| UVP | 8.429 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 17.490 € | |
| Baujahr | von 2022 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- superleichtes Handling
- sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
- funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
- einfachste Bedienung
- gut gemachtes Allrounder-Bike
- Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
- zahmer Sound
- Kupplungshebel nicht einstellbar
- Motor
- Wertigkeit
- Fahrwerk
- Display / Bedienung
- Soziustauglichkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.415 | mm |
| Gewicht | 237 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.223 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 780 | mm |
| Höhe | 1.295 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | V2 | |
| Hubraum | 1.203 | ccm |
| Hub | 74 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
| Leistung | 123 PS bei 8.250 U/Min | |
| Drehmoment | 118 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 193 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 6 | l pro 100km |
| Reichweite | 220 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 41 mm USD-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Sachs USD 43mm Gabel, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Sachs Monofederbein ohne Umlenkung, voll einstellbar (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 58W | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 73W | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 20 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelbremsscheiben, Brembo 4-Kolben-Festsattel ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Brembo Zweikolben-Festsattel ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.
Es geht ohne Scrambler
Was also ist das Revier der Indian? Lange Reisen eher nicht. Dem stehen der nur 13 Liter fassende (dafür wunderschöne) Tank entgegen, der schon erwähnte fehlende Windschutz und die Tatsache, dass die Sozia nicht gerade verwöhnt wird. Auf dem Platz in der zweiten Reihe ist leiden angesagt, er ist knapp, und die Fußrasten liegen sehr hoch.
Auch hier ähnelte unser Fast Tracker also den Scramblern der Konkurrenz. Ich persönlich würde nie eine Scrambler kaufen: Ob Ducati, Triumph oder BMW – bei allen saß ich auf dem Motorrad. Die Indian hingegen versteht es sehr schön, den Fahrer zu integrieren, er ist stärker als bei der Konkurrenz ins Fahrzeug eingefasst.
Jetzt müsste ich für ein typisches Zweit- oder Hobbybike nur noch knapp 16.000 Euro auftreiben … schön ist sie schon und in ihrer Durchzugskraft … aber ich wiederhole mich, deshalb ist hier jetzt Schluss. Fazit: Alle haben eine Scrambler, nur Indian nicht. Macht nichts: Es gibt ja die FTR 1200 S.
Das Testbike wurden uns von Legendary Motorcycles in Hamburg zur Verfügung gestellt.
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Honda NX 500 vs. Indian FTR 1200 Sport: Vergleich der Charaktere
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick komplett unterschiedlich wirken, lohnt sich ein genauer Blick. Die Honda NX 500 steht für einen unkomplizierten, alltagstauglichen Ansatz mit klarer Orientierung Richtung vielseitiges Fahren. Die Indian FTR 1200 Sport dagegen bringt einen deutlich sportlicheren, markanteren Auftritt mit – und fühlt sich eher wie ein Motorrad an, das man bewusst bewegt, statt es einfach nur „mitlaufen zu lassen“.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Eigenschaften beider Modelle gegenübergestellt: Motorcharakter, Fahrwerk und Handling, Bremsen, Komfort und Ergonomie sowie Alltagstauglichkeit und Stärken/Schwächen. So entsteht ein realistisches Bild, welches Bike wofür besonders gut passt.
Grundidee und Fahrprofil: Vielseitig vs. sportlich
Honda NX 500: der pragmatische Allrounder
Die Honda NX 500 ist als Motorrad gedacht, das im Alltag funktioniert und auf der Landstraße Spaß macht, ohne dabei ständig „auf Kante“ gefahren werden zu müssen. Das Konzept zielt auf ein leicht zugängliches Fahrgefühl, eine übersichtliche Bedienung und eine komfortable Sitzposition ab. Dadurch eignet sich die NX 500 besonders für Fahrer, die ein Bike suchen, das nicht nur am Wochenende, sondern auch unter der Woche überzeugt.
Indian FTR 1200 Sport: sportliche Präsenz
Die Indian FTR 1200 Sport wirkt wie ein Motorrad, das man nicht verstecken möchte. Der Fokus liegt stärker auf Performance-Feeling und direkter Rückmeldung. Das Fahrprofil ist weniger „Touring um jeden Preis“, sondern eher „Fahren mit Anspruch“: zügig durch Kurven, dynamisch beschleunigen und das Motorrad als Teil des Fahrspaßes erleben.
Motor und Antrieb: Charakter statt nur Zahlen
Leistungsentfaltung im Vergleich
Beide Motorräder liefern Fahrspaß, aber auf unterschiedliche Weise. Die Honda NX 500 setzt auf eine gleichmäßige, gut dosierbare Leistungsentfaltung. Das macht sie angenehm, wenn es im Stadtverkehr stop-and-go gibt oder wenn die Fahrt eher entspannt beginnt und später „von allein“ dynamischer wird.
Die Indian FTR 1200 Sport dagegen wirkt in der Beschleunigung kräftiger und unmittelbarer. Der Motorcharakter ist stärker auf zügiges Vorankommen und sportliche Dynamik ausgelegt. Wer gerne früh Gas gibt und das Motorrad spürbar arbeiten lässt, bekommt hier mehr „Biss“.
Alltagstauglichkeit der Motorleistung
Im Alltag zeigt die Honda NX 500 ihre Stärke: Sie lässt sich meist leichter „im richtigen Bereich“ halten, ohne dass man ständig nachjustieren muss. Die Indian FTR 1200 Sport kann natürlich auch im Alltag bewegt werden, aber sie fordert eher dazu auf, das Motorrad aktiv zu fahren. Das ist kein Nachteil, solange das eigene Fahrgefühl genau darauf ausgerichtet ist.
Fahrwerk und Handling: leichtfüßig vs. sportlich stabil
Kurvengefühl und Agilität
Die Honda NX 500 spielt ihre Vorteile vor allem in der Agilität aus. Das Motorrad wirkt handlich und lässt sich in engen Situationen gut bewegen. Gerade auf Landstraßen mit wechselnden Radien und in Stadtbereichen mit häufigen Richtungswechseln ist das ein Plus.
Die Indian FTR 1200 Sport ist weniger „spielerisch“ im Sinne von leichtem Herumprobieren, sondern eher sportlich stabil. In flotten Passagen fühlt sie sich wie ein Motorrad an, das die Linie hält und beim Herausbeschleunigen unterstützt. Wer gerne zügig fährt und das Motorrad „mitnimmt“, wird das Handling besonders genießen.
Fahrkomfort über verschiedene Strecken
Auf längeren Strecken zeigt die Honda NX 500 ihre Stärke im entspannten Fahrgefühl. Das Motorrad bleibt dabei meist gut kontrollierbar, ohne dass man ständig gegen die Ergonomie oder das Fahrwerk arbeiten muss.
Die Indian FTR 1200 Sport kann ebenfalls komfortabel sein, aber der Charakter ist stärker auf sportliche Rückmeldung ausgelegt. Das bedeutet: Je nach Fahrstil und Streckentyp kann sie sich „lebendiger“ anfühlen – was toll ist, aber nicht jedem gleich gut liegt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in der Verzögerung
Bremsgefühl im Vergleich
Bei beiden Motorrädern spielt das Thema Bremsen eine zentrale Rolle. Die Honda NX 500 wirkt in der Regel gut dosierbar, was im Alltag und bei wechselnden Bedingungen hilft. Das gibt Sicherheit, wenn man nicht jedes Mal mit maximalem Tempo in die Situation geht.
Die Indian FTR 1200 Sport zielt stärker auf sportliche Verzögerung. Das Bremsgefühl ist tendenziell direkter und unterstützt dynamisches Fahren. Wer häufig zügig unterwegs ist, profitiert von dieser unmittelbaren Rückmeldung.
Stärken und mögliche Schwächen
Stärken der Honda NX 500 liegen vor allem in der einfachen Handhabung und dem ruhigen, kontrollierten Bremsverhalten. Eine mögliche Schwäche kann sein, dass sportlich ambitionierte Fahrer bei sehr aggressivem Fahrstil mehr „Biss“ erwarten könnten.
Die Indian FTR 1200 Sport punktet mit sportlicher Bremsperformance und dem Gefühl, dass das Motorrad auch bei zügiger Fahrweise stabil bleibt. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass das Motorrad im Alltag oder bei sehr entspanntem Fahrstil „zu viel“ Charakter mitbringt – nicht negativ, aber eben anders.
Ergonomie und Komfort: Sitzposition entscheidet
Sitzposition und Körperhaltung
Die Honda NX 500 bietet eine Sitzposition, die auf Alltagstauglichkeit ausgelegt ist. Dadurch fällt es leichter, längere Fahrten angenehm zu gestalten. Auch wenn man nicht ständig im „Sportmodus“ unterwegs ist, bleibt das Handling natürlich und die Kontrolle wirkt intuitiv.
Die Indian FTR 1200 Sport setzt stärker auf eine sportlichere Haltung. Das kann sich sehr dynamisch anfühlen und unterstützt aktives Fahren. Wer aber eher entspannt unterwegs ist oder häufig lange Strecken fährt, sollte darauf achten, ob die eigene Körperhaltung zu diesem Charakter passt.
Windschutz und Tageskomfort
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda NX 500 ist tendenziell die Wahl für Fahrer, die ein Motorrad suchen, das unkompliziert bleibt – auch wenn die Fahrt länger dauert. Die Indian FTR 1200 Sport ist eher die Wahl für Fahrer, die den Fokus auf Fahrgefühl und sportliche Präsenz legen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Reisen
Stadtverkehr
Die Honda NX 500 ist im Stadtverkehr besonders stark, weil sie sich leicht bewegen lässt und das Fahrgefühl nicht überfordert. Das macht sie attraktiv für Pendler oder für alle, die das Motorrad regelmäßig nutzen.
Die Indian FTR 1200 Sport kann ebenfalls im Alltag genutzt werden, aber sie ist stärker auf „Fahren mit Stil“ ausgelegt. Wer gerne präsent unterwegs ist und das Motorrad aktiv bewegt, wird das schätzen.
Landstraße und Kurven
Auf der Landstraße zeigt die Honda NX 500 ihre Stärke im harmonischen Zusammenspiel aus Motor und Handling. Sie lädt dazu ein, Kurven flüssig zu fahren und das Tempo selbst zu dosieren.
Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Vorteile besonders dann aus, wenn es zügig wird. Das Motorrad wirkt dann wie gemacht für dynamische Linien und kräftige Beschleunigungsphasen.
Reiseanspruch
Für längere Touren ist die Honda NX 500 oft die entspanntere Wahl, weil sie den Fokus auf Allround-Komfort legt. Die Indian FTR 1200 Sport kann ebenfalls auf Tour gehen, aber sie ist eher die Option für Fahrer, die unterwegs nicht nur „ankommen“, sondern auch das Fahrgefühl im Vordergrund sehen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda NX 500 – klare Pluspunkte
- Vielseitiges Fahrprofil für Alltag und Landstraße
- Gut dosierbare Leistungsentfaltung für entspannte Fahrten
- Handliches Handling in engen Situationen
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten
Honda NX 500 – mögliche Grenzen
- Bei sehr sportlichem Anspruch kann das „letzte“ Temperament weniger im Fokus stehen
- Wer ein starkes Premium- oder Showbike-Gefühl sucht, findet das eher bei der Indian
Indian FTR 1200 Sport – klare Pluspunkte
- Sportlicher Charakter mit unmittelbarem Fahr- und Beschleunigungsgefühl
- Stabile Performance bei zügiger Fahrweise
- Direkteres Brems- und Rückmeldungsgefühl
- Starke optische Präsenz und „Motorrad-Identität“
Indian FTR 1200 Sport – mögliche Grenzen
- Sportlicher Fokus kann im Alltag weniger „entspannt“ wirken
- Die sportlichere Sitzposition passt nicht jedem Fahrstil und jeder Körpergröße gleichermaßen
Welche Wahl passt: NX 500 oder FTR 1200 Sport?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Fahrgefühl besser zum eigenen Alltag und Anspruch passt.
Für wen ist die Honda NX 500 die bessere Wahl?
Die Honda NX 500 passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das unkompliziert bleibt: für Stadtfahrten, für regelmäßige Ausfahrten und für alle, die auf der Landstraße gerne flüssig fahren. Auch wer ein Bike möchte, das sich leicht beherrschen lässt und bei dem Komfort und Alltagstauglichkeit im Vordergrund stehen, wird hier glücklich.
Für wen ist die Indian FTR 1200 Sport die bessere Wahl?
Die Indian FTR 1200 Sport ist ideal für Fahrer, die mehr sportliche Dynamik suchen und das Motorrad aktiv bewegen möchten. Wer gerne zügig unterwegs ist, eine direkte Rückmeldung beim Fahren schätzt und Wert auf eine starke Optik sowie eine klare Performance-Identität legt, findet in der FTR 1200 Sport die passendere Wahl.
Fazit:
Die Honda NX 500 ist die bessere Wahl, wenn ein vielseitiges Motorrad gefragt ist, das im Alltag überzeugt und auf der Landstraße mit einem gutmütigen, leicht dosierbaren Fahrgefühl punktet. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Komfort, Handlichkeit und ein unkompliziertes Gesamtpaket suchen – vom Pendeln bis zur entspannten Tour.
Die Indian FTR 1200 Sport spielt ihre Stärken aus, wenn sportliche Dynamik und unmittelbares Fahr-Feedback im Vordergrund stehen. Wer gerne zügig fährt, eine direkte Brems- und Beschleunigungscharakteristik mag und dem Motorrad auch optisch eine klare Rolle geben möchte, bekommt mit der FTR 1200 Sport genau dieses Erlebnis.
Kurz gesagt: NX 500 für den vielseitigen Allround-Alltag, FTR 1200 Sport für alle, die Fahrspaß spürbar und sportlich erleben wollen.