| UVP | 15.519 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 16.600 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- reisetauglich
- komfortabel
- tolle Serienausstattung
- gutes Handling
- Seitenkoffer etwas schmal
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- komplizierte Bedienelemente
- Bäriger Motor mit echtem Harley-Feeling
- krasser Sound
- lässiger Auftritt
- technisch gut ausgestattet
- Bremsen sind nur okay
- ABS regelt nicht mehr zeitgemäß
- Sozius sitzt wie auf einer Abschußßrampe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.340 | mm |
| Gewicht | 293 | kg |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Länge | 2.320 | mm |
| Radstand | 1.630 | mm |
| Sitzhöhe: | 680 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Milwaukee-Eight® 117 Classic | |
| Hubraum | 1.923 | ccm |
| Hub | 114 | mm |
| Bohrung | 104 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 91 PS bei 5.020 U/Min | |
| Drehmoment | 156 NM bei 2.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 240 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55R17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | 49-mm-Telegabel mit zwei Federraten, Dual Bending Valve, Leichtmetall-Gabelbrücken und Faltenbälgen (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein mit einstellbarer Federvorspannung (Federweg 86)mm | |
| Aufhängung hinten | Dreieckschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90B19,57H,BW | |
| Reifen hinten | 150/80B16,77H,BW | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Vierkolben-Festsattelbremsen ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Zweikolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 292 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.
Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.
Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit 675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.
Fazit
Die Harley-Davidson Street Bob 2025 ist ein gelungener Cruiser für Individualisten, die Wert auf Authentizität und Fahrspaß legen. Das Design ist klassisch und dennoch modern, die Technik ausgereift und die Ausstattung sinnvoll gewählt. Im Fahrverhalten überzeugt das Bike durch Agilität und Komfort, das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angesichts der Qualität und des Kultfaktors angemessen. Persönlich überzeugt die Street Bob durch ihre Vielseitigkeit und das besondere Fahrerlebnis, das nur eine echte Harley bieten kann. Für alle, die einen charakterstarken Cruiser suchen, ist die Street Bob 2025 eine klare Empfehlung.
Die Testmaschine wurde uns netterweise von Harley-Davidson Kiel zur Verfügung gestellt. Dort wartet die Street Bob und viele andere Harley Vorführer auf Probefahrer. Harley Kiel liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und man kann vom Händler mehr oder weniger sofort auf Landstraßen das Bike seiner Wahl auf den Zahn fühlen.
DEAL: Wer sich beeilt, bekommt bei HD Kiel die Street Bob 2025 (gleiches Motorrad, andere Farben) für 17.000 Euro inkl. der Speichenfelgen!
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Honda NT 1100 vs. Harley-Davidson Street Bob: Zwei Philosophien, ein Vergleich
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken, ist der Vergleich besonders spannend. Die Honda NT 1100 steht für durchdachten Komfort, entspannte Langstrecken-Eignung und eine moderne Touring-Ausrichtung. Die Harley-Davidson Street Bob dagegen setzt auf den klassischen Street-Bike-Ansatz: reduziertes Design, kerniger V2-Charakter und ein Fahrgefühl, das stärker nach Stil als nach Technik-Showroom klingt. Genau diese Gegensätze machen den Reiz aus – und helfen dabei, das passende Motorrad für den eigenen Alltag zu finden.
Grundidee im Vergleich: Touring vs. Street
Honda NT 1100: Komfort als Konzept
Die Honda NT 1100 ist als Motorrad gedacht, das lange Strecken angenehm macht. Das merkt man nicht nur am Gesamteindruck, sondern auch daran, wie die Maschine auf Alltag und Reise ausgelegt ist: Sie wirkt wie ein „funktionierendes Gesamtpaket“, bei dem Ergonomie, Windschutz und eine ruhige Fahrbarkeit im Vordergrund stehen. Wer häufig pendelt, Ausfahrten plant oder Touren mit Gepäck im Kopf hat, bekommt hier einen klaren Fokus auf Alltagstauglichkeit.
Harley-Davidson Street Bob: Purismus mit Charakter
Die Harley-Davidson Street Bob verfolgt eine andere Linie. Sie ist weniger auf „Reise-Workflow“ getrimmt, sondern auf das, was viele an Harley lieben: ein unverwechselbares Auftreten, ein markanter Motorcharakter und ein Fahrgefühl, das sich nicht verstecken muss. Das Motorrad wirkt bewusst reduziert – und genau das macht es für viele so attraktiv. Statt maximaler Assistenz oder Tour-Logik steht der direkte Kontakt zur Straße im Mittelpunkt.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der beiden Modelle zeigt sich schnell: Es geht nicht nur um „mehr oder weniger“, sondern um den Charakter. Die Honda NT 1100 spielt ihre Stärken vor allem über gleichmäßige Kraftentfaltung und ein insgesamt harmonisches Ansprechverhalten aus. Dadurch lässt sie sich in vielen Situationen entspannt fahren – vom zügigen Stadtverkehr bis zur Autobahnfahrt. Das Motorrad vermittelt das Gefühl, dass es „einfach macht“, was man erwartet.
Die Harley-Davidson Street Bob setzt dagegen stärker auf den typischen V2-Drive. Das bedeutet: Der Motor liefert seine Wirkung spürbar und mit einem eigenen Rhythmus. In der Praxis fühlt sich das oft emotionaler an, besonders beim Anfahren, beim Beschleunigen aus dem Stand oder bei kurzen Zwischenspurts. Gleichzeitig kann der Fokus auf dieses Charaktergefühl bedeuten, dass die Maschine weniger „neutral“ wirkt als die Honda – sie will eher gefahren werden, statt nur abgearbeitet zu werden.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie entspannt?
Die Honda NT 1100 ist klar auf eine komfortable Sitzposition ausgelegt. Das hilft besonders bei längeren Fahrten, weil Rücken, Arme und Beine weniger schnell ermüden. Auch der Umgang mit Wind spielt eine Rolle: Die Touring-Ausrichtung sorgt dafür, dass der Fahrer spürbar weniger „gegen die Fahrt“ arbeiten muss. So wird aus einer Tagesrunde eher eine Tour, ohne dass man nach wenigen Stunden das Gefühl hat, den Körper erst wieder „in Form bringen“ zu müssen.
Die Harley-Davidson Street Bob bietet eine Sitzposition, die mehr nach Street-Bike-Logik klingt: aufrechter, direkter und oft mit einem anderen Schwerpunktgefühl. Das kann im Alltag sehr angenehm sein, weil man sich schnell „eingewöhnt“ und die Maschine intuitiv steuert. Für lange Autobahn-Abschnitte oder ausgedehnte Reisen kann diese Ausrichtung jedoch weniger entspannend wirken als bei einem klaren Touring-Modell. Wer aber vor allem kurze bis mittlere Strecken fährt und das Fahrgefühl liebt, wird die Street-Bob-Position häufig als stimmig empfinden.
Windschutz und Alltag: Wer profitiert im echten Leben?
Im Alltag entscheidet oft Kleinkram: Wind, Wetter, Tagesform und wie schnell man sich auf dem Motorrad wohlfühlt. Die Honda NT 1100 ist hier im Vorteil, weil sie als Touring-Bike konstruiert ist. Windschutz und die insgesamt „ruhige“ Auslegung helfen dabei, dass man auch bei wechselnden Bedingungen konzentriert bleibt. Gerade auf längeren Strecken ist das ein echter Pluspunkt, weil weniger Ablenkung entsteht.
Die Harley-Davidson Street Bob ist dagegen stärker auf das unmittelbare Fahrerlebnis ausgelegt. Wer gerne „offen“ fährt und den Wind als Teil des Erlebnisses akzeptiert, wird das Motorrad als stimmig empfinden. Für sehr lange Strecken kann das aber bedeuten, dass man öfter Pausen einplant oder die Fahrt bewusster plant. Kurz gesagt: Die Honda ist die Maschine für entspannte Kilometer, die Harley eher für das direkte Gefühl.
Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Touring und Street. Die Honda NT 1100 wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität und Vorhersehbarkeit priorisiert. Das hilft besonders bei höheren Geschwindigkeiten, bei gleichmäßigen Autobahnabschnitten und wenn man mit ruhiger Linie fahren möchte. Auch in Kurven vermittelt sie ein sicheres Gefühl, weil die Abstimmung auf Komfort und Kontrolle ausgelegt ist.
Die Harley-Davidson Street Bob spielt ihre Stärken eher in der „Street“-Welt aus: beim zügigen Fahren in der Stadt, auf Landstraßen und dort, wo man häufig die Linie wechselt. Das Motorrad kann sich dabei sehr lebendig anfühlen. Gleichzeitig ist die Abstimmung stärker auf den Charakter des Bikes ausgerichtet – wer ein besonders „touriges“ Fahrverhalten erwartet, wird Unterschiede spüren. Wer aber genau dieses direkte, markante Gefühl sucht, bekommt es.
Bremsen und Sicherheit: Wie gut lässt sich dosieren?
Bei beiden Modellen ist die Bremsleistung grundsätzlich auf einem Niveau, das für den Alltag und sportlichere Passagen reicht. Der Unterschied liegt eher in der Art der Rückmeldung und im Dosiergefühl. Die Honda NT 1100 wirkt in der Praxis oft sehr feinfühlig und unterstützt damit entspanntes Fahren – besonders dann, wenn man nicht ständig am Limit unterwegs ist. Die Harley-Davidson Street Bob kann ebenfalls gut verzögern, fühlt sich aber in vielen Situationen „direkter“ an. Das ist nicht automatisch besser oder schlechter, sondern passt eher zu Fahrern, die das Motorrad bewusst spüren möchten.
Ausstattung und Praxisnutzen: Was hilft unterwegs?
Die Honda NT 1100 punktet mit einer Touring-orientierten Gesamtlogik. Dazu gehören Aspekte, die den Alltag erleichtern und das Motorrad für längere Fahrten attraktiver machen. Dazu zählt vor allem, dass die Maschine als „Reisegerät“ gedacht ist: Man kann sich auf die Fahrt konzentrieren, ohne ständig Kompromisse bei Komfort und Handhabung einzugehen.
Die Harley-Davidson Street Bob setzt dagegen auf den klassischen Stil und eine reduzierte Ausrichtung. Das kann ein Vorteil sein, weil das Motorrad weniger „überladen“ wirkt und sich schnell wie ein echtes Street-Bike anfühlt. Wer jedoch viel Wert auf umfangreiche Reise-Features legt, wird bei der Harley eher nachrüsten oder bewusst auf bestimmte Komfortaspekte verzichten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda NT 1100 – Stärken
- Komfort und Ergonomie für längere Fahrten
- Touring-orientierte Auslegung mit spürbarem Wind- und Streckenkomfort
- Harmonisches Fahrgefühl und ruhige Alltagsbeherrschung
- Gute Vorhersehbarkeit bei verschiedenen Geschwindigkeiten
Honda NT 1100 – Schwächen
- Weniger „emotionaler“ Charakter als bei klassischen Street-Cruisern
- Wer bewusst puristisch fahren möchte, könnte den Touring-Fokus als weniger „roh“ empfinden
Harley-Davidson Street Bob – Stärken
- Unverwechselbarer V2-Charakter und starker Sound-/Emotionsfaktor
- Street-Bike-Feeling mit direktem Kontakt zur Straße
- Stil und Auftreten – das Motorrad wirkt sofort „echt“
- Lebendiges Fahrgefühl auf kürzeren Strecken
Harley-Davidson Street Bob – Schwächen
- Für sehr lange Strecken kann der Komfortvorteil eines Touring-Bikes fehlen
- Je nach Fahrprofil weniger „neutral“ im Handling als die Honda
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ ab, sondern davon, was im Alltag wirklich zählt. Die Honda NT 1100 ist besonders passend für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, Wert auf entspannte Ergonomie legen und ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt. Wer Touren plant, häufig unterwegs ist und dabei möglichst wenig Kompromisse bei Komfort eingehen möchte, findet in der Honda eine sehr stimmige Wahl.
Die Harley-Davidson Street Bob passt eher zu Fahrern, die das Motorrad als Erlebnis sehen: Stil, Motorcharakter und das direkte Gefühl stehen im Vordergrund. Wer vor allem Stadt und Landstraße fährt, kurze bis mittlere Touren mag und den V2-Rhythmus bewusst genießen möchte, wird mit der Street Bob deutlich mehr „Herz“ im Fahralltag spüren.
Fazit:
Die Honda NT 1100 ist die bessere Wahl für alle, die Komfort, Wind- und Streckenruhe sowie ein harmonisches Gesamtpaket suchen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Fahrten aus und wirkt wie ein Motorrad, das Kilometer entspannt „wegarbeitet“. Die Harley-Davidson Street Bob gewinnt dagegen dort, wo Stil, Motorcharakter und ein direktes Street-Bike-Gefühl zählen. Sie ist ideal für kürzere Strecken, für Fahrer, die Emotion und Sound spürbar erleben wollen und die Maschine bewusst genießen statt nur „abfahren“ möchten. Wer häufig tourt und möglichst entspannt ankommen will, greift zur Honda. Wer das Motorrad vor allem wegen seines Charakters fährt und das puristische Feeling sucht, ist mit der Street Bob bestens bedient.