| UVP | 15.519 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 12.499 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- reisetauglich
- komfortabel
- tolle Serienausstattung
- gutes Handling
- Seitenkoffer etwas schmal
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- komplizierte Bedienelemente
- kräftiger Motor
- fährt sich superagil
- sehr gute Bremsen von Brembo
- trotz hoher Sitzbank gut beherrschbar
- TFT Cockpit und Schräglagen-Sensorik
- vier ABS-Modi
- schon in Serie gut ausgestattet
- unterhalb von 2.500 Umin rüttelt es im Karton
- Soziusbetrieb nahezu unzumutbar
- Quickshifter nur gegen Aufpreis
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.340 | mm |
| Gewicht | 160 | kg |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Länge | 2.194 | mm |
| Radstand | 1.476 | mm |
| Sitzhöhe: | 899 | mm |
| Höhe | 1.183 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 1-Zylinder, 4-Takt Motor | |
| Hubraum | 693 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 105 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 79 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 73 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 195 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 329 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55R17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Gitterrohrrahmen, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX 48 mm USD (Federweg 224)mm | |
| Federung hinten | WP APEX mit Pro-Lever Umlenkung (Federweg 240)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 15 | |
| Reifen hinten | 160/60R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Brembo Vierkolben-Radialfestsattel, Einzelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Einkolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.
Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.
Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit 675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.
Fazit
Die Husqvarna 701 Supermoto Modell 2026 ist eine gelungene Weiterentwicklung eines ohnehin sehr eigenständigen Motorrads. Sie bleibt eine kompromisslose Supermoto für Fahrer, die Leichtigkeit, Direktheit und Kurvenlust höher bewerten als Reisekomfort oder Vielseitigkeit um jeden Preis. Gleichzeitig machen der stärkere und überarbeitete Motor, die modernisierte Elektronik, das bessere Cockpit, die Connectivity-Funktionen und die längeren Wartungsintervalle sie erwachsener und praxistauglicher als frühere Generationen. Ihre größten Stärken sind das extrem agile Handling, der druckvolle Einzylinder, die hochwertige Brems- und Fahrwerksausstattung sowie das unverwechselbare Fahrerlebnis.
Ihre Schwächen liegen im eingeschränkten Langstreckenkomfort, der hohen Sitzposition und dem spezialisierten Einsatzprofil. Wer ein Motorrad für schnelle Autobahnetappen, große Reisen oder maximale Bequemlichkeit sucht, sollte sich anderweitig orientieren. Wer jedoch ein leichtes, starkes, modernes und emotionales Straßen-Supermoto sucht, findet in der 701 Supermoto 2026 eines der spannendsten Motorräder seiner Klasse.
Tja, da ist dann wohl mal eine Probefahrt angesagt, oder? Am besten bei Heller & Soltau in St. Michaelisdonn, die haben uns auch das Testbike zur Verfügung gestellt. Heller & Soltau verkauft aber nicht nur Motorräder von Husqvarna, sondern ist auch noch Kawasaki Vertragshändler. Auf gehts nach Dithmarschen!
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Honda NT 1100 vs Husqvarna 701 Supermoto – Vergleich für Alltag, Tour und Spaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Honda NT 1100 und die Husqvarna 701 Supermoto, wird der Vergleich besonders spannend. Auf der einen Seite steht ein tourentauglicher Allrounder mit Fokus auf Komfort, Ruhe und Alltagstauglichkeit. Auf der anderen Seite geht es deutlich sportlicher zur Sache: Die Husqvarna 701 Supermoto ist auf Agilität, direkte Rückmeldung und Fahrspaß ausgelegt. Beide Maschinen können viel – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.
Grundidee: Touring-Allrounder vs. Supermoto-Charakter
Die Honda NT 1100 ist als Motorrad gedacht, das lange Strecken entspannt macht. Der Anspruch liegt auf souveräner Straßenlage, gut dosierbarer Leistung und einem Gesamtpaket, das auch bei wechselnden Bedingungen nicht aus dem Konzept gerät. Die Maschine wirkt wie gemacht für Pendeln, Wochenendtouren und auch für längere Fahrten, bei denen Komfort und Übersicht zählen.
Die Husqvarna 701 Supermoto verfolgt dagegen eine andere Philosophie. Sie ist deutlich leichter im Handling, reagiert sehr direkt und fühlt sich besonders dort wohl, wo es kurvig wird, wo man zügig unterwegs ist oder wo man einfach Lust auf „Gas geben und Spaß haben“ hat. Supermoto bedeutet dabei nicht nur Optik, sondern vor allem ein anderes Fahrgefühl: spürbar agil, mit klarer Linie in der Kurve und einem Motor, der Lust auf Dynamik macht.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda NT 1100 setzt auf einen Motorcharakter, der sich gleichmäßig und kontrolliert anfühlt. Die Leistungsentfaltung wirkt eher „touring-orientiert“: gut dosierbar, angenehm im Alltag und passend für gleichmäßige Fahrt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufige Stop-and-go-Situationen oder längere Autobahnabschnitte dazugehören.
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt dagegen deutlich „spitzer“. Der Antrieb ist spürbar lebendiger und lädt dazu ein, die Gänge enger zu nutzen. Gerade beim Beschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Überholen zeigt die Husqvarna ihre Stärken. Wer gerne dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das die Fahrweise aktiv unterstützt.
Vergleich der Fahrbarkeit im Alltag
Beide Motorräder sind straßentauglich, aber die Art der Nutzung unterscheidet sich. Die Honda spielt ihre Vorteile aus, wenn es um entspanntes Tempo, gleichmäßige Drehzahlen und ein ruhiges Gesamtgefühl geht. Die Husqvarna punktet, wenn das Tempo variieren darf und wenn man das Motorrad „mitnehmen“ möchte – also aktiv fahren, Linien setzen und die Maschine spüren.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied in der Ausrichtung. Die Honda NT 1100 ist auf souveränen Geradeauslauf und kontrolliertes Einlenken ausgelegt. Das hilft besonders auf längeren Strecken und bei wechselnder Fahrbahnbeschaffenheit. Das Motorrad wirkt dabei wie ein verlässlicher Begleiter: nicht hektisch, sondern berechenbar.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen auf Wendigkeit und schnelle Richtungswechsel ausgelegt. Das Fahrgefühl ist direkter, die Rückmeldung aus dem Vorderrad ist stärker spürbar. In engen Kurven und bei sportlicher Fahrweise fühlt sich die Husqvarna oft „leichter“ an, als es das Gesamtbild vermuten lässt.
Kurvenverhalten und Reifenwirkung
Der Vergleich macht deutlich: Die Honda vermittelt eher ein Gefühl von Stabilität und Gelassenheit, während die Husqvarna mehr „Spiel“ und Dynamik bietet. Das kann ein großer Vorteil sein, wenn man Kurven aktiv fährt. Gleichzeitig ist es wichtig, die eigene Fahrweise darauf einzustellen: Wer die Husqvarna ruhig und gleichmäßig bewegt, bekommt ein anderes Ergebnis als jemand, der sie bewusst fordert.
Ergonomie und Sitzposition: Langstrecke vs. sportliche Haltung
Die Honda NT 1100 bietet eine Sitzposition, die auf Alltag und längere Fahrten ausgelegt ist. Das bedeutet: weniger „Kampfhaltung“, mehr Komfort und ein Gefühl von Kontrolle, auch wenn die Strecke länger wird. Gerade für Fahrer, die regelmäßig unterwegs sind und nicht nur kurze Runden drehen, ist das ein entscheidendes Argument.
Die Husqvarna 701 Supermoto wirkt sportlicher. Die Haltung unterstützt eine aktive Fahrweise und passt gut zu Fahrern, die gerne zügig unterwegs sind und das Motorrad spürbar in die Kurve nehmen. Für sehr lange Touren kann das je nach Körperbau und Fahrstil weniger entspannend sein als bei der Honda – dafür ist das Fahrgefühl oft unmittelbarer und „motivierender“.
Elektronik und Assistenz: Komfort durch Technik
Im Elektronikbereich zeigt die Honda NT 1100 ihren Touring-Fokus. Die Ausstattung zielt darauf ab, das Fahren im Alltag leichter und planbarer zu machen. Das hilft besonders, wenn Wetter, Straßenbelag oder Verkehrssituationen variieren. Elektronik kann dabei nicht nur Sicherheit erhöhen, sondern auch den Komfort steigern, weil das Motorrad in vielen Situationen „mitdenkt“.
Die Husqvarna 701 Supermoto setzt ebenfalls auf moderne Technik, bleibt aber stärker auf das direkte Fahrerlebnis fokussiert. Die Elektronik unterstützt die Dynamik, ohne das Motorrad zu sehr „zu glätten“. Wer gerne selbst die Kontrolle spürt, wird das oft als Vorteil empfinden.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Stärke der Honda: Sie wirkt wie ein Motorrad, das auch dann entspannt, wenn man nicht jedes Detail der Fahrdynamik ausreizen will. Schwäche: Wer maximale Agilität und „Motorradgefühl“ im sportlichen Sinn sucht, könnte die Honda als etwas weniger „roh“ empfinden.
Stärke der Husqvarna: Sie liefert ein sehr direktes, lebendiges Fahrgefühl und macht Lust auf dynamisches Fahren. Schwäche: Wer vor allem Komfort und Langstreckenruhe priorisiert, muss sich darauf einstellen, dass die Husqvarna stärker nach Fahrstil verlangt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beide Motorräder sind auf der Straße unterwegs und müssen in kritischen Situationen überzeugen. Die Honda NT 1100 punktet dabei mit einem insgesamt sehr kontrollierten Gefühl. Das macht das Bremsen im Alltag angenehm planbar. Gerade wenn man häufig in Verkehrssituationen unterwegs ist, ist das ein Plus.
Die Husqvarna 701 Supermoto bietet ebenfalls überzeugende Bremsleistung, aber das Gesamtpaket fühlt sich sportlicher an. Das kann ein Vorteil sein, wenn man zügig fährt und das Motorrad aktiv steuert. Gleichzeitig gilt: Wer die Maschine eher „touring-mäßig“ bewegt, sollte die sportliche Charakteristik im Kopf behalten.
Alltagstauglichkeit: Was passt besser zu welchem Fahrprofil?
Im Alltag entscheiden oft Kleinigkeiten: Wie gut lässt sich das Motorrad im Verkehr bewegen? Wie entspannt ist es bei längeren Fahrten? Wie schnell fühlt man sich „zu Hause“? Die Honda NT 1100 wirkt in diesen Punkten besonders stimmig. Sie ist ein Motorrad, das man einfach nimmt, ohne viel nachzudenken – ideal für regelmäßige Fahrten, auch wenn die Strecken nicht immer gleich sind.
Die Husqvarna 701 Supermoto ist dagegen die Maschine für Tage, an denen die Route nicht nur von A nach B führt, sondern vor allem Spaß machen soll. Sie passt gut zu Fahrern, die gerne kurvenreiche Strecken suchen, die Stadt dynamisch durchfahren oder die Abwechslung lieben.
Stärken und Schwächen zusammengefasst
Honda NT 1100: Stärke in Komfort, Ruhe und planbarer Fahrweise. Schwäche eher dort, wo maximale Sportlichkeit und „direkte“ Rückmeldung im Vordergrund stehen.
Husqvarna 701 Supermoto: Stärke in Agilität, Fahrspaß und sportlichem Charakter. Schwäche eher bei sehr langen, entspannten Touren, bei denen Komfort und Gelassenheit stärker zählen.
Fazit: Welches Bike ist für wen die bessere Wahl?
Die Honda NT 1100 ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf längeren Strecken Komfort bietet. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die eine ruhige, souveräne Straßenlage mögen, Wert auf eine stimmige Gesamtbalance legen und Technik als Unterstützung im Alltag sehen. Wer häufig pendelt, Touren plant oder einfach ein Motorrad möchte, das sich „einfach gut anfühlt“, wird mit der Honda sehr glücklich.
Die Husqvarna 701 Supermoto passt dagegen besser zu Fahrern, die Dynamik lieben und ein Motorrad möchten, das schnell reagiert und spürbar Spaß macht. Sie ist ideal für kurvenreiche Strecken, sportliche Ausfahrten und alle, die das Motorrad aktiv fahren wollen. Wer weniger auf Langstreckenruhe und mehr auf Agilität, Direktheit und Fahrspaß setzt, findet in der Husqvarna den passenden Charakter.
Kurz gesagt: Honda für entspannte Vielseitigkeit, Husqvarna für lebendige Sportlichkeit.