| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2016 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Qualität
- Durchzugsvermögen
- Details
- Preis-Leistung
- Langstreckenkomfort
- Drehwilligkeit
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | 120/70 R 19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
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Honda X-ADV vs. BMW R nineT Scrambler: Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick unterschiedlich wirken, steckt dahinter oft genau die Frage, die beim Kauf wirklich zählt: Soll das Bike vor allem im Alltag überzeugen, oder steht der Charakter im Vordergrund, der sich auch auf längeren Strecken und bei Touren zeigt? Der Vergleich zwischen Honda X-ADV und BMW R nineT Scrambler führt genau dorthin. Beide Modelle haben eine klare Identität – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Während die Honda X-ADV als modernes Urban-Adventure gedacht ist, setzt die BMW R nineT Scrambler stärker auf den klassischen Scrambler-Ansatz mit markantem Stil und einem Fahrgefühl, das mehr „Motorrad-Feeling“ als „Assistenz-Tool“ vermittelt.
Grundidee im Vergleich: Urban-Adventure vs. Scrambler-Charakter
Die Honda X-ADV ist darauf ausgelegt, den Alltag zu erleichtern: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern das einen durch den Tag trägt – mit Fokus auf Komfort, Alltagstauglichkeit und einem Setup, das auch auf wechselnden Untergründen nicht sofort die Grenzen aufzeigt. Die BMW R nineT Scrambler dagegen ist weniger „Allround-Tool“ und mehr „Stil und Fahrspaß“. Sie bringt den Scrambler-Gedanken in die Gegenwart: puristisch, eigenständig und mit einem Look, der sofort auffällt.
Fahrgefühl und Charakter: Wie sich die Motorräder im Alltag anfühlen
Honda X-ADV: souverän, pragmatisch, alltagstauglich
Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken besonders dort aus, wo der Verkehr dicht ist, die Strecke unruhig wird oder man einfach schnell von A nach B kommen möchte. Das Fahrgefühl wirkt dabei eher „geordnet“: Die Maschine vermittelt Stabilität und unterstützt den Fahrer dabei, auch in Situationen konzentriert zu bleiben, in denen man nicht ständig an der Linie arbeiten will. Gerade auf kurzen Strecken mit vielen Stop-and-go-Momenten zeigt sich, dass das Konzept auf Alltag ausgelegt ist.
BMW R nineT Scrambler: direkt, verspielt, mit mehr Motorrad-Charisma
Die BMW R nineT Scrambler ist spürbar anders. Sie wirkt lebendiger und „mechanischer“ im Gefühl. Das Motorrad lädt dazu ein, mehr mit dem Bike zu arbeiten: Gas geben, Lastwechsel spüren, die Linie aktiv gestalten. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur transportiert, sondern auch ein Stück Emotion liefert, wird hier eher glücklich. Gleichzeitig ist das Fahrkonzept weniger darauf optimiert, jede Situation maximal bequem zu „glätten“, sondern eher darauf, den Charakter zu betonen.
Komfort und Ergonomie: Sitzposition, Alltagstauglichkeit und Langstrecke
Beide Motorräder sind für den Alltag gedacht – aber auf unterschiedliche Weise. Die Honda X-ADV setzt stärker auf eine ergonomische Gesamtlösung, die auch bei längeren Fahrten angenehm bleibt. Die Sitzposition wirkt so gewählt, dass man nicht ständig „gegen“ das Motorrad arbeitet. Das macht sie besonders interessant, wenn häufig Pendelstrecken, Stadtverkehr oder wechselnde Straßenbedingungen anstehen.
Die BMW R nineT Scrambler bietet ebenfalls Komfort, aber mit einem anderen Anspruch: Die Ergonomie ist stärker auf den Scrambler-Look und das klassische Fahrgefühl abgestimmt. Wer gerne sportlich entspannt fährt und das Motorrad als Teil des Fahrens versteht, wird das Setup als stimmig empfinden. Wer dagegen vor allem maximalen Komfort in jeder Situation erwartet, könnte bei der BMW eher genauer hinschauen müssen, wie die Sitzposition zur eigenen Statur passt.
Motor und Antrieb: Unterschiede in der Art, wie Leistung nutzbar wird
Im Vergleich zeigt sich: Die Honda X-ADV und die BMW R nineT Scrambler verfolgen unterschiedliche Philosophien. Die Honda wirkt darauf ausgelegt, Leistung im Alltag leicht verfügbar zu machen – mit einem Antrieb, der sich pragmatisch dosieren lässt. Das hilft besonders beim Anfahren, beim zügigen Herausbeschleunigen aus dem Stadtverkehr und bei Situationen, in denen man nicht ständig „in den richtigen Bereich“ kommen muss.
Die BMW R nineT Scrambler setzt stärker auf einen Motorcharakter, der sich mehr nach „Fahren“ anfühlt. Das kann ein Vorteil sein, wenn man bewusst fährt und den Motor nicht nur als Fortbewegungsmittel betrachtet. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl oft weniger „automatisch“ als bei der Honda – wer gerne entspannt rollt, wird die Honda als angenehmer empfinden, während die BMW mehr Aufmerksamkeit beim Fahren belohnt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die Honda X-ADV vermittelt ein Gefühl von Stabilität und kontrollierter Führung. Das macht sie besonders interessant, wenn man häufig auf unruhigen Straßen unterwegs ist oder wenn die Strecke nicht immer perfekt ist. Das Motorrad wirkt wie gemacht für „einfach fahren“ – ohne dass man dauernd nachjustieren muss.
Die BMW R nineT Scrambler ist dagegen oft das Bike, das man spürt, wenn man es bewegt. Sie wirkt agiler im Kopf und im Gefühl, besonders wenn man Kurven dynamischer angeht. Das ist ein Plus für Fahrer, die gerne Kurven fahren und das Motorrad aktiv einsetzen. Auf der anderen Seite kann das Konzept weniger „ausgleichend“ wirken, wenn man vor allem Komfort und Gelassenheit sucht.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im richtigen Moment
Beide Motorräder sind so ausgelegt, dass man im Alltag Vertrauen in die Bremsen hat. Im Vergleich zeigt sich jedoch, dass die Honda X-ADV stärker auf ein gleichmäßiges, alltagstaugliches Ansprechverhalten setzt. Das hilft besonders in Situationen, in denen man häufig bremsen muss und die Dosierung schnell und intuitiv funktionieren soll.
Die BMW R nineT Scrambler kann ebenfalls mit einem überzeugenden Bremsgefühl punkten, wirkt aber in der Gesamtcharakteristik stärker „motorradtypisch“: Man spürt mehr Rückmeldung und das Bike fordert eher dazu auf, die Bremsen bewusst zu dosieren. Das ist für viele Fahrer ein Vorteil, weil es Kontrolle vermittelt – für andere, die maximal entspannt fahren wollen, ist die Honda im Alltag oft die stressfreiere Wahl.
Ausstattung und Technik: Was im Alltag wirklich hilft
Bei der Ausstattung geht es nicht nur um „viel Technik“, sondern darum, wie gut sie den Alltag unterstützt. Die Honda X-ADV ist in ihrem Konzept klar auf moderne Nutzung ausgelegt. Dadurch wirkt das Gesamtpaket oft wie ein durchdachtes Werkzeug: Man bekommt ein Motorrad, das sich im Alltag leicht bedienen lässt und das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt.
Die BMW R nineT Scrambler setzt dagegen stärker auf den Charakter und die klassische Linie. Das bedeutet nicht, dass sie unmodern wäre – aber der Fokus liegt spürbar mehr auf dem Fahrgefühl und dem Stil. Wer Technik vor allem dann schätzt, wenn sie sich „natürlich“ in das Motorrad einfügt, wird die BMW oft als stimmiger empfinden. Wer dagegen ein Maximum an alltagserleichternden Funktionen erwartet, findet in der Honda häufig den runderen Ansatz.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Honda X-ADV – Stärken
- Alltagstauglichkeit: Das Konzept ist auf Pendeln, Stadtverkehr und wechselnde Strecken ausgelegt.
- Komfort und Ruhe: Das Motorrad wirkt stabil und reduziert den „Stress“ im Fahren.
- Pragmatisches Handling: Die Maschine unterstützt, statt ständig Aufmerksamkeit einzufordern.
Honda X-ADV – Schwächen
- Weniger „klassisches Motorradgefühl“: Wer maximale Emotion im Fahrstil sucht, könnte die Honda als zu glatt empfinden.
- Charakter weniger im Vordergrund: Der Fokus liegt stärker auf Funktion als auf „Scrambler-Style“.
BMW R nineT Scrambler – Stärken
- Stil und Identität: Der Scrambler-Look und das Motorradgefühl sind klar erkennbar.
- Direktes Fahrgefühl: Mehr Rückmeldung, mehr „Mitmachen“ beim Fahren.
- Fahrspaß bei aktiver Fahrweise: In Kurven und bei dynamischerem Fahren macht die BMW besonders Freude.
BMW R nineT Scrambler – Schwächen
- Anspruch an die Fahrweise: Wer sehr entspannt und „automatisch“ fahren möchte, könnte die Honda bevorzugen.
- Ergonomie ist individueller: Je nach Körpergröße und Sitzgewohnheiten kann das Setup unterschiedlich wirken.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Die Entscheidung wird leichter, wenn man das eigene Fahrprofil ehrlich einordnet. Die Honda X-ADV passt besonders gut, wenn der Alltag dominiert: häufige Fahrten in der Stadt, wechselnde Straßen, kurze Wege mit vielen Stopps und der Wunsch nach einem Motorrad, das einfach funktioniert. Auch für Touren ist sie interessant, weil sie Komfort und Stabilität in den Vordergrund stellt.
Die BMW R nineT Scrambler ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad mehr als Transportmittel sein soll. Wer gerne bewusst fährt, das Motorrad spüren möchte und Wert auf Stil legt, findet in der BMW einen starken Begleiter. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die Kurven und Ausfahrten genießen und bei denen das Design und der Charakter einen hohen Stellenwert haben.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die rundere Wahl für den Alltag: Sie wirkt souverän, komfortorientiert und pragmatisch. Wer oft in der Stadt unterwegs ist, unterschiedliche Streckenbedingungen hat und ein Motorrad sucht, das den Alltag erleichtert, wird mit der Honda deutlich entspannter fahren. Ihre Stärke liegt darin, dass sie nicht ständig Aufmerksamkeit fordert, sondern Stabilität und Ruhe liefert.
Die BMW R nineT Scrambler punktet dagegen mit Charakter: Sie macht mehr Lust auf aktives Fahren, liefert spürbare Rückmeldung und überzeugt durch ihren unverwechselbaren Scrambler-Look. Wer das Motorrad als Erlebnis betrachtet, gerne dynamischer fährt und Wert auf Stil sowie Motorrad-Feeling legt, findet in der BMW die passendere Wahl.
Kurz gesagt: Honda X-ADV für Komfort, Alltag und entspanntes Handling – BMW R nineT Scrambler für Stil, Fahrspaß und mehr „Mitmachen“ beim Fahren.