UVP 14.189 €
Baujahr von 2017 bis 2026~
UVP 7.220 €
Baujahr von 2026 bis 2026~
Roller oder Motorrad? Cross-Over!
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Die neue, "kleine" GS mit 48 PS für A2-Führerscheininhaber im Test
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Pro und Kontra

Pro:
  • gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
  • überraschend frecher Sound
  • flottes Vorankommen
  • komfortable Sitzposition
  • ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
Kontra:
  • Kofferraum eher klein
  • Kette statt Riemen
Pro:
  • sehr leichtes Adventure-Bike
  • gute Serien-Ausstattung mit Heizgriffen, ABS Pro, Connectivity mit Navi etc.
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • elastischer Motor
  • gute Verarbeitung, guter Qualitätseindruck
Kontra:
  • kein Tempomat

Abmessungen & Gewicht

Gewicht238kg
Radstand1.588mm
Länge2.245mm
Radstand1.588mm
Sitzhöhe: 820 mm
Höhe1.375mm
Gewicht178kg
Radstand1.465mm
Länge2.161mm
Radstand1.465mm
Sitzhöhe: 845 mm
Höhe1.210mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum745ccm
Hub80mm
Bohrung77mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihentwin
Hubraum420ccm
Hub52mm
Bohrung72mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung55 PS bei 6.250 U/Min
Drehmoment68 NM bei 4.750 U/Min
Höchstgeschw.171km/h
Tankinhalt13Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite351km
Leistung48 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment43 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.165km/h
Tankinhalt14Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite368km

Fahrwerk

RahmenbauartStahlrohrrahmen
Federung vorne41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge, ProLink Aufhängung
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten160/60-15
RahmenbauartStahlrohrrahmen, Antriebseinheit mittragend, Stahlrohrheckrahmen
Federung vorneUpside-Down-Teleskopgabel, Durchmesser 43 mm (Federweg 180)mm
Federung hintenFederbein mit einstellbarer Federvorspannung und Zugstufendämpfung inklusive wegeabhängiger Dämpfung (Federweg 180)mm
Aufhängung hintenAluminium-Zweiarmschwinge
Reifen vorne100/90 R19
Reifen hinten130/80 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneEinscheibenbremse, schwimmend gelagerte Bremsscheiben Durchmesser 310 mm, 4-Kolben-Radialbremssattel ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Durchmesser 240 mm, 2-Kolben-Schwimmsattel ( Ø 240 mm)

Fazit

Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?
 
Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 12.000€
  • Gebraucht (5 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2018
  • Farben: rot, 

Fazit: Kleine GS, großer Spaßfaktor

Die BMW F 450 GS ist genau das Motorrad, das der GS-Familie gefehlt hat: leicht, zugänglich, modern und trotzdem glaubwürdig. Sie bringt den Abenteuer-Gedanken zurück auf eine Größe, die im Alltag wirklich Sinn ergibt. Man muss keine Weltreise planen, um mit ihr Spaß zu haben. Eine Feierabendrunde, ein Schotterweg, ein Wochenende mit Softbags oder einfach der tägliche Weg zur Arbeit reichen völlig, damit sie ihren Charakter zeigt.

Ihr größter Trick ist nicht die Technik, nicht der Name und auch nicht die Optik. Ihr größter Trick ist, dass sie sofort Lust macht. Sie wirkt nicht kompliziert, nicht überdimensioniert und nicht wie ein Motorrad, das ständig beweisen muss, wie wichtig es ist. Sie fährt sich leicht, bietet genug Leistung, hat ein ordentliches Fahrwerk, sinnvolle Elektronik und diesen kleinen Schuss GS-Charme, der aus einem normalen Weg plötzlich eine kleine Tour macht.

Wer maximale Leistung, riesige Reichweite und Autobahn-Dominanz sucht, ist hier falsch. Wer aber ein Motorrad will, das im Alltag nicht nervt, auf der Landstraße grinst, im Gelände nicht gleich kapituliert und dabei hochwertig gemacht ist, sollte die F 450 GS sehr ernst nehmen. BMW hat hier keine Baby-GS gebaut, die nur süß aussehen soll. BMW hat eine kleine GS gebaut, die erwachsen genug ist, um vielen großen Motorrädern im echten Leben ziemlich frech auf den Koffer zu fahren.

Die Maschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Neumünster. Dort stehen nicht nur jede Menge BMW Modelle zur Probefahrt bereit, es gibt auch viele gebrauchte Maschinen zu bestaunen. Da sich die Filiale am Ortsrand von Neumünster befindet, ist man schnurstracks auf Landstraßen oder auch auf den Autobahnen A7 oder A21 unterwegs und kann dem Testbike mal so richtig auf den Zahn fühlen.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 7.220€
  • Verfügbarkeit: seit 2026
  • Farben: rot, schwarz, tricolor

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Honda X-ADV vs. BMW F 450 GS: Vergleich für Alltag, Tour und Abenteuer

Wenn zwei unterschiedliche Motorrad-Charaktere aufeinandertreffen, wird die Entscheidung spannend: Die Honda X-ADV steht für einen Mix aus Scooter-Alltagstauglichkeit und Adventure-Optik, während die BMW F 450 GS klar in Richtung Reiseenduro und vielseitige Einsätze gedacht ist. Der Vergleich zeigt dabei weniger „wer ist besser“, sondern vielmehr: Welche Stärken passen zum eigenen Fahrstil? Genau darum geht es in diesem Motorradvergleich.

Grundidee und Einsatzprofil: Scooter-Feeling vs. GS-Gen

Die Honda X-ADV wirkt wie ein Adventure-Scooter: Der Einstieg ist unkompliziert, das Konzept zielt auf Alltag, Pendeln und spontane Touren. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder sich eine entspannte Bedienung wünscht, findet hier einen stimmigen Ansatz.

Die BMW F 450 GS verfolgt dagegen das typische GS-Prinzip: ein Motorrad, das sowohl auf der Straße als auch auf unbefestigten Wegen funktionieren soll. Das Einsatzprofil ist breiter angelegt, wenn auch der Fokus je nach Fahrweise stärker Richtung „Tour und Gelände“ kippen kann.

Motor und Fahrgefühl: Charakter entscheidet

Im direkten Vergleich fällt auf, dass die Honda X-ADV vor allem durch ein gleichmäßiges, alltagstaugliches Ansprechverhalten punktet. Das macht sie besonders angenehm, wenn häufiges Anfahren, Stop-and-go-Verkehr oder kurze Strecken den Alltag prägen. Die Kraftentfaltung wirkt dabei eher „komfortorientiert“ als sportlich-anspringend.

Die BMW F 450 GS spielt ihrerseits ihre Stärken dort aus, wo man mehr Kontrolle über das Fahrtempo und die Gang-/Drehzahlabstimmung sucht. Gerade auf wechselndem Untergrund kann das Fahrgefühl „direkter“ wirken, weil die Maschine stärker nach Motorradtyp verlangt und weniger nach Scooter-Logik.

Stärken und Schwächen im Fahralltag

  • Honda X-ADV: Stärken liegen im entspannten Vorankommen und in der unkomplizierten Handhabung. Schwächen zeigen sich eher dann, wenn sehr dynamisches, sportlich geprägtes Fahren im Vordergrund steht oder wenn man das Motorrad „möglichst leicht“ im Gelände bewegen möchte.
  • BMW F 450 GS: Stärken liegen im vielseitigen Motorrad-Feeling und in der Fähigkeit, sich an unterschiedliche Strecken anzupassen. Schwächen können auftreten, wenn der Fokus stark auf maximaler Alltagsbequemlichkeit im Scooter-Sinne liegt.

Komfort und Ergonomie: Sitzposition und Alltagstauglichkeit

Komfort ist bei beiden Modellen ein wichtiges Thema, aber auf unterschiedliche Art. Die Honda X-ADV ist so ausgelegt, dass sich lange Fahrten und häufige Stadtfahrten angenehm anfühlen. Die Sitzposition wirkt eher „aufrecht und entspannt“, wodurch sich der Körper weniger verkrampft, wenn der Verkehr oder die Strecke unruhig wird.

Die BMW F 450 GS bietet ebenfalls eine aufrechte Haltung, die jedoch stärker nach „Touring mit Motorrad-Charakter“ aussieht. Wer gerne aktiv fährt, findet hier eine Ergonomie, die das Handling unterstützt. Für sehr lange, rein straßenorientierte Fahrten kann das je nach Körpergröße und Fahrstil unterschiedlich ausfallen.

Was zeigt der Vergleich bei Komfort?

Im Vergleich der beiden Konzepte wird klar: Die Honda X-ADV ist besonders dann im Vorteil, wenn der Alltag viele kurze Wege und häufige Stopps mit sich bringt. Die BMW F 450 GS ist stärker, wenn die Fahrt nicht nur „von A nach B“ ist, sondern wenn unterwegs auch unbefestigte Abschnitte, Feldwege oder wechselnde Strecken dazugehören.

Handling und Fahrdynamik: Leicht zu bewegen vs. Motorradkontrolle

Beim Handling zeigt sich ein typischer Unterschied: Die Honda X-ADV fühlt sich im Alltag oft „einfach“ an. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man häufig rangiert, in engen Situationen unterwegs ist oder einfach keine Lust auf komplizierte Manöver hat.

Die BMW F 450 GS verlangt etwas mehr aktive Fahrarbeit, belohnt aber dafür mit einem sehr kontrollierten Gefühl. Auf kurvigen Strecken und bei wechselndem Untergrund kann das ein echter Vorteil sein, weil die Maschine das Motorradtypische Zusammenspiel aus Gas, Bremse und Fahrwerk stärker in den Vordergrund stellt.

Stärken und Schwächen beim Fahren

  • Honda X-ADV: Stärken im „Alltag leicht gemacht“-Gefühl. Schwächen eher bei Situationen, in denen man maximale Offroad-Agilität oder sehr sportliche Dynamik erwartet.
  • BMW F 450 GS: Stärken in der Kontrolle und Vielseitigkeit. Schwächen können entstehen, wenn man vor allem den Komfort eines Scooter-Konzepts sucht.

Bremsen, Fahrwerk und Sicherheit: Vertrauen aufbauen

Beide Motorräder sind darauf ausgelegt, in der Praxis zuverlässig zu funktionieren. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Honda X-ADV besonders dann überzeugt, wenn man häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und gleichmäßige, gut dosierbare Brems- und Fahrwerksreaktionen erwartet. Das hilft, Stress zu reduzieren und das Motorrad „ruhig“ zu halten.

Die BMW F 450 GS wirkt im Fahrwerk-Konzept stärker auf wechselnde Bedingungen ausgelegt. Gerade wenn die Strecke nicht sauber asphaltiert ist, kann das Vertrauen in die Fahrwerksarbeit steigen. Das ist ein Plus, wenn Touren nicht nur auf glatten Straßen stattfinden.

Design und Alltagspraxis: Wie viel „Adventure“ steckt wirklich drin?

Optisch sind beide Modelle klar im Adventure-Umfeld verankert. Die Honda X-ADV bringt dabei den Look eines Offroad-Abenteuers in ein alltagstaugliches Scooter-Format. Das ist praktisch, wenn man das Motorrad auch im Alltag nutzt und nicht nur für Wochenendtouren.

Die BMW F 450 GS wirkt dagegen wie ein klassisches GS-Motorrad, das man auch jenseits der Komfortzone einsetzen möchte. Wer Wert auf „echte“ Motorradpraxis legt, wird das Konzept stimmig finden.

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Nutzungsprofil entscheiden. Wer vor allem in der Stadt unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt und dabei ein unkompliziertes, komfortorientiertes Motorrad sucht, findet in der Honda X-ADV eine sehr passende Wahl. Sie ist ideal, wenn der Alltag die Hauptrolle spielt und Touren eher spontan oder entspannt geplant werden.

Wer dagegen ein Motorrad sucht, das auch längere Touren, wechselnde Strecken und gelegentliches „Abseits der Straße“ ernst nimmt, wird mit der BMW F 450 GS eher glücklich. Sie passt besonders gut, wenn Motorradfahren im klassischen Sinn im Vordergrund steht und man die Vielseitigkeit wirklich nutzen möchte.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Honda X-ADV: Wenn Alltag, Komfort und unkompliziertes Handling wichtiger sind als maximale Offroad-Ansprüche.
  • BMW F 450 GS: Wenn Touren, Kontrolle und die Bereitschaft, auch mal auf unbefestigte Strecken zu gehen, stärker zählen.

Fazit:

Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Alltagstauglichkeit, entspanntem Fahrgefühl und unkomplizierter Handhabung liegt. Sie spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo häufige Stopps, Stadtverkehr und kurze bis mittlere Strecken den Ton angeben. Wer ein Motorrad sucht, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und trotzdem nach Adventure aussieht, trifft mit der X-ADV eine stimmige Entscheidung.

Die BMW F 450 GS überzeugt vor allem dann, wenn das Motorrad mehr sein soll als ein komfortabler Alltagsbegleiter: Sie eignet sich besser für vielseitige Touren, wechselnde Strecken und Fahrer, die das Motorradtypische Zusammenspiel aus Kontrolle, Fahrwerk und Fahrdynamik aktiv nutzen möchten. Wer gelegentlich auch abseits der Straße unterwegs ist und dabei ein GS-typisches Fahrgefühl bevorzugt, findet in der F 450 GS den passenderen Partner.

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