| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2004 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- Viel Motorrad zum überschaubaren Preis
- Ab 2011 ABS serienmäßig
- einfaches Handling
- 67 PS im Soziusbetrieb ein bisschen wenig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Länge | 2.290 | mm |
| Radstand | 1.560 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.405 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V | |
| Hubraum | 645 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 71 PS bei 8.800 U/Min | |
| Drehmoment | 62 NM bei 6.400 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 488 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 159)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80 R 19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 260 mm) | |
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Suzuki DL 650 V-Strom – welcher Vergleich passt zu welchem Fahrstil?
Wenn zwei Motorräder aus unterschiedlichen Welten gegeneinander antreten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für luxuriösen Langstreckenkomfort, viel Ruhe im Fahrbetrieb und eine Ausrichtung, die auf entspannte Touren ausgelegt ist. Die Suzuki DL 650 V-Strom dagegen ist ein vielseitiges Allround-Motorrad, das sich sowohl auf der Straße als auch auf weniger perfekten Strecken wohlfühlt. Wer sich zwischen diesen beiden Konzepten entscheiden möchte, findet hier einen strukturierten Überblick: Was passt besser zu langen Reisen, was ist im Alltag praktischer, und wo zeigen sich die typischen Stärken und Schwächen der jeweiligen Auslegung?
Grundidee im Vergleich: Tourenluxus vs. vielseitiger Allround-Charakter
Honda GL 1800 Gold Wing: gemacht für die große Reise
Die Gold Wing ist ein klassischer Vertreter der großen Tourer. Im Vergleich fällt schnell auf, dass sie auf Komfort, Stabilität und entspannte Kilometer optimiert ist. Das spürt man besonders bei längeren Autobahnabschnitten, bei gleichmäßigem Tempo und wenn es darum geht, auch nach vielen Stunden noch konzentriert zu bleiben. Die Auslegung zielt darauf, dass der Fahrer möglichst wenig „arbeiten“ muss – das Motorrad übernimmt einen großen Teil der Routine.
Suzuki DL 650 V-Strom: flexibel, leicht zu handeln, breit einsetzbar
Die V-Strom verfolgt einen anderen Ansatz: Sie ist auf Alltagstauglichkeit und Vielseitigkeit ausgelegt. Im Vergleich zeigt sich das vor allem in der Art, wie sie sich im Alltag bewegt: unkompliziert im Handling, gutmütig im Fahrgefühl und bereit, auch mal abseits der perfekten Straße zu funktionieren. Wer häufig zwischen Pendeln, Wochenendtouren und Ausflügen auf wechselnden Untergründen wechselt, findet in diesem Konzept oft die passendere Basis.
Fahrgefühl und Alltag: Wie sich die Konzepte im Vergleich anfühlen
Stärken der Gold Wing: Ruhe, Souveränität und Langstreckenkomfort
Im direkten Vergleich wirkt die Gold Wing wie der „Autopilot“ unter den Motorrädern: Sie vermittelt Stabilität, hält die Linie sicher und sorgt für ein gleichmäßiges, entspanntes Fahrbild. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn Strecken lang sind und man nicht ständig gegen das Motorrad arbeiten möchte. Auch das Thema Windschutz und Gesamtkomfort spielt hier eine große Rolle: Die Gold Wing ist darauf ausgelegt, dass der Fahrer auch bei längeren Fahrten weniger ermüdet.
Stärken der V-Strom: Agilität, Übersicht und unkomplizierte Nutzung
Die DL 650 V-Strom punktet im Vergleich vor allem dort, wo es wechselhaft wird: Stadtverkehr, Landstraße, kurvige Abschnitte und gelegentlich auch Schotter oder schlechterer Belag. Sie wirkt weniger „schwer“ im Kopf und im Handling, wodurch sich Touren spontaner planen lassen. Wer häufig stoppt, anfahrbereit sein muss oder öfter mal enge Situationen hat, profitiert von der alltagstauglichen Auslegung.
Motor und Antrieb: Unterschiede in der Charakteristik
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Gold Wing ist im Vergleich stärker auf Durchzug und entspanntes Gleiten ausgelegt. Das bedeutet: Man kann oft mit ruhiger Drehzahl fahren, ohne ständig nachzuschalten oder das Tempo „zu erarbeiten“. Die V-Strom hingegen wirkt lebendiger im Sinne von „einfach losfahren und flexibel reagieren“ – besonders, wenn die Strecke nicht planbar ist und man öfter beschleunigt, bremst und die Fahrweise anpasst.
Fahrwerk und Handling: Wo die Stärken liegen
Gold Wing: Komfortorientierung und Stabilität
Im Vergleich zeigt die Gold Wing ihre Stärke bei Stabilität und Komfort. Das Fahrwerk und die Gesamtabstimmung zielen darauf, dass Unebenheiten weniger „durchkommen“ und die Fahrt auch bei längeren Etappen angenehm bleibt. Das ist besonders wertvoll, wenn man häufig mit Gepäck unterwegs ist oder längere Autobahnfahrten plant.
V-Strom: ausgewogene Abstimmung für Straße und mehr
Die V-Strom ist im Vergleich weniger auf „maximalen Komfort“ im Sinne eines großen Tourers getrimmt, sondern auf Ausgewogenheit. Sie bleibt handlich, lässt sich gut positionieren und bietet ein Fahrgefühl, das auch bei wechselndem Untergrund nicht sofort in den „Tourer-Modus“ kippt. Wer gerne mal eine andere Route nimmt, statt nur die schnellste zu fahren, wird das zu schätzen wissen.
Bremsen und Sicherheit: Vergleich der typischen Stärken
Bei beiden Modellen spielt Sicherheit eine zentrale Rolle. Im Vergleich zeigt sich: Die Gold Wing wirkt durch ihre Tourenorientierung besonders darauf ausgelegt, auch bei hohen Geschwindigkeiten und langen Strecken kontrolliert zu bleiben. Die V-Strom bringt dagegen eine Art „Allround-Sicherheit“ mit: Sie ist dafür gemacht, dass man auch bei wechselnden Bedingungen souverän reagieren kann. In der Praxis bedeutet das: Wer häufig lange, gleichmäßige Strecken fährt, profitiert von der ruhigen Gesamtabstimmung der Gold Wing. Wer öfter spontan unterwegs ist, profitiert von der flexibleren Auslegung der V-Strom.
Elektronik und Ausstattung: Was der Vergleich offenbart
Beide Motorräder verfügen über moderne Ausstattungsansätze, aber die Schwerpunkte unterscheiden sich. Die Gold Wing ist im Vergleich stärker auf Tourenkomfort und Assistenz im Alltag ausgelegt. Die V-Strom wirkt dagegen wie ein Motorrad, das seine Stärke aus der praktischen Nutzbarkeit zieht: gut planbar, gut zu konfigurieren und passend für unterschiedliche Einsatzbereiche. Wer viel Wert auf „Alles läuft“ auf langen Strecken legt, wird bei der Gold Wing eher das Gefühl bekommen, dass das Motorrad für den Reisealltag gebaut ist. Wer dagegen ein Motorrad sucht, das sich an verschiedene Situationen anpasst, findet in der V-Strom oft den besseren Kompromiss.
Gepäck, Ergonomie und Alltagspraxis
Gold Wing: viel Platzgedanke und entspannte Sitzposition
Im Vergleich ist die Gold Wing klar im Vorteil, wenn es um Reiseergonomie und die Gesamtidee „komfortabel ankommen“ geht. Die Sitzposition und der Windschutz sind auf lange Fahrten ausgelegt. Auch wenn man mit Gepäck unterwegs ist, bleibt das Konzept stimmig: Das Motorrad soll nicht nur schnell sein, sondern vor allem die Reise angenehmer machen.
V-Strom: ergonomisch sinnvoll und für wechselnde Einsätze
Die V-Strom punktet im Vergleich mit einer ergonomischen Auslegung, die sich auch im Alltag gut anfühlt. Sie ist oft die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour gedacht ist, sondern auch für kürzere Strecken, spontane Ausfahrten und wechselnde Untergründe. Wer häufig zwischen „kurz hin und her“ und „mal ein bisschen weiter“ wechselt, bekommt hier ein Motorrad, das sich nicht zu speziell anfühlt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda GL 1800 Gold Wing – Stärken
- Maximaler Tourenfokus mit viel Komfort und Ruhe im Fahrbetrieb
- Stabilität und angenehmes Langstreckenverhalten
- Ergonomie und Windschutzgedanke für lange Etappen
Honda GL 1800 Gold Wing – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im Alltag als ein kleineres, flexibleres Konzept
- Wer überwiegend kurze Strecken fährt, nutzt den Tourenfokus möglicherweise nicht vollständig
Suzuki DL 650 V-Strom – Stärken
- Vielseitigkeit für Straße und wechselnde Untergründe
- Handlichkeit und unkomplizierte Nutzung im Alltag
- Flexibles Fahrgefühl für unterschiedliche Streckenprofile
Suzuki DL 650 V-Strom – Schwächen
- Im Vergleich zur Gold Wing weniger „Reise-Luxus“ und weniger Fokus auf maximalen Langstreckenkomfort
- Für sehr lange, gleichmäßige Autobahnfahrten kann der Komfortfokus eines großen Tourers attraktiver sein
Welche Wahl ist sinnvoll? Empfehlung nach Fahrprofil
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden. Die Gold Wing ist dann die bessere Wahl, wenn lange Strecken, entspanntes Reisen und maximaler Komfort im Vordergrund stehen. Die V-Strom ist dann die bessere Wahl, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird, häufig unterschiedliche Strecken gefahren werden und das Handling im Alltag eine große Rolle spielt.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist für Fahrerinnen und Fahrer die richtige Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstreckenkomfort, Ruhe und souveräner Stabilität liegt. Wer regelmäßig weite Distanzen fährt, viel Wert auf Windschutz und entspannte Ergonomie legt und das Motorrad als Reisebegleiter im besten Sinne versteht, bekommt mit der Gold Wing ein Konzept, das genau dafür gemacht ist. Die Suzuki DL 650 V-Strom empfiehlt sich dagegen dann, wenn ein alltagstaugliches, flexibles Motorrad gesucht wird: für Pendeln, Wochenendtouren, kurvige Landstraßen und auch für Strecken, die nicht immer perfekt sind. Im direkten Vergleich zeigt sich damit: Gold Wing gewinnt bei maximalem Reisegefühl, V-Strom gewinnt bei Vielseitigkeit und unkomplizierter Nutzung. Wer beide Welten abdecken möchte, sollte sich bewusst machen, welche Art von Fahrt den Alltag am stärksten prägt – davon hängt die beste Entscheidung ab.