UVP 15.519 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 21.390 €
Baujahr von 2019 bis 2025
Willkommen in der neuen Touring-Ära.
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Was kann der frisch renovierte Reisedampfer von BMW?
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Pro und Kontra

Pro:
  • reisetauglich
  • komfortabel
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Handling
Kontra:
  • Seitenkoffer etwas schmal
  • Scheibe nur im Stand verstellbar
  • komplizierte Bedienelemente
Pro:
  • satte Straßenlage
  • 1.000 km Stück kein Problem
  • luxuriöser Sitzkomfort für Fahrer und Beifahrer
  • bäriger Motor mit sattem Durchzug
Kontra:
  • voll ausgestattet nicht ganz billig
  • schwer -> eingeschränkte Rangierfähigkeit

Abmessungen & Gewicht

Gewicht238kg
Radstand1.535mm
Länge2.240mm
Radstand1.535mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.340mm
Gewicht279kg
Radstand1.485mm
Länge2.222mm
Radstand1.485mm
Sitzhöhe: 805 mm
Höhe5mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor
Hubraum1.084ccm
Hub82mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartViertakt-Boxermotor
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
KühlungLuft-/Flüssigkeitsgekühlt
AntriebKardan

Fahrleistungen

Leistung102 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment112 NM bei 5.500 U/Min
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt25Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite526km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMonoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R17 M/C (58W)
Reifen hinten180/55R17 M/C (73W)
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept aus Haupt- und daran angeschraubtem Heckrahmen, mittragender Motor
Federung vorneBMW Motorrad Telelever, Zentralfederbein, Standrohrdurchmesser 37 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenBMW Motorrad Paralever; WAD Federbein (Federweg 136)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten180/55 ZR 17

Bremsen

Bremsen vorne2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibenbremse ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 276 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.

Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.

Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit  675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 13.899€
  • Baujahre: ab 2022
  • Verfügbarkeit: ab 2022
  • Farben: schwarz, weiß, grau

Fazit - was bleibt hängen

Wenn ein echter Reise-Tourer, dann RT! Allerdings nur dann, wenn man auf der Straße bleibt. Für Schotter oder Gelände ist die RT gänzlich ungeeignet. Wer aber möglichst komfortabel (und schnell?) von Hamburg nach München kommen will, der wird auf der BMW R 1250 RT nicht nur seinen Spaß haben, sondern auch völlig entspannt ankommen. Da die RT auch statt Kette einen Kardanantrieb hat, muss man auch nicht ständig Kettenpflege betreiben.
 
Die zahlreichen technischen Features inkl. des QuickShifters braucht man vielleicht nicht unbedingt, aber sie funktionieren alle blendend und lassen sich vor allem leicht bedienen. Die Lautsprecher vorne wirken dabei vielleicht ein bisschen nach Alt-Herren-Bike, aber wir müssen zugeben: Wir haben sie genutzt und es genossen. Vielleicht gehören wir aber auch einfach schon zur typischen RT-Generation ...
 
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - vielen Dank.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 19.350€
  • Gebraucht (2 Jahre alt): ab 15.000€
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: Weiß, Blau, Mineralweiß, Braun

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Honda NT 1100 vs. BMW R 1250 RT – Vergleich für Touring, Komfort und Alltag

Wer ein Reisemotorrad sucht, das sowohl auf längeren Strecken als auch im Alltag überzeugt, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Honda NT 1100 und der BMW R 1250 RT. Beide Modelle sind auf Komfort ausgelegt, beide bringen eine solide Basis für Touren mit – aber sie setzen ihre Schwerpunkte an unterschiedlichen Stellen. Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt, damit leichter wird, die passende Wahl für den eigenen Fahrstil zu treffen.

Grundidee: Honda NT 1100 als pragmatischer Tourer, BMW R 1250 RT als Premium-Reisemaschine

Die Honda NT 1100 wirkt wie ein durchdachter Allrounder mit Touring-Fokus. Der Charakter ist eher bodenständig: Sie soll sich im Alltag leicht anfühlen, dabei aber auf längeren Fahrten stabil und komfortabel bleiben. Die BMW R 1250 RT dagegen steht für eine Premium-Touring-Philosophie. Hier geht es stärker in Richtung „große Reise“ – mit Fokus auf Komfort, Elektronik und ein sehr rundes Gesamtpaket.

Motor und Antrieb: Unterschiedliche Charaktere, ähnliche Zielrichtung

Beim Antrieb zeigt sich schnell, dass beide Motorräder auf entspannte Touren ausgelegt sind. Die Honda NT 1100 setzt dabei auf einen gut nutzbaren Motorcharakter, der sich besonders im moderaten Tempo angenehm dosieren lässt. Das macht sie attraktiv, wenn häufig Landstraße gefahren wird oder wenn es im Alltag öfter mal stop-and-go gibt.

Die BMW R 1250 RT zielt stärker auf souveräne Langstreckenleistung. Der Antrieb wirkt oft „bereit“, sobald Gas gegeben wird, und unterstützt ein ruhiges, gleichmäßiges Fahren. Im Vergleich zur Honda zeigt sich die BMW häufig als die Maschine, die sich auch bei zügigem Tempo gelassen anfühlt – besonders dann, wenn längere Autobahnabschnitte oder zügige Überlandfahrten auf dem Plan stehen.

Stärken und Schwächen im Antriebskontext

  • Honda NT 1100: Stärken liegen im unkomplizierten Handling und in der gutmütigen Fahrbarkeit im Alltag. Schwäche kann sein, dass sie bei sehr sportlich ambitioniertem Tempo weniger „Premium-Drive“ vermittelt als die BMW.
  • BMW R 1250 RT: Stärken liegen in der souveränen Leistungsentfaltung und dem tourentauglichen Gesamtgefühl. Schwäche kann sein, dass der Premium-Anspruch und die Ausstattung stärker ins Budget und in die Erwartungshaltung einzahlen.

Windschutz und Sitzkomfort: Beide tourenorientiert – mit unterschiedlichen Ansätzen

Touring entscheidet sich oft nicht nur am Motor, sondern daran, wie gut das Motorrad den Fahrer vor Wind und Ermüdung schützt. Die Honda NT 1100 bietet einen funktionalen Windschutz, der auf entspannte Fahrten ausgelegt ist. Gerade auf der Landstraße und bei wechselnden Geschwindigkeiten wirkt sie dadurch angenehm alltagstauglich.

Die BMW R 1250 RT ist in diesem Bereich besonders stark: Der Windschutz und die ergonomische Auslegung zielen klar auf lange Etappen. Wer häufig auf Autobahn und bei konstanten Geschwindigkeiten unterwegs ist, profitiert meist spürbar von der RT-typischen Touring-Umgebung.

Wie sich das im Vergleich anfühlt

  • Honda NT 1100: Komfortorientiert, aber eher „pragmatisch“. Die Maschine bleibt leicht zugänglich und wirkt weniger „groß“ im Handling.
  • BMW R 1250 RT: Komfortorientiert, mit stärkerem Fokus auf Langstreckenruhe. Die RT wirkt häufig wie ein Reise-Cockpit, das den Fahrer über Stunden unterstützt.

Fahrwerk und Handling: Leichtigkeit vs. Reise-Stabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Konzepten. Die Honda NT 1100 ist darauf ausgelegt, sich im Alltag und auf kurvigen Strecken gut kontrollieren zu lassen. Das macht sie interessant, wenn Touren nicht nur aus Autobahn bestehen, sondern auch aus Landstraße, Ortschaften und wechselndem Belag.

Die BMW R 1250 RT spielt ihre Stärken besonders bei Stabilität und Ruhe aus. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten und auf langen Strecken wirkt die RT oft wie „auf Schienen“. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn man viel Kilometer am Stück fährt und dabei möglichst entspannt bleiben möchte.

Stärken und Schwächen beim Handling

  • Honda NT 1100: Stärken sind das gefühlte „Zupacken“ im Alltag und die gute Portion Agilität. Schwäche kann sein, dass sie bei maximaler Reisegeschwindigkeit weniger den Eindruck von schwerer Stabilität vermittelt als die BMW.
  • BMW R 1250 RT: Stärken sind Stabilität, Laufruhe und das sehr runde Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass das Gesamtpaket im engen Stadtverkehr oder bei sehr langsamen Manövern weniger „leicht“ wirkt.

Elektronik und Assistenz: BMW stärker im Premium-Fokus

Moderne Touring-Motorräder leben von Elektronik, weil sie Komfort und Sicherheit im Alltag erhöhen. Im Vergleich zeigt sich: Die BMW R 1250 RT ist in der Regel stärker auf ein umfassendes Elektronikpaket ausgerichtet. Das kann sich in mehr Komfortfunktionen und in einem insgesamt „assistierten“ Fahrgefühl widerspiegeln.

Die Honda NT 1100 bietet ebenfalls moderne Unterstützung, bleibt aber häufig stärker auf das Wesentliche fokussiert. Dadurch kann sie sich für Fahrerinnen und Fahrer attraktiv anfühlen, die lieber ein klar verständliches Motorrad fahren möchten, ohne dass sich alles wie ein Technik-Overload anfühlt.

Was das für die Praxis bedeutet

  • Honda NT 1100: Elektronik als Unterstützung, ohne den Charakter zu überdecken. Ideal, wenn man sich auf Fahrgefühl und einfache Bedienung konzentrieren möchte.
  • BMW R 1250 RT: Elektronik als Komfort- und Sicherheitsrahmen. Besonders passend, wenn man häufig lange Strecken fährt und dabei möglichst entlastet werden möchte.

Gepäck, Alltag und Touren-Setup: Beide gut – BMW oft „reisefertiger“

Touring bedeutet Gepäck, aber auch, wie schnell sich das Motorrad für die nächste Fahrt vorbereiten lässt. Die Honda NT 1100 ist in der Praxis ein Motorrad, das sich gut in den Alltag integrieren lässt. Wer regelmäßig pendelt oder kurze Touren macht, wird die unkomplizierte Handhabung zu schätzen wissen.

Die BMW R 1250 RT ist stärker auf „ready-to-go“ ausgelegt. Das zeigt sich typischerweise in der Art, wie das Motorrad als Gesamtsystem für Reisen gedacht ist – inklusive Komfort- und Gepäcklogik. Für Fahrten mit viel Gepäck oder für längere Urlaubsfahrten wirkt die RT oft als die passendere Basis.

Stärken und Schwächen im Tourenalltag

  • Honda NT 1100: Stärken in der Alltagsintegration und in der unkomplizierten Nutzung. Schwäche kann sein, dass man für maximale Reiseausstattung stärker selbst planen muss.
  • BMW R 1250 RT: Stärken in der Reiseorientierung und im Komfortpaket. Schwäche kann sein, dass das Motorrad dadurch mehr „Premium-Setup“ erwartet.

Wirtschaftlichkeit und Wartungsgefühl: Honda oft pragmatischer, BMW oft premiumorientierter

Bei den laufenden Kosten und beim Wartungsgefühl spielen nicht nur Zahlen eine Rolle, sondern auch, wie das Motorrad im Alltag „mitspielt“. Die Honda NT 1100 wirkt häufig als pragmatische Wahl: Sie ist auf Alltagstauglichkeit ausgelegt und vermittelt ein unkompliziertes Nutzungsgefühl.

Die BMW R 1250 RT kann dagegen stärker als Premiumtourer wahrgenommen werden. Das ist nicht automatisch negativ – im Gegenteil: Wer Premium-Komfort und ein sehr rundes Gesamtpaket will, nimmt oft auch den Premium-Charakter bei Service und Ausstattung in Kauf.

Für wen passt welches Motorrad?

Beide Motorräder sind gute Touring-Bikes, aber sie sprechen unterschiedliche Bedürfnisse an. Die Honda NT 1100 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn Touren abwechslungsreich sind, wenn das Motorrad auch im Alltag häufig genutzt wird und wenn ein klarer, unkomplizierter Fahrcharakter wichtiger ist als maximaler Premium-Komfort.

Die BMW R 1250 RT passt besonders gut, wenn lange Strecken, Autobahnanteile und ein möglichst entspanntes Reisegefühl im Vordergrund stehen. Wer Wert auf ein starkes Elektronik- und Komfortpaket legt und das Motorrad als „Reiseplattform“ versteht, wird mit der RT sehr wahrscheinlich glücklicher.

Typische Entscheidungshilfe

  • Honda NT 1100: Ideal für gemischte Einsätze, häufige Alltagsfahrten und Touren, bei denen Agilität und unkomplizierte Bedienung zählen.
  • BMW R 1250 RT: Ideal für lange Etappen, hohen Komfortanspruch und Fahrerinnen und Fahrer, die ein Premium-Touring-System suchen.

Fazit:

Die Honda NT 1100 ist die stimmige Wahl für alle, die ein Touring-Motorrad möchten, das im Alltag leicht zu nutzen ist und auf der Landstraße sowie bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Sie punktet mit einem pragmatischen Gesamteindruck: gutmütig, verständlich und angenehm, wenn nicht jede Fahrt ein „großes Reiseprojekt“ ist. Wer dagegen vor allem lange Strecken fährt, häufig Autobahnanteile hat und den Komfort sowie die Entlastung durch ein starkes Premium-Paket wirklich auskosten möchte, findet in der BMW R 1250 RT die passendere Basis. Die RT wirkt wie ein Reise-Cockpit, das Stabilität, Windschutz und Elektronik in den Vordergrund stellt. Kurz gesagt: Honda für den vielseitigen Tourenalltag, BMW für maximalen Langstreckenkomfort und Premium-Touring.

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