| UVP | 8.429 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 5.620 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- superleichtes Handling
- sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
- funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
- einfachste Bedienung
- gut gemachtes Allrounder-Bike
- Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
- zahmer Sound
- Kupplungshebel nicht einstellbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.415 | mm |
| Gewicht | 195 | kg |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Länge | 2.145 | mm |
| Radstand | 1.390 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.090 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder 4-Takt | |
| Hubraum | 349 | ccm |
| Hub | 86 | mm |
| Bohrung | 72 | mm |
| Kühlung | luftgekühlt | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
| Leistung | 20 PS bei 6.100 U/Min | |
| Drehmoment | 27 NM bei 4.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 114 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 3 | l pro 100km |
| Reichweite | 480 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 41 mm USD-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen mit doppeltem Unterrohr | |
| Federung vorne | Teleskopgabel, 41mm (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Stereo Federbein , sechsfach einstellbare Federvorspannung (Federweg 90)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 100/90-19 | |
| Reifen hinten | 120/80-18 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 20 mm) | |
| Bremsen vorne | Einzelscheibe, Zweikolben Schwimmsattel ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattel ( Ø 270 mm) | |
Fazit
Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.
Fazit: Stay wild, aber bitte gemütlich
Die Royal Enfield Goan Classic 350 ist kein Motorrad, das man rein rational kauft. Wenn man nur nach Leistung, Vielseitigkeit und maximaler Vernunft geht, gibt es praktischere Optionen. Aber Motorräder sind zum Glück selten reine Tabellenentscheidungen. Die Goan überzeugt mit Charakter, lässigem Look, zugänglichem Handling und einem Motor, der zwar keine Bäume ausreißt, aber dafür genau die richtige Portion Ruhe und Charme liefert.Sie ist am besten, wenn man sie nicht hetzt. Dann wird aus den rund 20 PS kein Mangel, sondern eine Einladung. Eine Einladung, früher loszufahren, später anzukommen und unterwegs mehr mitzubekommen. Das klingt kitschig, passt aber zu diesem Bike. Die Goan Classic 350 macht aus Langsamkeit keinen Kompromiss, sondern ein Konzept.
Testurteil: Sehr charmant, sehr lässig, angenehm einfach. Keine Maschine für Tempojäger, aber eine richtig starke Wahl für alle, die einen coolen, bezahlbaren Bobber mit echtem Royal-Enfield-Gefühl suchen. Die Goan Classic 350 fährt nicht vorneweg. Sie fährt daneben, grinst und sagt: „Komm, lass uns noch einen Umweg nehmen.“
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Honda NX 500 vs. Royal Enfield Goan Classic 350 – Vergleich für Alltag & Tour
Wer zwischen der Honda NX 500 und der Royal Enfield Goan Classic 350 schwankt, entscheidet im Grunde nicht nur über zwei Modelle, sondern über zwei sehr unterschiedliche Motorrad-Philosophien. Die Honda steht für moderne Alltags- und Reiseorientierung mit einem klaren Fokus auf Alltagstauglichkeit, ruhige Beherrschbarkeit und ein ausgewogenes Gesamtpaket. Die Royal Enfield dagegen setzt auf klassischen Stil, einen markanten Motorcharakter und das Gefühl, dass Motorradfahren auch heute noch ein Stück Handwerk und Tradition sein darf.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Motorräder gegenübergestellt – damit leichter wird, das passende Bike für den eigenen Fahrstil zu finden.
Grundidee und Charakter: Modernes Allround-Bike vs. klassischer Cruiser-Vibe
Die Honda NX 500 wirkt wie ein Motorrad, das für viele Situationen gemacht ist: kurze Wege in der Stadt, längere Strecken am Wochenende und Touren, bei denen man nicht ständig an Grenzen denkt. Der Charakter ist dabei eher „funktional“: Das Bike will nicht beeindrucken, indem es laut oder verspielt ist, sondern indem es zuverlässig liefert und sich unkompliziert fahren lässt.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 spielt dagegen in einer anderen Liga. Hier steht der klassische Look im Vordergrund, und das Fahrgefühl ist stärker von Motor- und Klangcharakter geprägt. Wer ein Motorrad sucht, das sich nicht wie ein reines Transportmittel anfühlt, sondern wie ein Erlebnis, findet in der Royal Enfield häufig genau das.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Beim Vergleich der Motoren zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda NX 500 ist auf ein gleichmäßiges, modernes Ansprechverhalten ausgelegt. Dadurch wirkt sie besonders dann stimmig, wenn häufiges Beschleunigen, zügiges Einordnen im Verkehr oder entspanntes Dahingleiten gefragt ist. Das Motorrad vermittelt ein Gefühl von Kontrolle und „Berechenbarkeit“ – ideal, wenn man nicht jedes Mal neu überlegen möchte, wie das Bike auf Gasbefehle reagiert.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 setzt stärker auf den charakteristischen Rhythmus eines klassischen Einzylinders. Das bedeutet: Das Motorrad kann sich in bestimmten Situationen sehr lebendig anfühlen, während es in anderen Momenten eher gemächlich wirkt. Wer gerne im passenden Drehzahlbereich fährt und den Motor als Teil des Fahrspaßes versteht, wird die Eigenheiten der Royal Enfield oft als Vorteil sehen. Wer dagegen möglichst „stressfrei“ überholen oder permanent sportlich beschleunigen möchte, wird die Honda NX 500 als klarer empfundenen Allrounder wahrnehmen.
Komfort und Sitzgefühl: Alltagstauglichkeit im Vergleich
Bei der Honda NX 500 spielt Komfort vor allem über die Gesamtbalance eine Rolle: Sitzposition, Ergonomie und das Fahrwerk greifen so ineinander, dass das Motorrad auch über längere Strecken nicht sofort ermüdet. Gerade wenn der Alltag aus wechselnden Fahrbahnbelägen besteht, wirkt die Honda oft als „ruhige“ Wahl.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 punktet häufig mit einem gemütlichen, klassischen Sitzgefühl. Das kann besonders dann gefallen, wenn man nicht auf maximale sportliche Effizienz aus ist, sondern auf entspannte Kilometer. Gleichzeitig kann die Eigenart des Motorrads – also der Fokus auf Stil und Motorcharakter – dazu führen, dass man für bestimmte Fahrmanöver mehr „mit dem Bike“ arbeitet. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, aber es ist eine andere Art von Komfort.
Handling und Alltag: Stadtverkehr, Landstraße und Manöver
Im Stadtverkehr zeigt sich die Honda NX 500 meist als unkomplizierte Wahl. Sie lässt sich im Alltag gut positionieren, vermittelt ein sicheres Gefühl beim Rangieren und bleibt auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm. Wer häufig durch den Verkehr muss oder regelmäßig enge Situationen meistert, profitiert von dieser Art der Handhabung.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 kann im Stadtverkehr ebenfalls Spaß machen – allerdings eher durch das Fahrgefühl und die entspannte Art, als durch „sportliche“ Agilität. Wer gerne langsamere Takte fährt, wird die Maschine oft als stimmig empfinden. Bei hektischen Situationen oder wenn schnelle Richtungswechsel gefragt sind, wirkt die Honda in der Regel souveräner.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda NX 500: Stärken
- Allround-Charakter: passt gut für Alltag, Landstraße und Touren.
- Berechenbares Fahrverhalten: erleichtert das Fahren in vielen Situationen.
- Komfort durch Balance: wirkt auch auf längeren Strecken angenehm.
- Moderne Alltagstauglichkeit: unterstützt ein unkompliziertes Handling.
Honda NX 500: Schwächen
- Weniger „Oldschool-Emotion“: wer Tradition und Klang im Vordergrund sucht, könnte weniger „Seele“ spüren.
- Charakter eher neutral: sportlich ambitionierte Fahrer finden je nach Erwartung nicht immer den maximalen „Kick“.
Royal Enfield Goan Classic 350: Stärken
- Starker klassischer Charakter: Look und Motorgefühl wirken besonders stimmig.
- Fahrspaß über Stil: macht Lust auf ruhigeres, genussorientiertes Fahren.
- Motorkommunikation: der Einzylinder ist spürbar Teil des Erlebnisses.
Royal Enfield Goan Classic 350: Schwächen
- Weniger „Allround-Schnelligkeit“: für sehr dynamische Manöver wirkt die Honda meist im Vorteil.
- Mehr Abstimmung nötig: wer „einfach durchziehen“ möchte, muss sich stärker an den Motorcharakter anpassen.
Für wen eignet sich welche Maschine?
Die Honda NX 500 ist besonders dann die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das möglichst viele Einsatzbereiche abdeckt: Pendeln, Wochenendtouren, längere Strecken und wechselnde Fahrbedingungen. Wer ein Bike möchte, das sich schnell vertraut anfühlt, ohne ständig „gegen“ das Motorrad zu arbeiten, wird mit der Honda häufig sehr zufrieden sein. Auch für Fahrer, die Wert auf ein ausgewogenes Gesamtpaket legen, ist die NX 500 eine starke Option.
Die Royal Enfield Goan Classic 350 passt besser zu Menschen, die Motorradfahren bewusst genießen: mit klassischem Stil, spürbarem Motorcharakter und einem Fahrgefühl, das mehr nach „Erlebnis“ als nach „Effizienz“ klingt. Wer gerne im passenden Rhythmus fährt, sich an Klang und Vibrationen nicht stört, sondern sie als Teil des Charmes sieht, findet in der Royal Enfield oft genau die richtige Mischung.
Fazit:
Die Honda NX 500 ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Motorrad für Alltag und Touren suchen und dabei ein möglichst unkompliziertes, berechenbares Fahrgefühl bevorzugen. Sie punktet mit Balance, Komfort und einer Art, die viele Situationen im Verkehr und auf der Landstraße entspannt bewältigt. Die Royal Enfield Goan Classic 350 hingegen ist die richtige Entscheidung für Fahrer, die vor allem Stil, klassischen Charakter und den besonderen Motor-„Vibe“ erleben möchten. Wer Motorradfahren als Genuss versteht und sich auf den Rhythmus des Einzylinders einlässt, wird die Stärken der Royal Enfield besonders deutlich spüren. Kurz gesagt: Honda für den modernen Allround-Einsatz, Royal Enfield für klassisches Feeling und Fahrspaß mit Charakter.