| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 19.950 € | |
| Baujahr | von 2019 bis 2025 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Fahrwerk komfortabel und sportlich
- Leistungsstarker Motor
- Soziuskomfort
- Sicherheitspaket
- Aufpreispolitik
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 268 | kg |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.504 | mm |
| Sitzhöhe: | 890 | mm |
| Höhe | 1.460 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | Luft-/Flüssigkeitsgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 30 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
MotorradTest.de auf YouTube
Honda X-ADV vs. BMW R 1250 GS Adventure: Vergleich für Alltag, Touren und Abenteuer
Wenn zwei so unterschiedliche Charaktere wie die Honda X-ADV und die BMW R 1250 GS Adventure aufeinandertreffen, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für die Idee, Alltagstauglichkeit und Abenteuerlust in einem pragmatischen Konzept zu vereinen. Die andere ist ein Klassiker im Segment der großen Reiseenduros und setzt auf Komfort, Reichweite und ein sehr breites Fähigkeitsprofil. Wer sich zwischen diesen beiden Modellen entscheidet, sucht im Grunde nach der passenden Antwort auf eine Frage: Wie soll sich das Motorrad anfühlen – eher flexibel und alltagstauglich oder eher groß, souverän und maximal reisetauglich?
Grundidee der beiden Motorräder: Konzept entscheidet
Honda X-ADV: Urbaner Allrounder mit Adventure-Attitüde
Die Honda X-ADV ist kein klassisches Enduro und auch kein reiner Roller – sie bewegt sich dazwischen. Genau dieses Dazwischen ist der Reiz: Die Maschine wirkt wie ein Adventure-Bike, fährt sich aber im Alltag oft deutlich zugänglicher. Das Konzept zielt darauf, dass man nicht erst „für die Tour“ losfährt, sondern auch im Alltag schnell, entspannt und mit wenig Reibung unterwegs ist. Gerade wenn Strecken gemischt sind – Stadt, Landstraße, kurze Ausflüge – spielt die X-ADV ihre Stärken aus.
BMW R 1250 GS Adventure: Reiseenduro mit Fokus auf Souveränität
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen klar auf große Touren und lange Etappen ausgelegt. Das Motorrad vermittelt von Anfang an das Gefühl, dass es für weite Strecken gemacht ist: stabil, komfortorientiert und mit einem Leistungs- und Elektronikpaket, das den Fahrer entlastet. Wer häufig längere Strecken fährt oder auch auf Reisen mit Gepäck unterwegs ist, bekommt hier ein Setup, das auf Alltag und Fernreise gleichermaßen ausgelegt ist.
Motor und Antrieb: Wie sich Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen den Konzepten: Die Honda X-ADV wirkt im Alltag oft „direkt“ und unkompliziert. Sie ist darauf ausgelegt, dass man zügig vorankommt, ohne ständig an der richtigen Drehzahl oder am Schalten zu hängen. Das macht sie besonders attraktiv, wenn der Fahrtag nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus Stop-and-go, Ampeln und wechselnden Geschwindigkeiten.
Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Stärken eher in der Art aus, wie Leistung über längere Zeit verfügbar ist. Das Motorrad wirkt dabei weniger wie ein „kurz und knackig“-Werkzeug, sondern mehr wie ein Reisebegleiter, der auch bei konstantem Tempo oder bei Last (z. B. mit Gepäck) souverän bleibt. Gerade auf langen Etappen ist das ein Vorteil: weniger Stress, mehr Gelassenheit.
Getriebe, Fahrgefühl und Bedienung
Ein zentraler Punkt im Vergleich ist das Fahrgefühl. Die Honda X-ADV steht für ein sehr entspanntes Handling, das im Alltag besonders angenehm ist. Dadurch wird das Motorrad schnell zu einer Maschine, die man gern nutzt – auch wenn die Tour spontan entsteht. Das reduziert die Hürde, sich aufs Motorrad zu setzen.
Die BMW R 1250 GS Adventure verlangt etwas mehr „klassisches Motorradgefühl“, belohnt aber dafür mit einer sehr präzisen Fahrbarkeit. Gerade auf längeren Strecken und bei wechselndem Untergrund zeigt sich, dass das Gesamtsystem aus Motorcharakter, Fahrwerk und Elektronik auf Kontrolle ausgelegt ist. Wer gern aktiv fährt und dabei trotzdem Komfort möchte, findet hier einen starken Partner.
Fahrwerk und Komfort: Unterschiedliche Stärken auf unterschiedlichem Terrain
Honda X-ADV: Komfort für gemischte Strecken
Die Honda X-ADV ist im Vergleich besonders dann stark, wenn die Strecke nicht „perfekt“ ist. Schlaglöcher, kurze Bodenwellen, wechselnder Belag – das Motorrad bleibt dabei alltagstauglich und vermittelt ein sicheres Gefühl. Die Sitzposition und die Gesamtergonomie sind so ausgelegt, dass man nicht nach kurzer Zeit das Bedürfnis hat, sich „umzusetzen“ oder eine Pause zu erzwingen.
BMW R 1250 GS Adventure: Komfort und Stabilität für lange Etappen
Die BMW R 1250 GS Adventure punktet vor allem bei längeren Fahrten. Das Motorrad wirkt stabil und ruhig, auch wenn die Bedingungen anspruchsvoller werden. Gerade mit Gepäck oder bei höheren Reisegeschwindigkeiten spielt die GS ihre Souveränität aus. Gleichzeitig bleibt sie so abgestimmt, dass man nicht das Gefühl hat, ständig gegen das Motorrad arbeiten zu müssen.
Elektronik und Assistenzsysteme: Unterstützung vs. Einfachheit
Im Vergleich fällt auf, dass die BMW R 1250 GS Adventure besonders stark auf Elektronik setzt. Das zeigt sich in der Art, wie das Motorrad sich an verschiedene Situationen anpasst und den Fahrer unterstützt. Gerade auf wechselndem Untergrund oder bei wechselnden Wetterbedingungen kann das den Unterschied machen: weniger Unsicherheit, mehr Kontrolle.
Die Honda X-ADV setzt dagegen stärker auf ein zugängliches Gesamtkonzept. Das Motorrad ist nicht „weniger modern“, aber es wirkt im Alltag oft weniger komplex. Dadurch bleibt der Fokus auf dem Fahren – besonders dann, wenn man nicht jedes Mal erst Einstellungen prüfen möchte.
Reisetauglichkeit: Wie beide Modelle mit Strecke und Gepäck umgehen
Bei der Reisetauglichkeit unterscheiden sich die beiden Maschinen deutlich in der Philosophie. Die Honda X-ADV ist eine Reiseoption, die sich eher wie ein flexibler Allrounder anfühlt. Sie eignet sich gut für Touren, bei denen man nicht nur Kilometer abspult, sondern auch öfter stoppt, spontan abbiegt und die Route anpasst. Mit dem passenden Setup kann sie auch längere Strecken angenehm abdecken.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist dagegen die klassische Wahl, wenn Reisen „groß“ gedacht sind: lange Etappen, viel Gepäck, unterschiedliche Regionen und ein Motorrad, das dabei nicht nur mitfährt, sondern die Reise trägt. Die GS wirkt wie gemacht dafür, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt ankommt.
Offroad-Eignung: Realistisch betrachtet
Beide Motorräder haben eine Adventure-Ader, aber sie sind nicht identisch im Anspruch. Die Honda X-ADV ist im Vergleich eher für leichtes Gelände und unproblematische Wege geeignet. Sie kann mit Schotter und schlechten Straßen umgehen, bleibt aber in erster Linie ein alltagstaugliches Konzept. Wer gelegentlich Feldwege oder Schotterpassagen fährt, findet hier oft die passende Mischung aus Komfort und Robustheit.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist deutlich stärker auf wechselnden Untergrund ausgelegt. Durch die Kombination aus Fahrwerk, Elektronik und dem generellen Charakter als Reiseenduro fühlt sie sich auf anspruchsvollerem Terrain sicherer und „passender“ an. Das heißt nicht, dass sie für jede Art von Offroad gemacht ist, aber sie ist klar die Maschine, die mehr Reserven mitbringt.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda X-ADV: Stärken
- Alltagstauglichkeit: unkompliziertes Handling und angenehmes Fahrgefühl.
- Flexibilität: ideal für gemischte Strecken und spontane Touren.
- Komfort: gut geeignet, um auch längere Fahrten ohne ständiges „Nachjustieren“ zu genießen.
Honda X-ADV: Schwächen
- Begrenzter Fokus auf „klassische“ Reiseenduro-Ansprüche: Wer maximale Offroad-Reserven oder den typischen GS-Reisecharakter sucht, könnte sich weniger abgeholt fühlen.
- Anspruchsvolleres Terrain: Für sehr ruppige Strecken ist die BMW im Gesamtkonzept meist im Vorteil.
BMW R 1250 GS Adventure: Stärken
- Reise-Souveränität: stark für lange Etappen und entspannte Ankunft.
- Elektronik und Kontrolle: unterstützt in vielen Situationen und erhöht das Sicherheitsgefühl.
- Vielseitigkeit: fühlt sich auf wechselndem Untergrund stimmig an.
BMW R 1250 GS Adventure: Schwächen
- Komplexität: Wer es gern besonders simpel mag, empfindet die BMW-Umgebung mitunter als „mehr Motorrad“.
- Alltagsgefühl: In der Stadt kann das große Reiseenduro-Gefühl weniger „leichtfüßig“ wirken als bei der X-ADV.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn der eigene Fahrstil klar ist. Die Honda X-ADV ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das im Alltag funktioniert, aber trotzdem nach Abenteuer aussieht. Wer gern spontan fährt, gemischte Strecken mag und dabei Komfort sowie unkompliziertes Handling priorisiert, findet in der X-ADV eine sehr stimmige Wahl.
Die BMW R 1250 GS Adventure ist die bessere Wahl, wenn Reisen im Vordergrund stehen: lange Strecken, Gepäck, wechselnde Bedingungen und der Wunsch nach maximaler Unterstützung durch Elektronik. Wer ein Motorrad möchte, das sich wie ein verlässlicher Reisebegleiter anfühlt und auf vielen Untergründen souverän bleibt, wird mit der GS sehr wahrscheinlich glücklich.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die Wahl für alle, die ein zugängliches, alltagstaugliches Adventure-Konzept suchen: flexibel, unkompliziert und angenehm auf gemischten Strecken. Sie überzeugt besonders dann, wenn Touren spontan entstehen und Komfort im Alltag genauso wichtig ist wie der gelegentliche Ausflug ins „Ungeplante“.
Die BMW R 1250 GS Adventure spielt ihre Stärken aus, wenn der Fokus auf großen Reisen liegt: lange Etappen, viel Gepäck, wechselnde Bedingungen und der Wunsch nach maximaler Souveränität. Mit ihrer Elektronik, dem stabilen Fahrgefühl und dem klaren Reiseenduro-Charakter ist sie für Fahrerinnen und Fahrer gemacht, die möglichst viel Reserven und Unterstützung möchten.
Kurz gesagt: X-ADV für den flexiblen Allround-Adventure-Lifestyle, GS Adventure für die große Reise und das Gefühl, auch nach vielen Stunden noch entspannt unterwegs zu sein.