| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 6.249 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- wendiges und wuseliges Bike
- einfache Bedienung
- angenehm aufrechte Sitzposition
- Bedienungsanleitung braucht man nicht
- startet nur im Leerlauf
- Sound könnte besser sein
- Sitzbank etwas straff
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 207 | kg |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.460 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 302 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | einstellbare Upside Down Gabel Ø 50mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 128)mm | |
| Aufhängung hinten | Doppelrohr-Profil-Schwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | 2 schwimmend gelagerte Bremsscheiben mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 260 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Fazit - was bleibt hängen
Die Benelli Leoncino 500 hat so ziemlich genau unsere Erwartungen erfüllt. Sie ist wendig und macht im Stadtverkehr genau deshalb richtig viel Spaß. Das Wartungsintervall ist mit 7.000 km zwar etwas knapp bemessen, aber einmal im Jahr sollte man sein Bike ja sowieso checken lassen.Der Preis für die Maschine geht in Ordnung. Als Wettbewerber fällt uns einzig die Brixton Crossfire 500 ein, die etwas teurer ist. Die Honda CB 500 F hat zwar keine Retro-Anleihen, muss als 500er Klassiker (gefühlt seit den Siebzigern) und als extrem zuverlässiges Bike hier ebenfalls genannt werden, zumal sie auch nicht teurer ist als die Benelli.
Das Testbike wurde uns zur Verfügung gestellt von Legenday Cycles in Hamburg. Dort steht die Benelli Leoncino 500 als Vorführer und wartet sehnsüchtig auf weitere Probefahrer. Wer ein A2-Bike sucht, auf Style steht und Bock auf Retro-Naked-Scrambler Design hat: Anchecken.
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Honda X-ADV vs. Benelli Leoncino 500: Welches Motorrad passt besser zum Alltag?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die im Alltag zählt: Wie fühlt sich das Bike im Stadtverkehr an, wie entspannt ist es auf längeren Strecken und wie gut lässt es sich im Alltag handhaben? Der Vergleich zwischen der Honda X-ADV und der Benelli Leoncino 500 zeigt dabei sehr klar, dass hier zwei Philosophien aufeinandertreffen: Die X-ADV ist als Adventure-Scooter auf Komfort und Vielseitigkeit ausgelegt, während die Leoncino 500 mit ihrem neo-retro Stil eher auf Motorrad-Feeling, Charakter und unkomplizierte Alltagsnutzung setzt.
Grundcharakter: Adventure-Scooter vs. Neo-Retro-Motorrad
Die Honda X-ADV ist im Kern ein Scooter mit Adventure-DNA. Das merkt man vor allem an der Art, wie sie sich bewegt: ruhig, souverän und auf „einfach losfahren“ getrimmt. Gerade im dichten Verkehr wirkt das Konzept angenehm, weil der Fokus auf Komfort und entspannter Bedienung liegt.
Die Benelli Leoncino 500 dagegen spielt stärker die klassische Motorradkarte aus. Sie wirkt lebendiger im Handling und vermittelt mehr „direktes“ Fahrgefühl. Wer gern mit dem Bike arbeitet, Kurven aktiv angeht und das Motorrad als Teil des Fahrens versteht, fühlt sich hier meist schneller zuhause.
Sitzposition und Ergonomie: Wer sitzt entspannter?
Bei der Sitzposition unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Honda X-ADV ist so ausgelegt, dass längere Fahrten und häufiges Stop-and-go möglichst wenig anstrengend sind. Die Haltung wirkt insgesamt auf Komfort getrimmt, wodurch sich die X-ADV besonders für Pendler und Touren eignet, bei denen man nicht ständig „nachjustieren“ möchte.
Die Benelli Leoncino 500 bietet eine Motorradtypische Sitzhaltung. Das ist nicht automatisch schlechter, aber es fühlt sich anders an: mehr „Fahren“ statt „mitgenommen werden“. Für viele ist das genau der Punkt, weil sich die Leoncino 500 dadurch agiler und unmittelbarer anfühlt. Wer allerdings sehr lange Strecken in einem Stück fährt oder häufig im Stadtverkehr steht, wird die Komfortorientierung der X-ADV stärker zu schätzen wissen.
Motor und Antrieb: Wie unterscheiden sich die Fahrcharaktere?
Beim Motorcharakter zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den beiden Kategorien. Die Honda X-ADV ist darauf ausgelegt, gleichmäßig und stressfrei zu laufen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man im Alltag häufig kurze Strecken fährt oder im Verkehr ständig die Geschwindigkeit anpassen muss. Die Honda wirkt dabei wie ein „verlässlicher Begleiter“: nicht hektisch, sondern kontrolliert.
Die Benelli Leoncino 500 bringt dagegen mehr Motorrad-typische Dynamik ins Spiel. Das Ansprechverhalten und die Art, wie sich die Leistung über den Drehzahlbereich verteilt, wirken oft direkter. Dadurch kann die Leoncino 500 auf Landstraßen und in Kurven mehr Spaß machen, weil man das Gefühl hat, das Motorrad stärker „mitsteuern“ zu können.
Fahrwerk und Handling: Stabil oder verspielt?
Im Fahrwerk und beim Handling geht es weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern um den Einsatzbereich. Die Honda X-ADV ist auf souveränes Gleiten und sicheres Handling ausgelegt. Gerade bei wechselnden Untergründen oder wenn man nicht jedes Detail der Straße „lesen“ will, spielt die Honda ihre Stärke aus: Sie bleibt berechenbar.
Die Benelli Leoncino 500 fühlt sich im Vergleich oft leichter und agiler an. Das kann in der Stadt ein Vorteil sein, weil Richtungswechsel und Rangieren unkompliziert wirken. Auf der anderen Seite hängt das Fahrgefühl stärker davon ab, wie man fährt: Wer sportlich unterwegs ist, wird die Leoncino 500 als lebendiger erleben; wer maximalen Komfort über lange Strecken sucht, wird die Honda tendenziell als entspannter empfinden.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei Bremsen zählt vor allem, wie gut sich das Motorrad dosieren lässt. Die Honda X-ADV vermittelt hier häufig ein sehr sicheres Gefühl, weil sie in vielen Situationen stabil bleibt und das Bremsverhalten gut planbar wirkt. Das ist besonders im Stadtverkehr hilfreich, wo man oft aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten verzögert.
Die Benelli Leoncino 500 kann ebenfalls mit einem überzeugenden Bremsgefühl punkten, wirkt aber in der Praxis oft etwas „motorradiger“ in der Rückmeldung. Das ist für viele Fahrerinnen und Fahrer angenehm, weil man die Verzögerung klar spürt. Wer sehr häufig im Stop-and-go unterwegs ist, wird die Honda jedoch als besonders stressarm erleben.
Alltagstauglichkeit: Parken, Verstauen, Starten
Im Alltag sind es oft die kleinen Dinge, die den Unterschied machen. Die Honda X-ADV punktet typischerweise mit dem Scooter-Konzept: praktische Bedienung, ein stimmiges Gesamtpaket und ein Setup, das für Pendeln und Besorgungsfahrten gemacht ist. Dazu kommt, dass die X-ADV durch ihre Bauart oft als „einfach nutzbar“ wahrgenommen wird.
Die Benelli Leoncino 500 ist dagegen die Wahl für alle, die ein Motorrad möchten, das sich nicht wie ein Kompromiss anfühlt. Das neo-retro Design ist nicht nur optisch, sondern oft auch ein Hinweis auf die Philosophie: unkompliziert, nah am klassischen Motorradgefühl und mit einem Charakter, der im Alltag auffällt.
Komfort auf längeren Strecken: Wer entspannt mehr?
Wenn es um Komfort geht, spielt die Honda X-ADV ihre Stärken besonders aus. Die Kombination aus ergonomischer Auslegung und dem insgesamt ruhigen Fahrgefühl macht sie zu einer guten Option für längere Ausfahrten, bei denen man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeiten möchte.
Die Benelli Leoncino 500 kann ebenfalls für Touren genutzt werden, aber sie richtet sich stärker an Fahrerinnen und Fahrer, die das Motorrad als aktives Erlebnis sehen. Wer gern fährt, statt nur „durchzukommen“, wird die Leoncino 500 auf Landstraßen oft als motivierend erleben.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda X-ADV: Stärken
- Entspanntes Fahrgefühl für Stadt und Alltag
- Hohe Planbarkeit bei wechselnden Bedingungen
- Komfortorientierte Ergonomie für längere Fahrten
- Praktisches Gesamtkonzept als Scooter-Adventure
Honda X-ADV: Schwächen
- Wer maximal „Motorrad-Feeling“ sucht, empfindet die X-ADV manchmal als weniger direkt
- Das Adventure-Scooter-Konzept ist nicht für jeden Geschmack (Optik/Charakter)
Benelli Leoncino 500: Stärken
- Motorradtypischer Charakter mit unmittelbarem Fahrgefühl
- Agiles Handling im Alltag
- Neo-retro Stil mit eigenständiger Ausstrahlung
- Motivierende Dynamik auf Landstraßen
Benelli Leoncino 500: Schwächen
- Für sehr lange Strecken kann die Komfortorientierung der Honda im Vorteil sein
- Je nach Fahrstil kann das „direktere“ Gefühl mehr Aufmerksamkeit erfordern
Für wen lohnt sich welcher Vergleich?
Die Honda X-ADV ist besonders dann die bessere Wahl, wenn im Fokus steht, dass das Motorrad im Alltag möglichst wenig Stress macht: Pendeln, kurze Wege, häufiges Anfahren und Verzögern sowie der Wunsch nach einem komfortablen Gesamtpaket. Wer ein Bike sucht, das zuverlässig funktioniert und sich wie ein „Allrounder“ anfühlt, wird mit der Honda sehr wahrscheinlich glücklich.
Die Benelli Leoncino 500 passt besser, wenn das Motorrad nicht nur Transportmittel sein soll, sondern ein Stück Fahrspaß und Charakter. Wer gern Kurven fährt, das Motorradgefühl mag und optisch sowie vom Stil her etwas Eigenständiges sucht, findet in der Leoncino 500 oft die passendere Antwort.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist der richtige Griff, wenn Komfort, Alltagstauglichkeit und ein souveränes, gutmütiges Fahrgefühl im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders im Stadtverkehr und auf längeren Strecken aus, weil sie sich insgesamt sehr entspannt und planbar anfühlt. Wer häufig pendelt oder einfach ein Motorrad möchte, das zuverlässig „funktioniert“, wird die X-ADV schnell als angenehmen Begleiter erleben.
Die Benelli Leoncino 500 ist hingegen die Wahl für alle, die mehr Motorrad-Charakter suchen: lebendiges Handling, ein direkteres Fahrgefühl und ein Stil, der nicht nach Standard aussieht. Auf Landstraßen und in kurvigen Abschnitten macht sie oft mehr Spaß, weil sie stärker zum aktiven Fahren einlädt. Kurz gesagt: Honda für entspanntes Allrounden, Benelli für Fahrspaß und eigenständigen Motorrad-Charakter.