| UVP | 8.429 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 9.578 € | |
| Baujahr | von 2026 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- superleichtes Handling
- sehr zugängliches Bike, auch für Anfänger geeignet
- funktionales Cockpit mit TFT und Navigationslösung
- einfachste Bedienung
- gut gemachtes Allrounder-Bike
- Windschild erzeugt bei vielen Fahrern Turbulenzen
- zahmer Sound
- Kupplungshebel nicht einstellbar
- einstellbares, gutes Fahrwerk
- sehr agiles, leicht zu fahrendes Motorrad
- LED rundum in Serie
- solide Bauweise
- harte Sitzbank
- Motor obenrum ohne Puste
- nur 5 Gänge
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 196 | kg |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.445 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.415 | mm |
| Gewicht | 154 | kg |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Länge | 2.195 | mm |
| Radstand | 1.465 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.190 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 471 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 67 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Einzylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 398 | ccm |
| Hub | 63 | mm |
| Bohrung | 90 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 5 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 48 PS bei 8.600 U/Min | |
| Drehmoment | 43 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 175 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 491 | km |
| Leistung | 38 PS bei 8.000 U/Min | |
| Drehmoment | 37 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 139 | km/h |
| Tankinhalt | 9 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 249 | km |
Fahrwerk
| Federung vorne | Showa 41 mm USD-Gabel | |
| Federung hinten | Zentralfederbein | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 110/80-19 | |
| Reifen hinten | 160/60-17 | |
| Rahmenbauart | Doppelschleifenrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down Teleskopgabel 46 mm (Federweg 260)mm | |
| Federung hinten | KYB Monofederbein mit Ausgleichsbehälter / Öldämpfung (Federweg 277)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge (Aluminium) | |
| Reifen vorne | 120/70R17 M/C 58H (mit Schlauch) | |
| Reifen hinten | 140/70R17 M/C 66H (mit Schlauch) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 20 mm) | |
| Bremsen vorne | Scheibenbremse, Zweikolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibenbremse, Einkolben-Schwimmsattel, ABS abschaltbar ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die Honda NX 500 ist ein einfaches, aber gut gemachtes A2 Adventure-Bike. Sie überzeugt mit tadellosem und mega-einfachen Fahrverhalten und ist somit ein perfekter Allrounder für A2 Fahrer und Biker, die keine Lust mehr auf 250 kg + Geschosse haben. Mit 48 PS darf man keine Leistungs-Explosionen erwarten, das würde aber auch gar nicht zum überaus gutmütigen Gesamteindruck der NX 500 passen.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen (30 Minuten nördlich von Hamburg) zur Verfügung gestellt. Dort steht die NX 500 nebst vielen, vielen anderen Honda-Modellen als Vorführer für eine Probefahrt bereit. motofun hat übrigens auch eine große Anzahl an gebrauchten Maschinen, ein Besuch lohnt sich also immer.
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Honda NX 500 vs Suzuki DR-Z 4SM: Vergleich für Straße und Gelände
Wer ein Motorrad sucht, das sowohl im Alltag funktioniert als auch auf Schotterwegen oder im leichten Gelände Spaß macht, landet schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Ansätzen: der Honda NX 500 und der Suzuki DR-Z 4SM. Beide Modelle sind straßenzugelassen und bieten den Charme eines Dual-Sport-Konzepts – aber sie fühlen sich auf dem Weg dorthin deutlich verschieden an. Der folgende Vergleich zeigt, wie sich die Stärken und Schwächen in der Praxis bemerkbar machen und worauf es beim Kauf wirklich ankommt.
Grundcharakter: Reiseorientiert vs. Offroad-nah
Die Honda NX 500 ist eher als alltagstaugliches, leicht zu handhabendes Motorrad gedacht, das auch längere Strecken angenehm abspult. Der Fokus liegt auf einem runden Gesamtpaket aus Sitzkomfort, gutem Handling und einer Motorabstimmung, die sich im Stadtverkehr ebenso wohlfühlt wie auf Landstraßen.
Die Suzuki DR-Z 4SM dagegen wirkt von der Grundidee her deutlich „enduroiger“. Sie ist spürbar darauf ausgelegt, dass Schotter, Feldwege und anspruchsvollere Strecken nicht nur gelegentlich vorkommen. Das merkt man vor allem am Fahrgefühl: Die Maschine ist direkter, „dreckiger“ im Charakter und vermittelt mehr Offroad-Intent – auch wenn sie ebenfalls für die Straße genutzt werden kann.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich die Leistung anfühlt
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda NX 500 spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo gleichmäßiges Fahren gefragt ist. Der Motor wirkt in vielen Situationen souverän und lässt sich gut dosieren. Dadurch entsteht ein entspanntes Fahrgefühl, das gerade auf Pendelstrecken oder bei wechselnden Geschwindigkeiten Vorteile bringt.
Die Suzuki DR-Z 4SM steht dagegen für einen lebendigeren, offroad-näheren Antrieb. Das Ansprechverhalten und die Art, wie Leistung verfügbar wird, unterstützen ein aktiveres Fahren. Wer gerne mit Gas und Kupplung arbeitet, findet hier ein Motorrad, das sich nicht nur „fahren lässt“, sondern zu einer dynamischeren Fahrweise einlädt.
Stärken und Schwächen im Alltag
Die Honda NX 500 punktet mit einem harmonischen Gesamtbild: weniger „Kampf“, mehr Kontrolle im Alltag. Die Suzuki DR-Z 4SM kann im Stadtverkehr ebenfalls Spaß machen, verlangt aber eher nach Aufmerksamkeit, weil der Charakter stärker auf Gelände ausgelegt ist. Wer häufig im dichten Verkehr unterwegs ist oder lange Strecken am Stück fährt, wird die Honda meist als entspannter empfinden.
Stärken und Schwächen im Gelände
Im Gelände zeigt die Suzuki DR-Z 4SM ihre Offroad-Ausrichtung besonders deutlich. Das Motorrad unterstützt ein zügiges Vorankommen auf unbefestigten Wegen und vermittelt mehr „Enduro-Feeling“. Die Honda NX 500 ist ebenfalls fähig, aber sie fühlt sich eher wie ein straßennahes Dual-Sport-Motorrad an, das man geschickt einsetzt – während die Suzuki eher „von Natur aus“ dafür gebaut wirkt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk unterscheiden sich die beiden Konzepte spürbar. Die Honda NX 500 zielt auf ein ausgewogenes Setup, das auf Asphalt und auf gemischten Strecken überzeugt. Das Handling wirkt dadurch berechenbar, und Unebenheiten werden meist so verarbeitet, dass das Motorrad auch bei längeren Fahrten nicht unnötig anstrengend wird.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist im Fahrgefühl direkter. Gerade auf unebenen Untergründen kann das helfen, weil das Motorrad schneller auf Impulse reagiert. Gleichzeitig gilt: Wer überwiegend Straße fährt, kann die Suzuki als etwas „härter“ oder weniger komfortbetont wahrnehmen – nicht unbedingt schlechter, aber anders abgestimmt.
Bremsen und Kontrolle
Beide Motorräder bieten eine solide Basis für Kontrolle, aber die Art der Dosierbarkeit spielt eine Rolle. Die Honda NX 500 wirkt häufig harmonischer im Zusammenspiel aus Bremsen und Fahrstabilität, während die Suzuki DR-Z 4SM eher zu einem aktiven Fahrstil passt. Auf rutschigem Untergrund ist das Gefühl für die richtige Linie entscheidend – und hier kann die Suzuki durch ihre Offroad-Nähe Vorteile ausspielen.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Übersicht und Komfort
Die Honda NX 500 ist in der Praxis oft die Wahl, wenn eine entspannte Sitzposition und gute Übersicht im Vordergrund stehen. Das Motorrad lässt sich im Alltag leicht bewegen, und die Ergonomie unterstützt eine natürliche Haltung – besonders auf längeren Strecken.
Die Suzuki DR-Z 4SM bietet ebenfalls eine straßentaugliche Sitzposition, wirkt aber stärker auf „Aufsitzen und losfahren“ im Offroad-Kontext ausgelegt. Wer viel im Gelände unterwegs ist oder gerne auf unbefestigten Strecken unterwegs ist, wird die Haltung als passend empfinden. Wer dagegen vor allem lange Autobahn- oder Landstraßenetappen fährt, kann den Komfortvorteil der Honda deutlicher merken.
Wartung, Ersatzteile und Langzeitnutzen
Bei Dual-Sport-Modellen ist die Frage nach Wartung und Ersatzteilen besonders wichtig. Die Honda NX 500 profitiert typischerweise von einem breiten Service- und Teileumfeld, was die Planung im Alltag erleichtern kann. Außerdem ist das Motorrad häufig so konzipiert, dass es sich unkompliziert in den Alltag integrieren lässt.
Die Suzuki DR-Z 4SM ist ebenfalls ein Modell, das viele Fahrer wegen seiner Offroad-Nähe schätzen. In der Praxis kann das bedeuten: Wer regelmäßig im Gelände fährt, wird häufiger an Verschleißthemen denken müssen (z. B. Reifen, Kette, Bremsbeläge je nach Nutzung). Dafür passt die Suzuki gut zu Fahrern, die ihr Motorrad bewusst als „Werkzeug“ für unbefestigte Strecken sehen.
Für wen passt welches Motorrad?
Honda NX 500: Die bessere Wahl für vielseitige Alltagsfahrer
Die Honda NX 500 ist besonders interessant, wenn das Motorrad täglich genutzt wird und der Schwerpunkt auf einem runden Gesamtpaket liegt: angenehmes Handling, entspannteres Fahrgefühl und eine gute Basis für Touren. Wer regelmäßig pendelt, gelegentlich Schotterwege fährt und dabei ein Motorrad möchte, das sich nicht ständig „wie ein Projekt“ anfühlt, trifft mit der Honda meist die richtige Entscheidung.
Suzuki DR-Z 4SM: Die bessere Wahl für Offroad-Fans mit Straßenzulassung
Die Suzuki DR-Z 4SM empfiehlt sich, wenn das Gelände nicht nur Beiwerk ist. Wer gerne aktiv fährt, mehr Enduro-Feeling sucht und unbefestigte Strecken als festen Bestandteil des Fahrplans betrachtet, bekommt mit der Suzuki ein Motorrad, das stärker in Richtung Offroad ausgerichtet ist. Auch wenn die Straße genutzt wird, bleibt die DR-Z im Charakter klar „geländebetont“.
Fazit:
Die Honda NX 500 ist die stimmigere Wahl für Fahrer, die ein Dual-Sport-Motorrad vor allem als alltagstaugliches, tourenfähiges Gesamtpaket sehen. Sie überzeugt mit einem harmonischen Fahrgefühl, das im Alltag entspannt bleibt und auch auf gemischten Strecken zuverlässig funktioniert. Wer häufig unterwegs ist, längere Strecken plant und dabei nicht ständig zwischen Komfort und Offroad-Kompetenz abwägen möchte, findet in der Honda meist die passendere Basis.
Die Suzuki DR-Z 4SM passt besser zu Fahrern, die mehr Offroad-Charakter wollen und unbefestigte Wege regelmäßig nutzen. Sie wirkt direkter und unterstützt einen aktiveren Fahrstil, wodurch sie im Gelände besonders Spaß macht. Wer das Motorrad als straßenzugelassenes Enduro-Werkzeug betrachtet und die Offroad-Ausrichtung bewusst sucht, wird mit der DR-Z 4SM glücklicher.
Kurz gesagt: Honda NX 500 für vielseitige Alltags- und Tourennutzung, Suzuki DR-Z 4SM für mehr Enduro-Feeling und echte Offroad-Ambitionen.