| UVP | 8.429 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 10.399 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- superleichtes Handling
- sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
- funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
- einfachste Bedienung
- gut gemachtes Allrounder-Bike
- Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
- zahmer Sound
- Kupplungshebel nicht einstellbar
- konsequente Retro-Optik
- feine Verarbeitung
- passender Braaaap-Sound
- ordentliches Kayaba-Fahrwerk
- kräftiger Drehmoment-Motor
- Konstantfahrruckeln
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.415 | mm |
| Gewicht | 235 | kg |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Länge | 2.180 | mm |
| Radstand | 1.450 | mm |
| Sitzhöhe: | 800 | mm |
| Höhe | 1.115 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 1.222 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 99 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
| Leistung | 83 PS bei 6.550 U/Min | |
| Drehmoment | 108 NM bei 3.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 198 | km/h |
| Tankinhalt | 16 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 356 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 41 mm USD-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifen-Rohrrahmen | |
| Federung vorne | konventionelle Telegabel, 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Stereo-Federbeine (Federweg 87)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-18 | |
| Reifen hinten | 150/70-17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 20 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.
Fazit - was bleibt hängen
Sehr guter Einstand von Brixton in diesem Segment! Die Cromwell 1200 macht genau das, was man von ihr erwartet. Sie vermittelt klassisches Retro-Roadster Feeling, fährt sich gut, bremst gut, klingt gut, ist gut verarbeitet und sieht gut aus. Den Feinschliff der britischen Konkurrenz hat sich zwar noch nicht, aber dafür ist sie auch günstiger.Das Testbike wurde uns freundlicherweise von 2Rad Stadie in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht sie in der unserer Meinung nach schönsten Farbvariante als Vorführer und freut sich über Probefahrer. Wer die graue Version schöner findet: Die gibt es dort auch. Und außerdem gibt es schöne Landstraßen zum Probefahren und der Laden liegt auch noch verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A23. Also, auf geht`s zur Probe fahrt - Gruß an Ralf und seinen tollen Hund!
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Honda NX 500 vs Brixton Cromwell 1200: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die richtige Frage: Soll es eher leicht, handlich und vielseitig sein – oder eher kräftig, souverän und mit mehr „Punch“? Im direkten Vergleich stehen hier die Honda NX 500 und die Brixton Cromwell 1200. Beide sind für Menschen interessant, die nicht nur von A nach B wollen, sondern auch Spaß am Fahren haben. Gleichzeitig unterscheiden sie sich deutlich in Charakter, Ausrichtung und dem, was man von ihnen im Alltag erwarten kann.
Grundidee der beiden Modelle: Leichtes Allround-Abenteuer vs. kräftiger Cruiser-Charakter
Die Honda NX 500 ist als modernes, alltagstaugliches Adventure-Bike gedacht. Der Fokus liegt auf einer unkomplizierten Handhabung, einem agilen Fahrgefühl und einer Motorisierung, die sich sowohl in der Stadt als auch auf Landstraßen gut anfühlt. Die NX 500 wirkt dabei wie ein Motorrad, das man gern jeden Tag bewegt – und das auch auf längeren Strecken nicht „zu viel“ wird.
Die Brixton Cromwell 1200 geht dagegen einen anderen Weg. Mit ihrer 1200er Auslegung zielt sie eher auf den Bereich „mehr Drehmoment, mehr Durchzug, mehr Ruhe im Antrieb“. Das kann besonders dann überzeugen, wenn häufige Beschleunigungsmanöver, zügiges Fahren oder ein souveränes Gefühl bei höheren Geschwindigkeiten im Vordergrund stehen. Wer ein Motorrad sucht, das sich weniger nach „sportlichem Werkzeug“ anfühlt und mehr nach „kraftvollem Begleiter“, wird hier eher fündig.
Motor und Antrieb: Wie sich die Unterschiede im Fahrgefühl bemerkbar machen
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda NX 500 setzt auf ein eher spritziges, drehfreudiges Konzept. Dadurch lässt sie sich häufig sehr direkt fahren – auch wenn man nicht ständig im obersten Drehzahlbereich unterwegs ist. Das macht sie besonders attraktiv, wenn Strecken mit vielen Kurven, wechselnden Geschwindigkeiten oder häufigem Anfahren den Alltag prägen.
Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Stärken eher aus, wenn man den Motor als „Kraftquelle“ nutzt. Der größere Hubraum sorgt in der Regel für ein entspannteres Ansprechverhalten und mehr Reserven beim Beschleunigen. Das ist ein Vorteil, wenn Überholmanöver häufiger vorkommen oder wenn man mit Gepäck bzw. zu zweit unterwegs ist und nicht ständig nach Drehzahl suchen möchte.
Stärken und Schwächen im Alltag
Honda NX 500 – Stärke: unkompliziertes, agiles Fahrgefühl; oft angenehm, wenn man das Motorrad „einfach laufen lässt“ und trotzdem schnell reagieren kann. Honda NX 500 – Schwäche: wer vor allem maximale Souveränität aus niedrigen Drehzahlen erwartet, muss je nach Fahrweise etwas mehr arbeiten als bei einem größeren Motor.
Brixton Cromwell 1200 – Stärke: kräftiger Durchzug und ein ruhigeres, kraftorientiertes Antriebsgefühl. Brixton Cromwell 1200 – Schwäche: das Motorrad wirkt dadurch in manchen Situationen weniger „leichtfüßig“ als ein kleineres, agileres Konzept – vor allem, wenn enge Stadtpassagen, häufiges Rangieren oder sehr dynamisches Kurvenfahren im Vordergrund stehen.
Fahrwerk, Handling und Komfort: Wer liegt in welchen Situationen vorn?
Beim Handling ist die Richtung klar: Die Honda NX 500 wirkt wie das Bike, das man gern „mit dem Körper“ steuert. Das bedeutet: schnelle Richtungswechsel, ein gutes Gefühl für die Linie und eine insgesamt handliche Abstimmung. Gerade auf Landstraßen, bei wechselndem Belag oder auf Strecken, die nicht immer perfekt glatt sind, spielt diese Art von Agilität ihre Vorteile aus.
Die Brixton Cromwell 1200 bringt dagegen eher den Charakter eines Motorrads mit, das Stabilität und Gelassenheit betont. Das kann auf längeren Strecken sehr angenehm sein, weil das Bike das Tempo „mitträgt“ und man sich weniger auf das ständige Nachregeln konzentrieren muss. In sehr engen Passagen oder bei häufigem Stop-and-go kann die größere „Masse im Gefühl“ jedoch stärker auffallen.
Komfort auf Tour: Sitzgefühl und Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder können für Touren genutzt werden, aber die Prioritäten sind unterschiedlich: Die Honda NX 500 ist oft die bessere Wahl, wenn man häufig zwischen Stadt, Landstraße und gelegentlichem Schotter/Schlechtweg wechselt und dabei ein Motorrad möchte, das nicht „zu schwer“ wirkt. Die Brixton Cromwell 1200 ist eher dann im Vorteil, wenn längere Autobahn- oder Landstraßenabschnitte dominieren und man ein kraftvolles, ruhiges Fahrgefühl bevorzugt.
Bremsen und Fahrsicherheit: Vertrauen entsteht durch Charakter
Bei der Fahrsicherheit zählt nicht nur die reine Bremsleistung, sondern auch das Zusammenspiel aus Dosierbarkeit, Stabilität und dem Gefühl, das das Bike vermittelt. Die Honda NX 500 wirkt in der Regel wie ein Motorrad, das sich gut dosieren lässt und dadurch in Alltagssituationen schnell Vertrauen aufbaut – etwa beim zügigen Anhalten vor Ampeln oder beim sportlichen Einlenken in Kurven.
Die Brixton Cromwell 1200 kann durch ihren kräftigen Antrieb ebenfalls positiv wirken: Wenn das Motorrad beim Beschleunigen souverän bleibt, reduziert das oft den Stress im Fahrfluss. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Bremsen und das Fahrwerk das höhere „Kraftgefühl“ sauber in Stabilität übersetzen. Wer eher entspannt fährt, profitiert hier besonders von der ruhigen Gesamtwirkung.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
In der Praxis entscheidet oft die Summe aus Ergonomie, Übersicht und Alltagstauglichkeit. Die Honda NX 500 punktet typischerweise mit einer funktionalen Ausrichtung: Sie ist darauf ausgelegt, sich schnell „richtig“ anzufühlen – vom Einsteigen bis zum Fahren. Das macht sie attraktiv, wenn man ein Motorrad sucht, das man ohne großes Umgewöhnen nutzen kann.
Die Brixton Cromwell 1200 wirkt dagegen stärker „stilistisch“ und charaktervoll. Das kann ein Plus sein, wenn man nicht nur Technik sucht, sondern auch das Gefühl, ein Motorrad zu fahren, das eine klare Identität hat. Für die Praxis bedeutet das: Wer gern mit Stil unterwegs ist und dabei Wert auf Durchzug legt, wird die Cromwell häufig als stimmig erleben.
Stärken und Schwächen bei der Nutzung
Honda NX 500 – Stärke: vielseitig, alltagstauglich, oft leicht zu fahren. Honda NX 500 – Schwäche: wer ausschließlich auf maximale Kraft aus ist, könnte sich je nach Fahrstil schneller „unterfordert“ fühlen.
Brixton Cromwell 1200 – Stärke: kraftvoller Charakter, souveränes Ansprechverhalten und ein starkes Gefühl beim Beschleunigen. Brixton Cromwell 1200 – Schwäche: wer maximale Wendigkeit in engen Situationen sucht, muss sich bewusst sein, dass ein 1200er Konzept nicht immer so „leicht“ wirkt wie ein kleineres Adventure-Bike.
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Der Vergleich zwischen Honda NX 500 und Brixton Cromwell 1200 ist weniger ein „wer ist besser“, sondern eher ein „welcher Charakter passt“. Beide Motorräder können Spaß machen – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
Honda NX 500: Ideal für vielseitige Fahrer
Die Honda NX 500 passt besonders gut, wenn häufig unterschiedliche Strecken anstehen: Stadtverkehr, Landstraße, spontane Touren und gelegentlich auch schlechterer Untergrund. Wer ein Motorrad möchte, das schnell anspringt, sich unkompliziert fahren lässt und dabei sportlich genug bleibt, wird mit der NX 500 häufig eine sehr stimmige Wahl treffen.
Brixton Cromwell 1200: Ideal für Kraft und Souveränität
Die Brixton Cromwell 1200 ist besonders spannend, wenn der Fokus auf Durchzug, entspannterem Fahren und einem kräftigen Antrieb liegt. Wer gern zügig unterwegs ist, längere Strecken bevorzugt und ein Motorrad sucht, das sich weniger nach „ständig arbeiten“ anfühlt, findet in der Cromwell 1200 oft genau den richtigen Ton.
Fazit: Welches Bike ist die bessere Wahl?
Fazit: Die Honda NX 500 ist die bessere Wahl für alle, die ein agiles, vielseitiges Motorrad für den Alltag und für abwechslungsreiche Touren suchen. Das Fahrgefühl wirkt leichtfüßig und macht es angenehm, schnell in den Rhythmus zu kommen – besonders auf kurvigen Strecken und bei wechselndem Untergrund. Die Brixton Cromwell 1200 spielt ihre Stärken vor allem dann aus, wenn Kraft und Souveränität im Vordergrund stehen. Der größere Motorcharakter sorgt für mehr Reserven beim Beschleunigen und kann längere Strecken entspannter machen. Wer also ein Motorrad möchte, das sich wie ein flexibles Werkzeug für viele Situationen anfühlt, liegt mit der NX 500 vorn. Wer dagegen ein Bike sucht, das mit Durchzug und ruhiger Kraft überzeugt, trifft mit der Cromwell 1200 eher den eigenen Geschmack.