| UVP | 32.149 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2026~ | |
| UVP | 7.149 € | |
| Baujahr | von 2015 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Drehwilliger Motor
- Präzises Fahrwerk
- Vergleichsweise alltagstauglich
- Bedienung
- Nur mittelmäßige Bremse
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 365 | kg |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Länge | 2.475 | mm |
| Radstand | 1.695 | mm |
| Sitzhöhe: | 745 | mm |
| Höhe | 925 | mm |
| Gewicht | 170 | kg |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Länge | 2.090 | mm |
| Radstand | 1.380 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.140 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Viertakt-Boxermotor | |
| Hubraum | 1.833 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder-Reihe, 4-Takt | |
| Hubraum | 321 | ccm |
| Hub | 44 | mm |
| Bohrung | 68 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 126 PS bei 5.500 U/Min | |
| Drehmoment | 170 NM bei 4.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 180 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
| Leistung | 42 PS bei 10.750 U/Min | |
| Drehmoment | 29 NM bei 9.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
Fahrwerk
| Reifen vorne | 130/70-18 | |
| Reifen hinten | 200/55-16 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD-Gabel (Federweg 130)mm | |
| Reifen vorne | 110/70-17M | |
| Reifen hinten | 140/70-17M | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Doppelkolben-Schwimmsattel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 220 mm) | |
MotorradTest.de auf YouTube
Honda GL 1800 Gold Wing vs Yamaha R3: Vergleich für unterschiedliche Ansprüche
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda GL 1800 Gold Wing und die Yamaha R3, wird der Vergleich besonders spannend. Die Gold Wing steht für große Touren, viel Komfort und ein souveränes Reisegefühl. Die R3 dagegen ist auf Wendigkeit, Leichtigkeit und ein sportliches Fahrgefühl ausgelegt – ideal für den Alltag und für alle, die gerne dynamisch unterwegs sind. Im Folgenden werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt, damit klar wird, welches Motorrad besser zu welchem Fahrstil passt.
Grundcharakter: Tourer vs. leichtes Sportbike
Honda GL 1800 Gold Wing – gebaut für lange Strecken
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist ein echtes Langstrecken-Motorrad. Der Fokus liegt auf Komfort, Stabilität und einem entspannten Rhythmus auf der Autobahn oder auf weiten Touren. Das Motorrad wirkt wie geschaffen dafür, viele Kilometer am Stück zu fahren, ohne dass der Körper ständig gegen die Fahrt „arbeitet“. Gerade bei längeren Etappen spielt die Gold Wing ihre Stärken aus: ruhiges Fahrverhalten, viel Ausstattung und ein Gesamtpaket, das auf Reisen optimiert ist.
Yamaha R3 – agil, leicht und direkt
Die Yamaha R3 ist dagegen ein Motorrad, das sich schnell anfühlt. Sie ist leichter, kompakter und vermittelt ein unmittelbares Fahrgefühl. Dadurch eignet sie sich besonders für Stadtverkehr, enge Straßen und kurvige Strecken, auf denen man gerne zügig unterwegs ist. Die R3 ist weniger auf „Dauerkomfort“ ausgelegt, sondern eher auf Dynamik und Kontrolle – mit einer Sitzposition, die sportlicher wirkt und das Motorrad spürbar in die Kurve bringt.
Fahrgefühl im Vergleich: Stabilität vs. Agilität
Wie sich die Gold Wing auf der Straße anfühlt
Die Gold Wing spielt ihre Vorteile vor allem dann aus, wenn es gleichmäßig und zügig weitergeht. Durch den großen, tourentauglichen Charakter wirkt das Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten besonders souverän. Das Fahrwerk und die Gesamtgeometrie sind auf Stabilität ausgelegt, wodurch sich lange Strecken weniger anstrengend anfühlen. Gleichzeitig bedeutet das: Wer häufig sehr enge Passagen fährt oder im Stop-and-go-Verkehr ständig manövriert, merkt eher die „Tourer-Dimension“ des Motorrads.
Wie sich die R3 in Kurven und im Alltag schlägt
Die R3 punktet mit einem agilen Handling. Das Motorrad lässt sich vergleichsweise leicht bewegen, reagiert schnell auf Lenkimpulse und fühlt sich in der Stadt oder auf kurzen Strecken unkompliziert an. In Kurven wirkt die R3 lebendig und bietet ein sportliches Gefühl, das Lust auf mehr macht. Allerdings ist der Fokus weniger auf maximalen Langstreckenkomfort gerichtet: Wer sehr lange Touren plant, wird eher merken, dass Komfort und Entspannung nicht im gleichen Maß im Vordergrund stehen wie bei der Gold Wing.
Motor und Antrieb: Drehmoment-Charakter vs. sportliche Direktheit
Honda GL 1800 Gold Wing: souveränes Drehmoment für Reisen
Bei der Honda GL 1800 Gold Wing steht ein tourentauglicher Antrieb im Mittelpunkt. Der Motorcharakter ist darauf ausgelegt, gleichmäßig zu ziehen und auch bei längeren Fahrten entspannt zu bleiben. Das macht Überholmanöver und Autobahnfahrten angenehm, weil das Motorrad nicht ständig „nach Drehzahl“ verlangt. In der Praxis bedeutet das: weniger Stress, mehr Gelassenheit.
Yamaha R3: sportliche Dynamik und Fahrspaß
Die Yamaha R3 setzt eher auf sportliche Direktheit. Der Antrieb wirkt lebendig und unterstützt ein Fahrgefühl, das sich nach „mitdenken“ anfühlt: Gas geben, reagieren, beschleunigen. Gerade auf kurvigen Strecken kann das sehr motivierend sein. Wer jedoch vor allem lange, gleichmäßige Strecken plant, wird die R3 eher als „Feierabend- und Wochenendmaschine“ erleben – weniger als das Motorrad, das man tagelang auf Tour fährt, ohne dass der Körper irgendwann nach Komfort verlangt.
Sitzposition und Ergonomie: entspannt sitzen vs. sportlich aktiv sein
Gold Wing: Komfortorientierte Haltung
Die Sitzposition der Gold Wing ist klar auf Komfort ausgelegt. Das Motorrad ermöglicht eine entspannte Haltung, die auch bei längeren Fahrten hilft, die Belastung zu reduzieren. Dazu kommt, dass die Gold Wing als Gesamtkonzept auf „Reisen“ optimiert ist: Windschutz, Ruhe und eine Ausstattung, die das Fahren angenehmer macht.
R3: sportlicher, aktiver und damit fordernder
Die R3 bietet eine sportlichere Sitzposition. Das ist ein Vorteil, wenn dynamisches Fahren im Vordergrund steht: Man sitzt näher am Motorrad, fühlt sich verbunden und kann das Bike aktiv bewegen. Für kurze bis mittlere Strecken ist das oft genau richtig. Bei sehr langen Fahrten kann die sportlichere Ergonomie aber schneller als „anstrengender“ empfunden werden – je nach Körperbau und Fahrtempo.
Ausstattung und Alltag: Reise-Features vs. unkomplizierte Basis
Honda GL 1800 Gold Wing: viel Komfort und Reise-Setup
Die Gold Wing ist in der Regel die Maschine, die man auswählt, wenn man bereits beim Start an die nächste große Tour denkt. Der Fokus liegt auf Komfortfunktionen und einem stimmigen Gesamtpaket. Das Motorrad wirkt wie ein „rollendes Wohnzimmer“: Man kann sich auf die Strecke konzentrieren, während das Bike den Rest übernimmt.
Yamaha R3: leichter Einstieg und pragmatischer Nutzen
Die R3 ist dagegen eher die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das schnell einsatzbereit ist und sich im Alltag nicht kompliziert anfühlt. Sie eignet sich gut, um Fahrpraxis aufzubauen, Kurvengefühl zu trainieren und das Motorrad auch mal spontan für eine Runde zu nutzen. Wer viel Wert auf maximale Reiseausstattung legt, wird bei der R3 eher weniger „Luxus“ erwarten – dafür bekommt man ein Motorrad, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda GL 1800 Gold Wing
- Komfort und Ruhe für lange Strecken
- Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten und auf Autobahnfahrten
- Tourenfokus mit einem Gesamtpaket, das Reisen erleichtert
- Entspanntes Fahrgefühl durch tourentauglichen Antrieb
Schwächen der Honda GL 1800 Gold Wing
- Weniger handlich im dichten Stadtverkehr und bei sehr engen Manövern
- Anspruch an Platz beim Rangieren und Parken
- Nicht die erste Wahl, wenn maximale Agilität im Vordergrund steht
Stärken der Yamaha R3
- Agiles Handling und schnelle Reaktion auf Lenkimpulse
- Leichtes, unkompliziertes Fahrgefühl im Alltag
- Sportlicher Charakter für kurvige Strecken und Fahrspaß
- Gute Basis zum Lernen und Verbessern der Fahrtechnik
Schwächen der Yamaha R3
- Weniger Komfortfokus für sehr lange Touren
- Sportliche Ergonomie kann bei längeren Fahrten fordernder wirken
- Tourenanspruch (z. B. viele Kilometer am Stück) wird eher weniger „entspannt“ erfüllt
Für wen passt welches Motorrad?
Typische Fahrer der Gold Wing
Die Honda GL 1800 Gold Wing passt besonders gut zu Fahrern, die regelmäßig lange Strecken fahren oder große Touren planen. Wer Wert auf Komfort, Stabilität und ein souveränes Reisegefühl legt, findet hier ein Motorrad, das den Fokus klar auf das „Ankommen“ und das entspannte Fahren setzt. Auch wenn häufig Autobahnanteile oder längere Landstraßenetappen anstehen, spielt die Gold Wing ihre Stärken aus.
Typische Fahrer der R3
Die Yamaha R3 ist ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das sich leicht bewegen lässt und Spaß macht, wenn es kurvig wird. Wer im Alltag unterwegs ist, gerne spontan fährt oder Fahrpraxis aufbauen möchte, wird die R3 als sehr passende Wahl erleben. Auch für Einsteiger kann sie interessant sein, wenn das Ziel vor allem Fahrgefühl, Kontrolle und ein sportliches Grundsetup ist.
Fazit:
Die Honda GL 1800 Gold Wing ist die bessere Wahl, wenn Komfort, Stabilität und entspanntes Reisen im Vordergrund stehen. Wer lange Strecken plant, viel Wert auf eine ruhige Fahrweise legt und ein Motorrad sucht, das auch bei längeren Etappen angenehm bleibt, findet in der Gold Wing ein stimmiges Gesamtpaket. Ihre Schwächen liegen vor allem dort, wo Agilität und enge Manöver gefragt sind: Im dichten Stadtverkehr wirkt der Tourer-Charakter weniger flexibel.
Die Yamaha R3 gewinnt dagegen dort, wo Wendigkeit, Direktheit und sportliches Fahrgefühl zählen. Sie eignet sich besonders für den Alltag, für kürzere Touren und für kurvige Strecken, auf denen man das Motorrad aktiv bewegen möchte. Wer jedoch sehr lange Fahrten mit maximaler Entspannung priorisiert, wird bei der R3 eher Grenzen spüren als bei der Gold Wing. Kurz gesagt: Gold Wing für große Reisen, R3 für agilen Fahrspaß im Alltag und auf Feierabendstrecken.