| UVP | 15.519 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 15.190 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- reisetauglich
- komfortabel
- tolle Serienausstattung
- gutes Handling
- Seitenkoffer etwas schmal
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- komplizierte Bedienelemente
- Bremsen und Fahrwerk
- nicht zu schwer
- technisch gut ausgestattet
- toller Motor mit ordentlich Bums
- handlich dank tiefem Schwerpunkt
- Tank polarisiert optisch
- Turbulenzen und Lärm am Helm
- Tempomat-Schalter zwar vorhanden, Funktion muss aber freigeschaltet werden (Aufpreis)
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.340 | mm |
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Radstand | 1.528 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 889 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 91 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 105 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 100 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 239 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 444 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55R17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Chrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet | |
| Federung vorne | WP APEX USD 43mm (Federweg 200)mm | |
| Federung hinten | WP APEX Monoshock (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminium-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 21 Zoll | |
| Reifen hinten | 18 Zoll | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Vierkolben-Radialfestsattel, Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Brembo Zweikolben-Schwimmsattel, Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.
Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.
Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit 675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.
Fazit - was bleibt hängen?
Mehr Dampf, mehr Technik, mehr Spaß? Diese Eingangsfrage können wir nach unserem Test mit Ja beantworten. Allerdings müssen Inhaber einer 790 Adventure jetzt nicht gleich zum KTM-Händler laufen und sich eine 890er kaufen. Die Unterschiede zwischen diesen beiden Bikes sind nicht so groß, wie KTM es gerne darstellt. Trotzdem: Die 890 Adventure ist das bessere Motorrad.Wettbewerber sind die Triumph Tiger 900, die Suzuki V-Strom 1050 und die Ducati Multistrada 950 - also die Reise-Enduros der gehobenen Mittelklasse. Der Unterschied zu den Oberklasse-Dickschiffen wie BMW GS 1250 und 1290 SAS ist deutlich spürbar, was aber wie oben beschrieben sowohl Vor- als auch Nachteile hat.
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad-Ruser aus Haseldorf - vielen Dank.
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Honda NT 1100 vs. KTM 890 Adventure: Vergleich für Straße, Tour und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber am Ende doch unterschiedliche Schwerpunkte setzen, lohnt sich ein genauer Blick. Genau das passiert beim Vergleich zwischen der Honda NT 1100 und der KTM 890 Adventure. Beide Modelle sind für längere Strecken gedacht, beide wirken modern und beide können im Alltag überzeugen – aber sie erzählen eben unterschiedliche Geschichten: Die Honda steht stärker für entspannte Touren, die KTM für lebendiges Fahren mit mehr Offroad-Genen.
Grundcharakter: Tourenkomfort vs. Adventure-Drive
Honda NT 1100 – die ruhige, souveräne Reise
Die Honda NT 1100 zielt spürbar auf Komfort und Gelassenheit. Der Fokus liegt auf einem gleichmäßigen Fahrgefühl, guter Ergonomie und einem Gesamtkonzept, das lange Autobahn- und Landstraßenetappen angenehm macht. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach möglichst stressfrei Kilometer sammeln möchte, findet hier einen klaren Vorteil.
KTM 890 Adventure – dynamisch, vielseitig, bereit für Abzweigungen
Die KTM 890 Adventure wirkt dagegen wie ein Motorrad, das ständig „noch etwas mehr“ will. Der Charakter ist agiler, das Handling fühlt sich direkter an und die Maschine lädt dazu ein, auch mal eine unbefestigte Abkürzung zu nehmen oder eine Route zu wählen, die nicht nur aus Asphalt besteht. Für Fahrer, die gern aktiv fahren und das Motorrad als Werkzeug für Entdeckungen sehen, ist das ein Plus.
Motor und Fahrgefühl: gleichmäßig vs. angriffslustig
Beim Vergleich der beiden Bikes zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda NT 1100 spielt ihre Stärken eher in der gleichmäßigen Leistungsentfaltung aus. Das macht sie besonders angenehm, wenn es um konstantes Tempo, ruhiges Beschleunigen und entspanntes Gleiten geht. Die KTM 890 Adventure bringt dagegen mehr „Biss“ in den Alltag: Das Ansprechverhalten wirkt lebendiger, der Motor unterstützt das zügige Fahren und macht Lust auf häufigeres Schalten oder dynamischere Linienwahl.
In der Praxis bedeutet das: Für lange Strecken mit Fokus auf Komfort ist die Honda oft die entspanntere Wahl. Für Fahrer, die gern variieren – mal gemütlich, mal sportlicher – bietet die KTM meist mehr emotionale Rückmeldung.
Fahrwerk und Handling: stabiler Reisefluss vs. agile Kontrolle
Honda NT 1100: Komfortorientiert und souverän
Die Honda NT 1100 wirkt wie ein Motorrad, das Stabilität priorisiert. Gerade bei wechselnden Fahrbahnbelägen und längeren Etappen bleibt das Fahrgefühl ruhig. Das hilft besonders dann, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern das Motorrad die meiste Zeit für einen erledigt.
KTM 890 Adventure: wendig und bereit für wechselnde Untergründe
Die KTM 890 Adventure ist im Handling spürbar direkter. Das macht sie besonders interessant, wenn die Strecke nicht nur aus glattem Asphalt besteht. Auf Schotter, auf holprigen Wegen oder in kurvigen Abschnitten zeigt die KTM ihre Stärke: Sie vermittelt das Gefühl, dass man jederzeit Einfluss nehmen kann.
Stärken und Schwächen im Vergleich: Die Honda punktet mit dem „Reisefluss“, die KTM mit der „Kontrolle“ bei wechselnden Bedingungen. Wer häufig auf schlechten Straßen unterwegs ist oder gern abseits der Hauptstrecken fährt, wird die KTM oft als passender empfinden. Wer dagegen vor allem Straße fährt und dabei maximalen Komfort sucht, liegt mit der Honda häufig richtig.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Windschutz und Reichweite im Kopf
Beide Motorräder sind für Touren gedacht, aber die Art, wie sie den Alltag erleichtern, unterscheidet sich. Die Honda NT 1100 setzt stärker auf eine entspannte Sitzposition und einen guten Windschutz. Das ist besonders auf Autobahnabschnitten spürbar, wenn der Körper möglichst wenig „gegenarbeiten“ soll.
Die KTM 890 Adventure bietet eine aufrechte, adventuretypische Haltung, die Kontrolle und Beweglichkeit unterstützt. Das kann sich auf langen Strecken sehr angenehm anfühlen – gleichzeitig ist die KTM oft die Wahl, wenn man häufiger umsetzt, sich bewegt und das Motorrad aktiv führt. Für Fahrer, die gern „mit dem Bike“ arbeiten, ist das ein Vorteil.
Ein weiterer Punkt ist die Art, wie beide Maschinen mit Gepäck und längeren Fahrten umgehen. Die Honda wirkt dabei wie ein klassisches Tourenpaket, während die KTM eher als „Adventure mit Gepäck“ wahrgenommen wird. Beide können ausgestattet werden, aber die Prioritäten sind unterschiedlich.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung, aber mit unterschiedlicher Philosophie
Im Elektronikbereich sind beide Modelle modern. Entscheidend ist weniger, ob es Assistenzsysteme gibt, sondern wie sie sich im Fahralltag anfühlen. Die Honda NT 1100 wirkt häufig wie ein System, das Stabilität und Vorhersehbarkeit unterstützt – ideal, wenn man entspannt fahren möchte und sich auf die Grundlagen verlassen will.
Die KTM 890 Adventure setzt stärker auf ein Paket, das auch bei wechselnden Bedingungen hilft, etwa wenn die Traktion nicht überall gleich ist. Das kann besonders auf unbefestigten Strecken oder bei wechselndem Grip den Unterschied machen: Die KTM wirkt dann wie ein Motorrad, das „mitdenkt“, statt nur zu begleiten.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda NT 1100 – typische Stärken
- Komfortorientiertes Gesamtpaket für lange Strecken
- Ruhiges, souveränes Fahrgefühl im Alltag
- Guter Windschutz und entspannte Ergonomie
- Tourenfokus mit klarer Ausrichtung auf Straße
Honda NT 1100 – mögliche Schwächen
- Wenn viel Offroad oder sehr technisches Gelände geplant ist, wirkt die KTM oft „passender“
- Wer maximale Agilität und „Adventure-Feeling“ sucht, könnte die Honda als etwas weniger direkt empfinden
KTM 890 Adventure – typische Stärken
- Dynamisches Fahrgefühl und lebendiger Charakter
- Agiles Handling bei wechselnden Bedingungen
- Adventure-Anspruch auch abseits des Asphalts
- Elektronik-Unterstützung für unterschiedliche Traktionssituationen
KTM 890 Adventure – mögliche Schwächen
- Für rein straßenorientierte Langstrecken kann die Honda im Komfortkonzept oft entspannter wirken
- Je nach Fahrstil kann die KTM mehr „Fokus“ vom Fahrer verlangen, um das volle Potenzial passend zu nutzen
Welche Maschine passt zu welchem Fahrprofil?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Was soll das Motorrad in erster Linie für den Alltag leisten? Die Honda NT 1100 ist besonders stark, wenn Tourenplanung, entspanntes Tempo und ein komfortables Gesamtgefühl im Vordergrund stehen. Sie eignet sich gut für Fahrer, die viel auf Straße unterwegs sind, häufig längere Strecken fahren und dabei möglichst wenig „Stress“ im Kopf behalten möchten.
Die KTM 890 Adventure ist dagegen die bessere Wahl, wenn die Route gern auch mal „abweicht“ – wenn Schotterwege, Waldstücke oder kurvige Nebenstraßen dazugehören. Sie passt zu Fahrern, die gern aktiv fahren, das Motorrad als Teil des Erlebnisses sehen und sich nicht nur auf den Asphalt beschränken möchten.
Fazit:
Die Honda NT 1100 ist das Motorrad für alle, die vor allem komfortable Touren auf der Straße lieben: ruhiges Fahrgefühl, entspannte Ergonomie und ein Konzept, das lange Etappen angenehm macht. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist und dabei möglichst souverän und gelassen ankommen möchte, findet in der Honda meist die passendere Basis.
Die KTM 890 Adventure empfiehlt sich, wenn das Motorrad nicht nur „von A nach B“ bringen soll, sondern auch mehr Abenteuer erlaubt: dynamischer Charakter, agiles Handling und eine Ausrichtung, die wechselnde Untergründe stärker mit einbezieht. Wer gern aktiv fährt, Routen flexibel plant und auch abseits des Asphalts Spaß haben möchte, wird mit der KTM in der Regel glücklicher.
Kurz gesagt: Honda für entspannte Reise, KTM für vielseitiges Entdecken.