| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 8.990 € | |
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- bäriger Motor mit kräftigem Drehmoment
- reisetaugliche Sitzposition
- satte Straßenlage, guter Windschutz
- zuverlässiges Bike ohne Reparaturanfälligkeiten
- viel Motorrad für wenig Geld
- etwas schwerfällig in engen Kurven
- für Fahranfänger ungeeignet
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Länge | 2.130 | mm |
| Radstand | 1.485 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.245 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihen-Vierzylinder | |
| Hubraum | 1.255 | ccm |
| Hub | 64 | mm |
| Bohrung | 79 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 230 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 345 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleife | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 136)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Suzuki GSX 1250 FA ist ein Allrounder im besten Wortsinn. Sie lässt sich sportlich fahren, ist reisetauglich und macht auf Landstraße und Autobahn richtig Spaß. Sie ist aufgrund des Gewichts, der hohen Leistung sowie der Fahrwerks-Charakteristik sicherlich kein Bike für Fahranfänger. Auch kleine oder zierliche Personen sollten sich besser nach einem anderen Motorrad umsehen.Aufgrund der aus heutiger Sicht technisch eher einfachen Ausstattung und einer guten Fertigungsqualität zählt die GSX 1250 FA sicherlich zu den zuverlässigeren Bikes. Es kann kaum etwas kaputt gehen und alle Bandits hatten schon immer den Ruf, unkompliziert jahrelang ohne Reparaturen ihren Dienst zu tun. Sie eignet sich deshalb hervorragend als Arbeitstier für die tägliche Fahrt zur Arbeit. Wer sich eine gebrauchte GSX 1250 FA kaufen möchte, muss vor größeren Laufleistungen nicht zurückschrecken. Die Maschinen dieses Typs gelten als unkaputtbar.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs Suzuki GSX 1250 FA – der Vergleich für Tourenfans
Wenn es um große Tourer geht, stehen zwei Namen schnell im Raum: die Honda GL 1800 Gold Wing und die Suzuki GSX 1250 FA. Beide Modelle zielen auf entspanntes Reisen, beide bringen viel Technik mit und beide sollen auf langen Strecken ein gutes Gefühl vermitteln. Trotzdem unterscheiden sie sich spürbar in der Art, wie sie Komfort, Leistung und Fahrbarkeit in den Alltag bringen. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken zeigen sich im direkten Vergleich, wo liegen die Schwächen – und welches Motorrad passt besser zu welchem Fahrstil?
Grundidee der beiden Tourer: Komfortreise vs. sportlich-elegante Vielseitigkeit
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist seit Jahren ein Synonym für ausgedehnte Touren. Der Fokus liegt auf ruhigem, souveränem Vorankommen, viel Fahrkomfort und einer Ausstattung, die auf lange Strecken ausgelegt ist. Die Suzuki GSX 1250 FA verfolgt ebenfalls den Touring-Gedanken, wirkt dabei aber in der Charakteristik oft etwas „direkter“: Sie verbindet Reise-Features mit einer sportlicheren Anmutung und einem Fahrgefühl, das schneller in Richtung Dynamik kippt, sobald die Straße es hergibt.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Vergleich zeigt sich: Die Gold Wing will vor allem entspannen. Das merkt man besonders dann, wenn die Strecke lang wird und das Tempo eher konstant bleibt. Die GSX 1250 FA dagegen wirkt wie ein Motorrad, das auch dann Spaß macht, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn und Landstraße im Reise-Modus besteht, sondern aus wechselnden Abschnitten, in denen man gern etwas aktiver fährt.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Beim Antrieb unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für einen sehr gleichmäßigen, kraftvollen Lauf, der das Motorrad auch bei moderaten Drehzahlen souverän beschleunigen lässt. Die Suzuki GSX 1250 FA bringt dagegen eine andere Art von Leistungsentfaltung mit: Sie fühlt sich oft lebendiger an und unterstützt ein zügigeres Fahrtempo, wenn die Drehzahl höher gehalten wird.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
- Honda GL 1800 Gold Wing: Stärken liegen in der Laufruhe und dem „mühelosen“ Vorankommen. Schwäche kann sein, dass der Antrieb weniger das Bedürfnis nach sportlicher Fahrweise weckt – wer Dynamik sucht, muss sich stärker „aktiv“ damit beschäftigen.
- Suzuki GSX 1250 FA: Stärken liegen in der spürbaren Bereitschaft für zügiges Fahren und in der direkteren Rückmeldung. Schwäche kann sein, dass der Komfort-Fokus stärker vom Setup und der eigenen Fahrweise abhängt – wer ausschließlich maximal entspannt unterwegs sein möchte, findet bei der Gold Wing oft den runderen Ansatz.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Distanz vs. Agilität im Wechsel
Beide Motorräder sind für Touren gemacht, aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Die Honda GL 1800 Gold Wing wirkt im Vergleich wie ein „Langstrecken-Komfortanker“: Das Fahrwerk zielt auf ruhiges Gleiten und hohe Stabilität, besonders bei längeren Autobahnabschnitten oder wenn die Straße nicht perfekt ist. Die Suzuki GSX 1250 FA zeigt sich im Handling oft etwas leichter zu „führen“, was sich besonders auf kurvigen Strecken bemerkbar macht.
Was das für die Praxis bedeutet
Auf langen Strecken gewinnt häufig die Gold Wing durch ihre entspannte Fahrcharakteristik. In Situationen, in denen häufiger gewechselt, gebremst und wieder beschleunigt wird, kann die GSX 1250 FA ihre Stärken ausspielen. Wer regelmäßig zwischen gemütlichem Reisen und sportlicherem Fahren pendelt, findet in der Suzuki oft den besseren Kompromiss.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit
Im Vergleich der Bremsen zeigt sich vor allem eines: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man sich auf das System verlassen kann. Die Honda GL 1800 Gold Wing punktet dabei häufig mit einer sehr gut dosierbaren Bremswirkung, die sich harmonisch in den Fahrfluss einfügt. Die Suzuki GSX 1250 FA kann ebenfalls mit starker Verzögerung überzeugen, wirkt aber in der Praxis oft etwas „sportlicher“ in der Rückmeldung.
Elektronik als Unterschied im Gefühl
Bei der Elektronik geht es weniger um einzelne Funktionen, sondern um das Zusammenspiel. Die Gold Wing wirkt in vielen Situationen wie ein System, das Komfort und Sicherheit besonders fein ausbalanciert. Die Suzuki kann sich dagegen dynamischer anfühlen, weil sie das Motorrad stärker in Richtung aktives Fahren „mitnimmt“. Für die Entscheidung zählt daher, wie man selbst unterwegs ist: eher gleichmäßig und entspannt oder eher mit mehr Variation im Fahrstil.
Ausstattung und Komfort: Windschutz, Ergonomie und Langstrecken-Feeling
Gerade bei Tourern ist Komfort nicht nur eine Frage der Sitzbank. Es geht um Windschutz, Ergonomie, Bedienbarkeit und darum, wie gut das Motorrad den Fahrer über Stunden „trägt“. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist in diesem Bereich besonders stark: Sie ist darauf ausgelegt, dass sich lange Strecken weniger anstrengend anfühlen. Die Suzuki GSX 1250 FA bietet ebenfalls eine tourentaugliche Ausstattung, kann aber je nach persönlicher Sitzposition und Fahrweise etwas stärker variieren, wie „entspannt“ sich die Fahrt letztlich anfühlt.
Stärken und Schwächen bei Komfort-Details
- Honda GL 1800 Gold Wing: Stärken liegen in der Gesamtrundheit – Windschutz, ruhige Sitzposition und ein sehr stimmiges Bedienkonzept. Schwäche kann sein, dass das Motorrad für manche Fahrer im Alltag „zu groß“ wirkt, wenn häufig enge Passagen oder häufiges Rangieren anstehen.
- Suzuki GSX 1250 FA: Stärken liegen in der Kombination aus Touring-Ausstattung und einem Fahrgefühl, das nicht komplett „schwerfällig“ wird. Schwäche kann sein, dass der Komfort-Eindruck stärker von der individuellen Einstellung (Sitz, Windschutz, Fahrmodus) abhängt.
Reisetauglichkeit: Alltag mit Gepäck und lange Strecken
Reisetauglichkeit zeigt sich nicht nur im Komfort, sondern auch darin, wie gut das Motorrad mit Gepäck und wechselnden Bedingungen klarkommt. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist dafür bekannt, dass sie das Reisen sehr strukturiert unterstützt: Sie wirkt wie ein „Gesamtsystem“, das auch mit längeren Etappen und voller Beladung souverän bleibt. Die Suzuki GSX 1250 FA kann ebenfalls als Reiseplattform überzeugen, wirkt aber oft als Motorrad, das man gern auch für kürzere Ausflüge nutzt, bei denen man nicht nur Strecke abspult, sondern auch mal zügig fährt.
Verbrauch und Reichweite im Vergleich
Beim Thema Verbrauch und Reichweite gilt: Beide Motorräder sind für Touren ausgelegt, aber die reale Wirtschaftlichkeit hängt stark vom Fahrstil ab. Im direkten Vergleich zeigt sich häufig, dass die Gold Wing besonders dann überzeugt, wenn man gleichmäßig unterwegs ist und den Motor in einem ruhigen Bereich nutzt. Die Suzuki kann bei sportlicherer Fahrweise schneller „mehr“ verlangen, bietet dafür aber ein Fahrgefühl, das viele Fahrer gerade auf kurvigen Strecken belohnt.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Honda GL 1800 Gold Wing und Suzuki GSX 1250 FA hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Tour im Vordergrund steht.
Honda GL 1800 Gold Wing: ideal für Langstrecken und entspanntes Reisen
Die Gold Wing ist besonders passend für Fahrer, die lange Strecken planen, Komfort priorisieren und ein Motorrad suchen, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt. Wer häufig Autobahn fährt, große Distanzen am Stück mag und dabei möglichst wenig „arbeiten“ möchte, findet in der Honda oft die stimmigere Wahl.
Suzuki GSX 1250 FA: ideal für abwechslungsreiche Touren mit Dynamik
Die GSX 1250 FA passt gut, wenn Touren nicht nur aus „durchrollen“ bestehen, sondern aus Abwechslung: Landstraße, Kurven, wechselndes Tempo. Wer gern aktiv fährt, aber trotzdem eine tourentaugliche Ausstattung möchte, bekommt mit der Suzuki einen spannenden Kompromiss aus Reise- und Fahrspaß.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist im Vergleich die klarere Wahl für alle, die vor allem maximalen Langstreckenkomfort suchen: ruhiger Motorcharakter, sehr stimmiges Gesamtgefühl und ein Fahrstil, der auf Entspannung ausgelegt ist. Wer häufig lange Etappen fährt, dabei möglichst wenig Stress möchte und das Motorrad als „Reiseplattform“ versteht, wird mit der Gold Wing sehr wahrscheinlich zufriedener sein.
Die Suzuki GSX 1250 FA spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Touren abwechslungsreicher sind: mehr Dynamik, mehr aktives Fahren und ein Handling, das auf kurvigen Strecken lebendiger wirkt. Wer nicht nur komfortabel, sondern auch gern zügig unterwegs ist und dabei trotzdem eine tourentaugliche Ausstattung erwartet, findet in der Suzuki oft den besseren Match.
Kurz gesagt: Gold Wing für entspannte Reiseprofis, GSX 1250 FA für Fahrer, die Touren mit mehr Fahrspaß verbinden.