UVP 32.149 €
Baujahr von 2018 bis 2026~
UVP 15.895 €
Baujahr von 2007 bis 2026~
Das Sofa, das Kurven kann.
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Der lässige British-Cruiser von Triumph im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • lässiger Auftritt
  • lässige Sitzposition
  • lässige Leistung
  • lässiges Dahingleiten
  • hochwertige Verarbeitung und liebevolle Details
Kontra:
  • Lenker schlägt beim starken Einschlagen gegen die Knie
  • Bremsleistung hinten 1b
  • Soziuskomfort 1b

Abmessungen & Gewicht

Gewicht365kg
Radstand1.695mm
Länge2.475mm
Radstand1.695mm
Sitzhöhe: 745 mm
Höhe925mm
Gewicht263kg
Radstand1.500mm
Länge2.220mm
Radstand1.500mm
Sitzhöhe: 705 mm
Höhe1.055mm

Motor

Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.833ccm
Hub73mm
Bohrung73mm
KühlungFlüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan
Gänge6
Motor-Bauart8V-Zweizylinder-SOHC-Reihenmotor, 270° Hubzapfenversatz
Hubraum1.200ccm
Hub80mm
Bohrung98mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung126 PS bei 5.500 U/Min
Drehmoment170 NM bei 4.500 U/Min
Höchstgeschw.180km/h
Tankinhalt21Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite380km
Leistung78 PS bei 6.100 U/Min
Drehmoment106 NM bei 4.000 U/Min
Höchstgeschw.175km/h
Tankinhalt12Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite267km

Fahrwerk

Reifen vorne130/70-18
Reifen hinten200/55-16
RahmenbauartStahlrohr-Schleifenrahmen
Federung vorneShowa Cartridge-Gabel 47 mm (Federweg 90)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Umlenkung und einstellbarer Vorspannung (Federweg 73)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Stahl
Reifen vorne130/90 B 16
Reifen hinten150/80 R 16

Bremsen

Bremsen vorneDoppel-Bremsscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Nissin Einzelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die Triumph Speedmaster ist optisch eine Augenweide und erfreut ihren Besitzer mit vielen liebevollen Details. Sie ist super verarbeitet, man möchte sie am liebsten ins Wohnzimmer stellen. Dort gehört sie aber nicht hin, denn sie fährt sich auch super. Für einen Cruiser geradezu federleicht, eignet sie sich auch für Personen unter 100 kg. Sound, Motor und Fahrverhalten machen aus jeder Ausfahrt ein kleines Erlebnis - so soll das sein!
 
Unsere Testmaschine haben wir von Q-Bike Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer mit ca. 4.000 km für 13.280 Euro zum Verkauf. Dabei sind Motorschutzbügel, Tasche, Heizgriffe und eine Restgarantie bis 1/2026. Deal!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.395 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.000€
  • Verfügbarkeit: seit 2002
  • Farben: rot, schwarz, schwarz-weiß

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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Triumph Bonneville Speedmaster – Vergleich

Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die Triumph Bonneville Speedmaster, wird der Vergleich besonders spannend. Hier treffen ein ausgewachsener Tourer mit Fokus auf Komfort und Langstrecke auf einen modernen Cruiser mit klassischer Bonneville-Ästhetik. Beide Maschinen können viel – aber auf sehr verschiedene Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Wie unterscheiden sich die Stärken und Schwächen, wenn man Fahrgefühl, Ausstattung, Alltagstauglichkeit und den Charakter der beiden Modelle gegeneinander abwägt?

Grundcharakter: Tourer gegen Cruiser

Die Honda GL 1800 Gold Wing steht für souveräne Reiseleistung. Der Aufbau, die Sitzposition und das Gesamtpaket sind klar auf entspannte Kilometer ausgelegt. Wer lange Strecken fährt, profitiert von der Art, wie die Gold Wing das Tempo stabil hält und wie wenig „Arbeit“ sie dem Fahrer abverlangt.

Die Triumph Bonneville Speedmaster dagegen wirkt leichter, direkter und stärker auf Fahrspaß im urbanen und regionalen Umfeld getrimmt. Der Cruiser-Charakter zeigt sich im entspannten Handling und im klassischen Look, der sich nicht nach „Show“ anfühlt, sondern nach Stil. Die Speedmaster ist weniger auf maximale Reichweite und mehr auf ein stimmiges Gesamtgefühl ausgelegt – mit Motorcharakter, der sich gut anfühlt, wenn die Strecke nicht endlos ist.

Fahrgefühl im Alltag: Wie sich die Maschinen anfühlen

Honda GL 1800 Gold Wing: Ruhe und Stabilität

Die Gold Wing vermittelt ein Gefühl von Ruhe. Gerade bei längeren Fahrten spielt das eine große Rolle: Das Motorrad bleibt auch bei wechselnden Bedingungen berechenbar. Das Handling ist zwar nicht „sportlich-zackig“, aber dafür sehr kontrolliert. In der Praxis bedeutet das: weniger Ermüdung, mehr Konzentration auf die Straße.

Ein möglicher Nachteil ergibt sich aus genau dieser Ausrichtung: Wer vor allem enge Stadtpassagen, häufiges Rangieren oder sehr dynamisches Kurvenfahren bevorzugt, merkt die Tourer-Dimensionen schneller. Die Gold Wing ist groß – und das will man mögen.

Triumph Bonneville Speedmaster: Lebendigkeit und Nähe zur Straße

Die Speedmaster wirkt im Vergleich deutlich handlicher. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig kurze Strecken gefahren werden oder wenn das Motorrad im Alltag „mitmachen“ soll. Das Fahrgefühl ist direkter, die Maschine reagiert spürbar auf Eingaben. Dadurch entsteht schnell das Gefühl, dass man mehr Kontrolle über den Moment hat.

Als Schwäche kann sich zeigen, dass der Fokus weniger auf maximalem Langstreckenkomfort liegt. Wer sehr lange Touren plant, wird die Gold Wing eher als „entspannteren Reisebegleiter“ empfinden. Die Speedmaster bleibt aber ein starkes Motorrad für Fahrer, die lieber öfter fahren und dabei den Charakter genießen.

Komfort und Ergonomie: Wer macht die längeren Strecken leichter?

Bei Komfort ist die Gold Wing klar im Vorteil. Die Maschine ist so konzipiert, dass Wind, Sitzhaltung und Fahrgeräusche auf lange Zeit weniger anstrengend wirken. Gerade auf Autobahnabschnitten oder bei gleichmäßigen Distanzen spielt die Reiseorientierung ihre Stärken aus. Dazu kommt: Die Ergonomie ist auf „einfach fahren“ ausgelegt, nicht auf ständiges Nachjustieren.

Die Speedmaster punktet dagegen mit einer entspannten Cruiser-Position, die sich schnell vertraut anfühlt. Für viele Fahrten am Wochenende oder für Touren in moderater Länge ist das absolut stimmig. Wer allerdings regelmäßig sehr lange Etappen fährt, wird den Unterschied merken: Die Gold Wing nimmt mehr „Last“ aus dem Fahrprozess.

Ausstattung und Technik: Welche Philosophie steckt dahinter?

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist als Technik- und Komfortpaket gedacht. Das zeigt sich daran, dass sie auf ein rundes Gesamtbild aus Fahrkomfort, Bedienbarkeit und Reise-Features setzt. Das Motorrad wirkt wie ein „System“, das den Fahrer über weite Strecken unterstützt.

Die Triumph Bonneville Speedmaster verfolgt eine andere Linie: Sie setzt stärker auf klassisches Design und ein stimmiges Fahrerlebnis. Die Technik ist modern, aber der Charakter bleibt „pur“ und nah am Stil der Bonneville-Familie. Das kann ein Vorteil sein, wenn man weniger „Assistenten-Feeling“ möchte und mehr das Motorrad als Erlebnis im Vordergrund sehen will.

Motorcharakter und Fahrleistungen: Wie unterscheiden sich die Stärken?

Beim Motorcharakter sind die Unterschiede besonders deutlich. Die Gold Wing ist auf Durchzug und gleichmäßige Leistung über weite Bereiche ausgelegt. Das macht sie ideal, wenn es darum geht, konstant zu fahren, Überholmanöver entspannt zu planen und auch bei längeren Fahrten Reserven zu haben.

Die Speedmaster bringt dagegen einen Motorstil mit, der eher nach „Fahren mit Gefühl“ klingt und sich so anfühlt. Der Cruiser-Ansatz sorgt dafür, dass die Maschine besonders dann Spaß macht, wenn die Fahrt nicht nur aus Strecke besteht, sondern aus Kurven, Ampeln, kurzen Landstraßenabschnitten und dem Wunsch nach unmittelbarer Reaktion.

Stärken und Schwächen lassen sich hier gut gegeneinander abwägen: Die Gold Wing wirkt überlegen, wenn es um souveräne Reiseperformance geht. Die Speedmaster wirkt überlegen, wenn es um unmittelbaren Fahrspaß und einen leichteren Zugriff auf das Motorrad geht.

Bremsen, Fahrwerk und Kontrolle: Wie sicher fühlt es sich an?

Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber mit unterschiedlicher Priorität. Die Gold Wing ist so abgestimmt, dass sie auch bei höheren Reisegeschwindigkeiten und längeren Belastungen stabil bleibt. Das Fahrwerk unterstützt den Komfortgedanken, ohne die Kontrolle zu verlieren.

Die Speedmaster ist eher auf ein agiles, cruiser-typisches Handling ausgelegt. Das bedeutet: Sie fühlt sich in vielen Situationen „lebendiger“ an, besonders wenn das Tempo moderat bleibt und die Strecke abwechslungsreich ist. Wer jedoch sehr lange, gleichmäßige Autobahnfahrten bevorzugt, wird die Reiseauslegung der Gold Wing als klaren Pluspunkt empfinden.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Honda GL 1800 Gold Wing: Ideal für Reiseorientierte

Die Gold Wing ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf hohen Komfort legen und ein Motorrad möchten, das den Alltag nicht kompliziert macht, sondern die Reise erleichtert. Auch für Touren zu zweit ist sie eine sehr naheliegende Wahl, weil der Komfortgedanke und die Reiseausrichtung im Gesamtpaket zusammenpassen.

Wer dagegen vor allem kurze Wege, enge Straßen und häufiges Rangieren bevorzugt, sollte sich bewusst sein, dass die Größe und der Tourer-Fokus nicht immer die erste Wahl sind.

Triumph Bonneville Speedmaster: Ideal für Stil und Alltagsfahrspaß

Die Speedmaster passt gut zu Menschen, die ein Motorrad suchen, das sich im Alltag leicht anfühlt und dabei optisch wie technisch einen klaren Charakter zeigt. Sie ist stark, wenn die Fahrt selbst im Mittelpunkt steht – bei Feierabendrunden, Wochenendtouren und Strecken, die nicht nur „durchfahren“ sind, sondern „erlebt“ werden.

Wer sehr häufig lange Etappen plant, wird die Gold Wing als entspannter empfinden. Die Speedmaster ist eher die Wahl für diejenigen, die lieber öfter fahren und dabei den Cruiser-Charakter genießen.

Fazit

Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Ruhe und souveräne Langstrecken-Eignung im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken dort aus, wo viele Kilometer am Stück anstehen: stabil, entspannt und mit einem Gesamtpaket, das das Reisen angenehm macht. Wer ein Motorrad sucht, das auch nach Stunden noch „leicht“ wirkt, findet in der Gold Wing einen starken Begleiter.

Die Triumph Bonneville Speedmaster ist dagegen die passendere Option, wenn Fahrspaß, direkte Rückmeldung und ein klassisch-cooler Cruiser-Charakter wichtiger sind als maximale Reisebequemlichkeit. Sie eignet sich besonders für den Alltag, für kürzere Touren und für alle, die das Motorrad gern aktiv erleben, statt es vor allem als komfortables Transportmittel zu nutzen.

Kurz gesagt: Gold Wing für lange Reisen und maximalen Komfort, Speedmaster für Stil, Lebendigkeit und genussvolle Fahrten im Alltag und auf kürzeren Strecken.

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