| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 6.749 € | |
| Baujahr | von 2006 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Leicht und wendig
- leicht zu bedienen
- auch für kleinere Piloten geeignet
- quirliger Reihentwin
- einfache Ausstattung
- untenrum etwas mau
- Cockpit zwar gut ablesbar, aber etwas altbacken
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 168 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.035 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 30 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 155 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 367 | km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Brücken | |
| Federung vorne | USD 37mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 125)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/70-17M/C (54H) Tubeless | |
| Reifen hinten | 140/70-17M/C (66H) Tubeless | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 220 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Die Yamaha MT-03 hat unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist vor allem eine leichte Maschine mit verzeihenden Fahreigenschaften. Man sitzt komfortabel und kann so auch längere Touren schmerzfrei überstehen. Zu zweit ist der Komfort eher 1b, aber wir sprechen hier ja auch über ein Naked-Bike. Wir hatten jedenfalls jede Menge Fahrspaß mit dieser schönen Yamaha und Tanja - selbst A2-Bikerin - war überrascht, wie einfach sich diese Maschine im Vergleich zu ihrer Kawa ER6N über den Parcours treiben lässt.Vielen Dank an Tecius & Reimers von der Yamaha Zentrale Hamburg für die Leihstellung. Dort in Hamburg-Eidelstedt - gut zu erreichen über die A7 und A23 - steht die MT-03 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf Probefahrer. Und natürlich stehen dort auch jede Menge andere Bikes von Yamaha und Zero - also auf nach Hamburg! Joachim und das Team geben gerne einen Kaffee aus, wenn ihr nett seid.
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Honda GL 1800 Gold Wing vs Yamaha MT-03: Vergleich der Motorrad-Charaktere
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die Yamaha MT-03, geht es im Vergleich selten nur um Zahlen. Es geht vor allem um den Zweck: Die Gold Wing steht für souveräne Langstrecke, viel Komfort und eine Art „Reisen ohne Stress“. Die MT-03 dagegen ist auf Agilität, direkte Rückmeldung und unkomplizierten Fahrspaß ausgelegt – besonders dort, wo es eng wird oder die Fahrt eher spontan als geplant ist.
Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad zu welchem Fahrstil und zu welchen Ansprüchen passt.
Grundidee im Vergleich: Tourer-Gefühl vs. Naked-Agilität
Honda GL 1800 Gold Wing: Komfort und Reise-Fokus
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist ein klassischer Vertreter der großen Tourer. Das merkt man nicht nur am Gesamteindruck, sondern auch daran, wie sich das Motorrad im Alltag „anfühlt“: stabil, ruhig und auf lange Strecken optimiert. Gerade wenn die Route nicht nur aus Stadt und Landstraße besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten und längeren Etappen, spielt die Gold Wing ihre Stärken aus.
Yamaha MT-03: Leichtfüßigkeit und Direktheit
Die Yamaha MT-03 ist als Naked Bike konzipiert, mit Fokus auf eine lebendige, unkomplizierte Fahrweise. Die Sitzposition wirkt meist sportlich-aufrecht, die Maschine reagiert schnell auf Gas- und Lenkimpulse und macht dadurch besonders in urbanen Situationen Spaß. Wer gern dynamisch fährt, aber nicht zwingend ein großes Reise-Motorrad sucht, findet hier einen anderen Ansatz.
Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Beim Vergleich der beiden Motorräder fällt auf, dass die Honda GL 1800 Gold Wing eher für gleichmäßiges, entspanntes Tempo steht, während die Yamaha MT-03 stärker auf spürbare Dynamik im „Hier und Jetzt“ ausgelegt ist. Das bedeutet: Beide können Fahrspaß liefern – aber auf unterschiedliche Weise.
Gold Wing: souveränes Gleiten statt hektischer Impulse
Die Gold Wing wirkt wie gemacht für konstante Fahrt. Der Motorcharakter und die Abstimmung zielen darauf, dass sich längere Strecken angenehm anfühlen. Das Motorrad nimmt Tempo auf, bleibt dabei ruhig und vermittelt ein sicheres Gefühl. In der Praxis ist das besonders hilfreich, wenn der Fokus auf Ankommen liegt – nicht auf ständigem „Nachregeln“.
MT-03: spürbare Reaktion und Fahrspaß im Wechsel
Die MT-03 belohnt eine aktive Fahrweise. Durch die kompaktere Auslegung und die typische Naked-Bike-Charakteristik entsteht ein direkter Kontakt zur Straße. In Kurven, beim Beschleunigen aus dem Stand oder beim zügigen Wechsel zwischen Tempo und Lastwechseln wirkt das Motorrad lebendig. Wer gern kurze Strecken fährt oder häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und Landstraßen pendelt, bekommt hier ein Motorrad, das schnell „mitdenkt“.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort vs. kompakte Haltung
Ein großer Unterschied zwischen den beiden Modellen liegt in der Ergonomie. Die Gold Wing ist auf Komfort ausgelegt, die MT-03 eher auf eine handliche, alltagstaugliche Haltung.
Honda GL 1800 Gold Wing: entspannter für lange Stunden
Bei der Gold Wing steht die Frage „Wie fühlt sich die Fahrt nach zwei oder drei Stunden an?“ im Vordergrund. Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung zielen darauf, dass Ermüdung später ein Thema wird. Gerade auf längeren Touren ist das ein klarer Vorteil: weniger Stress, mehr Fokus auf Strecke und Umgebung.
Yamaha MT-03: angenehm kompakt, ideal für den Alltag
Die MT-03 wirkt im Vergleich deutlich „leichter“ im Handling und in der Körperhaltung. Das kann besonders für kürzere Strecken und für Fahrerinnen und Fahrer mit dem Wunsch nach einem unkomplizierten Einstieg in sportlichere Motorräder überzeugen. Allerdings ist der Komfortfokus nicht so stark auf Langstrecke ausgelegt wie bei der Gold Wing.
Handhabung: Gewicht und Größe – aber vor allem das Fahrverhalten
Beim Vergleich darf man nicht nur auf das äußere Erscheinungsbild schauen. Entscheidend ist, wie sich das Motorrad im Alltag bewegt: beim Rangieren, bei niedrigen Geschwindigkeiten und in Kurven.
Gold Wing: stabil, aber eher „groß gedacht“
Die Gold Wing ist ein großes Motorrad. Das kann in engen Situationen anspruchsvoller wirken, während es bei Fahrtgeschwindigkeiten und auf längeren Strecken genau zu den Stärken führt: Stabilität, Ruhe und ein souveränes Fahrbild. Wer häufig lange Strecken fährt oder Touren plant, profitiert davon besonders.
MT-03: wendig und schnell im Kopf
Die MT-03 ist deutlich leichter im Handling und vermittelt ein Gefühl von „einfach machen“. Das ist ein Vorteil in der Stadt, auf kurvigen Landstraßen und überall dort, wo häufig die Richtung gewechselt wird. Wer gern spontan fährt und das Motorrad als Werkzeug für Fahrspaß versteht, wird die Agilität schnell zu schätzen wissen.
Ausstattung und Alltag: Was man wirklich spürt
Auch wenn beide Motorräder grundsätzlich alltagstauglich sind, unterscheiden sie sich stark darin, wie sie den Alltag erleichtern.
Gold Wing: Komfort-Ausstattung für Touren
Die Gold Wing ist typischerweise mit einem starken Fokus auf Ausstattung und Reise-Komfort verbunden. Das zeigt sich vor allem darin, dass das Motorrad auf längere Fahrten vorbereitet ist und nicht nur „von A nach B“ bringt, sondern die Reise selbst angenehmer macht. Wer häufig unterwegs ist, profitiert von dieser Art von Rundum-Paket.
MT-03: unkompliziert, leicht zu bewegen
Die MT-03 setzt eher auf das Wesentliche: ein direktes Fahrerlebnis, eine klare Linienführung und eine unkomplizierte Nutzung. Das ist ideal, wenn das Motorrad nicht ständig „verwaltet“ werden soll, sondern schnell einsatzbereit ist. Gerade für Einsteiger oder für Fahrerinnen und Fahrer, die erst einmal Fahrgefühl sammeln möchten, ist das ein Pluspunkt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda GL 1800 Gold Wing
- Langstrecken-Komfort: ruhiges, entspanntes Fahrgefühl über längere Zeit.
- Reiseorientierung: das Motorrad wirkt wie gemacht für Touren und Autobahnabschnitte.
- Souveränität: stabiler Eindruck, besonders bei höheren Geschwindigkeiten.
Schwächen bzw. Grenzen der Honda GL 1800 Gold Wing
- Größe und Gewicht: in engen Situationen kann das Handling anspruchsvoller sein.
- Fokus auf Touren: wer vor allem kurze Stadtfahrten macht, nutzt die Stärken eventuell nicht voll aus.
Stärken der Yamaha MT-03
- Agilität: schnelle Reaktion und gutes Gefühl für die Straße.
- Alltagsfreundlichkeit: ideal für Stadt, kurze Strecken und dynamische Fahrten.
- Einfacher Einstieg: das Motorrad wirkt zugänglich und motiviert zum Fahren.
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha MT-03
- Komfortfokus: für sehr lange Etappen ist die Gold Wing typischerweise im Vorteil.
- Tourenanspruch: wer vor allem Reise-„Marathon“ plant, sucht eher den Tourer-Charakter.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden.
Typische Einsatzszenarien für die Gold Wing
- Regelmäßige Langstrecken und Touren mit mehreren Stunden am Stück.
- Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale Agilität.
- Anspruch auf ein Motorrad, das auch bei längeren Autobahnabschnitten entspannt bleibt.
Typische Einsatzszenarien für die MT-03
- Häufige Stadtfahrten, Pendeln und kurze bis mittlere Strecken.
- Wunsch nach direktem Fahrgefühl und lebendiger Reaktion.
- Fahrspaß durch Kurven, Wechsel zwischen Tempo und Last und ein unkompliziertes Handling.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Langstrecke, Komfort und souveränem Reisegefühl liegt. Wer häufig Touren fährt, lange Stunden im Sattel verbringt und ein Motorrad sucht, das dabei ruhig und angenehm bleibt, findet in der Gold Wing den passenden Charakter. Ihre Grenzen zeigen sich vor allem dort, wo Enge, Rangieren und häufige Stop-and-go-Situationen dominieren – denn als großes Tourenmotorrad ist sie eher für die Reise als für das enge Stadtgewusel gemacht.
Die Yamaha MT-03 passt am besten, wenn Agilität, Direktheit und unkomplizierter Fahrspaß im Vordergrund stehen. Für Stadt, kurvige Landstraßen und Fahrerinnen und Fahrer, die ein zugängliches Motorrad mit lebendiger Rückmeldung suchen, ist sie oft die stimmigere Entscheidung. Wer dagegen primär lange Etappen plant, wird den Komfortvorteil der Gold Wing deutlich spüren.