| UVP | 8.429 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 6.069 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- superleichtes Handling
- sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
- funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
- einfachste Bedienung
- gut gemachtes Allrounder-Bike
- Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
- zahmer Sound
- Kupplungshebel nicht einstellbar
- leicht und handlich zu fahren
- charakterstarker V2-Motor
- lässiges Design
- schöner Blubber-Sound
- Preis-Leistungs-Verhältnis
- sehr zugägnglichj dank niedriger Sitzhöhe
- Leistungspotenzial nicht voll ausgeschöpft
- eingeschränkte Soziustauglichkeit
- Bremsen vorne könnte bissiger sein
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.415 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.170 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 730 | mm |
| Höhe | 1.100 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V-Twin/4-Takt | |
| Hubraum | 385 | ccm |
| Hub | 68 | mm |
| Bohrung | 60 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Riemen | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
| Leistung | 34 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 35 NM bei 5.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 152 | km/h |
| Tankinhalt | 15 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 417 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 41 mm USD-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 35-mm-Upside-down-Gabel (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Stereofederbeine (Federweg 65)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 130/90-R16 | |
| Reifen hinten | 150/80-R16 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 20 mm) | |
| Bremsen vorne | Bremsscheibe mit 4-Kolben-Axial Bremssattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Bremsscheibe mit schwimmend gelagertem Einkolben-Bremssattel ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.
Fazit
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist kein Motorrad für Leistungsfanatiker, keine Mini-Harley-Kopie und auch kein reines Lifestyle-Spielzeug. Sie ist vielmehr ein clever geschnürtes Gesamtpaket für alle, die den Bobber-Stil mögen, aber nicht in Gewicht, Preis und Leistungsexzesse abrutschen wollen. Ihre größten Stärken liegen im eigenständigen Design, in der niedrigen Sitzhöhe, im zugänglichen Handling und vor allem im charmanten V2-Motor mit Riemenantrieb. Schwächen dürfte sie dort zeigen, wo ihre Gattung naturgemäß Grenzen hat: bei Schräglagenfreiheit, Windschutz und sportlicher Härte. Doch genau darum geht es hier nicht. Die Leoncino Bobber 400 will entspannt, cool und charaktervoll sein – und nach allem, was bislang über sie bekannt ist, gelingt ihr das erstaunlich überzeugend. Unter dem Strich ist sie eine der interessantesten Neuerscheinungen im A2-Cruiser-Segment: eigenständig, fair bepreist und mit deutlich mehr Seele, als man in dieser Klasse erwarten würde.
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Honda NX 500 vs. Benelli Leoncino Bobber 400 – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Welten wirken, wird der Vergleich besonders spannend. Die Honda NX 500 steht für einen alltagstauglichen, reisefreundlichen Charakter mit klarer Enduro-Anmutung. Die Benelli Leoncino Bobber 400 dagegen setzt auf Stil, Haltung und einen Bobber-Look, der sofort ins Auge fällt. Genau hier beginnt der Unterschied: Nicht nur beim Design, sondern vor allem beim Fahrgefühl, bei der Sitzposition und dabei, wie sich die Maschinen im Alltag anfühlen.
Im folgenden Vergleich werden die im jeweiligen Modellkontext typischen Eigenschaften gegenübergestellt – von Motorcharakter und Fahrwerk über Ergonomie bis hin zu praktischen Aspekten wie Alltagstauglichkeit und Wartungsfreundlichkeit. So lässt sich besser einschätzen, welches Motorrad eher zum eigenen Fahrprofil passt.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. Bobber-Style
Honda NX 500: funktional, vielseitig, „machbar“
Die Honda NX 500 wirkt wie ein Motorrad, das für viele Situationen gebaut ist: Stadt, Landstraße und auch mal eine unbefestigte Abkürzung. Der Aufbau zielt auf eine entspannte, aufrechte Haltung und ein kontrolliertes Handling. Dadurch fühlt sich die Maschine nicht wie ein Spezialgerät an, sondern wie ein Werkzeug, das man gern öfter nutzt.
Benelli Leoncino Bobber 400: optisch stark, emotionaler Auftritt
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt dagegen stärker mit Emotion. Der Bobber-Charakter zeigt sich in der Silhouette und in der Art, wie das Motorrad „präsent“ ist. Das wirkt sich auch auf die Erwartungshaltung aus: Wer ein Motorrad sucht, das vor allem Spaß macht, sich gut im Alltag zeigt und optisch heraussticht, findet hier einen klaren Kandidaten.
Motor & Fahrgefühl: wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten. Die Honda NX 500 ist auf gleichmäßiges, gut dosierbares Fahren ausgelegt. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, moderates Tempo und wechselnde Streckenabschnitte den Alltag bestimmen. Die Leistungsentfaltung wirkt dabei eher „harmonisch“: nicht nur für den einen großen Schub, sondern für kontinuierliches Vorankommen.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 setzt stärker auf den Charakter, der zu einem Bobber passt: mehr Fokus auf das unmittelbare Fahrerlebnis, auf das Gefühl beim Gasgeben und auf einen Fahrstil, der gern etwas „direkter“ wirkt. Das kann sich besonders dann lohnen, wenn Strecken nicht nur effizient, sondern auch genussorientiert gefahren werden. Wer eher entspannt cruisen möchte, bekommt hier eine stimmige Grundlage.
Sitzposition & Ergonomie: bequem oder „sportlich entspannt“?
Ein großer Unterschied im Vergleich liegt in der Ergonomie. Die Honda NX 500 bietet typischerweise eine Sitzposition, die auf Alltagstauglichkeit ausgelegt ist: aufrechter, kontrollierter Oberkörper, gute Übersicht und ein Fahrgefühl, das auch bei längeren Fahrten nicht sofort „ermüdet“. Das ist ein Vorteil, wenn das Motorrad nicht nur am Wochenende, sondern auch für Pendelstrecken oder längere Touren genutzt wird.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 bringt dagegen eine Sitzhaltung mit, die zum Bobber-Konzept passt: oft etwas mehr „Stil“ und weniger „Reise-Standard“. Das kann sehr angenehm sein, solange der Fahrstil dazu passt. Für lange, durchgehende Strecken kann die Ergonomie je nach Körpergröße und Gewohnheit jedoch stärker ins Gewicht fallen als bei der NX 500.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität im Gefühl
Beim Handling zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Motorräder gedacht sind. Die Honda NX 500 zielt auf ein ausgewogenes Fahrverhalten: stabil in der Linie, gut kontrollierbar bei wechselnder Fahrbahn und angenehm, wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Gerade auf Landstraßen und bei wechselnden Untergründen wirkt das wie ein Sicherheitsnetz.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 fühlt sich im Vergleich häufig „leichter“ und unmittelbarer an – passend zum Bobber-Ansatz. Das kann in der Stadt und auf kurvigen Strecken Spaß machen, weil das Motorrad schnell auf Eingaben reagiert. Gleichzeitig hängt der Komfort stärker davon ab, wie die Fahrbahn beschaffen ist und wie die Sitzposition zur eigenen Statur passt.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei beiden Modellen spielt Sicherheit eine wichtige Rolle. Im Vergleich der typischen Ausstattungslogik zeigt sich: Die Honda NX 500 wirkt wie ein Motorrad, das auf Alltagsvertrauen ausgelegt ist – mit einem Setup, das kontrolliertes Bremsen und sicheres Ansprechen unterstützt. Das ist besonders relevant, wenn häufig im Verkehr gebremst wird oder wenn man bei wechselnden Bedingungen unterwegs ist.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 kann ebenfalls ein gutes Sicherheitsgefühl vermitteln, allerdings steht bei diesem Konzept oft mehr der Fahrspaß und die emotionale Linie im Vordergrund. Für viele Fahrerinnen und Fahrer ist das trotzdem ein stimmiges Gesamtpaket – entscheidend ist, ob das Motorrad im eigenen Fahrstil genauso „ruhig“ wirkt wie erwartet.
Alltagstauglichkeit: Womit man im Alltag wirklich rechnet
Honda NX 500: praktisch gedacht
Die Honda NX 500 punktet im Alltag vor allem durch ihre Vielseitigkeit. Das Motorrad wirkt wie gemacht für regelmäßige Nutzung: unkompliziert im Handling, gutmütig im Fahrgefühl und insgesamt eher „unaufgeregt“. Wer ein Motorrad sucht, das nicht ständig nachdenken lässt, sondern einfach fährt, findet hier eine starke Basis.
Benelli Leoncino Bobber 400: Stil als Teil des Alltags
Die Benelli Leoncino Bobber 400 bringt dagegen eine andere Art von Alltagstauglichkeit mit: weniger „Werkzeug“, mehr „Statement“. Das kann im Alltag ein echter Pluspunkt sein – gerade, wenn das Motorrad auch optisch ein täglicher Begleiter sein soll. Gleichzeitig sollte man im Blick behalten, dass Bobber-Konzepte oft stärker auf Look und Fahrgefühl ausgelegt sind als auf maximale Langstrecken-„Neutralität“.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Honda NX 500
- Vielseitiger Charakter: passt zu Stadt, Landstraße und gelegentlichen Abstechern.
- Ergonomie für längere Nutzung: eher entspannter, kontrollierter Fahrstil.
- Ausgewogenes Handling: vermittelt Vertrauen bei wechselnden Bedingungen.
Schwächen der Honda NX 500
- Weniger „Show“-Faktor: wer vor allem auf Bobber-Optik setzt, findet hier weniger Fokus.
- Konzept wirkt eher neutral: emotionaler Kick ist vorhanden, aber nicht im Vordergrund wie bei einem Bobber.
Stärken der Benelli Leoncino Bobber 400
- Optischer Auftritt: klare Identität und starker Stil.
- Unmittelbares Fahrgefühl: macht Lust auf kurvige Strecken und genussorientiertes Fahren.
- Stimmiges Konzept: Look und Fahrcharakter passen zusammen.
Schwächen der Benelli Leoncino Bobber 400
- Ergonomie kann stärker variieren: abhängig von Körpergröße und Gewohnheit.
- Weniger „Allround-Standard“: nicht so kompromisslos auf Vielseitigkeit getrimmt wie die NX 500.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger von „besser“ oder „schlechter“ ab, sondern davon, welche Art von Motorrad man im Kopf hat. Die Honda NX 500 ist besonders passend, wenn ein Motorrad gesucht wird, das zuverlässig in vielen Situationen funktioniert: Pendeln, Wochenendtouren, Landstraße und auch mal ein anderer Weg. Wer Wert auf eine entspannte Sitzposition, ein ruhiges Gesamtgefühl und ein Motorrad legt, das man gern das ganze Jahr nutzt, trifft mit der NX 500 häufig genau die richtige Wahl.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 ist dagegen eine starke Option, wenn der Fokus auf Stil, Charakter und einem emotionaleren Fahrerlebnis liegt. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur fährt, sondern auch auffällt, und wer Strecken eher als Genuss betrachtet, bekommt hier ein stimmiges Gesamtpaket. Für Fahrerinnen und Fahrer, die sich mit der Sitzposition wohlfühlen und den Bobber-Look bewusst wählen, ist die Leoncino Bobber 400 eine sehr attraktive Wahl.
Fazit:
Die Honda NX 500 ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad suchen, das im Alltag unkompliziert bleibt und auch auf längeren Strecken angenehm zu fahren ist. Ihr Konzept wirkt wie ein verlässlicher Begleiter: kontrolliert, alltagstauglich und mit einem Handling, das Vertrauen schafft. Wer regelmäßig unterwegs ist und ein Motorrad möchte, das viele Einsatzbereiche abdeckt, bekommt mit der NX 500 den passenden „Allrounder“.
Die Benelli Leoncino Bobber 400 spielt ihre Stärken aus, wenn Stil und Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Der Bobber-Charakter sorgt für einen starken Auftritt und ein unmittelbares, emotionales Erlebnis. Wer das Motorrad bewusst wegen seines Looks und des genussorientierten Fahrens auswählt und die Ergonomie zur eigenen Statur passt, findet in der Leoncino Bobber 400 ein Motorrad mit klarer Identität und viel Spaßfaktor.