| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 11.145 € | |
| Baujahr | von 2005 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- wunderschönes Retro-Design
- Sitzhöhe passt auch für kleinere Personen
- ordentliches Drehmoment
- herrlicher Twin-Sound
- einfache Bedienung
- zweifach analoges Cockpit
- für größere Piloten etwas zierlich
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 228 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 790 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe mit Hubzapfenversatz | |
| Hubraum | 900 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 85 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 65 PS bei 7.400 U/Min | |
| Drehmoment | 80 NM bei 3.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 185 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohr-Schleifenrahmen | |
| Federung vorne | Ø41 mm Cartridge-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Brembo Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Nissin Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Triumph Bonneville T100 Jahrgang 2021 ist ein durch und durch stimmiges Bike. Die Komponenten um den herrlichen 900er Twin sind super abgestimmt. Nichts überrascht oder wirkt unpassend. Wer glaubt, der 900 ccm Motor bietet zu wenig Leistung und daher zu 1200er Modellen von Triumph tendiert, der sollte unbedingt mal eine Probefahrt machen. Wir finden den kleinen Motor lässiger und für Retro-Bikes auch passender.Der Wettbewerb zur T100 kommt vor allem aus dem eigenen Haus: Die Street Twin und die Street Scrambler haben den gleichen Motor und sind in vielerlei Hinsicht ähnlich. So klassisch wie die T100 kommen sie aber nicht daher, wem also der Retro-Style wichtig ist, der ist bei dieser Bonnie goldrichtig. Als Alternative kommen unserer Meinung nach noch die Kawasaki W800, die Guzzi V7 und die Royal Enfield 650 Interceptor in Frage.
Die Testmaschine haben wir freundlicherweise von Triumph Hamburg zur Verfügung gestellt bekommen.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs. Triumph Bonneville T100 – Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die Triumph Bonneville T100, wird der Vergleich besonders spannend. Die Gold Wing steht für große Touren, viel Komfort und ein souveränes Gesamtpaket. Die Bonneville T100 dagegen verkörpert den klassischen Triumph-Charakter: leicht zugänglich, angenehm im Alltag und mit einem Fahrgefühl, das Lust auf kurze wie lange Strecken macht. Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Modelle in den typischen Vergleichspunkten gegenüberstehen – ohne Zahlenlisten, aber mit klaren Einordnungen der Stärken und Schwächen.
Grundcharakter: Tourenmaschine vs. klassischer Alltagsklassiker
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist von der Grundidee her eine Reise-Limousine auf zwei Rädern. Das merkt man an der Ausrichtung: Komfort, Stabilität und ein ruhiges, entspanntes Fahrverhalten stehen im Vordergrund. Wer häufig längere Strecken fährt oder Wert auf niedrige Ermüdung legt, findet hier eine Maschine, die sich wie ein „Weiterfahren ohne Stress“ anfühlt.
Die Triumph Bonneville T100 ist dagegen stärker auf das klassische Motorradgefühl getrimmt. Sie wirkt kompakter, ist im Handling oft agiler und passt besonders gut zu Fahrten, bei denen das Motorrad nicht nur Transportmittel, sondern Teil des Erlebnisses ist. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen spielt die T100 ihre Stärken aus.
Fahrgefühl im Vergleich: Wie sich die Leistung und das Drehmoment anfühlen
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Art. Die Gold Wing setzt auf ein kraftvolles, gleichmäßiges Ansprechverhalten, das sich vor allem bei konstantem Tempo und bei längeren Autobahnabschnitten auszahlt. Das Motorrad wirkt dabei „auf Linie“: Man fährt, ohne ständig nachjustieren zu müssen, und kann sich auf den Verkehr und die Strecke konzentrieren.
Die Bonneville T100 spielt ihre Stärken eher im mittleren Drehzahlbereich aus. Das Ansprechverhalten ist direkter, das Gefühl für Gas und Schub wirkt unmittelbarer. Dadurch entsteht ein Motorrad, das sich leichter „lebendig“ anfühlt – ideal, wenn die Fahrt nicht nur von A nach B geht, sondern wenn Kurven, Ampeln und Landstraßen den Rhythmus vorgeben.
Stärken und Schwächen beim Fahrgefühl
- Honda GL 1800 Gold Wing: Sehr souverän bei langen Strecken, entspanntes Tempo, wenig Stress im Alltag. Schwäche: Wer maximale Agilität in engen Situationen erwartet, muss sich an die Größe und das Gewicht gewöhnen.
- Triumph Bonneville T100: Lebendiges, klassisches Fahrgefühl, oft leichter zu bewegen und schneller „im Flow“. Schwäche: Für sehr lange Autobahnphasen oder maximale Langstrecken-Komfortansprüche ist die Ausrichtung weniger auf „Reise-Luxus“ getrimmt.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Ermüdung
Hier trennt sich die Spreu schnell. Die Honda GL 1800 Gold Wing ist klar auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass längeres Fahren möglichst angenehm bleibt. Dazu kommt der starke Fokus auf Windschutz und ruhiges Fahrverhalten: Gerade bei wechselnden Wetterbedingungen oder längeren Autobahnabschnitten ist das ein echter Vorteil.
Die Triumph Bonneville T100 bietet eine angenehm klassische Ergonomie. Die Sitzhaltung ist oft so, dass man sich nicht „eingekapselt“ fühlt, sondern eine direkte Verbindung zur Maschine hat. Das ist super für Tagesausflüge und Touren mit vielen Stopps. Wer jedoch sehr lange Strecken mit hoher Geschwindigkeit plant, wird die Unterschiede beim Wind- und Komfortfokus spüren.
Komfort-Realität im Alltag
Die Gold Wing punktet vor allem dann, wenn die Fahrt mehrere Stunden am Stück dauert. Die T100 punktet, wenn die Fahrt abwechslungsreich ist: Stadt, Landstraße, kurze Pausen, mal zügiger, mal gemütlicher. Beide können Touren – aber die Art, wie sie Touren „wegstecken“, ist unterschiedlich.
Handling und Alltagstauglichkeit: Agilität vs. Souveränität
Im Handling zeigt sich die unterschiedliche Philosophie. Die Honda GL 1800 Gold Wing fährt sich stabil und ruhig. Das ist ein Plus, wenn man viel Strecke macht und nicht ständig mit dem Motorrad „arbeiten“ möchte. In engen Parklücken oder bei langsamen Manövern kann die Größe jedoch spürbar sein.
Die Triumph Bonneville T100 wirkt im Vergleich leichter und handlicher. Das macht sie besonders attraktiv für den Alltag: Einkaufen, kurze Runden, spontane Ausfahrten. Auch auf kurvigen Strecken fühlt sich die T100 oft intuitiver an, weil sie schneller in die gewünschte Richtung „mitgeht“.
Wo die Grenzen liegen
- Gold Wing: Grenzen eher dort, wo maximale Wendigkeit gefragt ist. Für lange Strecken ist sie hingegen stark.
- Bonneville T100: Grenzen eher dort, wo sehr viel Reise-Komfort und konsequente Langstrecken-Ausrichtung erwartet werden.
Elektronik und Ausstattung: Komfort-Features vs. klassischer Fokus
Bei der Honda GL 1800 Gold Wing ist die Ausstattung typischerweise auf „Reisebetrieb“ ausgelegt. Das zeigt sich daran, dass Komfort- und Assistenzthemen im Gesamtpaket eine größere Rolle spielen. Das Ziel ist, die Fahrt angenehmer und stressfreier zu machen – besonders über längere Distanzen.
Die Triumph Bonneville T100 setzt stärker auf den klassischen Charakter. Das bedeutet nicht, dass moderne Technik fehlt, aber der Schwerpunkt liegt spürbar auf dem Motorradgefühl und dem Look & Feel. Wer eine Maschine möchte, die sich nicht wie ein „Technikprojekt“ anfühlt, sondern wie ein traditionelles Motorrad mit zeitgemäßer Basis, wird sich hier eher wiederfinden.
Stärken und Schwächen bei der Ausstattung
- Gold Wing: Stärken bei Langstrecken-Komfort und einem „Alles ist bereit“-Gefühl. Schwäche: Wer bewusst wenig Technikballast möchte, könnte die Ausrichtung als „zu groß“ empfinden.
- Bonneville T100: Stärken im klassischen Stil und in der unkomplizierten Nutzung. Schwäche: Für maximale Reise-Assistenz und maximalen Komfort über sehr lange Strecken ist die Ausrichtung weniger konsequent.
Bremsen, Fahrwerk und Stabilität: Wie sicher fühlt sich das Motorrad an?
Beide Motorräder sind auf ihre Art stabil. Die Honda GL 1800 Gold Wing wirkt besonders bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Strecken „gelassen“. Das Fahrwerk unterstützt ein ruhiges Gleiten, und die Bremsen vermitteln Vertrauen, wenn man zügig verzögern muss oder wenn der Verkehr unerwartet wird.
Die Triumph Bonneville T100 fühlt sich im Vergleich oft direkter an. Das Fahrwerk arbeitet so, dass man Kurven dynamischer anfahren kann und das Motorrad schneller „auf Linie“ bekommt. Die Bremsen sind dabei so ausgelegt, dass sie zum Charakter passen: kontrolliert, gut dosierbar und alltagstauglich.
Welche Maschine wirkt „sicherer“ – und wann?
Die Gold Wing wirkt besonders dann überlegen, wenn Stabilität bei langen Strecken und ein entspannter Fahrstil im Vordergrund stehen. Die T100 wirkt besonders dann überzeugend, wenn das Motorrad in der Kurve und im Wechselspiel aus Gas, Bremse und Linie „mitdenken“ soll.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht.
Honda GL 1800 Gold Wing: die richtige Wahl für…
- regelmäßige Langstrecken und Touren über mehrere Stunden
- Fahrer, die Komfort und Windschutz als Priorität sehen
- Menschen, die ein souveränes, entspanntes Fahrgefühl suchen
- Reisen mit Gepäck und dem Wunsch nach „einfach losfahren“
Triumph Bonneville T100: die richtige Wahl für…
- Alltag, Wochenendtouren und abwechslungsreiche Strecken
- Fahrer, die ein klassisches Motorradgefühl bevorzugen
- Menschen, die Agilität und unmittelbares Ansprechverhalten mögen
- eine Maschine, die schnell verfügbar ist und nicht nach „Reisevorbereitung“ klingt
Vergleich der Kaufentscheidung: Stärken gegeneinander abwägen
Wenn man die beiden Modelle gegeneinander stellt, wird klar: Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die Wahl, wenn Komfort, Stabilität und Langstreckenfokus dominieren. Die Triumph Bonneville T100 ist die Wahl, wenn klassischer Stil, Alltagstauglichkeit und ein lebendiges Fahrgefühl wichtiger sind.
Beide Motorräder können begeistern – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Wer häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst wenig Ermüdung spüren möchte, wird die Gold Wing als „richtige“ Reiseplattform empfinden. Wer dagegen öfter spontan fährt, viel in der Stadt unterwegs ist oder Kurvenfahrten liebt, wird mit der T100 deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist das passende Motorrad für alle, die vor allem Langstrecke, Komfort und Souveränität suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Windschutz, entspannte Ergonomie und ein ruhiges Fahrgefühl den Unterschied machen. Wer regelmäßig große Distanzen fährt oder Touren plant, bei denen das Motorrad möglichst „mit wenig Aufwand“ Kilometer sammeln soll, liegt mit der Gold Wing richtig.
Die Triumph Bonneville T100 ist dagegen die bessere Wahl für alle, die klassisches Motorradgefühl, Agilität und Alltagstauglichkeit priorisieren. Sie macht Spaß bei kürzeren Ausfahrten, auf kurvigen Strecken und im täglichen Verkehr, weil sie sich oft leichter und direkter anfühlt. Wer ein Motorrad möchte, das schnell verfügbar ist und sich nicht wie eine große Reise-Limousine anfühlt, findet in der T100 den passenden Charakter.
Kurz gesagt: Gold Wing für die große Reise, Bonneville T100 für den klassischen Fahrspaß im Alltag und auf abwechslungsreichen Strecken.