UVP 32.149 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP 12.599 €
Baujahr von 2002 bis 2019
Das Sofa, das Kurven kann.
Weiter zum Testbericht
Gut und günstig
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Bedienung
  • Fahrkomfort
  • Fahrverhalten
  • Drehmoment
Kontra:
  • kein Sportmotor

Abmessungen & Gewicht

Gewicht365kg
Radstand1.695mm
Länge2.475mm
Radstand1.695mm
Sitzhöhe: 745 mm
Höhe925mm
Gewicht232kg
Radstand1.555mm
Länge2.280mm
Radstand1.555mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.833ccm
Hub73mm
Bohrung73mm
KühlungFlüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-BauartV
Hubraum1.037ccm
Hub66mm
Bohrung100mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung126 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment170 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite380km
Leistung101 PS bei 8.000 U/Min
Drehmoment101 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.210km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite417km

Fahrwerk

Reifen vorne130/70-18
Reifen hinten200/55-16
RahmenbauartBrücken
Federung vorneTelegabel 43 mm (Federweg 160)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 160)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne19 M/C x MT 2.50 110/80R19 M/C 59V
Reifen hinten17 M/C x MT 4.00 150/70R17 M/C 69V

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 260 mm)

Fazit - was bleibt hängen?

Was bleibt? Erstaunlicher Weise ist es der Bordcomputer, der die Suzi charakterisiert. Auch noch nie dagewesen. Der Computer ist übersichtlich: Mit einem Schalter wählt man Zusatzinfos wie Restreichweite oder Temperatur. Mit dem zweiten Schalter wählt der Pilot aus drei Stufen den Eingriff der Traktionskontrolle - und fertig. Mehr existiert einfach nicht. Hat man bei manchen Konkurrenten das Gefühl, eine fahrbare Playstation erworben zu haben, gibt es nichts, was der V-Strom ferner liegen würde.

Klingt nicht nach Liebe auf den ersten Blick? Vielleicht nicht, aber der grundsolide und problemlose Umgang mit der Suzuki V-Strom 1000, der uns schon bei der ersten Begegnung auffiel, der beschreibt die Suzuki überall und in jeder Lage. Wer flott, aber entspannt Motorradfahren möchte, wem das Studium der Bedienungsanleitung ein Graus ist, wem die Optik gefällt und wer gerne auf der Drehmomentwelle surft: Liebe entsteht nicht immer auf den ersten Blick, gebt euch die Chance.

Die Testmaschine wurde uns freundlicher Weise von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt. Sie ist dort als Vorführer für 10.690 € mit etwa 2.500 km käuflich zu erwerben - gutes Angebot!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.599 Euro
  • Gebraucht (3 Jahre alt): ab 7.000 Euro
  • Baujahre: seit 2014
  • Verfügbarkeit: große Auswahl
  • Farben: schwarz, weiß, gelb

MotorradTest.de auf YouTube

Honda GL 1800 Gold Wing vs. Suzuki V-Strom 1000 – Vergleich für Tourenfans

Wenn zwei Motorräder aufeinandertreffen, die beide für längere Strecken gemacht sind, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für luxuriösen Langstreckenkomfort und ein souveränes Reisegefühl. Die Suzuki V-Strom 1000 dagegen wirkt wie ein vielseitiges Werkzeug: straßentauglich, aber mit dem Anspruch, auch abseits der perfekten Asphaltlinie Spaß zu machen. Genau hier liegt der Kern des Vergleichs: Was ist wichtiger – maximaler Komfort und Ruhe auf der Autobahn oder Flexibilität und ein breiter Einsatzbereich?

Grundcharakter: Luxus-Tourer trifft auf vielseitige Reise-Option

Honda GL 1800 Gold Wing: Reise als Wohlfühlzone

Die Gold Wing ist ein Motorrad, das man nicht „nebenbei“ fährt. Sie ist darauf ausgelegt, dass sich lange Fahrten leicht anfühlen. Schon das Gesamtkonzept zielt auf Entspannung: Windschutz, Sitzkomfort und die Art, wie der Antrieb die Strecke trägt, sorgen dafür, dass Tempo und Distanz weniger anstrengend wirken. Wer häufig auf Autobahnen unterwegs ist oder einfach möglichst stressfrei reisen möchte, findet hier einen klaren Fokus.

Suzuki V-Strom 1000: Allrounder mit Reise-Gen

Die V-Strom 1000 ist weniger „Salon“, mehr „Werkzeugkasten“. Sie bietet eine aufrechte, alltagstaugliche Sitzposition und fühlt sich auch dann richtig an, wenn die Route nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Die Abstimmung zielt darauf, dass man sich schnell wohlfühlt und das Motorrad in unterschiedlichen Situationen kontrolliert bewegen kann. Damit ist sie besonders interessant, wenn Touren zwar geplant sind, aber die Realität unterwegs manchmal anders aussieht.

Motor und Fahrgefühl: Drehmoment-Logik vs. dynamische Vielseitigkeit

Im direkten Vergleich zeigt sich: Beide Maschinen sind für Reisen gemacht, aber sie erzählen das auf unterschiedliche Weise. Die Honda GL 1800 Gold Wing wirkt in der Praxis wie ein ruhiger Reisebegleiter. Der Motor liefert Kraft so, dass man selten „arbeiten“ muss. Das macht das Fahren entspannter, gerade wenn man viele Kilometer am Stück abspult oder mit Gepäck unterwegs ist. Die Suzuki V-Strom 1000 dagegen vermittelt mehr das Gefühl, dass man die Maschine aktiv nutzt. Sie ist zwar ebenfalls tourentauglich, aber sie lädt stärker dazu ein, die Fahrweise zu variieren – etwa beim zügigen Landstraßen-Tempo oder wenn die Strecke etwas unruhiger wird.

Stärken der Honda liegen vor allem im gleichmäßigen Vortrieb und in der Art, wie sie Geschwindigkeit „glattzieht“. Schwächen zeigen sich eher dort, wo Wendigkeit und Agilität gefragt sind: Die Gold Wing ist ein großes, komfortorientiertes Motorrad, das man nicht als leichtfüßigen Alltagsflitzer versteht. Die Suzuki ist in dieser Hinsicht flexibler, kann aber im maximalen „Langstrecken-Wohlfühlmodus“ nicht ganz die gleiche Ruhe und den gleichen Luxusanspruch der Gold Wing erreichen.

Komfort und Ergonomie: Windschutz, Sitzgefühl und entspannte Haltung

Hier trennt sich die Spreu schnell vom Weizen. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist im Komfortbereich besonders stark. Windschutz und Sitzposition sind darauf ausgelegt, dass der Körper auch nach vielen Stunden nicht „arbeitet“. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten spielt die Honda ihre Stärken aus: weniger Ermüdung, weniger Stress, mehr „einfach weiterfahren“.

Die Suzuki V-Strom 1000 bietet ebenfalls guten Komfort, aber mit einem anderen Ziel. Sie ist so ausgelegt, dass sie im Alltag und auf gemischten Strecken angenehm bleibt. Die Sitzposition wirkt meist etwas aktiver, wodurch man sich schneller an wechselnde Situationen anpasst. Das ist ein Vorteil, wenn die Tour nicht nur aus geraden Linien besteht. Als Schwäche kann sich zeigen, dass der Fokus weniger auf „maximaler Langstreckenruhe“ liegt als bei der Gold Wing.

Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Agilität im Alltag

Beide Motorräder sind stabil, aber sie setzen unterschiedliche Prioritäten. Die Honda spielt ihre Stärke besonders bei gleichmäßigem Tempo und langen Strecken aus. Das Fahrwerk vermittelt das Gefühl, dass das Motorrad die Straße „mitnimmt“, statt dass man ständig gegen kleine Unebenheiten arbeiten muss. In Kurven bleibt die Gold Wing souverän, wirkt dabei aber eher wie ein großer Tourer, der Ruhe ausstrahlt.

Die Suzuki ist im Handling oft leichter „im Kopf“ zu fahren. Sie wirkt wendiger und lässt sich im Alltag und auf kurvigen Strecken schneller positionieren. Das ist ein Plus, wenn man gern spontan fährt oder wenn die Route unterwegs öfter mal wechselt. Gleichzeitig kann die Suzuki – je nach Beladung und Fahrstil – weniger von der maximalen Langstrecken-„Gelassenheit“ profitieren, die die Honda so stark macht.

Bremsen und Sicherheit: Vertrauen durch Dosierbarkeit

Im Vergleich zeigt sich: Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man sich auf die Bremsleistung verlassen kann. Entscheidend ist aber, wie sich die Bremsen im Alltag anfühlen. Die Honda GL 1800 Gold Wing punktet tendenziell mit einem sehr kontrollierten Gefühl beim Verzögern – passend zu ihrem Charakter als Reise-Luxusmaschine. Die Suzuki V-Strom 1000 bietet ebenfalls ein sicheres Setup, wirkt aber in der Praxis oft etwas „direkter“ in der Rückmeldung, was gerade auf wechselnden Strecken ein Vorteil sein kann.

Schwächen liegen weniger in der grundsätzlichen Bremsleistung, sondern eher im Kontext: Wer mit der Honda vor allem lange Strecken und hohe Geschwindigkeiten fährt, profitiert besonders von der ruhigen Dosierbarkeit. Wer dagegen häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und weniger perfekten Straßen wechselt, wird die Suzuki als flexibler empfinden.

Ausstattung und Elektronik: Komfort-Features vs. Reise-Flexibilität

Elektronik und Ausstattung sind bei beiden Modellen ein Thema, aber sie werden unterschiedlich eingesetzt. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist stark in Richtung Komfort und „Reise-Entlastung“ gedacht. Das spürt man daran, wie das Motorrad insgesamt auf Langstrecken ausgelegt ist: weniger Ablenkung, mehr Ruhe im Fahrgefühl. Die Suzuki V-Strom 1000 setzt stärker auf universelle Reise-Eignung. Dadurch wirkt die Ausstattung oft so, dass sie in unterschiedlichen Situationen hilft – vom zügigen Landstraßen-Tempo bis zur Fahrt auf weniger glattem Untergrund.

Stärken der Honda liegen in der Gesamtheit: Komfortfunktionen greifen wie ein System. Schwächen ergeben sich eher, wenn man ein Motorrad sucht, das man „einfach mal überall“ einsetzt, ohne dass man den Luxusanspruch der Gold Wing ständig im Hinterkopf hat. Die Suzuki ist hier pragmatischer, kann aber im reinen Komfort-Overkill nicht die gleiche Liga wie die Honda spielen.

Verbrauch, Reichweite und Alltag: Planung vs. spontane Tour

Bei Verbrauch und Reichweite geht es im Vergleich weniger um absolute Zahlen als um das Fahrgefühl im Alltag. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist für entspannte Fahrten gemacht: gleichmäßiges Tempo, ruhige Drehzahlbereiche und ein Konzept, das lange Strecken effizient „durchzieht“. Das reduziert den Planungsstress, weil man sich auf die Reise konzentrieren kann.

Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen stärker auf spontane Touren ausgelegt. Wenn die Route sich ändert, wenn es mal schneller gehen soll oder wenn die Strecke unvorhersehbar wird, bleibt die Suzuki ein Motorrad, das man gern nutzt. In der Praxis kann das bedeuten: weniger „große Planung“, mehr „einfach los“.

Gepäck und Nutzbarkeit: Große Tour vs. flexible Reise

Beide Motorräder können mit Gepäck überzeugen, aber wieder mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Honda ist ein klassischer Langstrecken-Tourer: Sie wirkt wie geschaffen für längere Urlaube, bei denen Komfort und Ordnung im Vordergrund stehen. Die Suzuki ist ebenfalls reisetauglich, aber sie passt besser zu dem Gedanken, dass man unterwegs auch mal abbiegt, eine andere Straße nimmt oder die Tour anpasst.

Die Schwäche der Honda liegt weniger in der Nutzbarkeit, sondern in der „Größe des Konzepts“: Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein Alltagsgerät anfühlt, wird die Gold Wing eher als Premium-Tourer wahrnehmen. Die Suzuki kann dagegen im Alltag punkten, während sie im maximalen Luxusanspruch nicht ganz so stark wirkt wie die Honda.

Für wen passt welches Motorrad?

Honda GL 1800 Gold Wing: ideal für Vielfahrer mit Komfortfokus

Die Gold Wing ist besonders passend, wenn lange Strecken, Autobahnfahrten und maximaler Fahrkomfort im Vordergrund stehen. Wer Wert auf Ruhe, Windschutz und ein souveränes Gesamtpaket legt, bekommt hier ein Motorrad, das die Reise in den Mittelpunkt stellt. Auch wenn man gern mit Gepäck unterwegs ist und das Motorrad als „Reise-Lounge“ versteht, ist die Honda eine sehr stimmige Wahl.

Suzuki V-Strom 1000: ideal für flexible Touren und gemischte Strecken

Die V-Strom 1000 passt gut, wenn Touren zwar geplant sind, aber nicht immer exakt so ablaufen. Wer ein Motorrad sucht, das auf der Straße sicher funktioniert und gleichzeitig Lust auf Schotter, Feldwege oder wechselnde Strecken macht, findet in der Suzuki einen starken Begleiter. Sie ist besonders interessant für Fahrer, die ein vielseitiges Motorrad möchten, das auch im Alltag schnell verfügbar ist.

Fazit:

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstreckenkomfort, Ruhe im Fahrgefühl und einem luxuriösen Reiseanspruch liegt. Sie spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn viele Kilometer am Stück gefahren werden und der Körper möglichst wenig belastet werden soll. Wer ein Motorrad sucht, das sich wie ein entspannter Reisebegleiter anfühlt, wird mit der Gold Wing sehr zufrieden sein.

Die Suzuki V-Strom 1000 ist dagegen die passendere Option, wenn Flexibilität wichtiger ist als reiner Komfortluxus. Sie eignet sich besonders für Touren, bei denen die Route unterwegs variiert, und für Fahrer, die ein Motorrad möchten, das sich sowohl auf der Straße als auch auf weniger perfekten Strecken souverän bewegt. Wer ein vielseitiges Reisegerät sucht, das im Alltag nicht zu „groß“ wirkt, liegt mit der V-Strom 1000 richtig.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙