| UVP | 14.189 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2026~ | |
| UVP | 14.795 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- gut funktionierendes DCT-Getriebe Serie
- überraschend frecher Sound
- flottes Vorankommen
- komfortable Sitzposition
- ordentliche Ausstattung mit Keyless Go und Taktionskontrolle
- Kofferraum eher klein
- Kette statt Riemen
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 238 | kg |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Länge | 2.245 | mm |
| Radstand | 1.588 | mm |
| Sitzhöhe: | 820 | mm |
| Höhe | 1.375 | mm |
| Gewicht | 257 | kg |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Länge | 2.270 | mm |
| Radstand | 1.520 | mm |
| Sitzhöhe: | 840 | mm |
| Höhe | 1.490 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 1.043 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | O-Ring Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 55 PS bei 6.250 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 171 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 351 | km |
| Leistung | 120 PS bei 9.000 U/Min | |
| Drehmoment | 102 NM bei 7.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 226 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 404 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41 mm Upside-Down Teleskopgabel (Federweg 154)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 150)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge, ProLink Aufhängung | |
| Reifen vorne | 120/70-17 | |
| Reifen hinten | 160/60-15 | |
| Rahmenbauart | Doppelprofilrahmen | |
| Federung vorne | 43-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontal angeordnetes Back-Link-Gasdruck-Zentralfederbein (Federweg 152)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse mit radial befestigten Vierkolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse mit Einkolbenbremszange und Feststellbremse ( Ø 240 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben. Bremssattel: Doppelt radial montiert, Monobloc, gegenüberliegende 4-Kolben ( Ø 310 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe. Bremssattel: Einkolben ( Ø 250 mm) | |
Fazit
Wer bei normalen Rollern eigentlich die Nase rümpft, aber irgendwie die praktischen Vorzüge dieser Gattung erkannt hat, sollte sich mal einen Honda X ADV 750 genauer ansehen - bzw. an besten gleich Probe fahren, denn gerade das Fahren ist das spezielle an diesem Bike, was aber nur schwer zu beschreiben ist. Es macht einfach einen Heidenspaß, mit diesem "Ding" durch die Gegend zu schrubben. Die Qualität von Honda verspricht auch bei gebrauchten X ADVs wie unserem Testbike noch jede Menge Fahrspaß für viele Jahre. Motor, Fahrwerk, Bremsen und Bedienung sind top, Wettbewerber gibt es quasi gar nicht - oder fällt Euch ein vergleichbares Zweirad ein?Die Testmaschine steht übrigens bei Motorrad Ruser für 7.790 Euro. Wer Interesse hat, klickt hier.
Fazit - was bleibt hängen
Fahrspaß, Tourentauglichkeit, angemessenes Preis-Leistungsverhältnis und sonst noch? Es gibt für uns ehrlich gesagt kaum Kritikpunkte. Das Bike fährt sich wirklich extrem angenehm und smooth. Die aufrechte Adventure Sitzhaltung ist in Verbindung mit dem geschmeidigen Reihenvierer eine tolle Kombination, die auf längeren Touren einiges an Vorzügen mit sich bringt.
Die Optik kann man wie immer diskutieren, aber das ist auch hier Geschmackssache. Die Maschine gibt es übrigens in den beiden Farbkombinationen Pearl Storm Gray / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark Black & Emerald Blazed Green / Metallic Diablo Black / Metallic Flat Spark oder kurz gesagt Grau/Schwarz & Grün/Schwarz. Beide finden wir gelungen und ansprechend.
Einzig ein 19“ Vorderrad statt des 17 Zöllers wäre Dietmar und mir vielleicht noch ein Anliegen. Aber auch da scheiden sich die Geister, denn die 17 Zoll vorn sorgen natürlich für ein gutes Einlenkverhalten. So oder so ist die Kawasaki Versys 1000 S aber eine hervorragend gelungene Reisemaschine und Kawa verspricht nicht zu viel! „Jede Straße - Jederzeit“ das können wir mit gutem Gewissen unterschreiben.
Die Testmaschine wurde uns zur Verfügung gestellt von Heller & Soltau.
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Honda X-ADV vs. Kawasaki Versys 1000 S: Vergleich für Alltag, Tour und Reise
Wenn es um ein Motorrad geht, das im Alltag souverän wirkt und auf längeren Touren nicht nachlässt, landen viele schnell bei zwei sehr unterschiedlichen Konzepten: der Honda X-ADV und der Kawasaki Versys 1000 S. Beide sind vielseitig, beide zielen auf Komfort und Alltagstauglichkeit – aber sie kommen aus unterschiedlichen Welten. Die X-ADV verbindet den Charakter eines Scooters mit dem Look und dem Anspruch eines Adventures. Die Versys 1000 S steht dagegen klar für das klassische Reise- und Tourenmotorrad: groß, stabil, auf Strecke gemacht.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die aufgelisteten Werte beider Modelle in der Praxis zueinander verhalten: beim Motor, beim Fahrgefühl, bei der Ausstattung und bei dem, was man am Ende wirklich spürt – nämlich ob das Motorrad eher für kurze Wege, lange Reisen oder gemischte Strecken der bessere Begleiter ist.
Grundcharakter: Adventure-Scooter vs. Reise-Tourer
Die Honda X-ADV wirkt wie ein Statement: höherer Stand, robuste Optik, und ein Konzept, das den Einstieg in die Adventure-Welt erleichtert. Gerade im Stadtverkehr und auf wechselnden Strecken spielt das Konzept seine Vorteile aus. Die Kawasaki Versys 1000 S dagegen ist ein „klassischer“ Tourer. Sie wirkt von der ersten Sekunde an wie ein Motorrad, das für Kilometer gemacht ist: stabil, langstreckentauglich und mit Fokus auf entspanntes Fahren.
Stärken und Schwächen im Konzept
Die Stärke der X-ADV liegt darin, dass sie sich wie ein Alltagsgerät anfühlt, aber trotzdem Abenteuer-Feeling liefert. Die Schwäche: Wer konsequent sportlich oder sehr „leichtfüßig“ fahren möchte, merkt, dass das Konzept zwischen Scooter und Adventure balanciert – nicht jeder Stil fühlt sich dadurch maximal „direkt“ an.
Die Versys 1000 S punktet mit ihrem Reiseanspruch. Die Schwäche liegt eher in der Erwartungshaltung: Wer ein sehr wendiges, kleines Motorrad sucht, wird bei der Größe und dem Gewicht schnell merken, dass die Maschine eher auf Stabilität als auf „Handlichkeit“ ausgelegt ist.
Motor und Fahrgefühl: Wie die Werte im Alltag wirken
Bei beiden Modellen sind die Motorwerte ein zentraler Vergleichspunkt. Die X-ADV setzt auf einen Motor, der für gleichmäßiges Vorankommen und souveräne Beschleunigung im Alltag ausgelegt ist. Die Versys 1000 S bringt dagegen den Charakter eines großen Tourenmotors mit: mehr „Biss“ für Überholmanöver und ein ruhiges, kraftvolles Durchziehen über längere Strecken.
Beschleunigung, Durchzug und Alltagstempo
Vergleicht man die aufgelisteten Leistungs- und Drehmomentwerte, zeigt sich: Die Kawasaki Versys 1000 S wirkt besonders dann überlegen, wenn es um zügiges Tempo auf der Landstraße oder um entspanntes Fahren mit Gepäck geht. Die Honda X-ADV spielt ihre Stärken eher in der Alltagssituation aus: gleichmäßiges Anfahren, angenehmes Tempo ohne ständiges „Nachdenken“ und ein Fahrgefühl, das den Fokus auf Komfort legt.
Schwäche der X-ADV: Wer sehr sportliche Ansprüche hat oder häufig mit hoher Last (z. B. zwei Personen plus Gepäck) unterwegs ist, kann das Potenzial der Versys 1000 S stärker spüren. Schwäche der Versys 1000 S: Im reinen Stadtbetrieb kann die „Touren-DNA“ weniger agil wirken als das kompakter gedachte Konzept der X-ADV.
Getriebe, Antriebskonzept und Komfort
Auch wenn beide Motorräder auf Komfort ausgelegt sind, unterscheiden sie sich im Fahralltag spürbar. Die X-ADV ist als Adventure-Scooter besonders darauf ausgelegt, dass das Fahren leicht bleibt – gerade bei Stop-and-Go oder bei häufigem Anhalten. Die Versys 1000 S ist dagegen ein klassisches Motorrad mit dem Gefühl, das viele von Tourern kennen: kontrolliert, stabil und mit einem Antrieb, der sich auf Strecke besonders gut anfühlt.
Was das für die Praxis bedeutet
Die X-ADV ist oft die bessere Wahl, wenn der Alltag viel Kurzstrecke, Ampeln und wechselnde Situationen bietet. Die Versys 1000 S ist oft die bessere Wahl, wenn längere Strecken, Autobahnabschnitte und Touren mit konstantem Tempo im Vordergrund stehen.
Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. Tourenfokus
Bei den aufgelisteten Ausstattungsmerkmalen zeigt sich ein klarer Unterschied: Die Kawasaki Versys 1000 S wirkt stärker auf „Reise mit Komfort und Sicherheit“ getrimmt. Dazu passen die typischen Touren-Features, die das Fahren auf langen Strecken entspannter machen. Die Honda X-ADV setzt ebenfalls auf moderne Technik, aber der Fokus liegt stärker auf dem Konzept „Alltag + Abenteuerlook“.
Stärken und Schwächen bei der Elektronik
Stärke der Versys 1000 S: Elektronik und Ausstattung unterstützen das entspannte Fahren, besonders wenn die Strecke länger wird oder die Bedingungen variieren. Schwäche: Wer sehr „minimalistisch“ unterwegs sein möchte, kann die Touren-Ausstattung als eher „viel“ empfinden.
Stärke der X-ADV: Die Technik wirkt passend zum Konzept und unterstützt den Alltag. Schwäche: Wer maximale Touren-„Komplettausstattung“ erwartet, findet bei der Versys 1000 S oft den stärkeren Reise-Fokus.
Fahrwerk, Sitzposition und Windschutz: Wo Komfort wirklich entsteht
Komfort ist nicht nur ein Gefühl – er entsteht aus Sitzposition, Fahrwerksabstimmung und dem Umgang mit Wind. In den aufgelisteten Werten und Merkmalen zeigt sich: Die Kawasaki Versys 1000 S ist deutlich auf Langstrecke getrimmt. Das spürt man besonders bei ruhigem Geradeauslauf und bei der Art, wie das Motorrad Unebenheiten abfedert.
Die Honda X-ADV bietet eine Sitzposition, die sich für viele als „aufrecht und kontrolliert“ anfühlt. Das ist praktisch, wenn der Einsatz gemischt ist: Stadt, Landstraße, gelegentlich auch schlechterer Untergrund. Schwäche: Auf sehr langen Autobahnabschnitten kann der Tourenfokus der Versys 1000 S im Komfortvorteil liegen, weil das Gesamtkonzept stärker auf Strecke optimiert ist.
Stärken und Schwächen im Vergleich
Wenn es um „entspannt ankommen“ geht, hat die Versys 1000 S durch ihren Reisecharakter oft die Nase vorn. Wenn es um „ein Motorrad, das sich auch im Alltag nicht nach Arbeit anfühlt“, ist die X-ADV häufig die passendere Wahl.
Alltagstauglichkeit: Handling, Wendigkeit und Nutzung
Im Alltag entscheidet oft Kleines: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, wie gut passt es in enge Situationen, wie angenehm ist das Handling bei niedrigen Geschwindigkeiten. Hier spielt die X-ADV ihre Vorteile aus, weil das Konzept als Adventure-Scooter viele Situationen entschärft. Die Versys 1000 S ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie fühlt sich stärker nach „Tourenmaschine“ an – und damit weniger nach „schnell mal um die Ecke“.
Was die Werte indirekt verraten
Auch wenn man nicht jede Zahl direkt „spürt“, zeigen die aufgelisteten Eckdaten, warum sich die Motorräder unterschiedlich anfühlen: Die Versys 1000 S wirkt durch ihre Reiseauslegung stabiler und souveräner bei Tempo und Strecke. Die X-ADV wirkt leichter zugänglich und pragmatischer im Alltag.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Profil besser zur eigenen Nutzung passt. Beide Modelle können Touren, beide können Alltag – aber sie sind unterschiedlich stark in den Bereichen, die im echten Leben am häufigsten zählen.
Honda X-ADV: Ideal für gemischte Nutzung
Die Honda X-ADV passt besonders gut, wenn der Alltag einen großen Anteil hat und das Motorrad nicht nur für die Wochenendtour gedacht ist. Wer ein komfortables, leicht zugängliches Adventure-Konzept sucht, findet in der X-ADV einen starken Begleiter. Auch wenn die Strecken mal unruhiger werden, bleibt das Motorrad durch den Adventure-Scooter-Ansatz oft angenehm kontrollierbar.
Kawasaki Versys 1000 S: Ideal für lange Strecken
Die Kawasaki Versys 1000 S passt besonders gut, wenn lange Touren, zügiges Reisen und ein hoher Komfortanspruch im Vordergrund stehen. Wer häufig mit Gepäck unterwegs ist oder einfach das Gefühl möchte, dass das Motorrad auch bei Tempo und Distanz souverän bleibt, wird mit der Versys 1000 S sehr wahrscheinlich zufriedener sein. Der Reisecharakter zeigt sich in der Gesamtwirkung aus Motor, Ausstattung und Fahrwerksfokus.
Fazit:
Die Honda X-ADV ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das im Alltag unkompliziert bleibt und dabei trotzdem Abenteuer-Feeling liefert. Wer viel in der Stadt unterwegs ist, häufig kurze Strecken fährt oder ein Konzept bevorzugt, das sich pragmatisch und zugänglich anfühlt, wird mit der X-ADV besonders glücklich. Ihre Stärke liegt im „Allround ohne Stress“ – mit einem Fahrgefühl, das auch bei wechselnden Situationen angenehm bleibt.
Die Kawasaki Versys 1000 S ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt klar auf Touren und Reisekomfort liegt. Wer lange Strecken fährt, entspanntes Tempo mag und eine Ausstattung erwartet, die das Fahren über Distanz spürbar angenehmer macht, trifft mit der Versys 1000 S meist die richtige Entscheidung. Ihre Stärke liegt im souveränen Reisecharakter: kraftvoller Durchzug, stabiler Auftritt und ein Gesamtpaket, das auf Kilometer ausgelegt ist.
Kurz gesagt: X-ADV für gemischte Nutzung und Alltag, Versys 1000 S für lange Touren und Reisefokus.