UVP 15.519 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 21.599 €
Baujahr von 2018 bis 2025
Willkommen in der neuen Touring-Ära.
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Schnell und mühelos viele Kilometer abspulen
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Pro und Kontra

Pro:
  • reisetauglich
  • komfortabel
  • tolle Serienausstattung
  • gutes Handling
Kontra:
  • Seitenkoffer etwas schmal
  • Scheibe nur im Stand verstellbar
  • komplizierte Bedienelemente
Pro:
  • reichlich Power
  • üppige Ausstattung
  • gute Bedienbarkeit
  • guter Reisekofort für Fahrer und Sozius
  • gelungene Deitails
  • reichlich Zubeör verfügbar
Kontra:
  • hoher, aber in dieser Klasse nicht ungewöhnlicher Preis
  • etwas eigenwillige Frontmaske (Geschmackssache)
  • für manchen vielleicht etwas Techniküberladen

Abmessungen & Gewicht

Gewicht238kg
Radstand1.535mm
Länge2.240mm
Radstand1.535mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.340mm
Gewicht243kg
Radstand1.560mm
Länge2.250mm
Radstand1.560mm
Sitzhöhe: 849-869 mm
Höhe1.520mm

Motor

Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor
Hubraum1.084ccm
Hub82mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, V 75°
Hubraum1.301ccm
Hub71mm
Bohrung108mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung102 PS bei 7.500 U/Min
Drehmoment112 NM bei 5.500 U/Min
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km
Leistung160 PS bei 9.000 U/Min
Drehmoment138 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.250km/h
Tankinhalt23Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite404km

Fahrwerk

RahmenbauartDoppelschleifen-Rohrrahmen
Federung vorneShowa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm
Federung hintenMonoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70R17 M/C (58W)
Reifen hinten180/55R17 M/C (73W)
RahmenbauartGitterrohr
Federung vorneSemi-aktive WP-USD-Gabel Ø 48 mm (Federweg 200)mm
Federung hintenSemi-aktives WP-Monoshock-Federbein (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenDruckguss-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR19
Reifen hinten170/60 ZR17

Bremsen

Bremsen vorne2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse ( Ø 256 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe Brembo Vierkolben-Radialfestsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenBrembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 267 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.

Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.

Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit  675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.

Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 13.899€
  • Baujahre: ab 2022
  • Verfügbarkeit: ab 2022
  • Farben: schwarz, weiß, grau

Fazit - was bleibt hängen

Na gut, schlechte Motorräder werden heutzutage in dieser Klasse eigentlich ohnehin nicht mehr gebaut. Was bleibt da also noch zu sagen? Man muss die Fehler schon mit der Lupe suchen. Aber auch das haben wir natürlich gemacht und erwähnen daher folgende Kritikpunkte: Das Fach für das Mobiltelefon fällt für zahlreiche Modelle leider zu klein aus. Aus Sicht einer Reisemaschine wäre auch ein Kardan nett – aber klar es ist eben ´ne KTM.

Die Optik gerade der Frontmaske ist nicht jedermanns Sache – aber das fällt nun wirklich unter die Rubrik Geschmacksfrage. Der Kaufpreis ist recht üppig, aber auch damit ist die KTM nicht alleine. Kommen wir also zur Einstiegsfrage zurück, ob die KTM 1290 Super Adventure S der neue Maßstab ist. Der neue Maßstab ist vielleicht sehr ambitioniert ausgedrückt. Aber mithalten mit den großen Konkurrenzmaschinen aus diesem Segment kann die KTM allemal. Und man gewinnt fast den Eindruck, die Unterschiede werden immer kleiner.

Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 18.495 €
  • Baujahre: ab 2021
  • Verfügbarkeit: ab 2021
  • Farben: orange, schwarz

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Honda NT 1100 vs. KTM 1290 Super Adventure S – Motorradvergleich für Touren und Abenteuer

Wenn es um große Touren geht, stehen zwei Namen schnell im Raum: die Honda NT 1100 und die KTM 1290 Super Adventure S. Beide Motorräder sind für lange Strecken gemacht, beide wollen Komfort und Kontrolle liefern – und doch fühlt sich der Charakter im Alltag deutlich unterschiedlich an. Der Vergleich zeigt, worin sich die beiden Reise- und Adventure-Ansätze unterscheiden: Honda setzt stärker auf souveränen Allround-Komfort, KTM auf spürbare Performance, viel Elektronik und ein sportlicheres Fahrgefühl.

Grundidee: Tourenkomfort vs. sportliches Adventure

Die Honda NT 1100 wirkt wie ein durchdachtes Gesamtpaket für entspannte Kilometer. Der Fokus liegt auf einem ruhigen, gutmütigen Handling und einem Fahrstil, der auch nach vielen Stunden noch angenehm bleibt. Gerade auf Autobahnabschnitten und bei gleichmäßigem Tempo spielt die NT 1100 ihre Stärke aus: Sie vermittelt Stabilität und lässt sich leicht in den Reise-Modus bringen.

Die KTM 1290 Super Adventure S verfolgt dagegen eine klarere „Mehr-Tempo“-Philosophie. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, Dynamik nicht nur zu versprechen, sondern spürbar zu liefern. Wer gern beschleunigt, zügig überholt oder Kurven mit mehr Reserven angeht, findet in der KTM eine Maschine, die sich wie ein leistungsstarkes Werkzeug anfühlt. Gleichzeitig bleibt sie dank ihrer Ausstattung und Elektronik tourentauglich – aber eben mit einem anderen Schwerpunkt.

Motor und Fahrgefühl: souverän vs. fordernd

Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Honda NT 1100 steht für einen gleichmäßigen, gut dosierbaren Antrieb. Das macht sie besonders attraktiv, wenn die Tour nicht nur aus sportlichen Momenten besteht, sondern aus vielen „normalen“ Fahrphasen: Stadtverkehr, Landstraße, Autobahn und längere Etappen am Stück. Der Motor unterstützt den entspannten Rhythmus, ohne dass ständig nach dem richtigen Gang oder der passenden Drehzahl gesucht werden muss.

Die KTM 1290 Super Adventure S dagegen bringt mehr „Druck“ in den Alltag. Der Motorcharakter wirkt lebendiger und reagiert direkter. Das ist ein Vorteil, wenn Fahrten öfter dynamisch werden – etwa bei Überholvorgängen, beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder wenn die Strecke plötzlich mehr bietet als geplant. Gleichzeitig kann genau diese Direktheit auch mehr Aufmerksamkeit verlangen, besonders wenn die Bedingungen wechselhaft sind oder wenn man eher gemütlich unterwegs sein möchte.

Elektronik und Assistenz: entspannen lassen vs. aktiv steuern

Beide Motorräder setzen auf moderne Elektronik, aber die Ausrichtung ist unterschiedlich. Die Honda NT 1100 wirkt so, als wolle sie vor allem das Fahren erleichtern: Stabilität, gute Unterstützung und ein Gefühl von „einfach laufen lassen“. Das hilft besonders auf langen Strecken, wenn man nicht permanent mit dem Motorrad „arbeiten“ möchte, sondern eher die Umgebung genießen will.

Die KTM 1290 Super Adventure S geht einen Schritt weiter in Richtung aktives Setup. Elektronik und Fahrmodi sind hier stärker Teil des Fahrgefühls. Das kann ein großer Pluspunkt sein, weil sich die Maschine an unterschiedliche Situationen anpassen lässt. Wer gern feintuned oder verschiedene Modi ausprobiert, bekommt hier mehr Möglichkeiten. Wer hingegen möglichst wenig an Einstellungen denken möchte, kann die KTM trotzdem nutzen – aber sie belohnt eher den Fahrer, der sich mit dem System beschäftigt.

Fahrwerk und Handling: leicht zu bewegen vs. sportlich präzise

Beim Handling zeigt sich der Unterschied zwischen „Tourer“ und „Adventure mit Performance-Anspruch“. Die Honda NT 1100 ist darauf ausgelegt, sich auch im Alltag angenehm zu bewegen. Das Fahrwerk vermittelt ein sicheres, gut kontrollierbares Gefühl, ohne dass das Motorrad ständig „nach Sport“ verlangt. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrten, bei denen Komfort und Ruhe wichtiger sind als maximale Schräglagen-Performance.

Die KTM 1290 Super Adventure S fühlt sich dagegen präziser und gleichzeitig lebendiger an. Das Motorrad liegt spürbar zielstrebiger in der Linie, und das gibt Vertrauen, wenn die Straße kurviger wird. Auf der anderen Seite kann das sportlichere Setup dazu führen, dass man bei sehr entspanntem Tempo oder auf holprigen Strecken etwas bewusster fahren muss, um das volle Potenzial angenehm zu nutzen.

Komfort und Windschutz: lange Etappen im Fokus

Komfort ist bei beiden Modellen ein großes Thema, aber die Art des Komforts unterscheidet sich. Die Honda NT 1100 punktet mit einer insgesamt entspannteren Sitz- und Fahrposition. Dazu kommt ein Windschutz-Konzept, das auf ruhiges Reisen abzielt. Gerade wenn die Tour aus vielen Autobahnkilometern besteht, ist das ein echter Vorteil: weniger Stress, mehr „durchkommen“ – und das Motorrad bleibt dabei gut beherrschbar.

Die KTM 1290 Super Adventure S bietet ebenfalls Touring-Komfort, wirkt aber stärker wie ein Motorrad, das Komfort mit Leistung kombiniert. Der Windschutz und die Ergonomie sind so ausgelegt, dass auch längere Fahrten möglich sind. Trotzdem bleibt das Gesamtgefühl „Adventure“: Die KTM ist weniger ein reiner Langstrecken-Cruiser, sondern eher ein Motorrad, das man auch dann gern fährt, wenn die Route nicht ganz planbar ist.

Bremsen und Stabilität: Vertrauen in jeder Situation

Im Vergleich der Bremsleistung und des Sicherheitsgefühls zeigt sich: Beide Motorräder liefern die Grundlage für sportliches und sicheres Fahren. Die Honda NT 1100 wirkt dabei besonders aufgeräumt und berechenbar. Das ist hilfreich, wenn man häufig im Verkehr unterwegs ist oder wenn man auf wechselnde Bedingungen trifft.

Die KTM 1290 Super Adventure S bietet ebenfalls starke Verzögerung und ein sehr direktes Rückmeldesystem. In Kombination mit der dynamischeren Fahrcharakteristik entsteht ein Gefühl von Kontrolle, das gerade bei zügiger Fahrweise überzeugt. Wer gern „aktiv“ fährt, wird die KTM als besonders passend empfinden.

Reisetauglichkeit: Alltag, Gepäck und Streckenvielfalt

Bei der Reisetauglichkeit geht es nicht nur um Komfort, sondern auch um die Frage, wie gut ein Motorrad mit unterschiedlichen Anforderungen klarkommt. Die Honda NT 1100 ist in dieser Hinsicht ein sehr stimmiges Paket für Touren, bei denen man möglichst stressfrei unterwegs sein möchte. Sie wirkt wie gemacht für längere Strecken, bei denen man nicht ständig das Motorrad „überreden“ muss.

Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen die Maschine für alle, die gern mehr Vielfalt in die Route bringen. Wenn die Tour nicht nur aus Asphalt besteht, sondern auch mal Schotter, Nebenstraßen oder unerwartete Umwege dazugehören, spielt die KTM ihre Adventure-Stärken aus. Gleichzeitig bleibt sie durch ihre Ausstattung und Elektronik so alltagstauglich, dass man nicht auf Komfort verzichten muss.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Honda NT 1100 – Stärken: ruhiger Allround-Charakter, entspannter Langstreckenfokus, leicht zugängliches Handling und ein Gesamtpaket, das sich schnell vertraut anfühlt. Honda NT 1100 – mögliche Schwäche: wer vor allem maximale Dynamik sucht, könnte den Fokus stärker auf Komfort als auf „Sport-Feeling“ wahrnehmen.

KTM 1290 Super Adventure S – Stärken: deutlich mehr Performance-Charakter, sportlich präzises Fahrgefühl, umfangreiche Elektronik-Optionen und hohe Vielseitigkeit für unterschiedliche Strecken. KTM 1290 Super Adventure S – mögliche Schwäche: die dynamische Ausrichtung und das System-Setup können mehr Aufmerksamkeit verlangen, wenn man besonders entspannt oder sehr „hands-off“ fahren möchte.

Für wen passt welches Motorrad?

Die Honda NT 1100 ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die viele Kilometer planen und dabei vor allem ein souveränes, komfortorientiertes Gesamtgefühl suchen. Wer Touren gern entspannt angeht, Wert auf berechenbares Handling legt und das Motorrad als verlässlichen Begleiter versteht, wird mit der NT 1100 sehr glücklich.

Die KTM 1290 Super Adventure S passt am besten zu Menschen, die nicht nur reisen, sondern unterwegs auch gern mehr Dynamik erleben. Wer Kurven, Beschleunigung und die Möglichkeit, die Maschine je nach Situation anzupassen, aktiv nutzt, findet in der KTM ein Motorrad, das sich nicht auf „nur Tour“ beschränkt. Auch für Strecken mit Abwechslung abseits der reinen Autobahn ist sie eine starke Wahl.

Fazit:

Die Honda NT 1100 gewinnt den Vergleich, wenn der Schwerpunkt klar auf entspanntem Reisen, gutem Komfort und einem unkomplizierten Fahrgefühl liegt. Sie ist ideal für lange Etappen, für gleichmäßige Fahrten und für alle, die ein Tourenmotorrad möchten, das zuverlässig funktioniert, ohne ständig nach mehr verlangt zu haben. Die KTM 1290 Super Adventure S ist dagegen die bessere Wahl, wenn die Tour öfter dynamisch wird und das Motorrad auch sportlich präzise sein darf. Wer Elektronik als Werkzeug versteht, gern verschiedene Fahrmodi nutzt und die Performance spüren möchte, bekommt mit der KTM ein Abenteuerpaket mit deutlich mehr Temperament. Kurz gesagt: Honda für souveräne Langstrecke und Ruhe, KTM für mehr Fahrspaß, mehr Dynamik und mehr Streckenvielfalt.

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