| UVP | 15.519 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2026~ | |
| UVP | 6.999 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- reisetauglich
- komfortabel
- tolle Serienausstattung
- gutes Handling
- Seitenkoffer etwas schmal
- Scheibe nur im Stand verstellbar
- komplizierte Bedienelemente
- eigenständiges Design
- komfortabler Tourer
- auffällig stabile Straßenlage
- Preis / Leistung
- Windschild macht Geräusche
- knapp bemessene Leistung
- Getriebe etwas hakelig
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.535 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.340 | mm |
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Länge | 2.200 | mm |
| Radstand | 1.470 | mm |
| Sitzhöhe: | 820-845 | mm |
| Höhe | 1.390 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Zweizylinder Reihenmotor | |
| Hubraum | 1.084 | ccm |
| Hub | 82 | mm |
| Bohrung | 92 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 2-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 102 PS bei 7.500 U/Min | |
| Drehmoment | 112 NM bei 5.500 U/Min | |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
| Leistung | 60 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 54 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 170 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | Showa 43 mm Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Monoblock-Aluminiumschwinge mit Pro-Link und SHOWA-Gasdruckdämpfer, hydraulischer Einstellvorrichtung (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55R17 M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Stahlbrückenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Marzocchi 50 mm, Federweg 175 mm, einstellbar in Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zug- und Druckstufe (Federweg 175)mm | |
| Federung hinten | Kayaba Monofederbein, Federweg 165 mm, einstellbar für Federvorspannung, Dämpfungseinstellung in Zugstufe (Federweg 165)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | 2 Bremsscheiben, Radial-Vierkolbenbremszangen ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 256 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe 298 mm, Brembo Schwimmsättel, 2 Kolben ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 255 mm) | |
Fazit - was bleibt hängen
Hondas NT1100 lädt geradezu zum Reisen ein und spricht durch ihr unaufgeregtes, elegantes Design sicher viele Fahrer gehobenen Alters (wie auch uns) an. Gut vorstellbar beispielsweise auch als gelungenes Upgrade für Fahrer einer NC750 o.Ä. und natürlich alle Deauville- und Pan European Fans. All diejenigen, die bequem längere Touren fahren möchten und sich dabei auf ein komfortables, solides Bike verlassen wollen, sind hier sicher gut bedient. Ob es gelingt, damit auch jüngere Fahrer anzusprechen, halten wir eher für fraglich. Dazu fehlt der NT1100 neben Farbenfreude vielleicht auch die ein oder andere Ecke oder Kante oder sagen wir mal so: Peppig ist sie nun nicht gerade.
Wenn man es genau nimmt, hält sich die Auswahl an Wettbewerbern der Honda NT1100 in Grenzen. Schließlich ist sie wirklich ein reinrassiger Tourer und kein Hybrid wie etwa ein auf Straßentauglichkeit getrimmtes Adventure-Motorrad oder ein Crossover-Bike mit den Genen eines Supersportlers. Dennoch könnte man ihr vielleicht eine Yamaha Tracer 9, Kawasakis Versys oder gar eine BMW 1250 GS gegenüberstellen, wenn man sich auf große Reise begeben möchte.
Zu haben ist die Honda NT1100 ab 13.899 €, mit DCT ab 14.899 €. Die zusätzlich erhätlichen Ausstattungspakete schlagen mit 675 € (URBAN-Paket), 965 € (Touring-Paket) bzw. 1636 € (Travel-Paket) zu Buche.
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motofun in Kaltenkirchen zur Verfügung gestellt. Wer also auch mal eine entspannte Probefahrt unternehmen möchte kann uns sollte das dort tun.
Fazit - was bleibt hängen
Die Moto Morini X-Cape 650 ist ein gutes Adventure-Bike für kleines Geld. Es gibt noch Verbesserungs- und Update-Potenzial, aber so richtig schlimme Dinge sind uns nicht aufgefallen. Die Maschine fährt sich klasse und besticht mit einer sehr gut austarierten Straßenlage und einer bequemen Sitzposition. Einzig die etwas beschränkte Leistung trübt den Eindruck ein wenig - aber natürlich nur dann, wenn man diese überhaupt von einem Adventure-Bike fordert.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Stephan aus Lübeck zur Verfügung gestellt. Stephan ist ein "alter Hase" was Motorräder angeht und weiß die X-Cape als Tourer zu schätzen - genau wie seine Frau, die sich nach eigenen Angaben als Sozia hier besonders wohl fühlt...
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Honda NT 1100 vs Moto Morini X-Cape 650: Vergleich für Touring, Alltag und Abenteuer
Wer ein Motorrad sucht, das sowohl auf längeren Strecken als auch im Alltag Spaß macht, landet schnell bei der Kategorie „Adventure-Touring“. Genau hier treffen die Honda NT 1100 und die Moto Morini X-Cape 650 aufeinander. Beide Modelle wirken auf den ersten Blick wie passende Begleiter für wechselnde Einsatzszenarien – doch bei der Ausrichtung gibt es klare Unterschiede. Während die Honda stärker auf souveränen Langstreckenkomfort und eine sehr runde Gesamtbalance setzt, spielt die Moto Morini ihre Stärken eher in der agilen Handhabung, im Charakter des 650er-Konzepts und in einem modernen, eigenständigen Auftritt aus.
Grundidee und Charakter: Touring-Souveränität vs. vielseitige Agilität
Die Honda NT 1100 ist als Reise-Tourer gedacht, der sich wie ein „Allrounder mit Fokus auf Komfort“ anfühlt. Das merkt man besonders daran, wie das Motorrad mit Tempo, Wind und längeren Etappen umgeht. Die Moto Morini X-Cape 650 dagegen wirkt wie ein Motorrad, das bewusst zwischen Alltag, Feierabendrunde und leichterem Offroad-Feeling pendelt. Sie ist weniger „groß und schwer im Denken“, sondern eher „leicht zu bewegen“ – auch dann, wenn die Strecke nicht perfekt vorbereitet ist.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung und Drehmoment im Alltag anfühlen
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Honda NT 1100 bietet durch ihre größere Hubraumklasse eine deutlich stärkere Reserven-Logik. Das bedeutet: Überholvorgänge, Autobahnabschnitte oder zügiges Fahren lassen sich oft mit weniger „Planen“ umsetzen – das Motorrad zieht gleichmäßig und wirkt dabei sehr kultiviert. Die Moto Morini X-Cape 650 spielt dagegen ihre Stärken im nutzbaren Bereich aus. Gerade im Stadtverkehr und auf Landstraßen ist das Ansprechverhalten oft direkter, und das Motorrad fühlt sich dadurch „lebendiger“ an. Wer häufig kurvige Strecken fährt oder gern im mittleren Drehzahlbereich unterwegs ist, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtgefühl.
In der Praxis heißt das: Die Honda wirkt wie die Wahl für entspannte Kilometer mit viel Reserven, während die Moto Morini eher die Wahl für dynamische, situationsabhängige Fahrweise ist. Beide können Touren – aber sie vermitteln unterschiedliche Prioritäten.
Fahrwerk und Handling: Stabilität auf Strecke vs. Wendigkeit im Alltag
Beim Handling zeigt sich ein weiterer Unterschied: Die Honda NT 1100 zielt auf ruhiges, berechenbares Fahrverhalten. Gerade bei längeren Autobahnabschnitten oder bei wechselnden Fahrbahnbelägen ist das ein Vorteil, weil das Motorrad weniger „arbeitet“ und mehr „trägt“. Die Moto Morini X-Cape 650 ist hingegen spürbar leichter zu dirigieren. In engen Ortschaften, beim Rangieren oder in kurvigen Passagen fühlt sie sich oft unkomplizierter an. Das macht sie besonders attraktiv, wenn das Motorrad nicht nur für die große Tour, sondern auch für den Alltag genutzt wird.
Stärken und Schwächen lassen sich hier gut zusammenfassen: Die Honda punktet mit Stabilität und Langstreckenruhe, während die Moto Morini mit Agilität und leichterem Handling überzeugt. Wer häufig viel Strecke geradeaus fährt, wird die Honda eher als „entspannter“ empfinden. Wer öfter zwischen Stadt, Landstraße und wechselnden Streckenbedingungen pendelt, findet in der Moto Morini oft den direkteren Draht.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Tage
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass sie für längere Fahrten taugen. Dennoch unterscheiden sie sich im „Sitzgefühl“. Die Honda NT 1100 wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das den Körper stärker entlastet – besonders durch den Fokus auf Touring-Komfort. Die Moto Morini X-Cape 650 bietet eine ergonomische Basis, die eher nach „kontrolliert und vielseitig“ aussieht. Das kann bedeuten: Auf kürzeren bis mittleren Strecken fühlt sie sich sehr natürlich an, während die Honda bei sehr langen Etappen häufig den besseren Komfort-Flow liefert.
Auch der Windschutz spielt eine Rolle: Die Honda ist typischerweise darauf ausgelegt, den Fahrer bei höheren Geschwindigkeiten besser zu entlasten. Die Moto Morini kann ebenfalls tourentauglich sein, wirkt aber eher als Motorrad, das man mit etwas mehr „aktiverem“ Fahrgefühl nutzt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Bei den elektronischen Helfern zeigen sich die Unterschiede zwischen den Konzepten. Die Honda NT 1100 setzt auf eine sehr vollständige Touring-Logik: Die Elektronik unterstützt das Fahren spürbar, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Das ist besonders dann angenehm, wenn das Motorrad häufig für längere Strecken genutzt wird oder wenn Wetter und Straßenverhältnisse wechseln. Die Moto Morini X-Cape 650 bietet ebenfalls moderne Funktionen, wirkt aber in der Gesamtwirkung oft „zielgerichteter“ für den Alltag und die vielseitige Nutzung.
Wer Wert auf ein möglichst stressfreies Fahrpaket legt, wird die Honda als runder empfinden. Wer dagegen ein Motorrad möchte, das sich nicht zu „touring-lastig“ anfühlt und trotzdem zeitgemäße Technik mitbringt, findet in der Moto Morini eine passende Alternative.
Bremsen, Traktion und Sicherheit: Vertrauen bei jedem Tempo
Im Sicherheitsbereich sind beide Modelle grundsätzlich auf ein souveränes Fahrniveau ausgelegt. Die Honda NT 1100 wirkt dabei wie die Wahl für gleichmäßige, vorhersehbare Brems- und Fahreigenschaften bei höheren Geschwindigkeiten und längeren Fahrten. Die Moto Morini X-Cape 650 kann sich im Alltag ebenfalls sehr sicher anfühlen, vor allem, wenn die Fahrweise eher dynamisch und situationsbezogen ist. In der Summe gilt: Die Honda vermittelt mehr „Langstrecken-Vertrauen“, die Moto Morini mehr „Alltags- und Kurvenvertrauen“.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Bei der Ausstattung zeigt sich, wie unterschiedlich die Hersteller die Nutzung denken. Die Honda NT 1100 ist stärker auf Tourenbetrieb ausgelegt: Komfort, Windschutz und eine stimmige Gesamtintegration der Technik stehen im Vordergrund. Dadurch eignet sie sich besonders für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren und dabei möglichst wenig Kompromisse eingehen möchten.
Die Moto Morini X-Cape 650 wirkt dagegen wie ein Motorrad, das bewusst vielseitig bleibt. Sie ist häufig die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur für die „große Reise“, sondern auch für spontane Ausfahrten, Stadtfahrten und abwechslungsreiche Strecken genutzt wird. Dazu passt auch der Charakter des 650er-Konzepts: Das Motorrad ist oft leichter zu handeln und vermittelt ein Gefühl von „einfach losfahren“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda NT 1100 – Stärken
- Sehr souveränes Touring-Gefühl mit viel Reserven im Fahrbetrieb
- Ruhiges, berechenbares Handling auf längeren Strecken
- Komfort- und Windschutz-Orientierung für entspannte Etappen
- Elektronik als unterstützendes Gesamtpaket für stressfreies Fahren
Honda NT 1100 – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ im engen Alltag als die 650er-Alternative
- Wer vor allem kurze, häufige Fahrten macht, könnte den Touring-Fokus als „zu viel Motorrad“ empfinden
Moto Morini X-Cape 650 – Stärken
- Agiles, unkompliziertes Handling – besonders in Stadt und Kurven
- Direktes Fahrgefühl durch das 650er-Konzept
- Vielseitiger Charakter für gemischte Strecken
- Moderne Technik, die im Alltag praktisch wirkt
Moto Morini X-Cape 650 – Schwächen
- Auf sehr langen, schnellen Etappen wirkt die größere Touring-Reserve der Honda oft im Vorteil
- Für Fahrer, die maximalen Langstreckenkomfort suchen, kann die Honda die rundere Wahl sein
Welche Wahl passt besser? Kaufberatung nach Fahrprofil
Die Entscheidung zwischen Honda NT 1100 und Moto Morini X-Cape 650 hängt weniger von „besser oder schlechter“ ab, sondern vom gewünschten Fahrprofil. Die Honda ist besonders dann sinnvoll, wenn das Motorrad häufig für längere Touren genutzt wird, wenn Wind und Tempo eine große Rolle spielen und wenn ein möglichst entspanntes Gesamtpaket im Vordergrund steht. Die Moto Morini ist besonders dann attraktiv, wenn das Motorrad vielseitig eingesetzt wird, wenn häufig kurvige Strecken oder Stadtverkehr vorkommen und wenn ein agiles, leicht zu bewegendes Motorrad wichtiger ist als maximale Langstrecken-Reserve.
Fazit:
Die Honda NT 1100 ist die bessere Wahl für Fahrer, die vor allem auf langen Strecken unterwegs sind und dabei ein sehr ruhiges, komfortorientiertes Touring-Gesamtpaket suchen. Die Kombination aus souveränem Motorgefühl, stabilerem Handling und einem klaren Fokus auf Entlastung macht sie besonders für entspannte Kilometer attraktiv. Die Moto Morini X-Cape 650 passt dagegen hervorragend zu einem gemischten Alltag: kurze Wege, spontane Ausfahrten, kurvige Landstraßen und ein Motorrad, das sich leicht dirigieren lässt. Wer Agilität und einen direkten Fahrcharakter stärker gewichtet, bekommt mit der X-Cape 650 oft das passendere Gefühl. Kurz gesagt: Honda für Langstrecken-Komfort und Reserven, Moto Morini für vielseitige Agilität und unkomplizierten Alltag.