynamisch bewegt und die Traktion oder das Verhalten bei Lastwechseln im Griff behalten möchte. Für den Alltag ist das angenehm, weil es Sicherheit gibt, ohne den Fahrspaß zu „ersticken“.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Parkplatz und Nutzung im echten Leben
Gold Wing: stark auf Strecke, anspruchsvoller in engen Bereichen
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist im Alltag dann besonders überzeugend, wenn die Fahrten länger sind oder wenn man regelmäßig Autobahn und Landstraße nutzt. Im engen Stadtverkehr ist sie weniger „leicht zu handeln“. Wer aber häufig auf Tour geht, wird die Reiseauslegung schnell als Vorteil sehen: Komfort, Stabilität und eine Ausstattung, die das Fahren angenehm macht.
RC 390: ideal für kurze Wege und häufiges Stop-and-Go
Die KTM RC 390 ist eine klare Wahl für Menschen, die das Motorrad als tägliches Fortbewegungsmittel nutzen. Sie ist wendig, schnell in der Reaktion und macht Lust auf spontane Fahrten. Schwäche: Wer vor allem lange, gleichmäßige Strecken plant, wird die sportliche Auslegung und den Fokus auf Agilität eher als weniger entspannend empfinden.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda GL 1800 Gold Wing
- Langstreckenkomfort: Die Reiseauslegung sorgt für entspannteres Fahren über viele Stunden.
- Stabilität: Ruhiger Lauf und souveränes Verhalten bei höheren Geschwindigkeiten.
- Reiseorientierte Ausstattung: Technik und Komfortfunktionen unterstützen das Touring.
Schwächen der Honda GL 1800 Gold Wing
- Weniger handlich im engen Alltag: Für häufiges Rangieren und enge Situationen ist sie weniger ideal.
- Sportlicher Anspruch nicht im Vordergrund: Wer maximale Agilität sucht, wird eher bei der RC 390 fündig.
Stärken der KTM RC 390
- Agiles Handling: Schnell in der Linie, leicht zu bewegen.
- Sportliches Fahrgefühl: Direktes Ansprechverhalten und Spaß beim dynamischen Fahren.
- Alltagsfreundlich: Besonders für kurze Strecken und Stadtfahrten passend.
Schwächen der KTM RC 390
- Weniger Fokus auf Langstreckenkomfort: Die sportliche Sitzposition kann auf Dauer fordernder sein.
- Touring-Anspruch begrenzt: Für sehr lange Reisen ist die Auslegung weniger „entspannungsorientiert“.
Welche Kaufentscheidung passt zu welchem Fahrprofil?
Für wen ist die Honda GL 1800 Gold Wing die bessere Wahl?
Die Honda GL 1800 Gold Wing passt besonders gut, wenn lange Strecken, Autobahnfahrten und ein hohes Maß an Komfort im Mittelpunkt stehen. Wer gern entspannt fährt, Wert auf Stabilität legt und eine Reiseausstattung möchte, bekommt hier ein Motorrad, das genau dafür gemacht ist. Auch wenn das Handling im engen Alltag nicht die Stärke ist: Auf Strecke spielt die Gold Wing ihre Vorteile deutlich aus.
Für wen ist die KTM RC 390 die bessere Wahl?
Die KTM RC 390 ist ideal, wenn das Motorrad vor allem für Stadtfahrten, kurze bis mittlere Strecken und kurvige Ausfahrten genutzt wird. Wer ein leichtes, direkt reagierendes Bike sucht, das sportlichen Fahrspaß liefert, trifft mit der RC 390 eine sehr passende Wahl. Für sehr lange Touren kann die sportliche Auslegung jedoch weniger entspannend sein.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist das bessere Motorrad für alle, die vor allem komfortabel und souverän lange Strecken fahren möchten. Sie punktet mit Stabilität, Reiseorientierung und einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt. Wer dagegen häufig im Stadtverkehr unterwegs ist, kurze Wege dynamisch fährt und ein Motorrad sucht, das leicht zu bewegen ist und sportlich reagiert, liegt mit der KTM RC 390 richtig. Kurz gesagt: Gold Wing für Touring und entspanntes Cruisen, RC 390 für Agilität, Spaß und Alltag. So wird aus dem Vergleich schnell klar, welches Bike zum eigenen Fahrprofil passt.