| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2009 bis 2016 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
- Extrem gute Bremsen
- Fährt sich wie ein Intercity
- Touring-tauglich
- guter Soziuskomfort
- bulliger Motor
- Traktionskontrolle erst ab 2012
- schwere Maschine, nix für Anfänger
- Drehmomentschwäche bis 3.500 UMin
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 267 | kg |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.545 | mm |
| Sitzhöhe: | 815 | mm |
| Höhe | 1.220 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Vierzylinder-Viertakt-V-Motor | |
| Hubraum | 1.237 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 81 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 173 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 129 NM bei 8.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 250 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Federung vorne | Teleskopgabel mit 43 mm Rohrdurchmesser (Federweg 109)mm | |
| Aufhängung hinten | Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17 | |
| Reifen hinten | 190/55-ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse vorn mit Sechskolben-Festsättel, schwimmend gelagerte Bremsscheiben ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse hinten mit Doppelkolbenbremszange ( Ø 276 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Fazit - was bleibt hängen
Die Honda VFR 1200 F zählt für mich zu den schönsten Motorrädern überhaupt. Sie ist nicht weniger als eine Design-Ikone und es gibt kein Motorrad, dass ihr auch nur annährend ähnlich sieht. Zugegeben: Design ist Geschmackssache, aber zumindest dürfte die VFR niemanden kalt lassen. Ihr Aussehen weckt Emotionen und genau das sollten Motorräder doch auch tun, oder?Die VFR ist sicherlich kein Anfänger-Motorrad, dafür hat sie viel zu viel Leistung und ist auch zu schwer. Doch wer schon Motorrad-Erfahrung mitbringt und auf Dickschiffe steht, der wird begeistert sein von der absolut souveränen Vorstellung, die die VFR auf Autobahn und Landstraße abliefert. Wer dagegen ein kleines, wendiges Motorrad für die Stadt sucht, wird diesen Testartikel vermutlich sowieso nicht bis hier gelesen haben. ;-)
Das Testmotorrad wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Motorrad Ruser.
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Honda X-ADV vs Honda VFR1200F: Vergleich für Alltag, Reisen und Fahrspaß
Wenn zwei Honda-Modelle so unterschiedlich auftreten, lohnt sich ein genauer Blick: Die Honda X-ADV steht für einen Mix aus Adventure-Optik, aufrechter Sitzposition und dem Anspruch, auch abseits des reinen Asphalt-Programms Spaß zu machen. Die Honda VFR1200F dagegen ist klar im Sporttourer-Lager verortet: Sie wirkt wie ein kompromissloser Langstrecken-Allrounder, der auf der Autobahn ebenso souverän bleibt wie auf zügigen Landstraßen. Wer zwischen diesen beiden Welten schwankt, findet hier einen Vergleich der wichtigsten Punkte – ohne Zahlen-Fetisch, aber mit Blick auf das, was im Alltag wirklich zählt.
Grundcharakter: Adventure-Alltag vs. Sporttourer-Tempo
Die X-ADV ist ein Motorrad, das sich wie ein praktischer Begleiter anfühlt. Die aufrechte Sitzhaltung und die „ich kann überall hin“-Anmutung passen besonders gut zu Pendelstrecken, Stadtfahrten und Touren, bei denen auch mal ein schlechterer Untergrund oder eine unübersichtliche Abkürzung vorkommen kann. Der Charakter ist dabei weniger „Sportmaschine“, sondern eher „Allround-Adventure“.
Die VFR1200F spielt dagegen die Rolle des sportlichen Reise-Motorrads. Der Fokus liegt auf dynamischem Vorankommen, stabiler Fahrwerksarbeit und einem Gesamtkonzept, das auf zügige Strecken ausgelegt ist. Wer häufig längere Strecken fährt und dabei Wert auf souveräne Autobahnleistung sowie ein sportlich straffes Gefühl legt, wird sich hier schneller zu Hause fühlen.
Motor und Antrieb: Wie sich die Kraft im Alltag anfühlt
Beide Motorräder sind für Fahrspaß gemacht, aber die Art, wie sie ihn liefern, unterscheidet sich spürbar. Die X-ADV wirkt in der Praxis wie ein Motorrad, das Kraft dort bereitstellt, wo sie gebraucht wird: beim Anfahren, beim Herausbeschleunigen aus Kurven und beim entspannten Dahingleiten. Dadurch entsteht ein „leichtgängiger“ Eindruck, der gerade im Alltag Vorteile bringt.
Die VFR1200F setzt stärker auf den sporttourer-typischen Rhythmus: Sie wirkt wie ein Motorrad, das bei zügigem Fahren besonders harmoniert. Die Kraftentfaltung unterstützt ein dynamisches Fahrgefühl, bei dem man das Motorrad nicht nur „mitnimmt“, sondern aktiv nutzt. Für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und die Maschine auch bei höheren Tempi im Griff haben möchten, ist das ein klarer Pluspunkt.
Stärken und Schwächen im Vergleich
- X-ADV: Stärke im Alltag durch gut nutzbare Kraft und ein entspanntes Handling; Schwäche dort, wo maximal sportliche Linienführung und kompromisslose Sportlichkeit im Vordergrund stehen.
- VFR1200F: Stärke bei dynamischem Fahren und sporttourer-typischer Souveränität; Schwäche, wenn eine besonders „abenteuerliche“ Alltagsflexibilität oder eine sehr aufrechte, entspannte Sitzhaltung wichtiger ist.
Fahrwerk und Handling: Stabilität, Komfort und Kontrolle
Im Handling zeigt sich der Unterschied zwischen beiden Konzepten sehr deutlich. Die X-ADV zielt auf ein Motorrad ab, das sich in wechselnden Situationen sicher anfühlt: Stadtverkehr, Landstraße, gelegentlich unebene Abschnitte. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken darauf ausgelegt, dass man nicht ständig „arbeiten“ muss, um voranzukommen. Dadurch entsteht ein angenehmes Sicherheitsgefühl.
Die VFR1200F ist stärker auf Stabilität bei zügiger Fahrt und auf ein präzises Fahrverhalten ausgelegt. Gerade auf längeren Strecken spielt das seine Vorteile aus: Das Motorrad bleibt ruhig, die Linie lässt sich gut halten, und das Fahrgefühl unterstützt sportliches Fahren. Wer jedoch vor allem im engen Stadtverkehr unterwegs ist oder häufig sehr niedrige Geschwindigkeiten manövriert, kann die sporttourer-typische Ausrichtung als weniger „spielerisch“ empfinden.
Was das für die Praxis bedeutet
Die X-ADV punktet eher bei „einfach fahren“: schnell aufsteigen, losrollen, sich wohlfühlen. Die VFR1200F punktet eher bei „gezielt fahren“: Tempo aufnehmen, Strecke genießen, das Motorrad trägt einen durch die Kurven und über längere Distanzen hinweg.
Sitzposition und Ergonomie: Aufrecht entspannen oder sportlich sitzen
Die Sitzposition ist einer der größten Unterschiede. Die X-ADV bietet eine aufrechtere Haltung, die den Rücken entlastet und den Blick nach vorn erleichtert. Das ist besonders angenehm, wenn der Tag aus vielen unterschiedlichen Situationen besteht: Ampeln, Stop-and-go, kurze Ausfahrten zwischendurch und längere Touren mit Pausen.
Die VFR1200F setzt stärker auf eine sporttourer-typische Ergonomie. Das bedeutet: Die Haltung ist nicht „rennsportmäßig“, aber deutlich sportlicher als bei der X-ADV. Für Fahrer, die gern aktiv fahren und die Arme sowie den Oberkörper so positionieren möchten, dass das Motorrad direkt „mitarbeitet“, ist das ein Vorteil. Wer dagegen sehr viel im Stadtverkehr unterwegs ist oder eine möglichst entspannte Sitzhaltung bevorzugt, könnte die sportlichere Ausrichtung als weniger komfortabel empfinden.
Windschutz und Verkleidung: Komfort auf der Autobahn
Auf langen Strecken entscheidet oft der Windschutz darüber, wie entspannt die Fahrt bleibt. Die VFR1200F ist als Sporttourer klar auf Reisekomfort ausgelegt. Die Verkleidung und die aerodynamische Ausrichtung helfen dabei, den Fahrtwind spürbar zu reduzieren – besonders bei höheren Geschwindigkeiten. Das macht sie attraktiv für Fahrer, die häufig Autobahn fahren oder lange Etappen am Stück planen.
Die X-ADV ist zwar ebenfalls tourentauglich, aber der Fokus liegt eher auf dem „Allround“-Gefühl. Der Windschutz ist im Vergleich weniger auf maximalen Autobahnkomfort getrimmt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil, solange die eigenen Streckenprofile eher aus Landstraße, gemischten Abschnitten und kürzeren bis mittleren Touren bestehen.
Elektronik und Fahrmodi: Unterstützung im richtigen Moment
Beide Motorräder bringen moderne Assistenz- und Sicherheitsfeatures mit, die das Fahren erleichtern. Der Unterschied liegt weniger darin, ob Elektronik vorhanden ist, sondern wie sie zum Konzept passt. Die X-ADV wirkt so abgestimmt, dass sie den Fahrer im Alltag unterstützt – etwa beim Anfahren, beim ruhigen Vorankommen und in Situationen, in denen man nicht ständig „am Limit“ fährt.
Die VFR1200F passt die Unterstützung stärker zu einem sporttourer-typischen Fahrstil. Das Motorrad bleibt dabei kontrollierbar, auch wenn man zügiger unterwegs ist. Gerade für Fahrer, die gern dynamisch fahren und dabei trotzdem ein sicheres Gefühl möchten, ist das ein Plus.
Stärken und Schwächen im Elektronik-Feeling
- X-ADV: Stärke in der Alltagshilfe und in einem gutmütigen Gesamtpaket; Schwäche, wenn man vor allem maximale sportliche „Kante“ sucht.
- VFR1200F: Stärke bei sporttourer-typischer Kontrolle und Stabilität; Schwäche, wenn man ein besonders „unkompliziertes“ Adventure-Handling im Vordergrund hat.
Touring und Alltag: Gepäck, Alltagstauglichkeit und Nutzung
Beim Touring zählt nicht nur, ob ein Motorrad „für Reisen“ gebaut ist, sondern wie es sich im Alltag mit Gepäck, Pausen und wechselnden Strecken anfühlt. Die X-ADV wirkt wie ein Motorrad, das man gern auch spontan nutzt: kurze Wege, längere Ausfahrten, gelegentlich unebene Strecken. Das Konzept macht es leicht, das Motorrad als täglichen Begleiter zu sehen.
Die VFR1200F ist besonders stark, wenn die Reiseplanung klar ist: längere Strecken, Autobahnanteil, zügiges Tempo und ein Ziel, das man in wenigen Etappen erreichen möchte. Das Motorrad fühlt sich dann wie ein „Reisewerkzeug“ an, das Komfort und Dynamik kombiniert.
Für wen passt welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Honda X-ADV und Honda VFR1200F hängt vor allem vom eigenen Fahrprofil ab. Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag flexibel bleibt, aufrecht sitzt und sich auch auf gemischten Strecken wohlfühlt, findet in der X-ADV einen sehr stimmigen Ansatz. Wer dagegen häufig lange Strecken fährt, Wert auf Windschutz und sporttourer-typische Stabilität legt und dynamisches Fahren als festen Bestandteil der Tour sieht, wird die VFR1200F deutlich stärker nutzen.
Typische Käuferprofile
- X-ADV: ideal für gemischte Nutzung, Stadt und Land, Touren mit Abwechslung und Fahrer, die eine entspannte, aufrechte Ergonomie bevorzugen.
- VFR1200F: ideal für sportliches Reisen, Autobahnanteile, längere Etappen und Fahrer, die ein präzises, stabiles Fahrgefühl bei zügiger Fahrt suchen.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl, wenn das Motorrad vor allem als vielseitiger Begleiter im Alltag und auf gemischten Strecken überzeugen soll. Die aufrechte Sitzposition, das unkomplizierte Handling und der insgesamt „allroundige“ Charakter machen sie besonders attraktiv für Fahrer, die häufig zwischen Stadt, Landstraße und spontanen Touren wechseln. Ihre Stärke liegt darin, dass man schnell ins Fahren kommt und sich auch bei wechselnden Bedingungen sicher fühlt.
Die Honda VFR1200F passt dagegen besser zu einem klaren Reisefokus mit sporttourer-typischem Anspruch. Der Windschutz, die sportlichere Ergonomie und das stabil-präzise Fahrgefühl unterstützen längere Strecken und dynamisches Vorankommen deutlich stärker. Wer oft Autobahn fährt oder zügige Fahrten als festen Bestandteil der Tour betrachtet, bekommt hier das stimmigere Gesamtpaket.
Kurz gesagt: X-ADV für Flexibilität und entspanntes Allround-Touring, VFR1200F für sportliches Reisen und souveräne Stabilität bei Tempo.